Im Wald

Für R.


 

Er sah den Bock überwechseln und rührte sich nicht von der Stelle, hielt nur das Fernglas an seine Augen gepresst, beobachtete ihn genau. Seit fast acht Tagen kam er jetzt jeden Tag - und jeden Morgen erschien der Bock - immer zur gleichen Zeit. Er würde ihm gehören! Aber auf einmal sah er, wie das Tier witterte und dann setzte es in langen Sprüngen über die Wiese davon. Na gut! Es musste nicht heute sein, er hatte schließlich Zeit bis Oktober - aber was hatte der Bock gewittert?

 

Hannes schaute sich um und dann hörte auch er das Motorengeräusch. Woher kam denn dieses Auto? Und dazu um nachtschlafende Zeit? Es war erst vier Uhr morgens. Er saß bereits fast zwei Stunden im Ansitz und hätte niemals damit gerechnet, dass er hier jemandem begegnen würde - außer vielleicht einem anderen Jäger, der in sein Revier wollte. Aber das kleine rote Auto, das immer näher kam, hatte er noch nie gesehen. Wer erschreckte um diese Zeit - hier in seinem Revier - das Wild?

 

Es kam immer näher und in den kleinen Feldweg, 200 Meter entfernt, bog es doch tatsächlich ab. Fast unterhalb seines Hochstandes hielt es an. Das Motorengeräusch erstarb. Langsam wurde er wirklich neugierig. Die Türe öffnete sich und das war alles. Wer saß in diesem Auto? Und warum stieg er nicht aus. Hannes saß da und lauerte. Wie auf seinen Bock! Es war schon wieder heiß - unmenschlich heiß. Die letzten Tage waren einer heißer, als der andere. Darum ging er auch so früh auf die Pirsch - nachdem er so oder so nicht schlafen konnte, konnte er die Zeit auch im kühleren Wald verbringen. Vielleicht hatte der Mensch im Auto ja eine ähnliche Motivation. - Aber wer, zum Teufel, war es?

 

Reena war so genervt, wie schon lange nicht mehr. Sie hatte nur Ärger in der letzten Woche gehabt. Und heute Nacht hatte sie nicht eine einzige Minute schlafen können. Normalerweise machte ihr die Hitze nichts aus, aber heute war es anders gewesen. Und vor einer halben Stunde war ihr diese ganze Sauna, die sie ihr Zuhause nannte, so auf den Geist gegangen, dass sie ihren Liegestuhl in den Kofferraum geschmissen hatte und wutentbrannt abgebraust war. Sie würde im Wald schlafen. Das tat sie manchmal, wenn sie ihre romantische Ader hatte und dabei hatte sie bemerkt, dass das noch einen weiteren Vorteil hatte - es war kühl und luftig. Jetzt saß sie in ihrem Wagen und atmete erst mal tief durch. Sie war einfach zu impulsiv. Aber nachdem sie jetzt schon hier war, konnte sie auch die gute Luft und sie Stille genießen. Sie öffnete die Türe und stieg aus. Es war so schön! Noch war es dunkel - aber schon nicht mehr Nacht. Sie holte ihre Liege aus dem Kofferraum und suchte sich einen gemütlichen Platz, zwischen den Sträuchern am Waldrand.

 

Hannes fielen fast die Augen aus dem Kopf, als dem kleinen, roten Wagen eine große, rothaarige Schönheit entstieg. Und sie war zu allem Überfluss fast nackt. Er hatte nur einen Blick auf ihre Rückseite erhascht und die war umwerfend. Er sah nur einen langen, gebräunten, bloßen Rücken und ein winziges Höschen in weiß, über endlosen, wohlgeformten Beinen! Die Schönheit war barfuß und offensichtlich war sie doch wohl „oben ohne“. Die Hitze nahm zu. Ihre roten Haare schimmerten wie der Sonnenaufgang, den sie vorweg zu nehmen schienen. Sie bewegte sich hektisch - rannte beinahe um ihr Auto herum und riss den Kofferraum auf. Dann packte sie den darin befindlichen Liegestuhl und schmiss ihn ins Gelände. Er hörte sie fluchen. Sie schimpfte laut vor sich hin. Langsam musste er grinsen. Dieses Schauspiel amüsierte ihn. Da kam hier mitten in der Nacht eine halbnackte Schönheit in seinen Wald und war offensichtlich gereizt, bis aufs Blut.

