Der besondere Knalleffekt

Jedes Jahr kauften sie in Unmengen Böller und Raketen, obwohl sie es ja besser wissen sollten. „Brot statt Böller!“ stand auch in diesem Jahr mahnend auf Plakaten.

 

Nein, es sollte ein Knalleffekt werden – in diesem Jahr besonders! „Badabum mächtig!“ – genau so hatte es Thomas geplant.

 

Deswegen war er auch zu dem Speziallager gefahren. In diesem Jahr würde er keine billigen Blindgänger kaufen. Nein, nur das Beste – das Teuerste, für das größte Feuerwerk seines Lebens. Da lagen die Raketen – er packte gleich eine Fuhre voll ein. Böller XXL – genau richtig.

 

Schon war sein Einkaufswagen mit Feuerwerkskörpern der Sonderklasse gefüllt. Er zahlte – nicht zu knapp.

 

Mit grimmiger Zufriedenheit zu Hause angekommen, betrachtete er abermals seinen frisch gekauften Schatz. Er konnte es gar nicht erwarten, das alte Jahr endlich zu verabschieden. Es war nicht sein bestes Jahr gewesen. Seine Freundin hatte ihn vor ein paar Tagen verlassen. Es war endgültig aus zwischen ihnen. Sie feierte bei seinem Nachbarn. Ein weiterer Grund – warum er das alte Jahr laut verabschieden wollte. Sie würden alle staunen über sein Feuerwerk.

 

Stunden vor dem Jahreswechsel war er eifrig damit beschäftigt, all die Schutzfolien und Kappen zu entfernen. Sein Sturmfeuerzeug lag schon parat. Ja diese Raketen waren etwas Besonderes. Als er ihre Größe betrachtete, huschte ihm ein Grinsen über sein Gesicht. Ob er eine ...?

 

Nein, er würde nichts verraten. Sie sollten alle staunen.

 

Sein Essen war karg – mehr von alkoholischen Getränken dominiert. Dann endlich – Jetzt war es soweit.

 

12 Uhr - Mitternacht!

 

Zisch – BANG. „Wow" - gab das einen Lichterbogen, feuerrot und über sein  ganzes Haus breit.

 

„Hast Du das gesehen?“ Hörte er eindeutig die Stimme seines Nachbarn. „Frohes Neues!“ Sie prosteten sich zu. Seine Freundin kam heraus – Exfreundin besser gesagt. „Frohes Neues, Sabine.“ „Frohes Neues, Thomas.“ Dann wandte sie sich auch schon wieder fröhlich lachend den anderen zu.

 

Thomas zündete die nächste Rakete. BANG! Goldregen mit Glitter – blitzende Goldtaler schienen zu Boden zu fallen.

 

Er zündete zufrieden die nächste. Nichts? Okay - die nächste. Erneut nichts? Zwei Blindgänger? Mittlerweile sogar drei! Er vernahm höhnisches Gemurmel von den Nachbarn.

 

Verflixt, wofür hatte er soviel Geld ausgegeben, wenn die Dinger nicht explodierten? Reichlich verärgert bestückte er seine vier eingegrabenen Flaschen. Nun gleich zwei anzünden. Zisch, zisch BANG! Ein gewaltiger Lichterbogen – endlich. Wo blieb der andere? Verdammt! Er nahm einen tiefen Zug aus seinem Sektglas und wünschte sich zu erfahren, warum der erhoffte Knalleffekt ausblieb.

 

Hätte er sich das mal nicht gewünscht, denn mit einem Mal sah er sie.

 

Engel – oder zumindest Wesen, die als solche durchgehen konnten. Sie flogen auf großen Schwingen nackt durch die Nacht. Mit Leichtigkeit fingen sie die Raketen ein und steckten sie sich zwischen ihre Schenkel. Dann schlossen sie ihre Augen und lächelten beglückt. Nichts weiter passierte. Eine andere Rakete explodierte neben ihnen. Die Wesen blieben unversehrt.

 

Erneut schnappte sich ein Wesen eine Rakete, wieder verschwand sie zwischen den Schenkeln und nichts passierte – außer das der Engel erfreut schaute. Manchmal hatte ein Wesen dabei seine Augen leicht geöffnet. Thomas konnte ein leichtes Funkeln aus seinen Augen wahrnehmen. Wie bei einem Feuerwerkskörper, der sich nicht richtig entfacht.

