Spanische Gedanken

 

Wenn ich jetzt vor dir stände ... jetzt, in diesem Moment ... noch erhitzt von der Dusche, duftend nach der fruchtigen Süße von Mango und Kokos ... das Haar medusenhaft wild, mein Körper lose eingeschlagen in das rote Satin-Mäntelchen, das soviel zeigt, dass sich jede Ahnung bestätigt ... ob du sie löst, die Schleife um meine Taille? Oder ob du darauf wartest, dass ich es tue, mich dir zeige?

 

Schau nur, wie weich meine Haut ist ... der Stoff gleitet wie von selbst über meine Schultern, meine Arme, meine Brüste, und fließt zu Boden. Siehst du mich jetzt? Die zarte Blässe meiner Haut, und der Schauer, der über mein Dekolleté rinnt? Meine Nippel, die unter deinen Blicken hart geworden sind? Die sanfte Wölbung meines Bauches, und die Kurve der Hüften? Der schmale Streifen Haar zwischen meinen Beinen, der nicht nur von der Dusche feucht ist? Siehst du mich? Komm, zieh mich an dich, umfass meine Rippen, lass mich deine Haut spüren. Lass mich dich einatmen, und dann ... lass mich tun, was du willst. Zeig’s mir ...

 

Deine Hand streicht über meine Schulter, die Kuhle meines Schlüsselbeins, meine Brüste, die aufgeschwollen vor Lust sind, prall, bereit. Und dann drückst du mich tiefer, schiebst meinen Körper an deinem abwärts. Meine Lippen malen eine feuchte Spur auf deinen Hals, deine Brust, tauchen in deinen Nabel, bis mein Kopf auf deinem Bauch zur Ruhe kommt, die Schultern fest an deine Hüften geschmiegt, dein Schwanz zwischen meinen Brüsten. Sanft schaukelnde Weichheit und pulsierende Härte, wenn meine Brüste dich fest und warm umschließen, massieren, drücken, wiegen ... sich gelegentlich ein Nippel freischubbst und hart über deinen Schenkel reibt. Und während sich deine Lust aufbaut, sich dein Atem vertieft und zu einem lustvollen Stöhnen wird, greifen meine Hände um deine Hüften, massieren die letzten Rückenwirbel, kneten deinen Po, schieben dich ein bisschen weiter weg. Wenn ich jetzt meinen Kopf senke, kann ich mit dem der Spitze meiner Zunge deinen Schwanz erhaschen, ab und zu ... die ersten Lusttröpfchen lecken ...

 

„The person you are calling is temporarily ...” – Funkloch. Gerade jetzt, wo du beinah ... wo ich dich fast schon gespürt habe, zwischen meinen Lippen, in meinem Mund. Ob ich noch mal anrufen soll? Oder ob ich dich genießen lasse, beide Hände Telefonhörer-frei zu haben?

 

© Tanguera - 2006                                                                        Ihre Meinung?