 

Als sie einen geeigneten Platz gefunden hatte, stellte sie die Liege auf und drehte sich endlich zu ihm um. Schade! Sie hatte doch ein Oberteil an - es war nur rückenfrei! Kaum hatte er jedoch zu Ende gedacht, erfüllte sie auch schon seine geheimen Wünsche. Ehe er sich’s versah, knotete sie das Top auf und zog es aus, streifte auch das Höschen ab und stand splitterfasernackt mitten in seinem Wald. Hannes wäre beinahe von seinem Hochstand gefallen! - Langsam schien sie sich zu beruhigen. Er sah, wie sie sich dehnte und genüsslich streckte. Ihre Hände glitten über den wunderschönen, entblößten Körper und Hannes konnte nur noch schlucken. Ihm lief das Wasser im Mund zusammen. Allerdings konnte er sich ausrechnen, dass er gefressen werden würde, wenn er jetzt von seinem Aussichtsturm herunterkletterte. Also! Was blieb ihm übrig? Er griff zu seinem Fernglas. So einen Anblick konnte er sich einfach nicht entgehen lassen! Irgendwie kam sie ihm bekannt vor. Er musterte sein „Wild“ ganz genau. Und als sie sich hinunterbeugte, um ihre verstreuten Kleidungsstücke einzusammeln, betete er, dass sie Schwarzbeeren oder etwas Derartiges fände. Der Blick auf ihren Po, zwischen ihre Schenkel nahm ihm den Atem.

 

Reena fand langsam ihre gute Laune wieder. Sie hatte Dampf abgelassen und jetzt, nachdem sie nackt hier in der Dämmerung stand und endlich ein kühles Lüftchen über ihren erhitzten Körper strich, fing sie an, sich wieder wohl zu fühlen. Das Fleckchen Erde, auf dem sie sich hier ausgebreitet hatte, war auch wirklich wunderbar. Sie sah den Himmel durch die Baumwipfel schimmern, bereits im ersten Silberschein des aufdämmernden Morgens. Sie setzte sich in ihren Liegestuhl und lehnte sich genüsslich zurück. Der aufkommende Wind wurde stärker und tat so gut auf ihrer nackten Haut. Sie hob sich der Brise entgegen. Immer stärker wurde der Luftzug und ehe sie es bemerkte, fiel die Nacht wieder über die Landschaft. Dunkle Wolken türmten sich am Horizont und verschluckten den neuen Morgen. Was war denn das? Normalerweise würde jetzt die Nacht schmelzen. Das tiefe, dunkle Blau würde leichter werden, übergehen in transparentes Himmelsblau. Der Silberstreif würde sich ausbreiten, würde über den Horizont schimmern, wie ein kostbares Band aus flüssigem Silber auf der Haut einer schönen Frau und nun blieb das klare, lichte Weiß, das der Sonne ihren Weg bahnte, aus. Die Nacht kehrte zurück.

 

Zunächst registrierte sie es wirklich nicht, dann war sie sogar dankbar, denn sie war so erschöpft, dass sie gerne die Ruhephase verlängert hätte. Als aber der Wind zu einem intensiven Sturm auffrischte, bekam sie doch Bedenken. Noch liebte sie den Wind auf ihrer Haut - er kühlte so schön. Außerdem fand sie Gewitter wunderbar. Die ersten Blitze zuckten über den Himmel - und sie genoss es die fallenden Tropfen auf ihrem Körper zu verteilen. Sorgsam strich sie sie über ihre Brüste und stöhnte vor Behagen, als die Feuchtigkeit kühlend verdunstete. Aber innerhalb von fünf Minuten wurden die Tropfen zu einem Wasserfall. Sie stand auf, drehte sich um die eigene Achse - wie unter ihrer Dusche. Es tat gut! Noch war es warm. Reena „wusch“ ihren ganzen aufgeheizten Körper und strich sich das Wasser ins Haar. Es würde ihr endlich nachhaltige Kühlung verschaffen. Aber ihr war auch klar, dass sie hier nicht in diesem Gewittersturm stehen bleiben konnte. Also packte sie ihren Liegestuhl wieder ins Auto und sammelte ihre herumliegende Kleidung ein.

