Ellen und Krista - 1

 

Ellen wusste bereits seit ihren frühen Teens,dass sie lesbisch war und hatte sich ohne besondere Schwierigkeiten an ihre sexuelle Identität gewöhnt. Sie mochte halt Frauen und hatte mit Männern sexuell nichts im Sinn. Und sie hatte Glück gehabt, hatte hin und wieder in ihrem jungen Leben hier und da Gleichgesinnte gefunden und atemberaubende Liebeserlebnisse mit ihnen gehabt. Einige ihrer Partner waren wesentlich älter gewesen als Ellen, und Ellen hatte durch sie die lesbische Liebe in vielen aufregenden Spielarten kennen gelernt.

 

Und dann sah sie Krista zum ersten Mal. Es war Liebe auf den ersten Blick – unglückliche Liebe, denn Krista war erst 13. Dreizehn und blond und blauäugig und schön und anmutig, erregend - und so unschuldig. Und volle sieben Jahre jünger als Ellen. Sie raubte der Älteren den Schlaf, verführte sie mit ihrem Wesen, mit ihrer Anmut, mit ihrem Lachen, mit allem an ihr - immer wieder und wieder - zu wilden, sündigen Fantasien, die nicht Wahrheit werden konnten, werden durften. Ellen, inzwischen 20, dunkelhaarig, üppig, vollbusig, gut aussehend mit ihrem langen Haar, dem sinnlichen Mund und den ausdrucksvollen Augen, die den Männern so gefielen, war Studentin an der Kunsthochschule. Krista kannte sie, seit die Eltern der beiden Mädchen sich nachbarlich befreundet hatten und Krista gerade in die Schule gekommen war. Ellen war bald darauf in ein Internat gegangen und war nur selten zu Hause gewesen - bis nach dem Abitur. Da hatte sie Krista zum ersten Mal wirklich gesehen, hatte sich in sie verliebt. Jetzt sah sie das Mädchen hin und wieder in der Kunstschule. Gott, war die Kleine schön! Ein Professor, der in Kristas Nachbarschaft wohnte, war an ihre Eltern herangetreten mit der Bitte, dem Kind zu erlauben, hin und wieder Modell zu sitzen. Wenn Ellen sie jetzt in der Schule sah, blieb ihr immer der Atem weg. Und obwohl alles ganz züchtig zuging und Krista immer bekleidet war, sah Ellen sie sitzen wie der Herrgott sie erschaffen hatte, und die Fantasien kamen wieder. Es war zum Verzweifeln. Doch lange sollte die Qual nicht mehr dauern. Ellen hatte ihren Kursus absolviert, die Prüfung mit fliegenden Fahnen bestanden und war nun auf dem Wege in die große Kunstakademie am anderen Ende des Landes.

 

Jahre waren seit der großen Verliebtheit, von der Krista keine Ahnung hatte, haben durfte, vergangen. Ellen war 26, hatte als Jüngste in ihrer Gruppe promoviert und war in die Heimat zurückgekehrt, um ihre erste Stellung als Lehrerin anzutreten. Die Zukunft leuchtete vor ihr auf - bis auf das Problem ihrer Einsamkeit. Die Partnersuche hatte sie fast aufgegeben, vertraute ihrem guten Stern. Krista hatte sie fast vergessen. Und doch: Jeden Morgen auf dem Wege in die Schule gönnte sie sich in einem Coffee Shop einen Cappuccino, und eine der Kellnerinnen im Lokal hatte ihre Aufmerksamkeit erregt. So unauffällig wie möglich hatte sie sie tagelang beobachtet: Ein schönes junges Mädchen, sinnlich, blauäugig, mit einem blonden Wuschelköpfchen, großem sinnlichem Mund, schönen Brüsten und langen Beinen, die immer in Schuhen mit etwas angehobenen Absätzen steckten, ihren schönen harten Po betonten und dadurch auf Ellen noch erregender wirkten ... Ellen hatte das Gefühl, das Mädchen irgendwo schon einmal gesehen zu haben. Am dritten Tag rief plötzlich jemand in der Küche nach ihr: „Krista! Schnell! Ich brauch ein bisschen Hilfe in der Küche!“ Ellen blieb das Herz stehen. Krista! Sie war es! Krista! Krista!! IHRE Krista! Es war nicht auszuhalten. Sie wollte zu ihr, die Bekanntschaft erneuern. Die Verliebtheit vergangener Jahre war schlagartig wieder da! Ellen atmete schwer. Ihr wurde heiß. Ihr Kopf sauste. Erinnerungen an sinnliche Fantasien rasten durch ihr Gehirn. Als sie zahlte, war Krista an der Kasse, sah kurz zu ihr auf.

