Traum und Wirklichkeit



Alexander - Elrond


 

Oliver ging für sein Leben gern spazieren - bei jedem Wetter. Auch wenn es regnete - gerade, wenn es regnete! Der kleine Park am Rande der Stadt war dafür wunderbar geeignet, zumal er gar nicht so klein war. Der eigentliche, gepflegte Streifen, der den Park ausmachte, ging über in wilde, freie Natur, die nichts parkähnliches mehr hatte - und Oliver konnte laufen so weit er lustig war!

 

Er war gerade 34 Jahre alt und für sein Alter ein ziemlich albernes Kerlchen mit dem erheblichen Hang zum Nacktsein. Da er nicht hässlich, sondern im Gegenteil recht hübsch anzusehen war, frönte er dieser Leidenschaft sooft es eben ging - am Liebsten in „seinem“ Park! Und dann machte er Fotos - von seinem nackten, verbotenen Ich und schämte sich so sehr dafür, dass er sie ins Internet stellte und hoffte, dass eines Tages eine sehr strenge und sehr hübsche Dame käme und ihn endlich bestrafte - für sein unbotmäßiges Verhalten.

 

Oliver war wirklich ein gut aussehender Mann und er hätte es so gerne gezeigt. Aber in der Öffentlichkeit konnte er ja nur sein weiches, halblanges, dunkelbraunes Haar zeigen, die großen dunklen Augen und sein scheues Lächeln - vielleicht noch seine gepflegten schlanken Hände.

 

Alles recht und schön, aber wie gerne hätte er den Menschen seine glatte, schimmernde Brust gezeigt, seine wunderbar gerundeten Arme, die prallen Schenkel - lange gerade Beine mit wunderschönen Füßen! Das traute er sich nicht - aber manchmal träumte er davon.

 

Wovon er nicht mal träumen konnte, waren andere, verbotene Dinge! Unmoralische Dinge! Schlechte - schreckliche Dinge! Dinge, die ihn so sehr aufregten, die ihn so heiß machten, so scharf, dass er sich selber hasste! Das Adrenalin pulsierte in Strömen durch seinen Körper und peitschte ihn in ungeahnte Höhen der Lust. Er wurde so gierig, so geil, dass er sogar Hand an sich selbst legte, und während er seine gierige Härte massierte, dachte er daran es zu tun: Das Unmögliche!

 

Er sah sich im Kino, im Theater - auf der Bühne! Der Zuschauerraum war voll besetzt mit Weiblichkeit und er stand da, alleine - im glänzenden Scheinwerferlicht. Alle wollten sie ihn sehen - alle! Und dann erklang leise Musik und er begann ganz langsam, sich auszuziehen! Jedes Mal wenn ein Kleidungsstück fiel, stöhnten die begeisterten Ladys, die zu ihm heraufsahen, entzückt auf.

 

Oliver strippte! Professionell und so sexy, dass sie alle hinsahen - hinsehen mussten, denn es machte sie verrückt. Sie spürten alle die Begierde, die Sehnsucht von ihm berührt zu werden, seine Hände zu fühlen - zwischen ihren Schenkeln, auf ihrer heißen Haut, seine Finger, die sich hinein schoben - in feuchte, glatte Mösen!

 

Ihre Augen fraßen ihn auf - und er warf ihnen immer ein neues Körperteil vor - zum Fraße! Als er sein Hemd von dem Schultern streifte und ihnen die entblößte Brust bot, ging ein Aufseufzen durch den Saal. Seine muskulösen, eingeölten Beine, die im Scheinwerferlicht glänzten, lösten abermals ein unterdrücktes Stöhnen aus. Als er nur noch einen schwarzen Tanga trug, begannen sie zu klatschen. Laut und rhythmisch! Seine harte Männlichkeit drückte sich deutlich ab - unter dem seidenen Stoff. Er würde sie glücklich machen!