 

Noch fand Hannes es wesentlich interessanter zu beobachten, wie seine unbekannte Schöne ein nacktes Ballett für ihn aufführte, als sich um seine exponierte Stellung im Baumwipfel zu kümmern. Schade nur, dass es so wenige Teile waren, die sie zurück ins Auto befördern musste. Als sie selber dann im Wagen verschwand, wurde ihm schlagartig klar, dass er ebenfalls hier verschwinden musste. Aber wie sollte er das bewerkstelligen? Er konnte nicht riskieren, dass sie ihn bemerkte. Also blieb er im Regen sitzen und hoffte, dass das Gewitter schnell weiterziehen würde. Es sah aber gar nicht so aus! Und als dann, mit einem riesigen Donnerschlag, der Blitz in die Birke auf der Wiese einschlug und sie in einer gewaltigen Stichflamme regelrecht explodierte, da wurde ihm so flau in der Magengegend, dass es ihm gleich war, ob sie ihn sah oder nicht. Im Gegenteil, er würde - musste bei ihr Schutz suchen! Eilig stieg er von seinem Hochsitz herab und lief zu dem kleinen, roten Auto. Hannes riss die Türe auf und ließ sich auf den Beifahrersitz fallen.

 

Er erwartete eine erschreckte Reaktion oder Protest oder zumindest irgend etwas - aber nicht, dass sein rot-goldenes Rumpelstilzchen hier in seinem Auto lag und friedlich schlummerte. Die Donnerschläge und der heulende Sturm waren gewaltig - und sie empfand sie wohl als Gute-Nacht-Lied! - Sie schlief! Sie hatte die Sitze zurückgelegt und so eine wunderbar breite Liegewiese geschaffen. Darauf lag eine weiche Decke ausgebreitet, einige Kissen und sie!

 

Reena lag auf dem Bauch und hielt ein Kissen in ihrem Arm, schmiegte ihr Gesicht hinein und träumte friedlich! Selbst als er überaus schwungvoll die Türe ins Schloss geschmissen hatte, erwachte sie nicht. Hannes war perplex!

 

So, nun saß er schön in der Patsche! Was sollte er jetzt bloß tun? Zunächst konnte er hier nicht einmal sitzen, da das ganze Auto eine einzige „Spielwiese“ war! Also legte er sich zurück - aber ihm war gar nicht wohl dabei. Wenn diese Zauberfrau erwachte, würde sie ihm die Hölle heiß machen. Schließlich war sie immer noch nackt. Er konnte nicht umhin es zu bemerken. Langsam drehte er sich zu ihr und betrachtete sie. Wie wunderschön sie doch war! Am liebsten hätte er sie gestreichelt. Ihr Körper war absolut ebenmäßig und goldbraun, wie nach einem Urlaub. Scheinbar war sie eine Anhängerin der Frei-Körper-Kultur, denn er sah nirgendwo ein helleres Fleckchen auf ihrer zarten Haut. Die langen Beine hatte sie angezogen und reckte ihm ihren Po entgegen. „Lass ja Deine Hände bei Dir!“ befahl er sich. Ihr Gesicht war zur Hälfte mir den roten, nassen Locken verdeckt und hier konnte er doch nicht widerstehen. Er beugte sich über sie. Mit einem Finger strich er ihr Haar zur Seite, um sie ansehen zu können. Da schlug sie die Augen auf - sah ihn an - schlaftrunken. „Hallo, Onkel Hannes!“, flüsterte sie leise.

