Himmel oder Hölle

 

Ein altes Kinderspiel, erinnerst du dich? Dieser kleine gefaltete Quader, bei dem man bestimmen konnte, ob er sich waagerecht oder senkrecht öffnen sollte ... Sag, sollen wir spielen, heute? Himmel oder Hölle, aber ... für Erwachsene? Und ... was willst du?



 

Wie wär’s mit einem kleinen Engel, der dich barfuß im weißen Negligé mit einem süßen Kuss begrüßt, und dich sanft entkleidet? Deinen Kopf an seiner vanilleduftenden, weichen Brust birgt, deinen Rücken streichelt und dich durch eine kerzenbeleuchtete Wohnung zur Badewanne führt, wo schon ein warmes Bad auf dich wartet ... ein Engelchen, das dich einschäumt, den Alltagsstress liebevoll von deinem Körper abwäscht, und dich nebenbei mit Obst und Naschereien füttert ... Oh ja, das könnte ich sein, wenn du willst ...

 

Ich würde dich in ein großes Handtuch wickeln, und gleich ins kuschelig-warme Bett bringen. Entspannt, wie dein Körper jetzt ist, wartet er bestimmt auf eine Massage, nicht? Meine Hände verteilen angewärmtes, duftendes Öl auf deiner Haut, überall, streicheln dich ... und du fällst in einen wohligen Halbschlaf. Langsam fange ich an, deine Füße zu massieren, mit festem Druck, wandere über deine Waden aufwärts zu deinen Schenkeln, deinem Bauch, über den ich meine Fingerspitzen nur ganz leicht kreisen lasse. Deine Schultern und Arme können wieder einen festeren Griff vertragen. Wenn du dich jetzt umdrehst, dann knete ich auch noch deinen Rücken durch, bis deine Muskeln ganz weich und locker sind. Und das kleine Grübchen an der letzten Kurve deiner Wirbelsäule, das bekommt natürlich einen Kuss ... genauso wie dein Po. Das, und meine streichelnden Hände, scheint dein Körper zu mögen ...

 

Du atmest tiefer, und drehst dich um, um deinem anschwellenden Phallus mehr Platz zu geben. Ich kuschle mich an deinen Bauch, nehme ihn auf zwischen meine Lippen, in meinen warmen, feuchten Mund, sauge sanft, spiele mit meiner Zunge, bis er härter und härter wird. Hmmmm ... wohlig stöhnst du deine Lust heraus. Deine Schenkel spüren meine linke Brust, die weich schaukelnd auf ihnen liegt, ab und an das Reiben eines geschwollenen Nippels. Komm, zieh meinen Kopf an dich ... gibt mir den Rhythmus vor, der dir gut tut, der dich kommen lässt ... ergieß dich einfach in meinen Mund ... und lass dich von mir ganz sanft aus dem Orgasmus wiegen, zurück in den Halbschlaf ... gefällt dir das?

 

Du darfst auch den Rest der Nacht an mir kuscheln, auf meinen Brüsten, oder in meinen blonden Locken, im Vanilleduft meiner Haut ertrinken ... und schlafen.



 

Oder willst du lieber doch eine ausgewachsene Teufelin, die dich, kaum dass du zur Tür hereinkommst, mit einem hungrigen Kuss ins Dunkel herein zieht, deine Lippen zwischen ihre saugt, deine Zunge vereinnahmt und beißend deinen Hals erkundet? Eine Teufelin, die dich in den Sessel wirft und rasch deine Hände an die Lehne fesselt? Und dann erst das Licht anmacht ...

 

Magst du mich sehen in dem schwarzen Korsett, das meinen Körper in eine so delikate Form presst – meine vollen Brüste, die darüber wogen, und mein Po, der unter der schmalen Taille noch runder erscheint? Vielleicht auch wegen der Stilettos, den schwarzen 12-Zentimetern mit Stahlabsatz und Schnürung bis zum Knie, die meine Beine bis in den Himmel verlängern ... zumindest, wenn du sitzt, und ich vor dir stehe. Apropos Himmel ... hab ich dir schon gesagt, dass ich zum Korsett nichts trage? Nein? Du kannst also genau in den Himmel sehen, tief zwischen meine glatt rasierten, rosigen Schamlippen unter dem schmalen Streifchen schwarz geringeltem Haar. Ich fühl dich schon tief einatmen, den Anblick und den tangigen Duft meiner Lust in dich hinein trinken ... Ob ich deine Zunge für ne Minute an mir lecken lassen soll, gerade so ein bisschen, dass du die salzige Süße schmeckst? Langsam rücke ich näher, spreize meine Beine über den Sessel, presse meinen Schoß auf dein Gesicht. Oh ja ... Das wolltest du doch. Aber mehr als ein, zweimal Kosten ist nicht drin ... noch nicht.

 

Langsam rücke ich von dir, du stöhnst auf. Jaja, ich weiß ... wenn du deine Hände gebrauchen könntest, würdest du meinen Hintern packen, mich an dich ziehen, und weitermachen. So aber bist du mir ausgeliefert, dem sanften Reiben meiner Finger an der unübersehbaren Wölbung deiner Hose. Deine Hüften pressen sich gegen meine Hand. Ja doch ... ich weiß ja, dass du mehr willst, am liebsten jetzt gleich sofort unmittelbar. Dass du mich ficken willst ... nur ... du hast dir ein Teufelchen rausgesucht. Und das wird dir jetzt die Hölle einheizen ...

 

Hörst du das sexy Saxophon aus Harlem Nocturne? Und habe ich dir eigentlich schon erzählt, dass ich seit letzter Woche Einzelstunden nehme – in strip aerobics? Egal, du wirst es gleich sehen ... meine Hüften kreisen, meine Hand streicht lasziv mein langes Haar zurück, wandert über meine Brust, kneift in den Nippel, der sich sofort aufrichtet, und legt sich auf meinen Po. Noch ne Runde Hüftkreisen ... so, als ob du schon unter mir lägest. Oh ja, dein Blick zeigt mir, dass du das magst.

 

Ob ich ausprobieren soll, mal ganz nah an dich ranzugehen? Langsam klettere ich auf deinen Schoß, presse meine Brüste gegen dein Gesicht, versuche noch ne Runde Hüftkreisen. Jetzt hast du dir glatt meinen Nippel geschnappt, und saugst daran. Halt ... so kann ich nicht durchhalten. Du machst mich wahnsinnig damit, hör auf ... sofort ... oder ... hm, egal. Dann eben ... jetzt sofort. Rasch öffne ich deinen Reißverschluss, hole deinen zum Bersten angespannten Schwanz heraus, gönne ihm noch ein, zwei feste Handstriche, bevor ich mich auf ihn setze, dich reite. Oh ... wie gut das tut. Du, tief in mir. Rasch greife ich um deinen Rücken, binde deine Hände los, und endlich kannst du mich anfassen, meinen Po umklammern. Gefällt dir das ... geritten zu werden? Ja? Dann lass mich weitermachen ... Bis du kommst. Tief in mir. Oder soll ich mich zurücklehnen, deinen Schwanz im letzten Moment aus meiner Höhle gleiten lassen, so dass du auf meine Brüste spritzt?

 

Sag ... Wer soll ich heute sein? Engel oder Teufel? Himmel oder Hölle? Du hast freie Wahl ... und ich werde es tun. Alles. Versprochen.

 

Dass ich, egal wie du dich entscheidest, im Frottee-Bademantel und mit Kuschel-Socken mit dir telefoniere, das muss ich dir ja nicht verraten.

 

© Tanguera - 2006                                                                         Ihre Meinung?