 

Klick! Der Druckknopf, der sein Höschen hielt, war aufgesprungen. Durch seine Hand oder gesprengt von seinem prallen Phallus? Der Stoff klappte nach vorne und sein „Steh-auf-Männchen“ stand! Hoch aufgerichtet und groß! Jeder im Saal konnte es sehen. Stille kehrte ein - andächtiges Schweigen und dann brach plötzlich ein Sturm der Begeisterung los. Die Damen jubelten, riefen ihm unglaubliche Angebote zu - warfen ihre lustgetränkten Slips zu ihm auf die Bühne. „Mehr! Mehr! Mehr! Mehr! Mehr! Mehr! Mehr! Mehr! Mehr! Mehr!“  Sie wollten ihn - mit Haut und Haar, aber seine Show war hier zu Ende.

 

Da plötzlich - löste sich eine wunderbare, strenge Schönheit aus dem Dunkel und kam in gemessenem Schritt zu ihm auf die Bühne. Stille kehrte ein. Er sah sie an - beinahe furchtsam. In der Hand trug sie einen kleinen, goldenen Dildo. „Willst du mich nicht begrüßen?“ Ihre Stimme klang kühl - beinahe uninteressiert. „Ja, natürlich!“ murmelte er. „Ja, Mademoiselle Mara!“ verbesserte sie streng. „Ja, Mademoiselle Mara!“ wiederholte er wie in Trance. „Dreh dich um!“ befahl sie - „Dein Publikum hat ein Recht auf dich!“ Er drehte sich um. „Knie nieder!“ Ihr Ton duldete keinen Widerspruch!

 

Mit dem Rücken zum Publikum kniete er in dem strahlenden Lichtkegel des Scheinwerfers. Jeder konnte ihn betrachten. Alle Augen waren auf seinen nackten Körper gerichtet. Die gierigen Blicke betasteten sein Fleisch, streichelten es, zwickten, stachelten es auf - machten ihn verrückt. Was würde sie tun mit diesem kleinen, goldenen Lustobjekt? Oder war er hier das Lustobjekt? Sein Schwanz zuckte. Stöhnend beugte er sich vor - bot sich ihr und all den lüsternen Augen dar!

 

An dieser Stelle brach sein Traum ab - denn regelmäßig war das der Punkt, an dem er überschäumte! Seine Geilheit riss ihn weg und er konnte niemals erleben, was sie denn nun tat - mit dem kleinen, goldenen Dildo! Nicht einmal in seinen Gedanken konnte er es erleben! Aber er wusste es - tief drinnen wusste er, wonach er sich sehnte. Nur eingestehen konnte er es sich nicht.

 

Denn all das war verboten! So schrecklich schmutzig, unmoralisch und abstoßend. Woher er das wusste? Wer ihm das gesagt hatte? Oliver hatte keine Ahnung! Er wusste es eben! Und er war ein Schuft! Ein schlechter, widerlicher Schmutzfink, der es nicht verdiente, die Liebe kennenzulernen. Schließlich wollte er nur Sex - nur sein Vergnügen - mit unnatürlichen, geilen, abartigen Praktiken. Keine Frau wollte so Einen! Höchstens in seinen Träumen.

 

Und weil er überzeugt war von seiner Schlechtigkeit, darum zog er sich zurück von den Menschen, darum ging er spazieren und knipste seine Fotos weit weg von jeder Gesellschaft. Deshalb verkroch er sich in seine Wohnung und lächelte nur, wenn ihn die Nachbarn grüßten. Er wollte sich ihnen nicht zumuten, den Edlen, den Guten und Gerechten! Und deshalb war er unglücklich und allein.

 

Aber dann, eines Tages, als er auszog um seiner Leidenschaft für verbotene Fotos zu frönen, erschien sie ihm! Erschien sie ihm? Nein! Niemand erschien! Oder doch? Er wusste es einfach nicht! Seine Träume und die Realität verschwammen zu einem Gesamtbild. Und doch hatte Oliver das Gefühl, dass er nicht mehr alleine war. Er schob den Gedanken beiseite und lief weiter. Es machte ihn nervös. Zielstrebig suchte er seine kleine Lichtung. Noch nie hatte ihn dort jemand gefunden - nie war ihm jemand auch nur begegnet. Als er sie erreichte, stellte er fest, dass er gerannt war. Oliver war völlig außer Atem, erschöpft und verunsichert. Er warf sich ins Gras, versteckte sich fast unter den großen Farnen, die seine Lichtung säumten.