 

Wie ein Blitz des Gewitters fuhr es in sein Gehirn! - Renate! Sie war die älteste Tochter seines alten Jagdfreundes Hubert - und er hatte sie seit Jahren nicht mehr gesehen. Sie war zum Studium irgendwo ins Ausland gegangen - und nun lag sie hier bei ihm, in einem Auto im Wald. Was für eine total verrückte Situation!

 

„Reena!“ Seine Stimme klang rau. Langsam wachte sie auf, wurde sich bewusst, wo sie war. Sie dehnte sich - erkannte plötzlich ...! Erschrocken zog sie die Decke über sich. „Entschuldige bitte, Reena, aber ich war auf der Pirsch und als das Gewitter losbrach, fand ich dein Auto und suchte Schutz!“ erklärte er und überging dabei dezent die Tatsache, die ihn so sehr verwirrte. Sie war eine so schöne Frau, so verführerisch und so nackt. Und er reagierte auf sie als Mann - nicht als „Onkel Hannes“. Aber das konnte er ihr doch nicht sagen!

 

Reena lag da - vollkommen entspannt, vollkommen ausgeruht, obwohl sie ja noch nicht lange geschlafen haben konnte. Um sie herum ging die Welt unter, der Sturm schaukelte ihren kleinen Wagen auf und nieder, Blitze zuckten und der Donner krachte in einer Lautstärke, dass sie Fenster zitterten. Sie fühlte sich vollkommen wohl! Sie hatte Gewitter schon immer geliebt! Und nun war er bei ihr! Hannes! Sie liebte auch ihn, solange sie denken konnte, aber er war der Freund ihres Vaters, hatte mit ihr gespielt, als sie ein Kind gewesen war. Er sah immer noch ein Kind in ihr! Oder vielleicht doch nicht? In den zaghaften Lichtschimmern, die ab und zu durch ihr Auto huschten, glaubte sie ein zärtliches Funkeln in seinen Augen zu sehen - zärtlich, aber auch begehrlich. Immerhin war es schon eine unglaubliche und auch erotische Situation. Sie lag hier nackt vor ihm - wer weiß, wie lange er sie betrachtet hatte - als sie schlief? Der Gedanke gefiel ihr. Sie legte eines, ihrer langen Beine auf die Decke, drehte sich zu ihm. Die dünne Wolldecke fiel von ihrer Brust, gab eine Hälfte ihres Busens frei. - Sie bemerkte es nicht! - Oder doch?

 

„Wie lange ... bist du schon hier?“ Ihre Stimme war nur noch ein heiseres Flüstern. Er wusste genau, was sie damit fragen wollte. Seine Hand berührte ihren bloßen Arm, streichelte ihn sanft. „Nicht lange genug!“  Auch seine Stimme war rau - brüchig, als würden die Worte seinen Hals zerkratzen. „Ich möchte noch viel mehr von dir sehen - viel mehr berühren - viel mehr ...!“ Seine Fingerspitzen glitten zu ihren Brüsten hinab. - Wenn sie ihn jetzt zurückwies, würde er gehen - sofort! Gewitter hin oder her. Sie würde bestimmen, was zu geschehen hatte!

 

Sie sah in seine Augen. Da war die pure Sehnsucht! - „Du bist ja patschnass!“, stellte sie fest. „Du musst diese nassen Klamotten loswerden, sonst wirst du dich erkälten!“ - Hatte er richtig gehört? Meinte sie tatsächlich was sie sagte? - Oder war es das Ur-Vertrauen, das sie überhaupt nicht auf den Gedanken kommen ließ, er könne in ihr etwas anderes sehen, als ein kleines Mädchen? - Er musste sicher gehen! Denn wenn er jetzt seine nasse Kleidung auszog und auch nur noch ein kleines bisschen ihrer wunderschönen, weichen, schimmernden, nackten Haut zu Gesicht bekam, würde er nicht mehr zurück können. Er begehrte sie - mehr als gut für ihn war. Er räusperte sich. „Weißt du, wie du aussiehst? - Weißt du, wie du auf mich wirkst?“, fragte er atemlos.

