Ich brauche eine Hure - 1

Ouvertüre:


Doch, sie liebte ihn schon! Schließlich war sie schon fast sieben Jahre mit ihm verheiratet. Claude war ein gutaussehender Mann, und er hatte genug Angebote, die er auch schon ab und zu genutzt hatte. Und sie tat so, als wüsste sie von nichts. Allerdings war ihre Geduld mittlerweile am Ende, denn in ihrem Bett war Claude einfach ein Versager. Valerie kamen fast die Tränen, wenn sie daran dachte. Ihr Sex dauerte selten länger als drei Minuten, und das war es dann. Er kam, sah, spritzte - und schlief ein! Ende!

 

Ob er bei anderen Frauen anders war? Besser? Sie wusste es nicht. Sie wusste nur eines: Sie würde den Versuch machen, es zu ändern. Denn so wollte sie nicht weiterleben. Das Dumme an der Sache war nur, dass sie selber nicht so sehr viel Ahnung hatte von heißem Sex, denn Claude war ihr erster Mann gewesen - und er war es geblieben. Sie hatte immer geglaubt, „das" ginge von alleine, wenn man sich liebte. Allerdings hatte sie nun erkennen müssen, dass dem leider nicht so war. In all den Jahren ihrer Ehe war es nicht besser geworden, und seine Seitensprünge hielt sie nicht mehr aus.

 

Seit Wochen dachte Valerie nun darüber nach, wie sie ihren Claude zu einem guten Liebhaber machen könnte, und immer wieder kam ihr nur eine Lösung in den Sinn. Die war ihr aber nicht nur unangenehm, sie war ihr hochnotpeinlich! Es blieb ihr nichts anderes übrig, als jemanden um Hilfe zu bitten. Eine Busenfreundin hatte sie nicht. Ihre Mutter ...? Ob die davon so viel verstand? Es musste schließlich jemand sein, der auf diesem Gebiet wusste, wovon er sprach. Also ein Fachmann! Besser gesagt eine Fachfrau! Sie musste sich beraten mit einem Profi! Ob es ihr gefiel oder nicht: Sie musste Kontakt aufnehmen zu einer Hure!

 

Sie drückte sich um diese Entscheidung herum wie eine Katze um den heißen Brei, obwohl sie längst wusste, dass ihr gar nichts anderes übrig blieb. In den letzten Tagen hatte sie immer wieder mal mit Kolleginnen, mit Freunden und Bekannten so unauffällig wie nur möglich das Thema angesprochen. Sie wusste doch nicht, wie und wo sie eine „solche Frau" finden konnte, und so hoffte sie auf den passenden Tipp aus ihrem Freundeskreis, aber anscheinend schien es keinen Mann zu geben, der einem Bordell auch nur nahe kam. Und sie konnte ja nicht sagen: „Ich muss wissen, wo ich ein Puff finde, denn ich brauche eine Nutte!" Die Leute würden sie für komplett durchgedreht halten. Vielleicht sogar zu Recht! Manchmal dachte sie es selber. Andere Frauen an ihrer Stelle würden sich scheiden lassen. Fertig! Trotzdem! Sie liebte ihn immer noch und wollte ihn nicht aufgeben. Schließlich war sie seine Frau!

 

Und nach beinahe einem halben Jahr vergeblicher Suche, fiel ihr am Sonntagmorgen die Lösung ihres Problems in Form einer Zeitungsannonce geradezu in den Schoß. Natürlich! Warum war sie da nicht eher darauf gekommen? Ein Call-Girl! Das war es! Sie musste nicht in ein Bordell. Sie musste sich überhaupt nicht exponieren. Sie konnte anrufen und wenn ihr die Dame sympathisch war, dann ...

 

Was sie hier las, war ihr auf jeden Fall sympathisch. Irgendwie klang es natürlich und nicht so sehr überlegen. Schließlich wollte sie sich ja nicht gar zu sehr blamieren, obwohl sie das natürlich kaum vermeiden konnte. Es war schon sehr unangenehm, einer Hure erklären zu müssen, dass ihr Mann im Bett eine Niete war - und sie nicht in der Lage, es zu ändern! Zwei Versager hatten sich gefunden! Hurra! Wie sie es drehte und wendete: Es war und blieb hochnotpeinlich! Aber nachdem sie ihn nicht endgültig verlieren wollte ... las die zum dritten Mal diese Zeilen:

 


Erfahrene Sexhexe für professionelle Liebesspiele


Senta - dieser Name steht für viel Erfahrung und ungekünstelte Zärtlichkeit.

Die naturgeile Dame ist Anfang 30, 177 cm groß, hat blond gelockte, schulterlange Haare,

Konfektionsgröße 36 bis 38 und eine Oberweite von 85 B.

