Alyssas Traum

für A.


Was war er doch für ein Schlappschwanz! Sie wollte auf diesen Faschingsball gehen und er war wieder einmal unlustig! Dabei hatten sie es fest verabredet. Die ganze Clique würde da sein. Alle! Und auch sie hatten zugesagt. Sie war schon ganz aufgeregt, denn das Thema gefiel ihr: Schlampen und ihre Zuhälter!

 

Es war eine Herausforderung einmal das brave Image ablegen zu können und sich in eine „unanständige Frau“ zu verwandeln. Sie wusste auch schon genau, was sie anziehen würde. Und genau deswegen streikte ihr Adrian! „Wenn Du das anziehst, komme ich nicht mit!", hatte er kategorisch erklärt. Niemand sollte seine Frau so sehen! Er sah sie schon vor sich - vor seinem geistigen Auge - und ihm wurde prompt heiß. Ja, sie war eine aufregende Frau, und sie würde allen Männern den Kopf verdrehen. Und genau das wollte er nicht.

 

Eigentlich ging er gerne zum Fasching. Erst recht, seit sie sich einverstanden erklärt hatte, sich auf den Festen zu trennen. Im Fasching wollte er sich frei fühlen - wollte einmal wieder jagen - sich erneut bestätigen, was für ein „Hengst“ er doch war! Aber er wollte natürlich keineswegs, dass auch sie sich auf die Pirsch machte! Oh nein! Das nicht! Und so hatte er ein Problem. Selbst wenn sie nicht die Initiative ergriff, die Männer waren ja nicht blind, und Alyssa war schon ein heißer Feger! Selbst sein Freund Otto hatte schon Andeutungen gemacht. Er war interessiert, und er hatte doch tatsächlich die Stirn zu fragen, ob er etwas dagegen hätte - im Fasching! So ein Idiot! Natürlich hatte er etwas dagegen!

 

Aber diesmal konnte er nicht kneifen. Alyssa machte es ihm eindringlich klar. Als er sich ausgezogen hatte und hinunter kam, stand sie da und lächelte ihn an. „So gehst du nicht!“, er schrie es beinahe. Sie sah so heiß aus, dass er den Fasching beinahe vergessen hätte. Seine Reaktion überraschte ihn nicht - denn er war auch sicher, dass alle anderen Männer genauso reagieren würden. Gewissermaßen automatisch! Er konnte ja auch nichts dafür, dass sein Blut nur noch eine Richtung zu kennen schien.

 

Alyssa stand nur da und lächelte. Sie hatte ein tief dekolletiertes Top an und einen schwarzen, hoch geschlitzten Rock. Ihre langen Schenkel kamen aufreizend zur Geltung, noch verlängert durch hohe, schwarze Pumps. Der Schlitz sprang auf, als sie ihre Beine spreizte. Lasziv hielt sie eine lange Zigarettenspitze an ihren Lippen und grinste ihn an. Sie wusste genau, wie sie aussah. Als er herunterkam schlang sie eine lange Federboa um ihn und zog ihn näher. Er roch den Duft, der sie umgab - sein Lieblingsduft. Er machte ihn völlig verrückt.

 

„So gehst du auf gar keinen Fall!“ Er würde nicht zusehen, wie alle Männer geifernd auf ihre Titten und zwischen ihre Schenkel starren würden. „Ich würde es ja genauso machen,“ dachte er schuldbewusst! Ihre großen, dunkeln Augen blitzten ihn an. Die langen Kristall-Ohrringe streichelten die Haut ihres Halses und eine schwarze Locke ringelte sich in ihr Dekolltée. Er griff ihre Federboa und zog sie damit an sich, und sie schmiegte sich bereitwillig in seine Arme. Ihr Becken drückte gegen seinen Unterkörper und dann leckte sie über sein Ohr. „Sehe ich nicht gut aus?“ flüsterte sie. Stöhnend presste er sich an sie und nickte. Sie sah gut aus - mehr als das! Sie sah umwerfend aus! - Heiß!

