Unpassende Gedanken

 

7:15 Uhr. Mein Termin beim Arzt. Seine Praxis ist im Keller des Hotels. Der MRT steht da gut und sicher. Und ich schreite durch die Lobby dieses First-Class-Hauses, das zum Leben erwacht.

 

Ich würde hier jetzt gerne einchecken

- mit Dir!

Es ist ein schönes Hotel.

Ich mag die ganze Atmosphäre.

Wir beide hier!

Du und ich!

Und keiner der uns kennt.

„Meine Frau und ich

würden hier gerne eine Weile bleiben!“

Ich höre es dich sagen

- möchte es dich sagen hören.

Wir beide alleine in einem dieser Zimmer.

Elegant und geräumig.

Etwas unpersönlich, aber schick!

Gerade richtig für uns.

Wir könnten hier ...

 

„Guten Morgen! Schön, dass Sie schon da sind, Frau Mey! Fangen wir an! Sie müssen keine Angst haben. Sie haben das doch schon mal gemacht, und unser Gerät ist hinten offen. Sie müssen nur ruhig liegen, aber Sie werden keine Platzangst haben.“

 

Ich ziehe mich aus. Sie hat mir genau gesagt, was ich tragen darf. Mein schwarzes Höschen kann ich anbehalten und das dünne Shirt - keinen BH. Dann liege ich auf dem Schlitten, und sie fährt mich in die Röhre. „Bitte nicht bewegen! Denken Sie an etwas Angenehmes. Es ist gleich vorbei!“ Das sagt sie zu mir, und ich muss schmunzeln. Wie soll ich denn das bloß tun? An etwas Angenehmes denken und dabei dann ganz ruhig bleiben? - Aber ich werde ihren Anweisungen folgen.

 

Ganz ruhig!

Ich liege ausgestreckt auf dem Bett

- auf dem Rücken.

Nackte Beine.

Weiche Laken an der Unterseite.

Augen zu!

Ruhig atmen.

Du bist bei mir.

Jetzt - bist du bei mir.

„Hast du Hunger?

Sollen wir etwas Essen?“ -

Nein, nichts Essen.

Vielleicht etwas ins Zimmer bringen lassen.

Ich will nicht ins Restaurant

- ich will hier -

alleine sein mit dir!

Will lauter unanständige Dinge tun mit dir.

Dir die Suppe auf den Bauch träufeln

und dann

- genüsslich -

ablecken.

Dich

- von oben bis unten -

lecken!

Küssen!

Erregen!

Ich dich.

Du mich.

Deine Hände an meinen Beinen

- höher -

an meinem ...

Bauch,

Po,

an meiner Muschi,

dazwischen.

Deine Finger an meinen Schamlippen.

Streichelnd.

Zärtlich berührend.

An dich zu denken ist so aufregend.

 

Ruhig liegen bleiben.

Nicht bewegen.

 

Meine Beine gespreizt

- weit!

Du dazwischen

- kniend -

begierig mich zu lieben.

Dein Kopf

über meinem Unterleib.

Deine Finger, die mich erkunden

- spreizen.

Ja, bitte!

Mehr!

Mach doch!

Ich denke etwas Angenehmes!

Oh ja.

 

Mein Becken möchte ich dir entgegen heben

und doch soll ich ruhig liegen.

 

Meine Muschi

- dir hinhalten.

Einmal vögeln bitte!

Deine Fingerspitze an meinem Kitzler.

Versunken in feuchter Begierde.

Ich schwimme in Lust.

Will dich so sehr.

Ob man das sehen kann im MRT?

Meine Geilheit?

Mein schieres Verlangen?

Wenn du bloß hier wärst.

Hier ein Zimmer nähmst - mit mir - für mich - für uns!

 

Ruhig liegen.

Wenn SIE es nicht sähe,

wenn SIE jetzt nicht da wäre,

die freundliche Maid

würde ich jetzt meine Hand in das Höschen schieben.

Ich würde ...

 

Wieso hab ich nur lauter lüsterne Gedanken?

Und das am frühen Morgen!

Ich fühle dich -

unter mir.

Nackt.

Geil.

Dein Schwanz.

So schön steif.

Deine Eichel -

an meiner Muschi.

Zwischen geschwollenen Schamlippen.

Ich reibe mich an dir.

Dich in mir!

Wenn ich mir vorstelle,

wie es sich anfühlt,

wenn ich meine Muschi auf dich schiebe ...

Deinen Phallus hineindrücke ...

Hmmm!

Ich kann es fühlen.

So geil.

So hinreißend lüstern.

Ruhig liegen.

Und doch zuckt mein Fleisch.

Jetzt noch deine Fingerspitze

und ich flippe aus.

Wenn SIE bloß hinausginge!

Dünne Seide schmiegt sich an meine Brüste.

Ich kann es sehen.

Meine Spitzen

bohren sich durch den Stoff.

Stechen wie kleine Pfeile

in mein Fleisch.

Reizen mich.

Ruhig liegen.

Nicht bewegen.

Ich will, will, will mich bewegen.

Auf dir!

Auf deinem Schwanz!

Will dich reiten.

Meine gierige Muschi auf dich drücken.

Meinen Po in deinen Händen.

Halt mich.

Fass mich an.

Pack mich.

Liebe mich,

verdammt nimm mich!

Wie ein Kreisel

dreht sich die Begierde in meinem Kopf.

Ein Reigen der Lust.

 

„Frau Mey, Sie können jetzt aufstehen! Wir sind fertig!“ Sie ist wirklich nett - hilft mir hoch. Ich gehe zurück in die Kabine und ziehe mich wieder an. Wie gerne würde ich jetzt mehr tun ...

 

„Wenn Sie in einer dreiviertel Stunde wieder kommen, können Sie die Bilder abholen - und mit dem Doktor reden!“ Ich nicke, dann gehe ich. Eine dreiviertel Stunde! Was soll ich da bloß tun? Zu kurz um nach Hause zu fahren. Aber gerade lange genug um zu ...

 

Ich setze mich in mein Auto und schalte die Musik ein. Heiße Rhythmen. Mein Körper reagiert automatisch. Das Becken stößt im Takt der Musik. Eine Hand schiebt sich unter den Mantel, unterläuft T-Shirt, Hose und Slip. Der Rhythmus kommt mir entgegen. Meine Fingerspitze ist angekommen. Ich schließe die Augen. Gott sei Dank brauche ich nicht mehr ruhig liegen. Kann meinen Gedanken freien Lauf lassen. Sie zu dir schicken. Jetzt, ja, jetzt! Du in mir! Die Zeit wird mir bestimmt nicht zu lange werden.

Denn schließlich spüre ich dich!

 

© BvS

 

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