 

Reena lächelte. Sie würde sich einen Traum erfüllen - heute Nacht. Sachte strich sie die Decke zurück - entblößte ihren ganzen Körper, streckte sich und rückte noch näher zu ihm hinüber. „Hannes!“ wisperte sie. „Mein Hannes! - Hast du mir etwas mitgebracht?“ Plötzlich war er glücklich. Sie wollte ihn!  Es geschah ein Wunder! „Wie lange hast du mich nicht gesehen, Hannes?“ Ihre Hände knöpften sein durchnässtes Hemd auf, streiften es von seinen Schultern. Jetzt musste er doch lachen. „Meinst du so - ganz ohne alles?“, fragte er und legte seine Hand auf ihre Brust, drückte vorsichtig. Reena stöhnte leise, doch dann nickte sie. „Ich denke, da warst du drei Jahre alt!“ Er öffnete seine Hose. „Habe ich mich verändert - in diesen 20 Jahren?“ Sie lächelte verführerisch und hob ihm ihre Hüften entgegen. Seine Hand verließ ihren Busen, berührte sanft ihren Schamhügel. „Kaum!“, flüsterte er und dann zog er sie in seine Arme.

 

Ihre kühle, glatte Haut an seiner Brust zu spüren, brachte ihn an den Rand seiner Beherrschung. „Diese ganze Situation ist einfach irre! - Und ich bin verrückt nach dir!“, bekannte er an ihrem Hals. Er küsste die zarte Schulter, ließ seine Zunge hinab wandern zu ihren harten Brustwarzen, leckte vorsichtig darüber hin. Reena bog sich ihm entgegen, stöhnte vor Genuss. „Dein Vater würde mich töten!“, keuchte er und saugte ihre Brust in seinen Mund. Sein Unterleib bebte vor Verlangen. „Ich will mit dir schlafen, Reena!“

 

„Ich werde es ihm nicht verraten!“ versicherte sie schmunzelnd. Ihre Hand suchte seine Männlichkeit, griff zu. Jetzt stöhnte Hannes. Er ließ sich zurücksinken, bot sich ihr dar. Reena stützte sich auf ihren Ellenbogen und betrachtete ihn. Ihre Blicke streichelten seinen Körper. Wie gut er gebaut war! Lange, muskulöse Beine, schmale Hüften, der Bauch - flach und glatt. Seine Schultern waren breit und stark - sie war schon darauf geritten, und seine Brust lud ein zum Kuscheln. Sie wusste, wie gut es sich anfühlte, sich anzuschmiegen an seine Haut. Er hatte sie als Kind in den Schlaf gewiegt. Sie fühlte sich so geborgen bei ihm. Er liebte sie ja schon immer! Und jetzt begehrte er sie, wollte Besitz nehmen von ihr, seinen Körper mit ihrem vereinen. Sie spürte sein Glied in ihrer Hand zucken. Behutsam drückte sie zu. „Ohh jaah!“ stöhnte  er leise. „Lass mich haben, was ich vorhin schon so sehnsüchtig bewundert habe!“

 

Reena stutzte. „Was hast du bewundert?“, fragte sie. Warum wurde Hannes jetzt rot? War er doch schon länger hier, als sie vermutet hatte? - „Du kennst den Hochsitz am Waldrand?“ - Reena nickte. „Ich war da oben  - vorhin!“ Sie sah ihn fragend an. „Als du kamst - war ich schon da!“ Sie überlegte.