 

Aber Adrian war noch nicht fertig. Widerstrebend ließ er sie los. Wieso brauchte er nur so lange? Jetzt musste sie sich in Geduld üben und das war nicht ihre Stärke, also machte sie sich einen Drink zur Beruhigung. Wodka mit Lemon! Viel mehr Wodka als Lemon, aber sie mochte es so!

 

Adrian sah sehr gut aus. Alyssa wusste es - er gefiel ihr. Schwarzes Hemd, schwarze Hose, graues Jackett und eine weiße Lederkrawatte. Eine Sonnenbrille und ein breitkrempiger Hut vervollständigten sein Mafia-Outfit. Seine Oberlippe zierte ein aufgeklebtes Bärtchen. Die Damenwelt des kleinen Ortes würde sich nach ihm verzehren, aber sie würde schon aufpassen, dass sie Verehrung nicht zu weit ging - vielleicht aber auch nicht! Wer konnte das schon wissen!

 

Als sie einen der Ballsäle betrat, stockte für einen Moment die Unterhaltung. Alyssa hatte den Eindruck, die Männer setzten sich in Positur. Und von diesem Moment ab, hatte sie keine einzige Minute mehr frei. Man(n) riss sich um sie! Besonders Otto, der Mann ihrer Nachbarin und ein Freund ihres Mannes hing an ihr, wie eine Klette. Und heute war sie scheinbar dafür empfänglich.

 

Seine Augen suchten den Kontakt, und als sie ihn ansah, hatte sie das Gefühl einen elektrischen Schlag zu bekommen. Große Bernsteinaugen, die sie so bewundernd maßen, dass ihr heiß wurde. Seine Blicke streichelten sie. Alyssa konnte beinahe körperlich spüren, wie sie neugierig in ihrem Dekolltée versanken, jede Rundung ihres Busens erforschten und weiter glitten, tiefer hinab, über den geschlitzten Rock zu ihren Schenkeln. Sie musste jetzt hier weg. Dieser Mann reagierte zu sehr auf sie - oder sie auf ihn?

 

Als sie sich umdrehte, spürte sie, wie sich ihre Brustwarzen steif aufrichteten. Einen kurzen Moment schloss sie die Augen und stellte sich vor, dass er seine Hände in ihren Ausschnitt schob, ihre Brüste umfasste und mit den Fingerspitzen ihre Nippel massierte. Beinahe hätte sie laut gestöhnt vor Lust. „Sofort aufhören!“, befahl sie sich.

 

Und schon war Peter an ihrer Seite und zog sie auf die Tanzfläche. Die nächsten Stunden verließ sie ihren neuen „Stammplatz“ nicht mehr. Die Tanzpartner wechselten, aber sie tobte sich aus. Ab und zu sah sie ihren Adrian mit irgendwelchen Miezen vorbeitanzen. Dann zwickte er sie in den Arm oder den Po  - wohin er gerade traf - und schon war er wieder weg! Ihr war es recht.

 

Nur Otto war nicht „wieder weg“! Er war da und sah sie an. Egal mit wem sie gerade tanzte - er war da! Saß auf seinem Stuhl und beobachtete jede ihrer Bewegungen. Er tanzte neben ihr - und seine Augen zogen sie aus. Sie sah die nackte Begierde in ihnen - und er entfachte einen Hunger in ihr, den sie niemals für möglich gehalten hatte. Sie wollte ihn doch gar nicht! Er war nicht einmal ihr Typ. Ein Bauernbursche eben!

 

Aber seine Augen verunsicherten sie. Wenn er ihr zu nahe kam, würde sie hineinfallen und - sich darin verlieren. Was sollte sie denn bloß dagegen tun? Sollte sie überhaupt etwas dagegen tun? Sie erwischte sich dabei, wie sie ihre Hüften besonders verführerisch bewegte, wenn sie sah, dass er sie beobachtete. Wollte sie ihn anmachen? Und wenn ja - warum?