 

... und dann war er eingeschlafen. Als er aufwachte war schon die Dämmerung hereingebrochen. Verwirrt sah er sich um. Jetzt war es zu spät Fotos zu machen. Trotzdem! Umsonst wollte er nicht hierher gekommen sein. Er wollte sich entspannen - wollte so sein, wie er war. Zu Hause konnte er das nicht - er erlaubte es sich nicht, aber hier - wo er alleine war - wo keiner ihn sehen konnte! Und doch bestand ja immerhin die Möglichkeit!  Hier durfte er seiner Leidenschaft nachgeben. Hier traute er sich. Langsam zog er seine Jacke aus.

 

Eigenartig! Irgendwie fühlte er sich heute wie in seinem Theater. Augen waren auf ihn gerichtet - er konnte es fühlen. Neugierige Augen! Lüsterne Augen! Das machte ihn an. Aber hier war ja niemand! Ganz sicher nicht! Deshalb konnte er es auch tun! - Wie in seinen Träumen. Er stand auf und wiegte sich sanft in den Hüften - zu einer, nur für ihn hörbaren, Musik, aber sie schwoll an - wurde lauter. Er hörte sie doch! Oder nicht? Langsam knöpfte er sein Hemd auf und streifte es über seine Arme. Plötzlich raschelte das Gebüsch - so, als bewegten sich Tiere oder aber - wer bewegte sich da? Als sein nackter Oberkörper in Halbdunkel erglänzte, seufzte er verhalten.

 

Gab es hier ein Echo? Er hatte es doch gehört. Ein sanftes, verlangendes Stöhnen. Es spornte ihn an. Behutsam spähte er sich um. Er war allein. Oder nicht? - Aber er stellte sich vor, es säße ein sinnliches, süßes, neugieriges Mädchen hinter den Büschen und beobachtete sein verbotenes Tun, genoss es sogar - sehnte sich nach ihm. Wie wunderbar! Für sie, die strenge Schönheit aus seinen Träumen - wie hatte sie geheißen? - öffnete er seine Hose.  Ein kühler Windhauch streifte seinen Körper, ließ ihn schaudern. Seine Hose fiel, gab feste Schenkel preis. Wie erregend die Luft über seine Haut strich! Fast wie zärtliche Hände. Ihre Hände: Mara! Das war ihr Name gewesen. Und sie wollte ihn sehen! Sie hatte  sogar noch mehr gefordert. Lust kroch in seinen Körper.

 

Oliver lächelte. Diese Vorstellung gefiel ihm. Sie war da - und betrachtete seinen schönen Leib - genoss seine Nacktheit, und er durfte sich ihr zeigen - den Gedanken genießen. Eilig streifte er die letzten Kleidungsstücke von seinem begehrlichen Körper. Und wieder war da der Wind, der sanft und doch so erregend seine „Hände“ über ihn gleiten ließ. Es fühlte sich an - beinahe wie Feenhände. Sie glitten über seine Schultern, hinunter über seine Arme und den Rücken - bis zu seinem Po.

 

Oliver bewegte sich tänzerisch. Streifte durch die hohen Gräser, umrundete die Büsche und spähte zwischen die Bäume in den dunkler werdenden Wald. Er tanzte zu einer Traummusik, genoss die Gräser, die ihn berührten und dann blieb er hängen. Sein Tanz brach unvermittelt ab. Sein Fuß ließ sich nicht mehr bewegen. Aber er fühlte keinen Schmerz. Er sah auch kein Hindernis, keine Fessel, die ihn hielt. Es war, als hielten ihn unsichtbare, zarte Hände - unbeweglich an dieser Stelle fest. Gefesselt - von ihr?

