Animositäten


Er hasste dieses blöde Weib. Wieso musste sie ihm immer seine Lieblingsparty verderben? Die Geburtstagspartys von Petra und Hubert waren absolute Spitze und ausgerechnet sie musste auch da sein! Seine Frau Ulla und er waren so gut befreundet mit den beiden, aber eben auch Sarah! Sie war eine sehr gute Freundin von Petra - und sie und ihr Mann waren immer eingeladen! Ihm schwoll schon der Kamm, wenn er sie nur sah! Sie war so anders, als alles, was er kannte - als alles, was er für „hip“ hielt. Seine Frau und auch Petra waren moderne, schicke Frauen - immer gestylt, immer schlank und aufgemotzt. Ulla verbrachte Stunden beim Fitness, beim Jazzdance, beim Friseur, beim Visagisten und im Nagelstudio! Sie lebte Diät - war eben eine gepflegte Frau. Ihre Garderobe war immer mondän, immer von großen Namen und sündteuer. Aber was machte das? Sie konnten es sich leisten. Er verdiente supergut und sie ebenfalls - und sie hatten keine Kinder. Ihr Geld stapelte sich schon in ihrem 100qm Wohnzimmer! Auch seine beste Freundin Petra war eine Karrierefrau - durch und durch erfolgreich, ebenso wie Hubert. Die beiden hatten Kinder! Aber eben wohl nur aus Versehen! Und! - Sie waren „nicht störend“ erzogen. Er ertrug sie - ab und zu!

 

Und dann war da Sarah! Sie und ihr Mann waren alte Freunde von Petra und warum sie sie immer noch einlud, war ihm unerfindlich! Sie passten nicht in diese Gesellschaft. Er brauchte sie nur ansehen und seine Laune war zum Teufel! Dabei war Sarah so ausgesprochen nett - auch zu ihm. Sie war nicht schlank, nicht gestylt und nicht erfolgreich. Sie hatte keinen Beruf und keine Karriere! Sie war nur so verdammt zufrieden und glücklich mit ihrem Leben, mit ihrem Mann und ihren drei Kindern, dass er schier platzte vor Ärger. Er hatte noch nie einen Menschen gesehen, der so in sich selbst ruhte, der soviel Glück und Harmonie ausstrahlte, wie sie! Sie war ein lebender Vorwurf! Das Gegenteil - von Allem! Wann immer er in ihrer Nähe war, hatte er das deutliche Gefühl, dass da wohl noch mehr sein musste, als er in seinem Leben gefunden hatte. Und er hasste dieses Gefühl!

 

Und diese Heimsuchung hatte er zweimal im Jahr! Er wusste ja, es lag nicht an ihr. Sie tat gar Nichts, was er als Vorwand hätte benutzen können, um den schieren Hass zu begründen, der ihn überkam, wenn er ihr bezauberndes Lächeln sah. Wenigstens lächelte sie ihn nicht mehr so an! Mittlerweile war ihr ganz klar, dass er sie nicht ausstehen konnte! Er hatte es ihr klar gemacht - ohne jeden Zweifel! Jeder hatte es inzwischen gemerkt. Sogar Petra hatte ihn schon darauf angesprochen. Sie wollte wissen, was Sarah ihm getan hatte. Das war wirklich eine peinliche Situation gewesen. Er hatte einfach keine Antwort darauf gehabt. Er hasste sie. Punktum!

 

Sarah hielt sich fern von Fabian. Sie tat ihr Möglichstes, ihrer Freundin nicht die Party zu verderben - jedes Mal. Aber mittlerweile wurde ihr schon schlecht, wenn sie zu diesen Partys geladen war. Sie wusste genau, dass er wieder auf sie losgehen würde. Sie wusste nur nicht warum. Sie gab sich alle Mühe, ihn nicht zu reizen. Sie hielt sogar den Mund, wenn er absoluten Schwachsinn erzählte und das geschah recht häufig. Er war so ein unglaublicher Macho! Seine Geringschätzung für Frauen verhinderte, dass er geradeausdenken konnte und in diesen Situationen, gab er dann nur noch Blödsinn von sich. Dabei wollte ihm doch niemand seine Alpha-Wolf-Rolle streitig machen. Sie bestimmt nicht! Sie war nur froh und glücklich, dass ihr Mann nicht so war! Das schien er zu spüren - und es ärgerte ihn bis aufs Blut! Aber das konnte sie beim besten Willen nicht verhindern.