 

Und dann kam er zu ihr. Er klatschte ab und nahm sie ohne weiteres Wort fest in seine Arme. Ihr Takt wurde langsamer. Instinktiv schmiegte sie sich eng an ihn. Sie konnte seine Begierde spüren - und sie wich nicht aus. Im Gegenteil, sie schob ihr Becken noch ein klein wenig dichter an ihn. Sollte er ruhig verrückt werden! Sie hörte ihn stöhnen an ihrem Ohr, und dann fühlte sie seine Lippen an ihrem Hals. Heiße Schauer rieselten über ihren Körper. Was war bloß los mit ihr? Wieso reagierte sie so auf ihn? War es seine offensichtliche Bewunderung - seine Gier nach ihr? Seine Zunge glitt an ihrem Hals entlang aufwärts, sein warmer Atem an ihrem Ohr machte sie wild. Und dann schob er seine Zungenspitze hinein. Alyssa stöhnte. Ihr gesamter Körper spannte sich. Wenn er sie jetzt küsste, würde sie durchdrehen.

 

Mit erheblichem Willensaufwand riss sie sich los. Sie lief davon! Weniger vor ihm, als vor ihrer eigenen Sehnsucht. Sie versteckte sich in dem Aufenthaltsraum, der vor den Toiletten lag. Es war schön da - sehr komfortabel. Eine Rattansitzgruppe stand umgeben von künstlichen Grünpflanzen in der einen Ecke. Ein riesiger Spiegel bedeckte die ganze andere Wand. Zunächst verbrachte sie eine halbe Stunde auf der Toilette. Otto sollte jemanden anderen - eine andere! - finden. Und doch kreisten alle ihre Gedanken um ihn.

 

Wie er wohl im Bett war? Mein Gott, was dachte sie denn da bloß? Sie wollte es doch eigentlich gar nicht wissen! - Ob er sie küssen würde? Küssen, an dieser einen Stelle, die summte und pulsierte - zwischen ihren Beinen? Die sie nicht zur Ruhe kommen ließ? Sie wollte ihn spüren - genau da wollte sie ihn spüren! Seine Hände, die sanft ihre Beine berührten, die langsam immer höher hinauf glitten, sie öffneten. Seine Finger, die ihr gereiztes Geschlecht eroberten. Die ihre prallen Lippen spreizten und seine Zunge, die gierig ihre Lustknospe verwöhnte. Seinen Mund, der saugen würde an ihrer Liebesblüte, bis sie wimmernd zusammenbrach vor Lust. Bis sie ihn anflehte sie zu erlösen, ihr seinen Phallus zu schenken - sie zu nehmen und zu vögeln, bis ihr Hören und Sehen verging. Immer fester, immer tiefer - bis zum Grunde ihrer Begierde - ihres sehnsüchtigen Leibes.

 

SIE musste jemand anderen finden - nicht ER! War sie denn jetzt völlig verrückt geworden? Sie erinnerte sich nicht, jemals in ihrem Leben so geil gewesen zu sein. Sie musste sich unbedingt wieder beruhigen. Lange ließ sie eiskaltes Wasser über ihre Unterarme laufen. Als sie die Toilette verließ, glaubte sie fest, sie habe sich wieder beruhigt. Sie hatte sich im Griff!