 

„Krista?“ sagte Ellen, „Krista Wegner?“ „Ja, das bin ich“, erwiderte sie. „Also, erkennen Sie mich nicht? Mein Name ist Ellen Walbert. Unsere Eltern ... Jetzt fiel der Groschen. Krista erinnerte sich, erkannte Ellen. Großes Gelächter, Händeschütteln. Ellen ging. War den ganzen Tag über völlig verwirrt, überhaupt nicht mehr bei der Sache. Konnte nur noch an Krista denken, freute sich bereits auf den kommenden Morgen. Und sonderbar: Im Coffee Shop war heute nicht viel los. Ellen bekam einen Tisch in Kristas Revier. Die beiden jungen Frauen lachten sich an, plauderten kurz miteinander, hatten Schwierigkeit, sich voneinander zu trennen. Als Ellen diesmal ging, war es ihr klar, dass sie einen Eindruck auf die Jüngere gemacht hatte. Und ein Gefühl der Glückseligkeit stieg in ihr auf, dass sie fast laut gejubelt hätte. Dieses Mädchen, dieses wundervolle Geschöpf, dieser kleine Engel von bezaubernder Weiblichkeit, dieses himmlische Wesen schien sich zu Ellen hingezogen zu fühlen! Es war nicht zu fassen! Ellen war wieder bis über die Ohren verliebt, war im siebenten Himmel vor Glück. Doch sie wusste, sie musste vorsichtig sein, musste sich viel Zeit lassen.

 

Krista, so stellte sich heraus, hatte das Gymnasium absolviert, hatte ihr Abitur mit guten Zensuren bestanden, arbeitete im Coffee Shop während ihre Bewerbung für eine Karriere in der Bundeswehr lief. Sie wollte in der Flugdienst Überwachung ausgebildet werden, eine Laufbahn in der Luftwaffe aufbauen. Während der nächsten Wochen entwickelte sich eine Freundschaft zwischen den beiden jungen Frauen. Bald duzten sie sich. Ellen richtete ihre Mittagsstunde so ein, dass sie mit Kristas Pause zusammen fiel. Oft saßen sie im nahen Park zusammen, verzehrten ihre Schnitten und erzählten über ihr Leben, ihre Zukunftspläne. Ellen hatte längst erfahren, dass Krista seit über einem Jahr keinen Freund mehr gehabt hatte, wunderte sich darüber. So ein schönes, intelligentes Mädchen! Die Männer schauten sich immer nach ihr um, das hatte Ellen schon bemerkt. Wie konnte das angehen!

 

Und wie konnte es sein, dass Krista es so einfach akzeptierte, dass auch sie allein war, ohne Verdacht zu schöpfen. Dann kam das erste große Geständnis. Es kam von Krista und warf Ellen fast um, erfüllte sie mit ungeahntem Glück und wahnsinniger Angst. Sie waren zusammen am späten Nachmittag nach Hause geschlendert, hatten sich dies und jenes erzählt.

 

Kurz bevor sie Ellens Wohnung erreichten und Krista weitere drei Straßenzüge zum Haus ihrer Eltern weiter musste, hatte Krista sich ein Herz genommen: „Du hast mich vor Wochen gefragt, ob ich einen Freund habe,“ sagte sie. „Hab ich gehabt. Aber die Situation ist völlig verworren. Ich weiß nicht, ob ich Männer mag. Alles was ich weiß, ist, dass ich eine Freundin habe, die lesbisch ist und vor ein paar Monaten versucht hat mich anzumachen. Wir waren hier am See, am Strand, und sie hat mich so komisch angesehen und dann meinen Po durch den Bikini gestreichelt. Es war das wundervollste Gefühl! Und als ich mich nicht wehrte, hat sie mir ganz kurz die Hand auf den Schamberg gelegt, mir tief in die Augen geschaut und die Hand gleich wieder weggenommen. Ich war sofort ganz nass da unten, und das Gefühl der Erregung, des Begehrens, wie ich es noch nie kennen gelernt hatte, war für mich einfach unbeschreiblich! Ellen: Ich glaube ich bin wirklich lesbisch - und ich habe eine solche Angst deswegen!“ Für Ellen hatte sich die Welt schlagartig und von Grund auf geändert. Sie war konsterniert. Was sollte sie tun? Sollte sie sich offenbaren? Was für ein Glück, dass sie ein paar Tage beruflich verreisen musste und Krista nicht sehen konnte. Sie brauchte jetzt Zeit zum Nachdenken. Doch Tag um Tag dachte sie nach, kam zu keinem Schluss, wurde immer verwirrter. Dann war sie wieder daheim, ging morgens wieder ins Coffee Shop, plauderte mit Krista, traf sich mit ihr zu Mittag, wenn es ging – erwähnte Kristas Sorgen vorerst noch nicht, wusste immer noch nicht, wie sie sich dazu und zu ihrer Liebe zu dem Mädchen stellen sollte.

