Menage à trois

 

von Matthias Kayser

 

»Sag mal, hast du eigentlich schon einmal einen flotten Dreier gehabt?«, hatte ich meine Freundin Elisabeth vor drei Tagen gefragt.

 

Sie schmunzelte und nickte.

 

»Ja, in der Tat, das hatte ich schon!«

 

»Und? Wie war es?«, hakte ich interessiert nach. Schon oft hatten wir uns über unsere erotischen Vorlieben und Erlebnisse unterhalten, aber dieses Thema war bisher noch nicht aufgetaucht.

 

Ich hätte es normalerweise auch nie angesprochen, da mir bisher ein Mann – im Bett oder wo auch immer – mehr oder weniger gereicht hat. In der vergangenen Nacht hatte ich jedoch einen Traum. Und in diesem Traum trieb ich es mit zwei Männern.

 

Es war so realistisch, dass ich den ganzen Tag über die Bilder nicht aus meinem Kopf heraus bekam, so geil war die Szenerie gewesen.

 

Voller Ungeduld hastete ich nach Arbeitsschluss in die Bar, wo ich mich mit Elisabeth zum Kaffee verabredet hatte.

 

Ich wusste, wenn ich mit einer Frau darüber reden konnte, dann mit ihr. Elisabeth war nämlich ein gestandenes Vollweib, nach außen hin der pure Anstand, aber im Herzen eine Lilith, die mit allen Wassern der Erotik gewaschen war.

 

Nachdem wir die allgemeine Lage durchgehechelt  und auf dem neuesten Stand der für uns Frauen so wichtigen Dinge wie »Was trägt man in diesem Sommer« und »Wer hat sich gerade von wem getrennt« gebracht hatten, kamen wir auf unser Lieblingsthema – Sex und Männer.

 

Der Sex kam dabei meistens besser weg als die Männer. Wirklich guten Sex hatten Elisabeth und ich fast immer nur mit uns selbst, also beim Masturbieren. Leider. Die meisten Männer waren schlichtweg zu ungeduldig, einfallslos, wenig einfühlsam und egoistisch oder nicht ausdauernd genug, um uns rundum zu befriedigen.

 

»Es waren die Male in meinem Leben, in denen ich wirklich richtiges Vergnügen hatte!«, erwiderte Elisabeth. »Und das letzte Mal war übrigens gerade in der vergangenen Nacht!«, fügte sie schmunzelnd hinzu.

 

»Deshalb hast du heute so eine unverschämte Ausstrahlung! Ich habe mich schon gefragt, woher dieses Funkeln in deinen Augen kommt.«

 

Sie lachte und strich sich eine Haarsträhne hinter das Ohr.

 

»Tja, das ist die Schönheit, die von innen kommt!«, gurrte sie. »Solltest du dir auch mal gönnen.«

 

»Das möchte ich auch! Und ob du es glaubst oder nicht, aber ich habe heute Nacht davon geträumt.«, gestand ich. »Nur – wo bekomme ich zwei solche Prachtkerle her?«

 

»Nun«, entgegnete Elisabeth, »ich würde sie dir ausleihen. Schließlich bist du meine beste Freundin.«

 

Sie lehnte sich mit einem gönnerhaften Gesichtsausdruck zurück und spielte an einem Ohrring.

 

»WAS?«, stieß ich entgeistert hervor. Mir blieb für einen Moment die Luft weg.

 

»Ausleihen? Wie soll ich das denn verstehen? Und das würdest du tun?«, sprudelte es als nächstes aus mir heraus.

 

»Nun mach mal langsam!«, kicherte Elisabeth. »Du hyperventilierst ja jetzt schon.«

 

Großzügig beantwortete sie mir jede meiner Fragen. Doch als ich wissen wollte, wer die beiden seien, zog sie nur eine Augenbraue hoch und meinte geheimnisvoll: »Das sage ich dir nicht. Ich arrangiere dir nur dann ein Date mit ihnen, wenn du mir voll und ganz vertraust!«

 

Mir blieb nichts anderes übrig, als einzuwilligen, denn ich war einfach viel zu heiß und neugierig auf dieses Erlebnis.

 

Heute war es soweit. Nach einer ausgiebigen Schönheitsprozedur, die Duschen, Körperpeeling, eine Rasur an den strategisch wichtigen Stellen sowie ein nicht zu kräftiges Make-up umfasste, saß ich ungeduldig auf meinem Sofa und wartete darauf, dass mein Besuch kommen würde.