 

In dem Vorraum herrschte angenehmes Halbdunkel. Sie stellte sich vor den Spiegel und betrachtete sich. Sie war eine reizvolle Frau! Sehr aufregend! Um es deutlich zu sagen: Sie schwitzte Verführung und Sex aus allen Poren! Alyssa versuchte sich mit seinen Augen zu sehen. Sie spitzte die Lippen und zog sie nach. Purpurrot! Ihre dunklen Augen strahlten geheimnisvoll. Sie legte die schwarze Locke über ihre nackte Schulter, ließ sie in ihren Busen gleiten. Behutsam umfasste sie ihre Brüste, drückte sie sanft, hob sie sich im Spiegel entgegen. Sie konnte sehen wie ihre Brustwarzen steif emporragten. Leise stöhnend zwickte sie hinein. Ein Lustschauer durchrieselte ihren ganzen Körper. „Jaaahhhh!“

 

„Aahhhh!“ - Was war das gewesen? Sie hatte es gehört! - Was hatte sie gehört? Ein lustvolles, unterdrücktes Stöhnen war es gewesen - und es war nicht ihr Stöhnen gewesen! Sie schloss die Augen - konzentrierte sich. Langsam ließ sie ihre Hände über die Brüste gleiten, hinunter über ihren Bauch zu den Schenkeln. „Aaahhh!“ Alyssa zupfte an ihrem Rock, so als wolle sie ihn richten. Ihre Blicke forschten im Spiegel. Und dann sah sie ihn. Er saß hinter dem riesigen Bambus verborgen und beobachtete sie. Die Glut der Zigarette, an der er gierig sog, verriet ihn. Otto! Sein Gesicht war angestrengt, überhaucht von der winzigen Helligkeit des Feuers, angespannt und begierig nach den Schätzen ihres Körpers.

 

Alyssa lächelte. Was für eine Situation! Er versteckte sich wie ein Voyeur und beobachtete sie, die Frau seines Freundes, aber sie würde ihm schon etwas zu sehen geben! Erneut griff sie nach ihren Brüsten. Schob ihr Dekolltée tiefer. Das Shirt war ohnehin tief über ihre Schultern herabgezogen. Man(n) sah sehr viel mehr, als nur den Ansatz ihres Busens, nur legte sie drinnen im Saal die Federboa darüber. Hier nicht! Hier zog sie noch ein bisschen mehr an dem dünnen Stoff. Ihre Hand glitt hinein, umfasste eine Brust, hob sie dem Spiegelbild entgegen. Sie konnte ihre dunklen Warzenhöfe zwischen den gespreizten Fingern sehen! Und dann hörte sie sein unterdrücktes Stöhnen und lächelte zuversichtlich. Sie würde es ihm zeigen! Er sollte nicht umsonst hier sein!

 

Weiter! Alyssa legte ihren Kopf in den Nacken und schloss die Augen. Auch sie stöhnte. Ihr Körper platzte schier vor unterdrücktem Verlangen. Pulsierende Lust klopfte in ihrem Unterleib. Mit beiden Händen strich sie über ihren Bauch, um ihren Rock gerade zu streichen. Aber dann zog sie ihn höher! Ließ den heimlichen Betrachter ihre Schenkel sehen. Die schwarze Seide schimmerte im fahlen Licht des Ruheraumes. Sie zupfte weiter. Schwarze Spitze - und dann - weiße, weiche Haut, Strapse, ihr Venushügel. Ihre Finger schlüpften unter die zarte Seide ihres Höschens, streichelten ihre Kringellocken.

 

Sein Stöhnen war nicht mehr zu überhören - plötzlich waren seine Gedanken in ihrem Kopf. Er wurde wahnsinnig - diese Frau machte ihn völlig verrückt. Er wollte sie haben, besitzen, seine Härte in ihrer feuchten Wärme bergen. Hineinstoßen und sich in sie ergießen. Überschnappen vor Begierde! Keine andere Frau hatte ihn jemals so erregt - und er war überzeugt davon, dass sie es wusste! Alyssa wollte ihn erregen! Sie tat es für ihn! Sie provozierte ihn - genoss diese aufregende Situation! Wollte, dass er es tat! Er war ganz sicher - ihre Gedanken gaben ihm Sicherheit. Langsam rutschte er weiter vor - näher in ihr Blickfeld.