Ihre Spezialität ist heißer Dusch und Badespaß ...

 

Senta hat ein vielfältiges Programm zu bieten:

 

Richtiges Küssen und Schmusen, einfühlsames Franz. (sehr gerne pur!),

erotische Massagen, GV mit Stellungswechsel und KB.

Sie besucht dich auch in Haus und Hotel, und beim Übernachtungsservice

schenkt Sie dir ein Verwöhnprogamm der Extraklasse.

 

Ruf an unter 01x0 9x42xx9xx

 


Vielleicht war das wirklich die Lösung! Morgen! Wenn ihr Mann nicht da war, würde sie diese Senta anrufen, und sie würde ihr ... Oh je! Was würde sie ihr bloß sagen? Senta würde sie auslachen! Valerie wurde schon ganz übel, wenn sie nur daran dachte. Mit einer Hure einen Plausch zu haben! So was Blödes! Aber wenn sie daran dachte, wen ihr Ehemann als nächstes vernaschen würde ...! - Sie würde anrufen! Und bis dahin - nicht weiter darüber nachdenken.

 

Am Montagmorgen schlich sie immer wieder um das Telefon herum, aber schließlich und endlich - um halb 11 Uhr - zog sie sich den Sessel heran und wählte die Handynummer von Senta. Sie kannte sie inzwischen auswendig. Ihr Herz klopfte bis zum Hals. Beinahe hätte Valerie das Freizeichen nicht gehört. Als diese weiche, rauchige Stimme an ihr Ohr klang, hätte sie fast den Hörer fallen lassen.

„Hier ist Senta, mein Süßer! Was kann ich für dich tun?"

 

Auf einmal hatte sie einen Frosch im Hals. Sie räusperte sich, was ihrem Gegenüber ein leises Lachen entlockte. „Du brauchst nicht nervös zu sein! Ich kann dich ja nicht sehen!", beruhigte sie die verwirrende Stimme. Sie klang wirklich sehr erotisch. -

Valerie räusperte sich erneut, und dann krächzte sie: „Ich bin Valerie - hallo!" -

Stille. -

„Hallo?", fragte sie vorsichtig. „Bist du noch da?"

Plötzlich war es eine völlig normale Stimme. Kein bisschen Rauch mehr, kein bisschen Sexappeal.

 

„Hast du dich verwählt?", fragte die Frau freundlich.

Valerie krächzte. „Nein! Ich hab mich nicht verwählt. - Ich wollte dich sprechen!"

Die Fremde mit den zwei Stimmen lachte. „Das ist mal was Neues!" - Klick! - Die Erotik war plötzlich wieder da. „Was kann ich für dich tun?", hauchte die Sünde persönlich.

„Nicht!", bat Valerie. „Wenn du so redest, dann kann ich nicht ..." -

„Okay! Was willst du?", kam es sofort im Normalton zurück.

Valerie nahm ihren ganzen Mut zusammen. „Ich ... ich möchte bei dir lernen!" -

„WAS? - Du willst ... was?", fragte ein sehr erstauntes Freudenmädchen und musste nun doch lachen. Ein solches Ansinnen! Das hatte sie noch nie gehört, aber ihre Neugierde war erwacht. „Nun erzähl mir mal, was du wirklich willst von mir - und lass dir nicht jedes Wort aus der Nase ziehen!", forderte sie, und Valerie hatte plötzlich das Gefühl, dass sie durchaus die Richtige sein könnte.

 

Sie setzte sich zurück und begann atemlos: „Also, ich bin 25 und seit 7 Jahren verheiratet. Ich hatte noch nie einen Orgasmus, und mein Mann geht fremd! Ich brauche jetzt Hilfe oder meine Ehe geht vor die Hunde!" Sie hielt inne und lauschte. „Verstehst du mich?", fragte sie beschämt.

Senta wusste nicht so recht, ob sie das verstand. Und doch! Die Kleine tat ihr Leid. Sie brauchte offensichtlich wirklich Hilfe. Sie konnte sich vorstellen, was für eine Überwindung es war für sie, bei einem Callgirl anzurufen. Außerdem war ihr Interesse geweckt.

 

„Wie heißt du eigentlich?", fragte sie.

„Ich bin Valerie! Und ... und noch was!" -

„Was denn noch?" Viel mehr konnte doch wohl nicht mehr kommen.

„Was kostet ... es ... kostest ... du? Deine ... Hilfestellung?"

Sie war süß, diese Kleine! Senta lachte. „Normalerweise 50 Euro für die halbe Stunde!"