 

Als es schließlich klingelte, schreckte ich hoch. Mit klopfendem Herzen ging ich zur Wohnungstür. Dabei spürte ich, wie mir der Schweiß ausbrach.

 

›Mist‹, dachte ich, ›Hoffentlich glitzere ich nicht wie eine Discokugel!‹

 

Aber auf den Schreck folgte die Ernüchterung, denn im Flur wartete nur ein Mann auf Einlass – allerdings sah er unverschämt gut aus. Ein schelmisches Lächeln umspielte seine Lippen und blau-grüne Augen sahen mir direkt ins Gesicht.

 

Dieser Anblick half mir schnell über die anfängliche Enttäuschung hinweg und ich bat meinen Lover herein.

 

»Ich heiße Mark.«, stellte er sich vor, nachdem er seine Jacke ausgezogen und an die Garderobe gehängt hatte.

 

»Ich bin Anette. Wo ist Ihr – äh – Kompagnon abgeblieben?«, druckste ich etwas hilflos herum.

 

»Ich weiß es nicht,«, entgegnete Mark, »eigentlich sollte er schon längst hier sein, denn wir hatten verabredet, uns hier bei dir zu treffen.«

 

Mir fiel auf, dass er mich duzte, und ich schämte mich ein bisschen über meine Förmlichkeit. Es schien ihm aber nichts ausgemacht zu haben, denn hatte er  ergriff meine Hand und fragte: »Wir wollen nicht hier im Flur stehen bleiben, oder?«

 

Ich spürte, dass er einen zarten und zugleich festen Griff hatte, und ein erster Schauder lief mir über den Rücken.

 

»Nein, nein – komm mit ins Wohnzimmer, da können wir uns erst einmal ein Glas Sekt gönnen. Vielleicht kommt dein Freund ja noch später dazu.«

 

Daraufhin nickte er nur und setzte ein verschmitztes Grinsen auf.

 

Während wir uns gegenüber saßen, spürte ich, wie Mark mich musterte. Ich war mit meinem Scan schon im Flur fertig geworden und zu dem Ergebnis gekommen, dass es an ihm nichts auszusetzen gab. Das betraf auch seine Bestückung, wie mir die ausgeprägte Beule in seiner Lende verriet.

 

Ich schien ihm ebenfalls zu gefallen, denn er rückte langsam zu mir herüber und hob seine Hand an meine Wange.

 

Dabei blickte er mir tief in die Augen. Ich spürte, wie seine Hand zum Kinn herunterglitt. Er hob es sachte an und senkte seine Lippen auf die meinen, um mich zu küssen.

 

›Verdammt, wenn er so gut fickt, wie er küsst, dann soll’s mir recht sein, dass sein Kumpel nicht gekommen ist!‹, dachte ich nach einem einfühlsamen und dennoch leidenschaftlichen Kuss.

 

Deshalb wollte ich auch keine Zeit verlieren und öffnete mit einer Hand die Knöpfe seines Hemdes, während ich mit der anderen die Ausbuchtung in seinem Schritt zu massieren begann.

 

Mark ließ das alles ruhig geschehen und genoss es sichtlich, wie mir sein Gesichtsausdruck verriet. Ich zog ihm das Hemd aus und betrachtete mit Entzücken seinen gut gebauten Oberkörper.

 

Nun ergriff er die Initiative. Eine Hand platzierte er auf meinem Oberschenkel – ich trug einen kurzen Rock (und keinen Slip darunter) – die andere senkte sich auf den Busen herab. Während er die Hand mit leichtem Druck um meine Knospe kreisen ließ, wanderte die andere Zentimeter für Zentimeter unter den Rock und bahnte sich den Weg zwischen die Schenkel, die ich bereitwillig für ihn öffnete.

 

Als er merkte, dass ich keinen Slip trug, wurde sein Lächeln breiter. Er beugte sich zu mir herüber und küsste mich auf Hals und Nacken. Gleichzeitig öffnete er meine Bluse und drängte ins Körbchen des BHs.

 

Seine kräftige Hand knetete meinen Busen und ich spürte, wie die Nippel steif wurden. Die Zunge in meinem Nacken tat ihr übriges und während mein Herz schneller zu schlagen begann, schoss der Saft in meine Möse.