 

Aus den Augenwinkeln sah sie ihn näher kommen. Sie zog es vor, es nicht zu bemerken - noch nicht zu bemerken! Langsam streifte sie ihren Rock hoch hinauf über ihren Po und beugte sich nach vorne. Sie hielt ihm ihr aufreizendes Hinterteil entgegen. Hinreißende Beine, schwarze Spitze, nackte Haut und dann ein String, der zwischen ihren Backen verschwand. Sein Penis zuckte in der Hose. Er öffnete seinen Reißverschluss ohne hinzusehen. Seine Blicke waren Gefangene ihrer schwarzen Augen. Als Alyssas Hände sich unter das Höschen schoben und es hinabzerrten, fasste er zu. Diesmal stöhnte er so laut, dass es absolut nicht mehr zu überhören war. Ihr String fiel auf den Boden. Langsam stieg sie heraus und drehte sich um.

 

Seine Blicke fraßen sie auf. Sie sogen sich zwischen ihren nackten Schenkeln fest. Mit wiegenden Hüften kam sie auf ihn zu. Otto öffnete den Mund - brachte aber kein Wort heraus. Keuchend streichelte er sich. „Zeig!“ krächzte er. Alyssa bog ihren Körper zurück, schob ihm ihren nackten Unterleib entgegen. Was, zum Teufel, tat sie denn da? - Aber ja! Sie wollte es ihm zeigen! Sie wollte ihn verrückt machen - und sich mit ihm!

 

Seine Blicke folgten jeder, ihrer Bewegungen. Verboten langsam kehrten ihre Hände zurück zu ihrem Schatzkästchen. Aufreizend streichelte sie ihre Schenkel, kraulte ihr dunkles Schamhaar. „Lass es mich sehen!“, keuchte er atemlos. Ihre Finger folgten seinen Wünschen. Behutsam spreizte sie die prallen Lippen ihres Geschlechts. Rieb zärtlich über die feuchte Spalte, suchte und fand die empfindliche Perle. Stöhnend schloss sie die Augen. Sie wollte jetzt mehr - viel mehr! Otto ließ sich vor ihr auf die Knie sinken, kam näher. Seine Hände tasteten, fanden aufreizende Beine, strichen über die weiche Seide - höher - noch höher.

 

„Oh Gott jaaahhh! - Alyssa! - Du bist so heiß!“ Er bekam kaum noch Luft, Otto griff nach ihren Hüften, glitt weiter zu ihrem Po, umfasste ihre Backen und zog sie näher. Der Duft, den dieses Weib verströmte, brachte ihn um den Verstand. Sein Gesicht näherte sich ihr immer mehr. Er konnte seine Augen nicht lösen von ihrer Scham. Weit gespreizt, glänzend und feucht - seinen Blicken preisgegeben. Er musste das jetzt tun. Langsam leckte er genüsslich durch ihr erregtes Fleisch. Als seine Zungenspitze ihren Kitzler traf schrie sie auf, zuckte in heißer Lust. Sie wollte ihn! Er packte fester zu, drückte sie an sich, leckte - saugte - küsste sie wie besessen. Seine Finger schoben sich zwischen ihre Schenkel, drückten sich tiefer in ihre weiche Spalte, rieben an dem engen Eingang. Ihr Unterleib zuckte. Sie stieß ihm entgegen. „Ja, ohh jaah!“

 

Alyssa wand sich in Lust. Die Hände, die sie verwöhnten und diese raue Zunge an ihrer Lustknospe ließen sie beinahe explodieren. „Jaahh!“, keuchte sie. „Ohh jaaahhh! - Tu es! - Bitte, Otto! - Tu es!“ Sie legte sich zurück, schmiegte sich in die Kissen ihrer Couch und spreizte einladend ihre Beine. Das Glas mit Wodka ging zu Bruch. Wen störte das schon?