 

Was geschah mit ihm? Nackt stand er zwischen dem hohen Grün und fühlte sich so wohl, wie schon lange nicht. Der sanfte Wind, der ihn umschmeichelte, die weiche Musik, die ihn entspannte. Oliver spürte, wie die Erregung stärker wurde - wie weiche Hände sanft seine Waden berührten, ihn lüstern machten. Langsam strichen sie höher. Sein Fleisch prickelte - und die behutsamen Fingerspitzen wanderten immer noch höher. Wenn sie seine Männlichkeit erreichten ... Oh jaah!  Das war es, wonach er sich sehnte. Sein Penis stand hart und groß, wiegte sich sanft - wartete, sehnte sich nach der Berührung.

 

Jetzt fühlte er ein zartes Tippen an seinem Hinterteil. Doch dann waren es nicht mehr nur Fingerspitzen. Es waren Handflächen, die sich auf seine Backen legten. Sie kreisten sanft. Zwickten - zärtlich. - Patsch! Das war ein Schlag! - War er jetzt drauf und dran seinen Verstand zu verlieren? Um ihn herum erklang ein leises Kichern. Er fragte sich ernsthaft, ob er seinen Sinnen trauen konnte, aber letztlich war es ihm egal. Diese Gefühle waren einfach zu verführerisch. Wie viele Hände berührten ihn eigentlich? Sein Po genoss eine deutliche Massage und doch ...! Arme umfingen ihn, Finger glitten über seine Leisten, verfingen sich in seinem Schamhaar. Und immer noch spürte er sanfte Zärtlichkeiten an seinen Schenkeln. Sie zogen sich immer mehr zwischen seine Beine - immer höher - immer näher! Und sein Fuß? Er konnte ihn immer noch nicht bewegen.

 

Oliver spreizte seine Beine. Er wollte es! Diese „Hände“ sollten mit ihm spielen, sollten ihn verrückt machen. Er stöhnte verlangend. Oh! Damit hatte er nicht gerechnet. Seine Wünsche gingen mit ihm durch. Sie sollten seinen Penis umfassen, ihn streicheln, massieren. - Aber nein! Das war es nicht, was sie taten. Sie verließen ihn - „Nein! - Bitte nein!“  Er flehte diese unsichtbaren Hände an, zu ihm zurückzukehren. Ein helles Kichern war die Antwort. „Lasst ihn in Ruhe!“ Hatte er das gehört? - „Wieso denn bloß? - Meinst du, er gehört nur dir allein, Ireth?“

 

Und dann spürte er sie erneut. Sanfte Wärme - an seinen Hoden. Als ob sie in eine zarte Hand fielen. „Jaahh!“ Finger kraulten, schaukelten zärtlich. „Ja, mir!“ flüsterte es. Sie umfasste dieses hübsche Spielzeug, wog es bedächtig und dann schloss sich eine Feenhand fester, drückte vorsichtig und Oliver stöhnte laut. Immer deutlicher wurde der Reiz. Er konnte sich das doch nicht einbilden! Oder doch?

 

Eine kleine, weiche Hand spielte höchst kundig mit seiner Männlichkeit - zumindest beinahe. Und er war nahe daran auszuflippen. Die Finger auf seinem Po waren inzwischen tiefer gerutscht. Hinein zwischen seine Backen. Sie drängten sich tiefer, tasteten erregend, berührten seine empfindsame Rosette. Mein Gott, war das geil! Er beugte sich vor - leistete den Zauberhänden Vorschub. Wenn er sich vorstellte, welches Bild er bot! Wer blickte zwischen seine Schenkel? Betrachtete sein gespreiztes Gesäß - sein erregtes Geschlecht? Gab es das? Seine Erektion wippte mit den Händen, die seine Hoden schaukelten und der unwiderstehliche Finger drückte sich immer tiefer - tiefer - hinein in seine gierige Lust.

 

Lüsternes Brennen erfüllte seinen gesamten Unterleib. Mindestens zwei Paar begierige Augen waren auf seine nackten, prallen Liebeswerkzeuge gerichtet - er wusste es. Sie ergötzten sich an ihm - und er genoss jede Minute. Vielleicht waren es ja auch noch mehr - was? Wer war Ireth?