Valerie schnaubte durch die Nase. Das war viel Geld - für wenig Zeit.

„Aber für dich werden wir das anders regeln!", befand Senta. „Weißt du was? Wir werden uns treffen! Im „Café zum Park", morgen um 10 Uhr. Dann werden wir reden. Und dann werden wir sehen! - Ist das okay für dich?" Morgen früh hatte sie Zeit, und sie wollte sich sowieso einen Cappuccino gönnen.

Valerie schnaufte auf. Das war eine wunderbare Idee. So würde es gehen, ... und so kam sie zu ihrem ersten Rendezvous mit einer Dirne!

 

Gott sei Dank war Claude schon sehr früh aus dem Haus. Sie war ja so aufgeregt! Andererseits musste sie trotz allem fast lachen. Schließlich hatte sie den ungewöhnlichsten aller Wege gewählt, und deshalb war sie auch schon um halb 10 Uhr zur Stelle. Nervös sah sie sich um, als ob ihr der Geheimdienst auf den Fersen sei. Jede Frau, die das Café betrat, betrachtete sie mir Argusaugen. Kam sie DAFÜR in Frage? War sie nur eine kaffeedurstige Hausfrau - oder vielleicht doch ... ein Freudenmädchen inkognito? Und als Senta auf sie zukam, glaubte sie fest, dass DIESE es auf gar keinen Fall sein könne.

 

Senta sah so ... normal aus! Sie war ungefähr Dreißig und so hübsch. Ihre hellblonden Locken ringelten sich in das brave, kleine Dekolleté eines weißen T-Shirts. Dazu trug sie eine enge, hellblaue Jeans und Turnschuhe. Blaue Augen blitzten die junge, zappelnde Frau an.

„Bist du Valerie?", fragte sie.

Gott sei Dank mit der „normalen" Stimme, sonst wäre Valerie wahrscheinlich vor Scham im Boden versunken. Sie nickte, denn sie brachte kein Wort heraus.

Senta setzte sich. „Nun krieg dich wieder ein! Ich beiße schon nicht!", lachte sie. Und dann bestellte sie zwei Cappuccino und zwei heiße Amaretto mit Sahne. So wie diese Kleinen zitterte, brauchte sie dringend etwas hochprozentige Unterstützung!

Und siehe da, danach wurde es besser. Eine halbe Stunde später, waren sie schon „alte" Freundinnen und redeten völlig „normal" mit einander - und Valerie erzählte ihr von ihrem unzureichenden Sexleben.

„Ich hab mir sogar schon überlegt, ob ich dich nicht buchen sollte - für Claude!", gab sie zu. „Aber weißt du, ich bin so eifersüchtig, und jedes Mal bricht mir das Herz, wenn er wieder eine andere ...!"

 

Senta lachte. „Nein, nein! So machen wir das nicht! Ich schlafe sowieso nie mit den Freunden meiner Freundinnen!"

Valerie machte große Augen. Irgendwie war sie stolz darauf, dass Senta sie als „Freundin" bezeichnet hatte.

„Außerdem würde es nichts nützen. Du musst ja auch was lernen. Ich weiß, wie ich mein Vergnügen bekomme! Und so wie du das schilderst, reicht bei deinem Claude keine halbe Stunde!" Sie kicherte. „Ich meine, zum Spritzen schon! Bloß nicht, um was Anständiges hinzukriegen - für dich!"

Valerie sah sich verstohlen um. Wenn sie hier jemand belauschte! Wäre das peinlich! Aber es war ja keiner da!

 

„Also nun!", begann Senta. „Ich hab mir da schon mal was überlegt. Wenn er so schnell ist, dann müssen wir ihn bremsen. - Das Beste wird sein, du kommst mal mit zu mir. Da sind wir ungestört!"

Valerie wusste nicht, was sie dazu sagen sollte. Einerseits... Hier war sie wirklich sehr unsicher und ständig gewärtig, dass jemand sie belauschte. Andererseits ... in die Höhle der Löwin ...!

 

Aber schließlich hatte sie es gewagt. Und wer A sagte, sollte auch B sagen. Also! Sie würde alles tun, was nötig war. „Okay! Ich bin dabei!" Und auch hier war sie überrascht. Es war eine Wohnung wie ihre auch. Allerdings gab es da zwei Besonderheiten. Es gab ein „Spielzimmer" - und ein zweites Badezimmer. Und zu ihrer eigenen und auch zu Sentas Überraschung war Valerie sofort begeistert - von beidem. Alles war edel in schwarz und gold gehalten und sah höchst exklusiv und teuer aus. Und Senta benahm sich ganz locker.