 

Nach einer Weile erstaunten Betrachtens fasste Thomas einen Entschluss. Er hatte es auf ein besonderes Wesen abgesehen. Sie – es musste einfach eine Frau sein, hatte einen Körper – arg! Allein beim Betrachten ihres geschmeidigen Körpers, während ihres Fluges, zündete sie eine Rakete besonderer Art bei ihm. Himmel, wurde er stramm. Ihr Busen wiegte sich bei ihren Flug – schien ihm zu winken.

 

Thomas nahm eine Rakete. Sein Ziel war zwischen ihren Brüsten. Sie hatte sich ihm zugewandt. Ahnte sie, dass er sie sah? Egal, Feuer – zisch - bang!

 

Das Feuermuster glich einer Sanduhr. Nur Thomas wusste, dass der Lichtbogen seitlich von ihrem Busen verdeckt wurde und nur begrenzt nach oben und unten ausstrahlen konnte. Sie hatte eine Hand auf ihre Brustwarze gelegt. Die andere auf ihren Bauch. Den Kopf weit in den Nacken zurückgelegt, schien sie regelrecht erotisiert. Sogar ihre Flügel hatten für einen Augenblick aufgehört zu schlagen.

 

Während eine Hand weiterhin die steil aufgestellten Nippel ihrer Brust bearbeitete, strich ihre andere Hand in kreisenden Bewegungen auf ihren Bauch und verschwand zwischen ihren Schenkeln. Aufreizend langsam spreizte sie ihre Beine.

 

Was für ein geiler Anblick, Thomas' Schwanz pochte wild, seine Hose wurde ihm eng. Wie gerne hätte er nun seinen pochenden Schwanz in ihre geile Muschi versenkt. Das Pochen schlug bis in seine Schläfe.

 

Vögeln - er wollte sie regelrecht durchficken. Seinen harten Schwanz tief in sie versenken. Immer und immer wieder. Durchrammeln wie ein wilder Stier. Wie in Trance nahm er die nächste Rakete. Zielte – er musste sie treffen.

 

Jaaa! Er sah den Feuerschweif verschwinden, als ihre Muschi die Rakete verschluckte. Ein Zucken ging durch ihren Leib. Sie öffnete ihren Mund. Was war das für ein Geräusch? Hatte sie gestöhnt?

 

Wie von Sinnen zündete Thomas die nächste Rakete. Treffer! Sie wand sich regelrecht in Ekstase. Der glatte Wahnsinn. Thomas zögerte - aufmunternd hauchte sie ihm einen imaginären Kuss zu. Sie hatte ihn also gesehen. Auch wusste sie, dass er sie sah. Er fasste Mut, schoss und traf, schoss und traf. Ihr Körper zuckte - durch und durch.

 

Ha! - Er besorgte es einem Engel! Und was für einem Engel, sie war umwerfend schön. Und wie geil sie war. Sie machte ihn damit an. Immer schneller zündete er, schoss eine Rakete nach der anderen in sie hinein. Ihr Zucken wurde wilder – was würde passieren, wenn sie einen Orgasmus bekam?

 

Dann bekam sie ihn. Er hatte eine besonders große Rakete abgeschossen. Mit einem RIESEN-BANG schien ihr Körper regelrecht auseinander zu bersten. Tausend kleine Feuerwerke leuchteten in der Nacht. Was für ein Zischen und ein Sprühen.

 

Alle Nachbarn waren verstummt. Es war einfach umwerfend  - diese Feuerspracht am Himmel. Dann war es plötzlich vorbei. Absolute Stille.

 

Von diesem Schauspiel völlig benebelt, ging Thomas zurück ins Haus. Er hatte es ihr besorgt. Sein Schwanz stand noch immer in seiner Hose – er würde sich nun einen wichsen wie noch nie zuvor in seinem Leben. Zufrieden trat er in sein Schlafzimmer. Dort stand sie – hatte ihn erwartet.

 

„Hallo Süßer – ich glaube, ich muss mich revanchieren!“ Mit diesen Worten zog sie ihn fest an sich, um ihn zu vernaschen.

 

© Azraela                                                                                       Ihre Meinung?

 







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