 

Egal! Egal! Nur bitte mehr! Langsam kam der Mond hinter den Baumwipfeln hervor und tauchte das seltsam erregende Bild in sein mildes Licht. Hatte er da nicht etwas gesehen? Eine verschwommene Lichtgestalt, die sich schnell in die Blätter eines Farnes verwandelte - oder war sie hinein versunken? Nein, er konnte sich nicht auf solche Wahrnehmungen konzentrieren. Nicht wenn er so unwiderstehliche Zärtlichkeiten erfuhr. Hatte er nicht das deutliche Gefühl, als ob sich seine pralle, beinahe zu Platzen gespannte Eichel hinein schob in - ? Weiche, feuchte, warme - Lippen? Einen erregenden Frauenmund - oder war es doch - ? Es könnten auch andere, lüsterne, samtige Lippen sein, die ihn umschmeichelten. Schamlippen! Er schloss die Augen und drückte sich tiefer.

 

Wenn er es doch sehen könnte! Er stellte es sich vor! Eine süße, nackte Schönheit, die vor ihm kniete, seine Erektion verwöhnte, deren weiche Zunge sanft um seine Kuppe glitt - ihn unwiderstehlich reizte - seinen Schwanz beinahe zum Explodieren brachte. Er spürte es ja! Oh Gott, war das geil! - Oder noch besser, die ihm den Rücken zuwandte, ihm einen hinreißend geilen Arsch hinhielt. Die betörende Beine spreizte - ihm eine feuchte, süße Muschi bot - pralle Schamlippen, die seine Härte umschlossen. Oliver stieß zu, drückte sich hinein - stöhnend! Nur jetzt nicht die Augen öffnen - sonst war vielleicht der Zauber vorbei!

 

„Geh weg da!“ An seiner Kehrseite entstand ein kleines Gemenge. Immer mehr Hände kniffen seinen Po. Eine erregte Stimme befahl: „Geh jetzt da weg!“ Oliver lauschte verwirrt, und dann fuhr ihm ein Büschel Brennnesseln zwischen seine Backen. Gleichzeitig fiel jemand neben ihm ins Gras und strampelte. Was waren das für seltsame Dinge, die hier mit ihm geschahen?

 

Das leise Brennen an seinem Allerwertesten machte ihn erst recht verrückt. Seine Erregung verwandelte den Schmerz in heiße Lust und er reckte sich den Brennnessel-Büschen regelrecht entgegen. Und dann griff er zu. Seine Hände fassten einen knackigen Hintern, hielten sich fest an nackten Hüften und ließen nicht zu, dass sie sich ihm entwanden. Ein heiserer Schrei ertönte. „Sie“ wand sich unter seinen Händen, aber er ließ nicht los. „Sie“ hatte sich seines Geschlechtes bemächtigt - nun würde er ihr auch zeigen, wie es benutzt wurde.

 

Oliver stieß zu. Eine süße, heiße, feuchte Muschi umschloss seinen Schwanz! Er stöhnte laut. Hände kratzten über seine Arme, über seine Oberschenkel. „Lass los!“ fauchte sie. „Lass mich los!“ Er grinste und stieß nochmal. Um ihn herum erklang Gelächter. „Selber schuld!“ hörte er eine schadenfrohe Stimme sagen. Hinter ihm bemerkte eine unsichtbare Gestalt: „Lass ihn doch! Er macht es doch ganz gut!“ So eine Frechheit. Er ließ eine Hüfte los und klatschte "ihr" auf ihre Pobacken. „Au!“ Aber schon hielt er „sie“ wieder gepackt und drängte sich hinein - in diese aufreizende, gierige Möse.

 

Irgendwer drückte seine Schultern nach vorne - und er musste sich fügen - oder er hätte „sie“ loslassen müssen. Hände griffen von hinten zwischen seine Schenkel, umfassten seine Hoden und massierten lüstern. Er stöhnte auf. Wahnsinn! War das geil! „Komm schon, halt still!“ keuchte er. „Du willst es doch!“ Oliver stieß zu - tief hinein - und „sie“ stöhnte - und kam ihm entgegen! Er lachte - glücklich! - Sie wollte ihn! Wunderbar.