 

„Komm schon!“ Adrian konnte nicht länger widerstehen. Er hob den Kopf, kniete sich zwischen die aufregenden, nackten Schenkel seiner Frau und schob den winzigen String zur Seite. Sein Phallus berührte sie. Genüsslich schob er sich tiefer. Behutsam spreizte er sie noch weiter auf, rieb an ihrem empfindlichsten Punkt. Alyssas Becken wippte ihm entgegen. Immer wieder schob sich ihr heißes Fleisch über seine Eichel. Stöhnend pressten sie sich ineinander. Immer schneller bewegten sie sich. Immer tiefer sog sie ihn ein - in ihren hungrigen, tiefen Brunnen. Die Muskeln ihrer Weiblichkeit umfingen ihn, massierten, hielten und liebkosten ihn. Immer, wenn er sich zurückzog, ihre heiße, glatte Höhle beinahe verließ, nur um sich erneut hineinzudrängen, schrie sie auf. Spitze, heisere Schreie der Begierde, die ihn überschnappen ließen.

 

Die Lust brodelte in Alyssas Körper. Sie würde überkochen, wenn er weiter so langsam und bedächtig, tief in sie hineinstieß. „Mein Gott, jaaahhh! - Mein Gott, ist das ein Gefühl! - Ja! - Komm! - Stoß zu!“ Sie spürte jeden einzelnen Nerv in ihrem Körper, speziell in ihrem Unterleib. Und sie wollte noch mehr - viel mehr - alles! Ihn noch tiefer! Schneller! Härter! Seinen Schwanz, der sie aufspaltete, der ihr alle Lust der Welt schenkte, der in ihr überquellen würde, den sie dazu bringen würde! Ihre heiße, feuchte Geilheit - ihre Möse, die seine Spitze unerträglich reizte!

 

„Jetzt! - Oh jaaahh, jetzt!“ Sie hörte seine Lust, presste ihre Scheide zusammen, verengte sich so sehr sie es vermochte. Und Adrian stieß tief in sie hinein! Gemeinsam stöhnten sie auf, gemeinsam packte sie die Erregung, die überschäumende Gier des Höhepunktes. Ihre Körper vereinigt zu einem Leib! Zusammen bis ans Ende der Welt! Alyssa stöhnte hingebungsvoll, als sie ihn spürte - spürte, wie er sich lustvoll in sie ergoss. „Dieses aufreizende Weib schafft mich einfach!“, keuchte Adrian. „Weißt du, wie du aussiehst, wenn du hier schlafend liegst und dein süßes Shirt kaum mehr deinen Busen bedeckt? Wer kann da schon widerstehen? Außerdem habe ich nur ein ganz klein bisschen deine Beine berührt, deine süße Mieze - ehrlich! Und doch hättest du mich beinahe gefressen!“

 

Alyssa musste lachen. Jetzt brauchten sie nicht mehr zum Faschingsball gehen - aber wer wollte schon zum Fasching, wenn er einen solch umwerfenden Liebhaber zu Hause hatte? Schließlich hatte ihr Kostüm ihm ja gefallen! Liebevoll schmiegte sie sich in seine Arme. Adrian streichelte sie sanft, erholte sich von der lustvollen Anstrengung - doch dann fiel ihm etwas anderes ein. „Sag’ mal, kann es sein, dass du mich „Otto“ genannt hast?“

 

Eine riesige Woge von Adrenalin überflutete ihren Körper, und ihr wurde heiß - die Erinnerung kam zurück. Dann schüttelte sie jedoch den Kopf. „Das kann nicht sein!“, erklärte sie bestimmt, und ihre Hand verirrte sich zwischen seine Schenkel. Adrian schob sich über sie und küsste sie gierig. „Hast du es mit ihm getan - in deinem Traum?“, flüsterte er, und als sie spürte, wie diese Vorstellung auf ihn wirkte, lächelte sie amüsiert vor sich hin. Zwischen seinen Küssen öffnete sie die Augen und zwinkerte ihm zu, als sie ihm leise ein „Vielleicht!“ ins Ohr flüsterte.

 

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