 

„Weißt du, ich zeig dir jetzt mal ein paar Sachen!", erklärte sie zweideutig und zog sich das Shirt über den Kopf. Darunter war sie nackt, und Valerie fiel die Kinnlade runter. Natürlich war sie deswegen hier, aber so rasant ... Sie war eben doch ein bisschen verklemmt. „Setz dich und schau zu!", befahl Senta und Valerie setzte sich auf das breite Bett und versuchte, nicht zu verlegen zu sein - denn Senta stand schon im Tanga vor ihr. Sie öffnete den Schrank und griff ein paar Dessous, warf sie zu ihr aufs Bett. Wäsche, geschaffen, auf- und anzuregen. Valerie wurde rot. „Du musst dich nicht genieren!", beruhigte sie Senta und fügte - nicht gerade beruhigend - hinzu: „Zieh dich aus!"

 

Senta streifte einen sündigen, schwarzen Body über. Ihr bloßer Busen schmiegte sich in eine aufreizende Büstenhebe - die Nippel standen spitz hervor, und zwischen den Beinen schlängelte sich rechts und links vom eigentlich interessanten Part ein Pelzchen nach hinten. Ihre rasierte Muschi lag nackt den Blicken preisgegeben. Es sah wirklich scharf aus. So, dass sogar Valerie heiß wurde.

Und genau da fiel ihr etwas ein: „Weißt du Senta, das ist, glaube ich, nicht das Richtige!" Sie lachte. Langsam taute sie auf. Die ganze Sache begann ihr Spaß zu machen. „Was du da anhast, ist so sexy, dass mein Claude da gar nicht mehr in deine Muschi käme!" Sie grinste. „Er käme schon vorher! Und genau das ist ja das Problem!"

 

Die Mädchen lachten. Sie waren auf dem besten Weg, Freundinnen zu werden. „Nein, das ist kein Problem!", erklärte Senta. „Das wollen wir so!"

Valerie machte große Augen. „Ehrlich?" Das verstand sie nicht.

„Ja, ehrlich!" - Senta dozierte. „Weißt du, eine Nummer ist nicht zuende, wenn er das erste Mal gekommen ist! Damit fängt es an! Und darum bring ihn ruhig dazu - auch möglichst schnell, denn dann bist du dran! Das werden wir ihm schon beibringen!"

So hatte Valerie das noch nie gesehen, aber es gefiel ihr. Und langsam wurde sie immer sicherer, dass sie eine gute Wahl getroffen hatte - und so zog sie sich aus.

 

Diese Modenschau machte ihr wirklich Spaß. Sie kam sich verrucht vor, als sie in die schwarz-weiße Reizwäsche schlüpfte. Eigentlich war es nur ein BH und ein Höschen. Aber eben glänzende Spitze und nicht, wie bei ihr, Baumwolle mit Blümchen! Sie drehte sich vor dem Spiegel hin und her - besah sich von allen Seiten.

„Warte mal! Ich hab da noch was!" Senta reichte ihr ein Paar halterlose Strümpfe und ein Paar Schuhe, wie Valerie sie noch nie gesehen hatte. Sie waren ebenfalls schwarz und weiß und sehr hoch. Schlangenleder. Als sie ihr Outfit komplettiert hatte, schaute sie wieder in den Spiegel. Eine völlig andere Frau blickte ihr entgegen.

 

„So nun werden wir dich noch schminken und frisieren, und dann sehen wir weiter!", bestimmte Senta und Valerie fügte sich. „Glaubst du, dass dieses Ergebnis deinem Claude gefallen würde?", fragte Senta verschmitzt - und Valerie war ziemlich sicher, dass dem so sein würde.

Sie probierte noch Korsagen in dunkelblau und rot, und sie gefiel sich immer besser. Ihre Selbstsicherheit stieg. Möglicherweise lag das aber auch an der Flasche Sekt, die sie inzwischen intus hatten.

 

Als Senta aber dann sagte: „Nun kommt der eher praktische Teil!", war sie sofort wieder stocknüchtern. Jetzt wurde es gefährlich. „Also", begann Senta. „Wir haben mehrere Probleme. Erstens: Du hattest noch nie einen Orgasmus - und zweitens: Du hast keine Ahnung von der Technik."

Valerie nickte - hochrot im Gesicht. Sie hatte ja Recht, auch wenn es peinlich war.

„Pass mal auf!", fuhr Senta fort. „Ich zeige dir mal was!" Sie nahm sie an der Hand und führte sie ins Nachbarzimmer.

Das war ein völlig normales Wohn-Schlafzimmer. Eines, wie sie selber auch hatte. Allerdings war in einer Wand ein Fenster, durch das man hinüber sehen konnte in das andere Schlafzimmer. Valerie war erstaunt. Von drüben hatte sie nichts bemerkt.