 

Und dann noch diese ungezählten Hände, die ihn liebkosten - erregten. Sie spreizten seine Backen, schoben sich ungefragt dazwischen. Wieso musste er jetzt an den kleinen, goldenen Dildo denken? Wieso spürte er ihn jetzt - genau an dieser Stelle? Seine Bewegungen wurden immer schneller - und „sie“ passte sich ihm an. „Ihr“ erregtes Stöhnen machte ihn verrückt. „Sie“ war so gierig! Oliver ließ los. Nein, „sie“ verließ ihn nicht. Im Gegenteil. Ihre nasse Scheide schob sich immer mehr über seinen Phallus. Jetzt wollte er ihr Lust bereiten.

 

Zärtlich schickte er seine Hände auf Wanderschaft über einen, wenn auch unsichtbaren, weichen, hinreißend aufregenden, nackten Frauenkörper. Er fasste nach ihren Brüsten und drückte sanft. „Sie“ stöhnte. Seine Finger fanden feste Spitzen, spielten, pressten sie behutsam zwischen Daumen und Zeigefinger. „Schau mal! Ist das geil! - Er macht das soo gut!“ ertönte es wieder leise neben ihm - vorlaut. Normalerweise hätte ihn das gestört - in diesem Fall nicht. Schließlich war das sein Traum - oder?

 

Immer tiefer stieß er vor und dann sah er es! Golden glänzendes, langes Haar - materialisierte aus dem Nichts. War er wirklich hier - oder lag er in seinem Bett? Was für ein Traum! - Oder nicht? - Es fiel über zarte Schultern, hinunter auf einen schmalen, brauen Rücken. Immer deutlicher wurde das Bild vor seinen Augen, und immer erregter bewegte er sich. „Oh jaah! Der Junge vögelt gut!“ jubilierte eine süße Stimme hinter ihm. Als seine Hände ihren Po berührten, konnte er ihn plötzlich auch sehen. Er streichelte um betörend gerundete Hüften und legte seine Handfläche auf ihre Scham. Warm, nass und glatt – prall geschwollene Schamlippen! „Ohh jaaah!“, stöhnte „sie“ gierig. Zärtlich versanken seine Fingerspitzen in ihrer Feuchtigkeit, und als er ihren Kitzler antippte, ertönte eine spitzer Schrei und sie brach zuckend unter ihm zusammen.

 

Oh nein! Er wollte sie nicht verlassen - noch nicht. Also ließ er sich einfach fallen - sank mit ihr auf den Boden - auf diesen aufregenden, nackten Leib. „Heiliger Oberon! So fick sie doch endlich!“ ertönte eine leicht genervte Stimme neben ihm. „Was meinst du, warum du hier bist?“ Er stieß zu. „Ja genau! So ist das besser!“, hörte er Zustimmung.

 

Oliver spürte, dass „sie“ sich unter ihm bewegte. „Sie“ richtete sich auf, hob sich auf die Knie und reckte ihm ihren heißen Arsch entgegen. „So zeig mir schon, was du kannst!“ Als sie ihren Kopf drehte und ihn über die Schulter hin anzwinkerte, erkannte er sie: Mara! Nur die strenge Frisur hatte sie gelöst - aber der gestrenge Ton war derselbe. Und er gehorchte.  Entzückt schloss er seine Augen und vögelte drauf los. Sie hatte es befohlen! „Jah, oh jaah!“ stöhnte er laut und stieß, wie von Sinnen. Immer noch spürte er das kleine, goldene Spielzeug an höchst aufregender Stelle und es wurde offensichtlich fachkundig bedient. Er platzte beinahe vor Lust.