 

Was war gewesen, als sie ankam? Sie hatte sich geärgert und den Liegestuhl aus dem Wagen geworfen und einen Platz gesucht. Er hatte zugesehen - na und? - Und dann? Hoppla! - Sie hatte sich ausgezogen! Sie hatte sich ausgezogen und er hatte sie beobachtet! Hatte gesehen, wie sie ihr Top öffnete und es abstreifte, ihre blanken Brüste streichelte! Hatte zugeschaut, als sie ihr Höschen auszog ... und er war verrückt geworden - auf seinem Hochsitz! Verrückt nach ihr! Sie musste grinsen. Was für ein reizvoller Zufall! - „Warte nur, mein Lieber! Ich werde dir einheizen!“, dachte sie. Sie liebte diese Situation, aber sagen würde sie es ihm nicht!

 

„Was hast du gesehen?“, fragte sie kindlich. Hannes wand sich. Jetzt war es ihm peinlich zugeben zu müssen, dass er sich an ihren nackten, süßen Brüsten ergötzt hatte, dass seine Blicke sich zwischen ihre Schenkel gedrängt hatten, auf der gierigen Suche nach mehr. Sie legte beide Hände auf ihren Busen - massierte langsam, drückte die Spitzen fest zusammen. „Hast du gesehen, wie ich mich gestreichelt habe?“ fragte sie anzüglich. Seine Blicke hingen gebannt an ihr. Hannes nickte. Ihre Brustwarzen wurden noch härter. Sie leckte über ihre Fingerspitzen und benetzte sie. - „Was hast du noch gesehen?“ Ihre Stimme klang fordernd. - „Deinen Po! - Deine Schenkel! -  Das  ... dazwischen!“ Hannes keuchte - vor Scham, aber auch vor Gier. Seine hungrigen Augen suchten ihren Unterleib. Sie hob sich ihm entgegen - spreizte ihre Beine. „Was hast du gesehen? - Dazwischen?“ Reena spielte mit ihm. Sie machte ihn scharf. - Was für eine Frau! Und sie machte es sooo gut! Er kniete sich neben sie, beugte sich über ihre Scham - und sie ... bestand darauf zu erfahren, dass er sich schon vorhin ausgemalt hatte, es mit ihr zu treiben.

 

Seine Finger berührten sie, fühlten ihr weiches Haar, ihre prallen Schamlippen, spreizten sie sanft. „Deine Möse!“ stöhnte er atemlos. „Deine süße, geile, feuchte Muschi! Ich habe gesehen, wie deine Beine sich öffneten - für mich! - So wie jetzt! - Ich habe mir vorgestellt, dass ich mich dazwischen dränge ...“ Hannes näherte sein Gesicht dieser heißen, feuchten, glatten Furche, atmete tief ihren verführerischen Duft. „Ich wollte das vorhin schon tun!“ gestand er. Reena drückte ihre Schenkel noch weiter auf und dann flüsterte sie: „Küss mich!“

 

Hannes hatte das Gefühl sofort explodieren zu müssen. Sie hatte eine Art, die ihn wild machte. Sein Mund presste sich zwischen ihre feuchten Lippen und saugte leidenschaftlich. Seine Zunge tastete behutsam und fand den Punkt, der sie zucken ließ. Zärtlich saugte er an ihrem Kitzler, presste ihn mit seinen Lippen zusammen, leckte sie gierig. Seine Hände halfen ihm ihre Scheide zu erkunden. Vorsichtig zog er sie auseinander, betrachtete hingerissen den Mittelpunkt ihrer Lust - leckte sie mit langen Strichen seiner Zunge. Dann wieder massierte er mit der Fingerspitze ihren Kitzler, blies sanft in ihre lüsterne Feuchte.