„Da hängt ein Spiegel!", erklärte ihr die Freundin. „Aber du kannst von hier aus zuschauen! Ich gebe dir sozusagen einen Crashkurs im Sex!"

Valerie wurde schon wieder knallrot.

„Mir macht das nichts aus!", lachte Senta. „Im Gegenteil! Ich stehe auf so was! - Und dann..." Sie brach ab. Schließlich wollte sie dieser jungen Frau helfen und sie nicht verschrecken. Sie würde schon sehen, was dann kommen würde.

 

Valerie saß auf dem Bett wie ein Häuflein Elend. Hatte sie sich doch schon in Sicherheit gewiegt, schien es nun doch sehr viel schwieriger zu werden. „Ich soll dir zuschauen, wenn du ... wenn du ... mit einem Mann ..." Sie stotterte vor Aufregung.

Senta setzte sich zu ihr und ergriff ihre Hand. „Na, du musst doch lernen, wie es geht! Ich könnte es natürlich auch deinem Mann beibringen ... und der dann dir! Aber ich glaube nicht, dass dir das lieber wäre!" -

„Nein! Ich werde es lernen. Ich werde ... zuschauen." Sie senkte den Kopf. „Woher weißt du ... woher kannst du so viel?", fragte sie schüchtern.

„Na ja, in dem Gewerbe lernt man schnell!", war alles, was Senta dazu sagte.

 

„Nun guck doch nicht so belämmert!", versuchte sie die Stimmung wieder herzustellen und reichte ihr das Sektglas. „Es wird ja nicht so schlimm! Du musst ja zuerst bloß mal einen anständigen Blowjob sehen!"

Valerie riss die Augen auf. „Einen was ... muss ich sehen?"

Senta dagegen verdrehte ihre Augen. Was hatte sie sich da bloß eingebrockt! Diese Kleine war ja nun wirklich die Unschuld vom Lande. „Du wirst doch schon mal ...", begann sie, als ihr klar wurde, dass Valerie eben noch nicht! „Also gut! Dann von vorne! Sag mir jetzt bitte nicht, dass du seinen Schwanz noch nie gesehen hast!" -

Valerie grinste. „Doch! Hab ich! - Gesehen hab ich ihn schon! Sogar schon in der Hand gehabt!", trumpfte sie auf.

Senta lächelte maliziös: „Und im Mund?", fragte sie schnell. Schon wieder diese großen Augen. „Was im Mund?" -

„Na wovon reden wir denn? Seinen Socken! Eule! Hast du seinen Schwanz schon mal gelutscht?" Jetzt würden sie ihr gleich herausfallen - die Augen! „Wie lange, hast du gesagt, bist du verheiratet?" Senta stöhnte. Das konnte doch alles gar nicht wahr sein. Man konnte doch nicht sieben Jahre mit einem Mann schlafen, ohne die geringste Ahnung zu bekommen! Aber anscheinend ging das doch. Was war das nur für ein Kerl, dieser Claude?

 

„Ich werde es dir erklären!", begann sie. „Die schnellste Art, einen Mann zum Spritzen zu bringen ist, ihm einen zu blasen: Blow-Job, auch „französisch" genannt. Warum weiß ich nicht. Die Franzosen sind auch nicht besser, als unsere Männer!" Sie trank einen großen Schluck Sekt und fuhr fort: „Am Besten geht man in die Knie, denn die Männer schauen gern zu. Es geht aber auch in jeder anderen Stellung: 69 oder so. Aber das kommt später." Senta hielt der käsegesichtigen Valerie den Sekt hin: „Da trink! Du wirst es brauchen!" Fast tat sie ihr Leid. „Du musst keine Angst haben! Wenn du es erst ein paar Mal gemacht hast, macht es dir Spaß, ehrlich!"

 

Sie überlegte. Ob sie ihr das zumuten konnte, dieser unbedarften Kleinen? Sie hatte nachher einen Stammkunden - und der kam immer nur dazu. Eine Viertelstunde gut verdientes Geld. Ging schnell und Knut war sauber. Er roch gut, und er war ihr schon vertraut genug. Eigentlich genoss sie es mit ihm. Deswegen hatte sie auch an ihn gedacht - zu Demonstrationszwecken. Er hätte auch nichts dagegen, dass jemand zusah - wenn er es bemerken würde. Das war nicht das Problem! Sie hatte einfach nicht daran gedacht, dass es vielleicht für irgend jemanden eine Zumutung sein könnte, bei so etwas zuzuschauen. - Andererseits: Valerie hatte ja die Idee gehabt, bei ihr zu lernen! Also war sie gar nicht so verklemmt. Sie war nur absolut ahnungslos. Was für eine komplizierte Situation!