 

„Los, mein geiler, süßer Hengst! - Du willst doch nichts anderes, als mich zu ficken. Davon träumst du doch schon wochenlang!“ Oh ja! Sie hatte recht - und wie sie recht hatte. In seinen Gedanken hatte er sie schon in allen Stellungen geliebt, und immer hatte sie die Zügel in der Hand gehabt. „Spreiz deine Beine!“, befahl sie - und er tat, was sie ihm geheißen. „Es war übrigens recht nett - im Theater! Warum hast du dich ausgeklinkt?“ - „Mara!“ stöhnte er. Die Zuschauer fielen ihm ein. Es gab sie wirklich! Ein heißer Lustblitz fuhr durch seinen Bauch. Sie hatten ihn mit ihren gierigen, indiskreten Blicken aufgestachelt. Hier begnügten sie sich nicht nur mit zuschauen. Sie wollten seine Lust teilen, mit ihm seine Geilheit genießen!

 

„Wenn du uns schon stören musst, dann wollen wir auch alle etwas von dir haben!“, hörte er eine weibliche Stimme - woher? Sie - wer auch immer - schlängelte sich zwischen seine Beine und presste ihren Mund von unten gegen seine Hoden. Oliver schrie auf. Er spürte ihre Zunge. „Sooo geil!“ Sie umrundete das Spielzeug, leckte seinen Damm entlang und dann saugte sie seine Hoden tief zwischen lüsterne Lippen.

 

Oliver spürte, wie die Hitze in ihm aufstieg. Sie loderte in seinem Unterleib, brannte immer höher, erfüllte seinen ganzen Körper und konzentrierte sich dann in seinem Geschlecht. Glühende Lava stieg auf, und er begann sich zu winden. Mara umfasste ihn - ihre Muschi zog sich zusammen, massierte ihn, und dann explodierte er stöhnend. Ihm war, als ob Funken aus all seinen Poren sprühten. Er fühlte sich wie ein wunderschöner, explodierender Goldregen in einem riesigen Feuerwerk. Pures Glück strömte durch seine Adern. Er sank auf sie und rang nach Luft. Für einen  Moment wurde ihm schwarz vor Augen.

 

Als er wieder erwachte, lag er in ihren Armen. „Mara!“ flüsterte er. „Ich dachte, es gibt dich nur in meinen Träumen.“ - Wo waren die anderen? „Das ist auch so!“ antwortete sie. „Zumindest beinahe!“ Als sie seinen fragenden Blick sah, sprach sie weiter. „Normalerweise sind wir unsichtbar. Nur deine Sehnsucht hat einen Weg zu mir gefunden. - Und du bist immer wieder gekommen - zu uns in den Wald und hast unsere Tänze gestört - unsere Spiele. Da haben wir beschlossen, dass es so sein soll. Irgendwie gehörst du zu uns!“ Er sah sie an - mit großen Augen. „Zu uns? - Wer ist "uns"? - Wer bist ... du?“ fragte er neugierig. „Na zu uns! Zu den Elfen! - Ich bin Ireth Ar-Feiniel! - Und du, du kennst mich doch Luthién! Oder traust du deinen eigenen Sinnen nicht mehr?“

 

Entsetzt sah er sie an. „Du bist nicht Mara?“ - Sie lachte - silberhell. „Natürlich bin ich Mara - in deiner Sprache bin ich Mara! Aber ich bin eine Elfe, und du bist das auch. Zumindest zur Hälfte, denn sonst hätten wir uns nicht gefunden - Oliver! Sanyasala, feyiama! - Ich heiße dich willkommen, mein Freund!“

 

Nachdenklich blickte Oliver vor sich hin. Konnte das denn sein? Er war schon immer "anders" gewesen, anders als alle anderen. Aber das? War er so anders? Er wusste es einfach nicht. Vielleicht hatte Mara ja Recht! Ireth verbesserte er sich in Gedanken. Er spürte es doch, denn zum ersten Mal war er glücklich. Hier fühlte er sich wohl! Hier gehörte er her - zu Ireth und ihren Spielgefährten. Denn jetzt war er nicht länger Oliver. Jetzt war er Luthién! Und endlich hatte er erlebt, was sie mit dem kleinen, goldenen Spielzeug machten - und mit ihm. Und er stellte fest: Er war ausgesprochen gerne ein Fey - und ihr Lustobjekt! „Eorla! - So sei es!“

 

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© Alexander Beer