 

Reena wand sich. Er machte sie völlig verrückt. Sie wurde immer gieriger. So wild, wie nach ihm, war sie noch niemals gewesen. Aber sie wollte ihn genauso sehnsüchtig machen! Sie würde ihn genauso geil machen! Ihre Hände fanden seinen harten, zuckenden Penis und tasteten - nur ganz leicht, ganz behutsam. Sie tupfte mit der Spitze ihres Fingers auf seine Eichel. Leckte über ihre Finger und dann fasste sie zu. Hannes bäumte sich auf - stöhnte laut. „Oh jaah!“

 

Als sie ihn weiter zu sich hinauf zog, folgte er hingerissen. Er sah in ihr Gesicht, sah wie es sich seinem prallen Schwanz näherte. Oh großer Gott! Sie würde ihn küssen! Seinen gierigen, harten Schwanz zwischen ihre Lippen nehmen - saugen - lecken - lutschen und er würde gleich durchdrehen vor Gier, ihn in sie hineinzustoßen. „Ich muss dich haben!“ keuchte er. „Sofort! - Sonst ist es zu spät!“ Er kniete sich zwischen ihre Schenkel. Dass sie ihn küsste - an dieser Stelle - konnte er nicht zulassen. Er würde es nicht aushalten!

 

Wild drückte er ihre Schenkel noch weiter auseinander, keuchte erregt: „Reena! - Meine Reena!“ Seine Finger durchpflügten ihre feuchte Möse und massierten ihre Klitoris immer fester. Reena wimmerte unter ihm. Ihr Becken zuckte, presste sich ihm entgegen, wippte gegen seine Eichel. Hannes hatte das Gefühl, der Sturm habe ihn gefunden. Die Lust schüttelte ihn, der Blitz schlug ein und als er in sie eintauchte, explodierte er in einem lauten Donnerschlag des Himmels. Ungestüm stieß er zu - noch einmal und noch einmal. Reena schrie auf und krümmte sich zusammen. Zuckend verkrampfte sich alles in ihr - in einer riesigen Welle der Befriedigung. Atemlos sank er über sie, fühlte ihren weichen, warmen Körper, roch ihren wunderbaren Duft und war so glücklich, wie nie in seinem Leben.

 

Reena schloss die Augen. Sie versuchte wieder zu Atem zu kommen. Was war das gewesen? „Ich glaube, ich habe zum ersten Mal in meinem Leben wirklich einen Orgasmus gehabt!“ stöhnte sie. Immer noch zuckte die Muskulatur ihrer Scheide. Sie spannte sie an, fühlte ihn noch immer tief in ihrem Inneren. Wahnsinn! Was konnte dieser Mann mit ihr tun? Sie war fassungslos! Dass sie zu solch unglaublichen Gefühlen fähig war! Sie war einfach überwältigt. Natürlich hatte es damit zu tun, dass sie jahrelang von ihm geträumt hatte - ohne den Hauch einer Chance ihn jemals zu bekommen, dass sie ihm vertraute, wie keinem anderen. Ihre Träume hatten sich alle erfüllt - heute Nacht, als sie schon nicht mehr damit rechnete. Trotzdem! Sie war ja nicht unerfahren -  aber das!

 

„Sag’ mir nur eines! - Wie soll ich deinem Vater das erklären? - Wie soll ich ihm sagen, dass ich seine Tochter liebe? - Schon immer geliebt habe! ...dass ich dich in seinem Wald vernascht habe?“ Er hielt sie immer noch fest in seinen Armen, drückte sie an sich und immer noch steckte sein Penis tief in ihr. Er konnte sich noch nicht lösen - von dieser bezaubernden Frau. Sachte begann er sich erneut zu bewegen. Seine Hand suchte sie, suchte die verführerische Liebesperle und dann - hatte er sie gefunden.  Mit offenem Mund keuchte sie, wand sich unter ihm. Sie stieß ihn weg und hielt ihn gleichzeitig fest. Gierig zog sie ihn über sich, presste ihn noch tiefer, wimmernd vor Genuss. „ Oh jaah! - Bitte komm! - Komm - noch mal! - Einmal noch! - Stoß zu! - Ganz fest - ganz tief, - bitte! - Jaaaahhh!!“ Der sanfte Druck, das Reiben seiner Daumenspitze an ihrem Kitzler machten sie völlig kirre. Sie konnte gar nicht genug von ihm bekommen. Ihr Unterleib stieß gegen ihn - wieder und wieder! Sein Schwanz in ihrer Möse! Reena schloss die Augen - gab sich völlig preis, schenkte sich ihm - mit Haut und Haar. Niemals hatte sie diesen Grad der Erregung erreicht. Es war kein Gedanke mehr in ihr, als der an diese unglaubliche Lust, die ihre Adern verbrannte.