 

Dabei mochte sie ihn eigentlich! Er sah gut aus. Sehr männlich, groß, blond und stattlich. Und er hatte schöne Hände. Seine Frau tat ihr leid. Warum konnte Sarah gar nicht so genau sagen, aber sie erschien ihr so unglücklich. Sie war immer so bemüht schön. Das Leben, das sie mit Fabian führte, musste sehr anstrengend sein! Und jedes Jahr war sie ein bisschen gestresster. Ein paar Knitter mehr in der Sonnenstudio-gebräunten Haut, noch blonder gefärbtes Haar, ein noch engeres, noch kürzeres Kleid! Noch höhere, unbequemere Schuhe und sie sah so müde aus! Wie jung wollte sie eigentlich aussehen? Armes Mädchen!  Aber auch sie lehnte sie ab. Wahrscheinlich spürte sie ihr Mitgefühl und sie hatte es doch gar nicht nötig!

 

Abgesehen davon, dass sie natürlich nie wusste, ob Fabian nicht doch eine Jüngere vorziehen würde. Sie traute ihm nicht. Na ja! Sie hatte sich ja auch schon bewiesen, dass es ganz einfach ging - das Fremdgehen! Sie hatte einen Lover! Schon seit geraumer Zeit und jetzt stellte sich doch tatsächlich heraus, dass Sarah ihn kannte. So ein verfluchter Mist! Sie lächelte sie so verständnisvoll an, so wissend! Und Karl war bestimmt nicht diskret! Das war leider nicht die vornehmlichste, seiner Qualitäten! - Scheiße!

 

Und tatsächlich! Die Welt war zu klein! Dieser nette „Lover“ hatte prompt erzählt - von der neuen, heißen Geliebten - mit dem faulen Ehemann! „Fabian sollte weniger segeln und dafür öfter vögeln!“ Das waren Karls Worte gewesen. Und als Sarah endlich gecheckt hatte, um wen es ging - da hätte sie beinahe einen Hustenanfall bekommen. „Solche Sprüche sollten Sie nicht ausgerechnet dann machen, wenn ich trinke! Vor Allem dann nicht, wenn ich Ihnen gegenüber sitze! Oder hatten Sie heute noch keine Dusche?“ Freund Karl fand das eine nette Pointe für seinen gelungenen Scherz. Er hatte keine Ahnung, dass sie und ihr Mann Ulla kannten. Es wäre ihm aber auch dann völlig egal gewesen!

 

Die nächste Party wurde noch unerträglicher. Jedes Mal wenn Sarah Fabian sah, dachte sie an Karls Spruch und musste prompt lachen. Sie wirkte überlegen! Und er hasste dieses Gefühl. Er spürte ihre amüsierte Sympathie und konnte sie sich nicht erklären. Wieso lächelte sie ihn immerzu an? Wo er ihr doch ganz deutlich zeigte, was er von ihr hielt! Nämlich gar nichts! Und dann saß sie auch noch bei Tisch schräg gegenüber! Obwohl sie ihr Bestes tat, sich nicht mit ihm zu unterhalten, hatte er ständig seine Ohren in ihrem Gespräch.

 

Was hatte sie da gerade gesagt? Kinder sollten den Namen der Mutter tragen? - So ein verdammter Blödsinn! Seine männliche Ehre war gekränkt. Wie konnte diese Frau nur so dämlich sein? Sein Ärger verwandelte sich in Wut. „Was du da für einen hirnverbrannten Schwachsinn erzählst, ist ja unglaublich!“ fuhr er ihr über den Mund. Sarah sah ihn irritiert an. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass er zuhörte. Sie hatte nicht mit ihm gesprochen, sondern mit ihrem Nachbarn zur Rechten! Aber sie hatte sich schnell wieder gefangen. „Das finde ich nicht!“ gab sie ruhig zurück. „Eine Mutter weiß immer, dass es ihr Kind ist! Der Vater kann es immer nur vermuten! - Warum glaubst du, gibt es so viel untergeschobene Kinder? Mit diesem Namensrecht gibt es zuviel „Etikettenschwindel“!“ Fabian machte den Mund auf - und klappte ihn wieder zu. Was sollte er dazu sagen? Sie hatte ja Recht - verdammt noch mal! So hatte er darüber noch nie nachgedacht. Warum hatte er sich bloß eingemischt? Er war im Unrecht! Auch das noch! Seine Wut kochte über. Er griff nach seinem Serviettenring und warf ihn auf dieses Ärgernis! Und er traf sie an der Schulter.

