Bedürfnisse

Weißt du eigentlich, wie heiß ich bin?


Ich meine, natürlich weißt du, dass ich eine sinnliche Frau bin, aber weißt du auch, wie verrückt du mich machst? Als wir uns das letzte Mal trafen - tja, da verdiente mein „Füllhorn der Lust“ wahrlich diesen Namen. Wieso schaffst du es immer wieder, mich so scharf zu machen? 

 

Du, mit deinem Hundeblick, deinen treuen, braunen Augen, die mich so sehnsüchtig anschauen, wie ein Hundebaby seine Mami! Es steht darin geschrieben, was du doch so gerne hättest, in diesen Augen. In Großbuchstaben! Ich kann es lesen, und es macht mich so verdammt an!

 

Natürlich willst du mich, willst all diese süßen, geilen Spielchen mit mir spielen, die Verliebte so tun - miteinander. Warum schaust du mich so verliebt an? - Bist du verliebt, verliebt in mich? Oder ist diese Liebe nur Sentimentalität? Eine hübsche Beigabe zu deiner Lust? Zu deinem Bedürfnis dich zu bestätigen, bei mir zu landen und mich zu besiegen? - Was bist du doch für ein toller Hengst! Keine kann dir widerstehen! Keine! - Auch ich nicht!

 

Natürlich kann das Keine! - Außer mir, vielleicht! Und ich tue es nur, weil ich muss, nicht aus innerer Überzeugung, denn mein süßes Möschen ist richtig heiß und feucht - und sehnt sich so nach dir! Und wenn deine Augen mir sagen, dass du am Liebsten vor mir auf die Knie sinken möchtest, um genau diesen Tatbestand nachzuprüfen, ja, dann würde ich am Liebsten ...

 

Dann schließe ich meine Augen und denke! Ich träume wie es wäre, wenn … wir alleine wären auf dieser einsamen Bank an der Donau, wenn du wirklich niederknietest vor mir - zwischen meinen Schenkeln. Wenn ich sie dir öffnete - bereitwillig. Viel zu bereitwillig!

 

Sanft gleiten deine Hände über meine Schenkel, rufen einen leisen Schauer hervor auf meiner Haut. Deine Blicke streicheln mich. Deine Augen leuchten begierig, erforschen diese langen, aufreizenden Beine - bis ganz hinauf zum Paradies.

Du drängst sie auseinander, schiebst dich dazwischen. Deine Finger - berühren die weiche Haut an der Innenseite kurz oberhalb des Knies.

Da bin ich besonders empfindlich. Ich stöhne vor Sehnsucht, will mehr, will dich höher, tiefer! Deine Hände, die Finger, deinen Mund. Süße Lippen, die sich den ganzen Weg der Lust entlang küssen, den Königsweg der Lust - in immer aufregendere Gefilde, immer sensibler.

 

Deine Hände fassen nach meinen Schenkeln, tasten, streicheln, erreichen meinen Po. Aufreizend langsam massierst du diesen aufregenden Muskel, reibst die prallen Halbkugeln. Da gibt es nichts, was deine Blicke oder Hände hindern könnte, kein winzigstes Stückchen Stoff - kein Höschen. Wo ist meine Aufmerksamkeit? Bei deinen Fingern, die sanft und stetig ziehen - meine Backen spreizen. Oder bei deinen Lippen? Die sich ihren Weg suchen. Einen eigenen Weg - hindurch zwischen Scylla und Charybdis - direkt in die Arme von Circe, der hinreißenden Göttin. Ganz zart berührt deine Zungenspitze weiches Fleisch, streicht über ein blankes Hügelchen - glatt und weich. Sanfte Küsse stempeln nachdrücklich dein Petschaft in mein Geschlecht. Rund herum und rund herum - immer wieder, bis mir fast schwindelig wird vor Gier.

 

So tu es schon endlich! Ich will es! Ich will dich! Jetzt! Endlich! Tu es doch! Soll ich es dir auch noch sagen? Du willst mich erregen - so verrückt machen, dass ich nicht anders kann! Du willst es hören - willst mich flehen hören, und wenn du so weitermachst - dauert es nicht mehr so lang.

Du ziehst mich ein kleines Stück zu dir hin - bessere Zugriffsmöglichkeiten für dich, und ich biete sie dir nachgiebig, spreize meine Schenkel weit - nur für dich. Immer tiefer beugst du dich hinab. Dein Daumen reibt sanft: Behutsam, kreist um diese empfindsame, verführerische Perl, macht mich verrückt - völlig verrückt. Ich stöhne dir mein Verlangen entgegen, dränge mich an dich - will jetzt - endlich - deine Zunge.

 

Dein Kopf gleitet tiefer - verschwindet beinahe zwischen meinen Beinen. Heißer Atem berührt mein feuchtes Fleisch, elektrisiert mich. Mein Becken zuckt dir entgegen - und immer noch diese zärtliche Fingerspitze.