 

Und dann konnte sie nur noch stöhnen, schreien, jauchzen, wimmern, sich an ihn klammern und seine Haut zerkratzen. Ihn halten, an sich drücken - in sich, ihn fühlen und mit ihm verschmelzen. Wollüstig biss sie in seine Schulter, hörte ihn aufschluchzen in unendlicher Begierde. „Nicht! - Bitte nicht! - Nicht mehr bewegen!“, bettelte sie, am Ende ihrer Kraft.

 

Bewegungslos lag er auf ihr - keuchend, atemlos, fix und fertig und doch noch nicht satt von ihr! „Ich liebe dich!“ Er bekam kaum noch Luft. Trotzdem! Er konnte es nicht lassen. „Ich liebe dich! - Reena! Ich brauche dich! Ich glaube - der Himmel ist eingestürzt - gerade eben! - Ich liebe dich! - Oh Gott, ich liebe dich so sehr!“

 

Und schon fing sie wieder an - mit diesem Spiel, das ihn in den Wahnsinn trieb und das - bitte, bitte! - niemals enden sollte! Winzige, kleine, kleinste Bewegungen ihres süßen Arsches machten ihn wild. Er spürte sie in seinen Fingerspitzen, die ihre Backen umkrallt hielten - an seinem Schwanz, der sich in ihr rieb. Zwischen diesen prallen, nassen, engen Schamlippen, die ihn verschlangen. „Ja, oh ja! Ja! Jah! Jaah! Jaahh!“ Seine Stöße wurden immer hektischer, immer unkontrollierter. Seine Schreie steigerten sich zu einem gellenden Crescendo. –

 

Auf dem Höhepunkt seiner Lust erkannte er plötzlich, in einem Anfall geistiger Klarheit, dass er die erste und einzige Frau seines Lebens gefunden hatte - und dass er sie nie wieder loslassen würde.

 

Als sie beide sich halbwegs wieder erholt hatten, kuschelten sie sich eng aneinander und Hannes öffnete das Schiebedach. Der Gewittersturm war vorüber gezogen und der Sonnenschein fiel wie ein Schleier durch die nass glänzenden Bäume. Der Wald glitzerte frisch gewaschen. Er zog sich ein Kissen unter den Kopf und schlang die Arme um sie. Reena schmiegte sich an ihn. Wer hätte gedacht, dass sie hier, im Wald ihres Vaters, die große Liebe finden würde?

 

Sie  sahen sich in die Augen. Reena musste schmunzeln, als sie fragte: „Und? Hast du dein Wild erlegt?“ Er küsste sie und nickte. „Blattschuss!“ meinte er siegessicher. Als sie aber grinsend meinte: „Ich dachte eigentlich nicht, dass da das Blatt ist, aber ich kann mich irren“, brach er in lautes Gelächter aus. - „Also dann, Waidmanns Heil!“ wünschte sie süffisant. „Nein, mein Liebling! Du bist nicht irgendein erlegtes Wild! - Du bist mein Sonnenschein - mein Gewittersturm - mein Herz!“ Sie küsste ihn zärtlich. „Es war ja zwar nicht das Blatt, aber ins Schwarze hast Du trotzdem getroffen! - Ich wusste nur bisher nicht, dass Du mit Pfeil und Bogen auf die Jagd gehst!“ - Hannes richtete sich auf und spähte hinaus auf die Wiese. Plötzlich trat sein Bock aus dem Wald. „Er weiß es auch!“ flüsterte er und legte sich zurück zu ihr - zog sie an sich. Was interessierte ihn das Wild? - Er hatte alles, wovon er immer geträumt hatte.

 

© BvS                                                                                             Ihre Meinung?