 

Jetzt würde sie auf ihn losgehen. Endlich würde er sie zurechtweisen können, würde ihr sagen können, dass sie nur eine kleine, dumme Gans war. Er würde sich abreagieren! Aber nichts dergleichen geschah. Sie senkte den Kopf und trank einen Schluck Sekt. Dann stand sie schweigend auf und verließ den Raum. Am Liebsten wäre er ihr nachgeeilt, aber das wäre doch zu seltsam gewesen. Also blieb er sitzen. Wütend! Sie kam nicht zurück. Nach einer geraumen Weile bemerkte ihr Mann das Fehlen seiner Frau. Auch er stand auf und ging. Fabian sah sie nicht wieder! Den ganzen Abend überlegte er, wo sie geblieben war. Aber er konnte doch nicht fragen! Und seine Wut kochte in ihm.

 

Sarah war gegangen, um Schlimmeres zu verhindern. Sie wusste genau, es wäre eskaliert, wenn sie geblieben wäre. Wenn er weiterhin solche Bösartigkeiten ausstoßen würde, dann blieb ihr nichts anderes übrig, als sich zu verteidigen. Und sie wäre ihm durchaus gewachsen. Aber es würde die Party verderben, für die sich ihre Freundin solche Mühe gemacht hatte. Also würde sie darauf verzichten, diesen ungehobelten Kerl zurechtzuweisen. Sie ging in die Küche. Nach einer Weile kam ihr Mann. Er hatte gar nicht so richtig mitbekommen, was los gewesen war. Als sie es ihm erzählte, reagierte er sofort. „Lass uns gehen! Es ist sowieso nicht unser Kreis!“ bot er an. Sie entschuldigten sich bei den Gastgebern und dann verließen sie diese ungastliche Stätte. Und der Abend, den sie mit ihrem Mann alleine verbrachte, wurde noch wunderschön!

 

Fabian hasste alles an dieser Party - am meisten sich selbst! Er hatte sich blamiert! Wegen dieser unmöglichen Frau! Er trank zuviel und er stritt mit fast allen Gästen! Als er nach Hause kam, stritt er auch noch mit Ulla. Und dann passierte ihm etwas ganz und gar Unglaubliches. All seine Wut, all seine Aggression verwandelten sich in pure sexuelle Energie! Er hatte einen Traum, der ihn völlig verrückt machte. In seinem Traum war sie! Sarah! Und er hatte Sex mit ihr!  Genauer gesagt: Er vögelte sich um den Verstand!

 

Er konnte diese Frau nicht ausstehen! Sie war das genaue Gegenteil von den Frauen, die er anziehend fand. Sie war viel zu viel - zu viel Frau. Sie war nicht „in“, sie war nicht schick, nicht modisch - aber sie war so sexy - so geil! Er keuchte noch, wenn er daran dachte. Die Erinnerung hatte sich in sein Hirn gegraben.

 

Sein Traum setzte ein, als sie den Tisch verlassen hatte. Er stand auf und folgte ihr. Sarah war in den Garten gegangen und sie schien auf ihn zu warten. Er suchte sie - und er fand sie! Ganz hinten an den großen Steintisch gelehnt, mit gesenktem Kopf. Es war unfassbar, wie sie auf ihn wirkte. Da stand sie und tat überhaupt nichts. Und er konnte nur noch das Pulsieren seines Blutes in seinem steifen Schwanz fühlen! Das tief ausgeschnittene T-Shirt gab ihm den Ansatz ihrer Brüste frei. Sie atmete schwer - er konnte es sehen. „Zieh es runter!“ befahl er - und Sarah gehorchte. Fabian sah wie sie langsam ihre Hände hob und diese unglaublichen Brüste umfasste. Sie drückte sie sanft - und er schnappte nach Luft. „Zeig!“ Sarah sah ihm direkt in die Augen und zog das Shirt hinab - über ihre prallen Titten, platzierte es unterhalb dieses Prachtbusens und dann öffnete sie den Vorder-Verschluss ihres Büstenhalters.