 

„Also gut!", entschied sie. „Ich zeig es dir! Aber nur, wenn du es willst. Es geht halt nun mal nicht nur theoretisch. Man muss schon „hinlangen"!"

Valerie nickte. „Ich will ja! Ist halt bloß komisch, oder?" Sie schüttelte den Kopf. „Ich mach ja mit. Muss ich ja wohl, wenn ich es wissen will. Also sag! Was muss ich tun?"

Senta schmunzelte. Sie war doch gar nicht so unflott, die Kleine. „In zehn Minuten kommt Knut. Er ist ein Stammkunde, und er ist recht nett. Knut will nur ... naja: Das eben! Er will mich im BabyDoll. Ein bisschen spleenig, aber recht harmlos." Sie zog sich aus und schlüpfte in ein rosanes BabyDoll. Dazu trug sie fleischfarbene, halterlose Strümpfe und ein Paar weiße, hochhackige Pantoffeln, die mit Federn besetzt waren. „Du siehst, er mag es eher normal! – Allerdings ...!" -

„Was?", fragte Valerie, die langsam neugierig wurde.

„Wirst du schon sehen!", grinste Senta. „Und bitte! Halt den Mund!"

 

Sie ging nun hinüber in ihr „Arbeitszimmer" und schloss die Türe. Nervös sah Valerie durch den „Spiegel". Was würde jetzt kommen? Sie war wirklich aufgeregt, aber auch ziemlich neugierig. Beinahe hatte sie den Eindruck, dass sie diese Situation erregte. Aber wäre es ein Wunder? Schließlich ging sie bei einer Hure in die Lehre. Behutsam schob sie eine Hand in ihr Höschen.

 

Es läutete. Senta warf ein Kissen auf den Boden und kniete sich hinunter. Dann ließ sie den Kopf hängen, als würde sie Strafe erwarten - wofür auch immer. Als die Türe aufflog, erschrak Valerie, aber beinahe sofort brach sie in Gelächter aus. Knut war der schüchternste Junge, den man sich denken konnte - und sie kannte ihn! Er bediente sie in der Stadtbibliothek und brachte kaum ein Wort heraus. Und nun stand er da drüben - herrisch und selbstsicher - vor der knienden Frau und lächelte auf sie herab.

 

„War meine kleine Senta auch hübsch brav?", fragte er oberlehrerhaft.

Senta schüttelte den Kopf. „Ich habe ...!", begann sie. Aber das schien ihn nicht zu interessieren.

„Bist du wohl still!", herrschte er sie an, aber Senta dachte gar nicht daran still zu sein.

„Ich hab mir meine Muschi gestreichelt!", bekannte sie und zog ihr BabyDoll in die Höhe, so dass er ihre rasierte Scham sehen konnte.

Knut bekam einen roten Kopf. „Was noch?", knurrte er. Senta spreizte ihre Schenkel und lehnte sich zurück. „So hab ich es gemacht!", erklärte sie mit Klein-Mädchen-Stimme und zog mit spitzen Fingern ihre Schamlippen auseinander.

Knut begann an seiner Hose zu nesteln, und sie streichelte sich und stöhnte demonstrativ.

„Willst du auch mal?", fragte sie grinsend und zwinkerte Valerie durch den Spiegel zu.

„Du weißt aber doch, dass kleine Mädchen so was nicht dürfen!", erklärte Knut ganz ernsthaft. „Und wenn du deine Muschi streichelst, dann werde ich dich wohl oder übel züchtigen müssen."

 

Valerie glaubte sich verhört zu haben. Wer sagte denn heute noch „züchtigen"? Was für ein Verrückter! Aber mittlerweile hatte er seinen Penis herausgeholt und hielt ihn in der Hand. Valerie schaute nun doch. Sie war schließlich alleine, und niemand konnte sie hier sehen. Dieser Knut hatte einen riesigen Schwanz! Und er rieb ihn eifrig. Aber auch sie hatte immer noch die Finger in ihrem Höschen! Langsam begann sie diese Stelle zwischen ihren Beinen zu streicheln. Normalerweise tat sie so etwas nicht. Es war ja verboten. Knut hatte es auch gesagt. Aber Senta lächelte - und tat es trotzdem. Sie war die Fachfrau. Also! Und außerdem: Es kitzelte so angenehm.

