Das Paket

 

„Große – ich hätte da mal eine Frage!“, begann Saskia die Skypesitzung mit ihrer älteren Schwester vorsichtig. „Wenn ich meinem Ralf ein paar Dinge von mir schreibe… ähhmm… gehen wir dann schon fremd?“ - „Was genau willst Du ihm denn schreiben?", fragte ihre Schwester ebenso vorsichtig zurück. Wenn Saskia so herumdruckste, musste etwas vorgefallen sein. Sie kannte ihre kleine Schwester einfach zu gut.

 

„Was ich mit ihm mache – mit seinem Silikonglied.“ - „Du meinst - machen würdest?" - „Nein! – Ich… ähm… habe heute das Paket von Ralf bekommen. Ich hab IHN – ich hab IHN – meinen Silikonabdruck. GUT nicht wahr?“,  jubilierte Saskia. Sie war nun völlig aus dem Häuschen. - Ihre Schwester allerdings auch. Ob sie das gut finden sollte, wusste sie nun erst einmal nicht. Sie stellte sich gerade vor wie sie es fände, wenn ihr Mann… Nein – so etwas würde er nicht tun – niemals.

 

„Ja, gut! – Genieß ihn und gib Ruhe!“, befand sie daher kurz. - „DAS geht nicht. Ralf wurde beim Erstellen des ersten Abdrucks von seiner Frau erwischt. Er weiß nicht, ob sie ihm die Ausrede glaubte, dass er nur schon mal fürs hohe Alter vorsorgen wollte. "In Liebe zu ihr". Er hat danach gleich noch einen gegossen - und ihn mir mit einer Auflage geschickt. Ich darf ihn nur benutzen – wenn ich ihm schreibe, was ich damit anstelle!“

 

„Was für ein Fuchs!“ Saskias ältere Schwester hob angesichts so viel Raffinesse unwillkürlich ihre Augenbrauen. „Tja, Kleine – dann solltest Du ihm mal richtig einheizen! – Findest Du nicht?“ - „Würde ich ihn damit nicht zu sehr verlocken? Was, wenn er dann wirklich Sex mit mir haben möchte?“ - „Saskia, deine Überlegung kommt reichlich spät - findest Du nicht? Glaubst Du etwa er hätte nicht schon Sex mit dir gewollt - nachdem du ihm offensichtlich ja doch diese Email zugeschickt hast?“

 

 

„Aber ...“ begann Saskia kleinlaut. „Da gibt es kein ABER!“, entschied ihre große Schwester. Du kannst froh sein, dass dein Ralf alt genug ist, um selbst zu entscheiden was er tut. Er hat seine Entscheidung getroffen und lässt sich offensichtlich auf ein heißes Spiel mit Dir ein. Du hast nun mehrere Möglichkeiten: Entweder du schickst ihm den Abdruck zurück und sagst „NEIN, DANKE!“ Dann kannst du noch… den Silikonabdruck in die Ecke zu stellen und nicht benutzen - oder Du genießt ihn heimlich und schreibst es deinem Ralf nicht. Oder…“ - "Ich verstehe schon!“, gab Saskia kleinlaut zu „Nein, also die anderen Möglichkeiten finde ich nicht korrekt. Außerdem möchte ich ihn ja schon… ähm… genießen – seinen Abdruck! Ich weiß nur nicht, was ich ihm schreiben soll.“

 

„Dein Ralf liebt heiße Spielchen – worauf steht er? Weißt Du das?“ - „Auf nackte Haut…“ - „Ach nee? Wirklich?“, geht es auch genauer? Hat er Vorlieben?" - „Ich könnte mir vorstellen… also, ich glaube er liebt Fesselspielchen!?“ Uff – das war ein Hammer, der erst einmal verarbeitet werden musste. „Und Du? – stehst Du auch auf Fesselspielchen?“, fragte sie behutsam ihre kleine Schwester. „Nein, ich mag nicht gefesselt werden.“, antwortete Saskia sofort.

 

„Und in Deiner Fantasie? – Geht es da?“ - „In der Fantasie geht alles!“, antwortete ihre kleine Schwester leichthin. „Sag das nicht! Viele Menschen haben nicht unsere Vorstellungskraft!“ - „Kann ich nicht nachvollziehen! Warum denn nicht?“ Saskia war nun sichtlich überrascht. „Fantasie sind Gedanken – Gedanken sind frei. Ich kann mir vorstellen hoch über den Wolken zu fliegen, schneller als der Blitz zu laufen, Stahl auseinander zu biegen, mich in Tiere zu verwandeln. - Mit Ralf fremd zu gehen – in Gedanken geht das!“ fügte Saskia rasch hinzu. Sie kannte ihre große Schwester in diesem Punkt nur zu gut. Aber auch sie selbst schloss einen Seitensprung aus. Das ließe sich nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren – LEIDER! Hätte sie nicht so ein ausgeprägtes Gewissen - es hätte vieles vereinfacht.

 

„Also dann stell es Dir vor und schreib ihm das!“ - „O – kay? Ich versuche es.“, kam es zurück. „Du bekommst das Ergebnis dann als Erste zu lesen – falls Du magst.“ - „Okay Kleine – gute Nacht.“ - „Gute Nacht – Große!“

 

 

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Brief an Ralf

 

Lieber Ralf,

 

erst einmal möchte ich dir danken für das gewagte Geschenk. Es bedeutet mir wirklich sehr viel etwas Reales von dir zu spüren - in meiner Fantasiewelt, die ich täglich mit Dir erlebe.