 

Ihre Augen hielten ihn fest! Er würde unterliegen, wenn er die Augen senkte - er wusste es! Und doch konnte er nicht widerstehen. Sein Blick glitt tiefer, er schluckte. Er musste sie berühren - er musste sie haben! Wie von allein streckten sich seine Hände aus - nach ihr! Nach diesen geilen Brüsten. Weiß und prall - nicht nahtlos braun, wie aus dem Sonnenstudio - nicht künstlich! Alles echt - durch und durch! Mit dunklen, aufrecht stehenden Brustwarzen! Pure Lust! Purer Sex! Seine Finger trafen sie. Er spürte sie in den Handflächen - und griff zu. Stöhnend vor Begierde, presste er diese aufregenden Titten zwischen seinen Händen, schloss die Augen und spürte nur noch Sex, nur noch die Gier sie zu besitzen.

 

„Du willst mich!“ stellte sie fest. Und sie hatte Recht. Wieso das so war, wusste er nicht. Vielleicht war er nur deshalb so aggressiv wenn er ihr begegnete, weil er wusste, dass er sie wollte, so dringend wie nichts in seinem Leben, dass er einfach nicht die Kraft hatte zu widerstehen - und dass sie ihm nicht gehörte. Ihre weichen Formen, ihr wundervoller Duft, ihr aufregendes Fleisch, dieser Busen, der vor seinen Augen schaukelte, den er drückte - massierte. Er kam immer näher. „Möchtest du sie lecken?!“ fragte sie freundlich. Fabian flippte aus. Sein Mund fiel über sie her. Er leckte, saugte und küsste sie wie besessen - diese harten Spitzen. Sie schmeckte so unglaublich gut, so süß! Seine Hände gruben sich in ihre Brüste. Es war eine Orgie der Lust. Kneten, lutschen, lecken, saugen - verrückt werden vor Geilheit - nach einer Frau, die er verabscheute, die er hasste, und die er begehrte - bis zum Wahnsinn begehrte!

 

Jetzt, wo er wach war, hasste er sich für die Gefühle, die er gehabt hatte - noch hatte. Er konnte Sarah nicht leiden. Und wenn er sich nur ein bisschen erinnerte, schnappte er über. Sein Schwanz zuckte schon wieder. Er musste aufhören damit. Seine Frau lag neben ihm, und er vögelte in Gedanken eine andere!

 

Aber er konnte es immer noch fühlen. Seine Fingerspitzen waren über ihre Haut geglitten - weiter hinunter - hinab zu prallen Schenkeln! Er schob sie unter den Rock, fühlte ihr nacktes Fleisch! Und sie kam ihm entgegen, spreizte ihre Beine!

 

„Du willst es sehen!“ Wieso war sie nur so verdammt sicher? Er wollte sie stehen lassen - verschwinden hier! Er hasste ihre Überheblichkeit. Immer wusste sie genau, was in ihm vorging. Er hatte es immer bemerkt - gesehen in ihren Augen. Sie hatte ihn durchschaut! Sarah kannte die Abgründe seiner Seele. Und doch hatte sie ihn nie verurteilt! Sie hatte gelächelt - irgendwie liebevoll. Und er hatte sie dafür beschimpft - in übelster Art. Sie war immer so "nett" gewesen. Er hätte sich am liebsten in ihre Arme geflüchtet. Wenn er sich getraut hätte!

 

Fabian kniete nieder. Sah zu ihr hinauf und sie trat ein Stück zurück - dann zog sie den Rock höher! „Schau es dir an!“ Als ob sie ihn dazu auffordern müsste? Seine Blicke hingen an ihr, drängten sich zwischen ihre Oberschenkel.

 

War er denn jetzt völlig verrückt geworden? Wusste er überhaupt noch, was er fühlte? - Für sie? Hass oder Liebe? Abscheu oder Geilheit? Er wollte sie besitzen - jetzt! Seine Hände rissen an ihrem Höschen, zerrten es hinunter über ihre Beine. Er drückte sich dazwischen. Presste seinen Mund auf ihre Scham und gebärdete sich wie ein Verrückter. Er leckte, saugte an ihr, schob seine Zunge tiefer!