 

Ich schob Mark von mir und öffnete seine Hose.  Als ich seinen Schwanz aus dem Gefängnis befreite, war  er schon halb steif. Ich nahm ihn in die Hand, beugte mich über ihn und leckte mit der Zunge über die Schwanzspitze. Dann nahm ich die Eichel ganz in den Mund und saugte zärtlich an ihr. Ich spürte, wie der Schwanz vollends hart wurde, und nahm ihn noch tiefer in den Mund.

 

Mark schob den Rock über meinen Hintern und  strich eine Hand zwischen den Pobacken hindurch, bis er an mein Pfläumchen gelangte. Sanft teilte er die Schamlippen und spielte mit zwei Fingern in dem schon feuchten Entree.

 

Es dauerte nicht lange und unsere Kleider lagen auf dem Boden herum. Ich lag rücklings auf dem Sofa. Mark hatte mich zuerst mit der Zunge verwöhnt und dann seinen beeindruckenden Ständer in meiner heißen Pussy versenkt. Er füllte mich ganz und gar aus und dieses Gefühl war einfach überwältigend. Doch plötzlich schreckte ich auf. Jemand machte sich an der Wohnungstür zu schaffen! Ich hörte deutlich das metallene Geräusch eines Schlüssels, der sich im Schloss herum drehte.

 

Ich wollte mich aufsetzen, doch Mark drückte mich wieder zurück und sagte: »Hey, bleib ganz locker! Das ist kein Einbrecher.«

 

Bevor ich etwas erwidern konnte, öffnete sich die Tür zum Wohnzimmer, und herein kam – bereits splitter-nackt – noch ein Mark!

 

Mark II trat ans Kopfende des Sofas und senkte zur Begrüßung – statt mir die Hand zu reichen – seinen Schwanz auf meinen Mund. Ich wusste nicht, wie mir geschah, denn Mark I hatte damit begonnen, mich sanft, aber tief weiter zu vögeln, und ich fing völlig automatisch an, den Schwanz von Mark II zu blasen!

 

Mmmh!!!

 

Was für ein Gefühl, ein Schwanz in meiner Pussy und ein weiterer, genauso groß und hart, in meinem Mund!

 

Ich massierte die Eier von Mark II und griff an seine kräftigen Pobacken. Aber den ultimativen Kick bekam ich, als er sich aus meinem Mund befreite und zu Mark I sagte: »Leg dich aufs Sofa und lass sie auf dir reiten!«

 

Jetzt kniete Mark II vor mir und ich konnte seinen Schwanz richtig tief lutschen und einen Finger in seinem Poloch versenken. Dabei glitt ich genüsslich auf dem Schwanz von Mark I, der nun unter mir lag, auf und ab. Zwei so herrliche Schwänze hatte ich noch nie gespürt, erst recht nicht zur gleichen Zeit in Mund und Möse.

 

Nach einer Weile zog Mark II sich zurück, trat hinter mich und drückte mich sanft nach vorn. Dadurch reckte ich ihm meinen Po entgegen, und nachdem er die Rosette mit Spucke und meinem Mösensaft schön feucht gemacht hatte, versenkte er seinen Schwanz in meinem Arsch. Zuerst ganz vorsichtig, nur die Eichel.

 

Dann stieß er von Mal zu Mal tiefer zu. Ich hatte das Gefühl, als würde es mich zerreißen! Es war unglaublich, zwei so herrliche Schwänze in mir zu spüren, und als es mir kam, musste ich meine Lust ungehemmt heraus schreien!

 

Doch das war immer noch nicht alles, denn Mark I, der meine Möse mit seinem Sperma zum Überlaufen gebracht hatte, zog sich zurück und versenkte statt dessen seine Hand in meinem brodelnden Loch.

 

Mark II fickte mich weiter in den Hintern, und erst, als es mir erneut kam, zog er seinen Schwanz heraus und spritzte mir die heiße Soße auf die Backen.

 

»Na, du grinst ja heute wie ein Reh auf Speed!«, schmunzelte Elisabeth, als sie mich von der Arbeit abholte. »Hattest du denn einen angenehmen Herrenbesuch gestern Abend?«

 

Ich nickte und antwortete schmunzelnd: »Ja – es war recht nett! Aber vielleicht sollten wir uns demnächst mal zu einer Runde Doppelkopf verabreden?«

 

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