Du weißt, wie man es machen muss. Oh jaaaahhh! Ganz genau! Und du machst es sooo gut. „Komm! So komm schon endlich!“ Ich will mehr - viel mehr, und du weißt auch was.

Deine Lippen vergraben sich zwischen meinen Feucht und gierig. Deine Zunge spielt genau dazwischen, streicht kurz über meinen begierigen Eingang, gleitet weiter hinab, leckt tiefer, kitzelt an anderer Stelle - nicht weniger empfindlich. Und wieder dazwischen - hin und her. So aufregend, so erregend! Zarte Lust zwischen festen Griffen. Dein Daumen massiert meinen Po, drückt sich tiefer - oder ist es höher? Umkreist, reizt, schlüpft hinein. Kurz nur, ganz kurz! - „Jaaahhhh!“

 

So nimm mich schon endlich, ich will es doch! Kannst du es denn nicht sehen? Ich stoße es dir doch entgegen - mein süßes, gieriges Kätzchen - biete es dir zum Kraulen. Zu deinem und meinem Vergnügen.

 

Was würdest du jetzt tun? In der Realität - wenn wir es denn täten? Wahrscheinlich würdest du mich längst aufgespießt haben. Männer sind Egoisten - die meisten! Du auch? Nein, du nicht! Nicht in meinen Gedanken! Da tust du es für mich - nur meine Lust zählt. Du willst es nur für mich, und ich bin so verdammt scharf auf dich! Will dich jetzt - haben - mit Haut und Haar. „Bitte!“, flüstere ich. „Bitte!“

 

Dein verschleierter Blick verrät mir, dass auch du nicht mehr klar denken kannst. Begierde vernebelt dir die Sinne. Ich muss dir jetzt sagen, was zu tun ist. Dein Kopf hält nur den einen Gedanken fest, mich zu lieben - ohne eigenes Interesse - und doch pocht dein gesamter Unterleib in heißer Gier, will dich verleiten, verlocken.

Und ich will das auch! „Komm doch, bitte, komm! Zu mir - dräng dich an mich - dazwischen. Reibe dein pralles Geschlecht an meinem. Drück sie mir hinein, diese dicke, harte Spitze. Ich will ihn haben, deinen Schwanz!“

 

Ich kann ihn haben - in meinen Träumen kann ich, darf ich ihn haben. Träum mit mir. Wenigstens das! Tu es für mich! Und als hättest du meine Gedanken gelesen, richtest du dich auf, öffnest jetzt deine Hose und zeigst ihn mir - endlich! Steif und groß, zuckend vor Lust, vor Sehnsucht liegt er in deiner Hand. Was für ein Anblick! Ich kann nur noch stöhnen, wimmern nach dieser Verheißung der Lust zwischen deinen Fingern.

 

„Jaahh!“, höre ich mich keuchen und mein Unterleib wippt dir entgegen. Langsam zieht ein Lächeln in deine Augen - Hundeaugen! Vorsichtig spreizt du meine Scham und dann … spüre ich dich! Oh Gott, ich spüre dich! Deine Eichel reibt so erregend durch diese prallgeleckte Spalte, drückt sich fester, tiefer hinein, zieht sich zurück und - stößt zu!

 

Deine Härte in mir! „Großer Gott - jaaahhh!“ Meine Scheide umfasst dich, drückt, reizt deinen Schwanz. Ich sehe, wie du die Augen schließt. Du genießt es mich zu spüren, zu halten, zu lieben! Hände fassen meine Backen, spreizen sie weiter! – So gut! Von unten stoße ich dich hinein. Dein Glied hinein in diese gierige Möse, die nur noch ein Verlangen kennt: Härter! Tiefer! Und noch und noch und noch … „Jetzt!“, knurre ich. „Jaah! Jetzt!“

 

Noch einmal drückst du dich hinein, so tief, dass ich deine Hoden spüren kann - dazwischen. „Deine Brüste hüpfen bei jedem Stoß!“, flüsterst du atemlos. „So geil!“ - Und das ist es! Gemeinsam überfällt uns der Höhepunkt. Lässt dich aufschreien - wild und hemmungslos - und mir dein heißes Geschenk der Lust in den zitternden Leib spritzen.

 

Erschöpft sinkst du über mich, spürst erst jetzt meine Fingernägel in deinen Flanken. Ich musste dich halten, packen, in mich zwingen, dein Verlangen erfüllen - deines und meines! Atemlos keuchend küsse ich dich, will ihn nicht loslassen, diesen Traum.

 

Als du dich zurückziehst, sehe ich den trägen Flusskahn, der vorüber fährt. An der Reling stehen drei junge Leute und winken herüber. Ich winke zurück. Nur ein Traum! Gott sei Dank war es nur ein Traum. Aber dir danke ich, dass du mich zu solchen Träumen inspirierst.

 


Du, mit deinem sehnsuchtsvollen Hundeblick!

 

© BvS

 

 




© Claire

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