 

„Zur Strafe wirst du ...", er lachte aufreizend. „... dich ein wenig mit meiner Rute beschäftigen!" Er atmete schnell und aufgeregt. „Du kannst mich ja vielleicht besänftigen - wenn du dir Mühe gibst!" Knut trat näher an die knieende Senta heran und hielt ihr seinen Schwanz hin. Er ragte genau vor ihrem Gesicht auf. Sie würde doch nicht wirklich ...? Valerie schüttelte sich schon bei dem Gedanken.

Senta allerdings rieb sich eifrig den Kitzler und stöhnte - tat aber nichts.

„Willst du ..." Knut stockte drohend. „Du weißt doch, was passiert, wenn du kein liebes Mädchen bist! Willst du das?"

Senta presste die Augen zu und schüttelte eifrig den Kopf - wie ein Schulmädchen.

„Na also! Bist doch ein braves Kind!"

Valerie musste grinsen. Das sagte er zu ihr auch immer - wenn sie ihre Bücher zurückgab. Ab jetzt würde sie sich das Lachen verbeißen müssen, wenn sie diese Worte hörte, denn vor ihrem geistigen Auge würde dieses Bild auftauchen. Senta, die als seine persönliche Klein-Mädchen Fantasie von ihm kniete und ...

 

Tatsächlich! Sie streckte ihre Zunge heraus und leckte schnell über seine pralle, rote Eichel. Knut stöhnte laut. „Mehr!", forderte er. „Mach schon, du vorlaute, freche Göre!"

Senta kniff erneut die Augen zusammen und schüttelte wild den Kopf, dass ihr Haar flog.

„Du willst nicht gehorchen!" Seine Stimme klang ärgerlich. „Warte! Ich gebe dir!" Mit einem Stoß rammte er ihr seinen Schwanz in den Mund. So tief, dass Valerie schon von zusehen einen Würgreiz bekam. Aber im nächsten Moment zog er sich schon wieder zurück. „Nun? Willst du jetzt brav sein?", fragte er beinahe bittend.

Und Senta nickte großzügig - und blinzelte ihr zu. „Schau zu, wie das geht!", sollte das heißen - und Valerie sah aufmerksam zu.

 

Sentas Hände verließen ihren Schoß und fassten nach seinem Phallus. Eine Hand ergriff den Schaft, und in der anderen wiegte sie seine Hoden. Knut schloss die Augen - als wisse er um den bevorstehenden Genuss. Was ja wohl auch so war. Langsam ließ Senta ihre Zunge um seine pralle Spitze gleiten, zog ihn so herum, dass Valerie auch freies Blickfeld hatte. „Schau zu und lerne!", sagten ihre Augen, während sie zärtlich mit den Zähnen den Eichelkranz reizte. Valerie überlegte, wie das wohl schmeckte? Bisher war eine solche Aktion außerhalb ihres Gedankengutes gewesen - und auch Claude hatte niemals ... Ob er das mit anderen Frauen machte? Ob sich das gut anfühlte ... für ihn? Aber auch für sie? Senta schien es nichts auszumachen. Ihre Augen lachten sie an, während sie hingebungsvoll an Knuts Schwanz lutschte. Senfsoße vielleicht? Valerie sah zu, wie sie ihn tief in ihren Mund saugte - und immer noch massierte sie seine Hoden.

 

Knut genoss diese Behandlung sichtbar. Er lehnte sich zurück und stöhnte - mit geschlossenen Augen. Sein Becken stieß, als ficke er sie in den Mund, und genau das machte er ja tatsächlich. Seine Bewegungen wurden schneller, fahriger, aber sein Ton war befehlend wie vorher. „Streng dich an, Mädchen! Du weißt ja, was sonst passiert!"

Senta nickte - mit dem Penis in ihrem Mund.

„Nun mach doch schon!", keuchte er, und dann griff er nach Sentas BabyDoll und riss es vorne auseinander. Valerie sah, dass ihre neue Freundin darunter nackt war. Der inzwischen hochrote Mann stieß noch ein paar Mal tief in ihren Mund, und dann riss er seinen Schwanz heraus und legte selber Hand an. Zwei, drei Mal rieb er fest darüberhin, und dann spritzte er Senta seinen Samen auf den nackten Busen, den sie ihm förmlich entgegenhielt. Stöhnend sank er vor ihr in die Knie.

 

„Braves Mädchen!", füsterte er kraftlos und dann vergrub er - zu Valeries Erstaunen - sein Gesicht in dem Sperma zwischen Sentas Brüsten.

„So ist es gut!", murmelte Senta, während ihr Freier ihr seinen Erguss ableckte. „Mach mich schön wieder sauber!", befand sie mit einschmeichelnder Stimme. Aber als Knut ihre Nippel zwischen seine Lippen saugte, fuhr sie auf. „Wirst du das wohl lassen! So was tut man nicht!" Erschrocken ließ er von ihr ab, und Senta stand auf. „Noch ein Mal, und Mama schaut dich nicht mehr an! Ist das klar?"