 

Nach einem kurzen Gespräch mit meiner Schwester packte ich Dein Geschenk sogleich aus und verzog mich damit zuerst ins Bad. Die Dusche sorgte für Sauberkeit und ein anregendes Kribbeln zwischen meinen Beinen… ich stellte mir vor es wäre deine Zunge. Auch dein Silikonabdruck wurde dort auf entsprechende Temperatur gebracht. Nachdem ich mich abgetrocknet hatte – es war schön das Handtuch zu spüren. Besonders an meinen Brustspitzen und… zwischen meinen Beinen. Ich liebe das raue Gefühl des Frotteehandtuches. Abgetrocknet wanderte ich mit deinem Präsent in mein Schlafzimmer.

 

Völlig nackt kuschelte ich mich unter meine Bettdecke. Dort lies ich IHN gleich - neugierig - kurz zwischen meine Schamlippen gleiten. Noch einmal! Es war ein zu schönes Gefühl. Und noch einmal! Ich konnte nicht anders… es gefiel mir einfach zu gut.

 

Innerlich schon hoch erregt durch den Gedanken an das kommende Erlebnis mit dir, wurde ich schnell entsprechend feucht. Nein – nass! Du spürtest es natürlich sofort. Ja, am liebsten hätte ich ihn sofort ganz tief in mir gespürt, komplett in mich hineingezogen. Aber du wolltest ihn mir einfach noch nicht geben.

 

Zuerst wolltest du mich betrachten, über meinen nackten Körper streicheln. Dann nahmst du ein Seil und fesseltest meinen rechten Arm, dann meinen linken. Schließlich lag ich ausgestreckt an den vier Bettpfosten fixiert. Sanft positioniertest du nun ein Kissen unter meinem Gesäß – es lag nun erhöht. Nun war ich dir völlig ausgeliefert. Ich gehörte dir. Meine Hilflosigkeit machte dich geil. Deine Reaktion darauf erregte mich. Ja, ich gehöre dir – nur dir! Deine Schwanzspitze glitt erneut zwischen meine Schamlippen. Heiß, sie fühlte sich erhitzt an. Ich spürte genau wo sie entlang glitt. Ich zuckte. Es war schön. Ich wollte mehr – dich spüren – jaaa!

 

Deine Hände nahmen meine Brüste. Verspielt saugtest Du mal an der einen dann an meiner anderen Brustwarze. Willig stellten sich beide sofort auf. Wie ich schon sagte: Ich gehöre ganz dir. Mit Haut und Haar - nur dir. 

 

Ich wollte deine Nähe spüren – dich berühren. Mein Becken… Mit kreisenden Bewegungen versuchte ich meine Schamlippen an deinem Schwanz zu reiben ihn zu erhaschen – einzuladen. In meine warme Höhle. Da – kurz spürte ich ihn – heiß und pochend an meinen Eingang. Ich stöhnte sehnsüchtig auf – warf mich dir noch mehr entgegen. So weit es meine Fesseln zuließen.

 

Du weißt, ich will Dich spüren. Doch erst möchtest Du meine Geilheit auf dich auskosten. Meine auffordernden Bewegungen – mein hemmungsloses Stöhnen. Mein Betteln nach mehr. Mein Verlangen nach dir… du willst es sehen.

 

Wie gut, dass ich gefesselt war! Ich hätte Dich gepackt, ergriffen dich einfach genommen. Hemmungslos geritten! Du weißt es!

 

Du betrachtetest genussvoll mein sehnsuchtsvolles Warten. Warten auf Berührung - egal wo – egal wie. Jede Berührung von dir bereitete nun Lust. „Fick mich!“, flüsterte ich Dir leise zu. Du überhörtest es geflissentlich.  „Ralf, ich kann nicht mehr!Komm fick mich endlich durch!“ Ich wurde lauter, wollte dich endlich spüren - tief in mir.

 

Da! Tief und fest warst Du drinnen. Ich durfte deine gesamte Länge spüren – ganz kurz nur. Zu kurz. Zum Ausflippen! Es war zum Ausflippen. Komm wieder her! Sofort!

 

Du ergriffst erneut meine Brüste, nur um mich rasend zu machen. Deine Zunge tänzelte und deine Schwanzspitze – ich spürte sie erneut an meinem Eingang. Gierig bog ich mich zu ihr hin, bot dir mein Loch an. Dein Glied drang ein, endlich – tiefer und tiefer! Ich zuckte wild, spürte deine kräftigen Stöße. Wolltest du zurück? Zu spät! Meine Scheide hielt ein Feuerwerk der Gefühle für dich bereit.

 

Dieses Mal konntest du nicht mehr entwischen – du wolltest gar nicht!

Mein Verlangen hielt nun dich gefangen. Festsaugend – immer tiefer – fester – jaa! „Ralf gib es mir! – Stoß zu!“

 

Dein Atem beschleunigte sich. Du fingst an zu keuchen. Du riefst meinen Namen. Dann spürte ich dein befreiendes Zucken - tief in mir. Im nächsten Augenblick fühlte ich nur noch meinen Orgasmus, der sich in zuckenden Wellen über mich ergoss. Du löstest meine Fesseln und eng aneinandergekuschelt schliefen wir selig ein.

 

Ralf, ich durfte dich real spüren! Ich danke dir für dieses unbeschreibliche Gefühl.

 

Deine Sassi

 

© Azraela                                                                                 Ihre Meinung?

 







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