 

Und sie wusste alles! Kannte seine Sehnsucht - wie immer! Schob ihn von sich. Der Rock fiel über ihre Beine. „Bitte!“ flüsterte er flehend. Sein Blick hing an ihr. Er hatte es immer gewusst - tief in seinem Inneren. Sie war ihm überlegen - nicht nur in seinem Traum! Langsam zog sie den Saum höher, entblößte ihren Venushügel. Fabian bekam keine Luft mehr. Sie lehnte sich auf den harten Tisch und gab den Blick frei - zwischen ihre prallen Schamlippen. Und als sie sich dann umdrehte, sich über den Tisch beugte und ihm ihr geiles Hinterteil präsentierte, riss er sich die Hose vom Leib.

 

Er wollte sie ficken - er würde sie ficken! Schließlich war es sein Traum! Es war ihm egal, was sie dachte von ihm. Es war ihm egal, dass er verrückt war - nach einer Frau, die er hasste, dass er seine fünf Sinne nicht mehr zusammenbrachte. Er konnte nicht mehr atmen vor Verlangen. Sein Schwanz zuckte in seiner Hand und jetzt würde er ihn hineinrammen - in diese heißeste, aller Frauen.

 

„Komm schon! Tu es!“ Sie forderte ihn auch noch heraus. Sie wollte es - genauso wie er - oder nicht?! Er sah, wie ihre Hände nach hinten griffen. Sie zog ihre Backen auseinander und beugte sich noch weiter nach vorne. Er hatte den geilsten Anblick seines Lebens! Wow! Was hatte dieses Weib für eine hinreißende Möse! Mit einem Schritt war er bei ihr und drückte ihr seinen gierigen Penis tief ins feuchte Fleisch. Fabian hielt ihre Hüften umklammert und stieß zu! Wie besessen stieß er immer tiefer in diese Frau, dieses Urbild der Weiblichkeit, seinen geheimsten, geilsten Traum. Er vögelte sich um den Verstand! – Und mit einem lauten Schrei explodierte er, und sein Schwanz spritzte!

 

Keuchend lag er in seinem Bett und seine Gedanken fuhren Achterbahn. Er hatte einen unglaublichen Orgasmus gehabt und so wie es aussah, war das nicht der erste gewesen in dieser Nacht. Er konnte es spüren. Er spürte sie - immer noch an seiner Haut - an seinem Geschlecht. Wilde Sehnsucht schüttelte ihn. Er schluchzte trocken. Was war er für ein Idiot?!

 

Seine Frau erwachte. Sie sah ihn verwirrt an und legte ihre Hand auf seinen Arm. In diesem Moment hasste er sie. Er schob die Hand weg und drehte sich um. - Nein, eigentlich hasste er sich selber! Er hasste seine Gier nach einer Frau, die ihn so verwirrte. Er hatte sich so daneben benommen! Wie konnte er ihr jemals wieder unter die Augen treten?

 

Fabian grübelte, bis ihm der Kopf rauchte. Wie konnte er sich mit ihr versöhnen? Sie verließ ja schon fluchtartig den Raum, wenn sie seiner nur ansichtig wurde. Und er musste ihr Recht geben! Alleine würde er es nicht schaffen. Vielleicht würde ihm Petra helfen können? Aber er musste sich wohl oder übel entschuldigen. Ein Gedanke, der ihm überhaupt nicht gefiel. Normalerweise war er der Meinung, so Etwas nicht nötig zu haben!

 

Jetzt lag der Fall allerdings anders. - Er wollte sie nämlich versöhnen! Er sehnte sich nach ihrer Freundschaft. Sie war doch die Einzige, die es wert ..., die Einzige, für die er ... - Herrgott noch mal! Sie war die Einzige! - Jetzt musste er schlafen! Er war total zerschlagen. - Und vielleicht würde er ja wieder träumen! Er wünschte sich in die Tiefen der Hölle, verfluchte sich in allen Tonarten - aber er sehnte sich nach einem Traum - nach einem Traum - von ihr! Bevor er einschlief, hatte er nur noch einen Gedanken im Kopf: Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot! Idiot!

 

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