Demütig senkte der große Mann den Kopf.

„Und nun geh!", befahl sie und hielt ihm das zerrissene BabyDoll entgegen.

Behutsam, als handele es sich um chinesisches Porzellan, nahm er es entgegen und faltete es zusammen. Dann küsste er den zarten Stoff und steckte es ein. Er griff in seine Jackentasche, zog einen 100 Euroschein heraus und reichte ihn Senta. Dann drehte er sich um und ging.

Valerie war völlig perplex. So etwas Seltsames hatte sie noch nie gesehen. Sie war abgestoßen und fasziniert gleichzeitig.

 

Senta hatte sich in einen roten Morgenrock gewickelt, als sie zurückkam. „Hast du zugeschaut?", fragte sie überflüssigerweise. „Er ist ein bisschen seltsam! - Hast du ja gesehen. Aber er bezahlt mir jedes Mal ein neues BabyDoll für 50 Euro!", lachte sie. „Dafür darf er mir auf die Titten spritzen."

Valerie war nicht sicher, ob sie jetzt lachen oder weinen sollte. Sie wusste überhaupt nicht mehr, was sie davon hielt. Trotzdem! Sie musste Senta Recht geben. Aus ihrer Sicht stimmte das wohl. Nur - ob sie sich diese Sicht zueigen machen konnte? Da war sich nicht so sicher.

 

„Meinst du, du kannst so was tun - mit deinem Claude?", fragte Senta.

Valerie zuckte die Schultern. „ Ich weiß es nicht! Wirklich!", bekannte sie.

„Na ja, es wird schon werden!", tröstete Senta - nur um sie im nächsten Augenblick endgültig in Verwirrung zu stürzen: „Aber jetzt kommen wir zum schwierigeren Teil des Problems!"

Valerie sah sie erstaunt an. Noch schwieriger?

„Du musst endlich mal einen Orgasmus haben! Schließlich musst du wissen, wie sich das anfühlt!"

Schlagartig wurde Valerie heiß. Das Blut schoss ihr ins Gesicht, aber nicht nur dahin. Das hatte ihr gerade noch gefehlt! Worauf war sie da nur verfallen?

 

Aber schon kam der nächste Hammer: „Also, nachdem dein Claude es erstens nicht schafft und zweitens nicht eingeweiht ist, gibt es nur zwei - nein, drei Möglichkeiten: Erstens, du machst es selber! Zweitens, du nimmst einen meiner Kunden - ich wüsste da auch schon einen passenden Kandidaten. Oder drittens, und das würde ich bevorzugen ..." Sie lächelte süß. „Du übergibst diese Angelegenheit mir - zu treuen Händen."

Valerie bekam gerade keine Luft mehr.

„Weißt du", erklärte Senta, „ich könnte dir da wirklich helfen. Ich bin klasse auf diesem Gebiet. Und ..., aber das bleibt unser Geheimnis: Wirklich gern tue ich es nur mit Frauen!" Sie stellte sich hinter sie und streichelte ihr Haar. „Ich will dir aber nicht zuviel zumuten! Du musst dir das überlegen.", murmelte sie und schob Valeries Haar beiseite und küsste sanft ihren Nacken. „Denk darüber nach, mein Häschen. Und wenn du meinst, du willst die Lektion vertiefen, dann komm morgen wieder. Um 11 Uhr habe ich Zeit. - Es wäre doch gelacht, wenn wir dir nicht helfen könnten!" -

Valerie nickte. Zunächst war sie froh, dieser Falle entkommen zu sein - wenn auch nur kurzzeitig. „Ich rufe dich an!", versprach sie Senta und stand auf.

„Darf ich dich zum Abschied küssen?", murmelte Senta, während sie sie behutsam in die Arme nahm. Große Augen blickten Valerie Zustimmung heischend an. Sie war ihr so nahe - so vertraut und ihre Lippen kamen gefährlich nahe. -

 

Allerdings war es Valerie, die die letzten Millimeter überwand und die Vereinigung vollzog. Wieso sie plötzlich in der Lage war, sich in die Arme einer fremden Frau zu schmiegen und hinzugeben, ihr ihren Mund zu überlassen und diesen Kuss zu genießen, das war ihr selber ein Rätsel. Aber so war es! - In dem Wissen, dass da ganz sicher noch einige aufregende Überraschungen auf sie warteten, ging sie nach Hause. Und dieses Gefühl - war wirklich gar nicht so unangenehm.

 

© BvS                                 Ich brauche eine Hure - 2                                   Ihre Meinung?