 

Jetzt saßen sie beide auf einer Bank in „ihrem“ Park. Sie waren wieder auf dem Heimweg. Es war Herbst, und es wurde ein bisschen früher dunkel. Krista sah so traurig aus. Sie druckste, wollte offensichtlich etwas sagen, bekam es nicht heraus. Und Ellen ergriff die Initiative. „Diese Gefühle, die du in dir bei einer anderen Frau beschrieben hast - kommen sie auch, wenn du Frauen siehst, die dir gefallen und die dich nicht berühren?“ wollte Ellen wissen. „Ja, tun sie. Manchmal. Das ist ja das Problem. Deshalb denke ich, dass ich vielleicht lesbisch bin,“ sagte Krista. Ellen nahm ihren ganzen Mut und erklärte sich der Freundin: „Liebste Krista: Mach dir bitte keine Sorgen. Sexuelle Orientierung ist nicht mehr das Problem, das es früher einmal war, als es den Paragraphen 175 noch gab. Wir sind heute viel, viel toleranter als je zuvor.“ Still hatte Krista zu weinen angefangen, und Ellen spürte plötzlich den Wunsch, das Mädchen in die Arme zu nehmen, zu trösten, zu küssen - zu lieben. Sie hielt sich zurück, legte ihr lediglich die Hand auf den Arm.

 

Glücklich und seelisch erschöpft taumelte sie Minuten später in ihrer Wohnung in den Sessel. Es war nichts passiert. Sie hatte sich nicht offenbart.

 

Doch es war nur eine Frage der Zeit. Am folgenden Tag saßen sie wieder im Park, plauderten. Wie nahe sie sich gekommen waren. Wie die Freundschaft gediehen war! Krista war derselben Meinung. Sie fühlten sich zunehmend geborgen beieinander. Ellen konnte nicht länger warten. „Krista: Unser Gespräch vor ein paar Tagen. Du hast Zweifel an deiner Sexualität. Du weintest. Krista: Ich bin Lesbe! Seit fast zehn Jahren! Als ich dich zum ersten Mal sah, als du 13 warst, ist mir zum ersten Mal bei deinem Anblick das Herz stehen geblieben. Und so geht’s mir jetzt noch immer.“ Krista sah die Freundin tief und lange an, konnte kaum glauben was sie da hörte. Und zum tausendsten Mal spürte Ellen eine überwältigende Gier nach diesem Mädchen. „Krista, bitte, bitte: Lass dich berühren. Ich halte es einfach nicht mehr aus ohne einen kleinen Kontakt mit dir. Oh bitte, Krista - verzeih mir. Ich muss dich ... „ Krista saß da und rührte sich nicht. Da streckte Ellen die Hand aus und streichelte sanft über ihr Bäuchlein, aufwärts zur linken Brust, dann ganz leicht und sanft wieder hinunter. Krista stöhnte, ließ es geschehen, legte den Kopf in den Nacken. Ellen tat es ein zweites Mal. „Tut das gut, Krista? Fühlst du es? Darf ich ... noch mal?“ Das Mädchen atmete schwer, konnte jetzt nicht sprechen, nickte ihr Einverständnis. Ellen streichelte ihre Brust ein bisschen stärker, sah wie ihre Brustwarzen hart wurden, sich aufrichteten, streichelte mit der Fingerspitze kreisförmig um die harte Spitze, widmete sich der anderen Brust, streichelte, drückte, presste Kristas Nippel zwischen ihren Fingern, hörte das Mädchen stöhnen. Dann ging sie tiefer, legte die Hand auf Kristas Schoß. Das Mädchen öffnete ihre Schenkel und Ellens Hand lag auf dem Rock zwischen Kristas Schenkeln, streichelte zärtlich auf und ab. „OOooh,“ stöhnte Krista. „Du machst mich geil! Hör auf! Hör auf!! Nein! Mach weiter - weiter - weiter! Ich will dich spüren.“ Es war fast dunkel geworden. Kein Mensch war in der Nähe.

 

Da beugte Ellen sich dem Mädchen zu, ergriff ihr Kinn und küsste Krista. Erst nur die Lippen. Dann drang sie zart, weich, behutsam züngelnd dazwischen, zog sich sofort wieder zurück, kam wieder, stieß ein bisschen tiefer, und tiefer, und tiefer. Laut stöhnend stieß Ellen dem Mädchen die Zunge immer leidenschaftlicher, fordernder in den Mund und fühlte, innerlich jubelnd, wie das Mädchen ihren Kuss erwiderte. Lange küssten sie sich, ohne sich in die Arme zu fallen. Atemlos trennten sie sich voneinander. „Ich liebe dich, Krista! Ich habe dich vom ersten Augenblick an geliebt! Ich will dich - will dich voll und ganz. Ich will dich lieben, wie du noch nie geliebt worden bist. Nackt! Deine Schenkel, deinen Schoß, deine Brüste. Ich will mit dir den schönsten Orgasmus meines Lebens erreichen! Ich will dich keuchen, wimmern, vor Wollust schreien hören! Ich will deine Raserei erleben du Süßes, Kleines! Ich will dich besitzen und von dir besessen werden! Liebling, komm in mein Bett! Bitte, bitte! Komm zu mir!! Lösche meinen Durst und lass mich deinen löschen!“ Krista röchelte nur noch, war noch nie so erregt gewesen. Ihr Liebessaft lief jetzt in Strömen. Sie war klitschnass.

 

“Ich ... ich will dich so gerne zum Orgasmus bringen,” flüsterte Ellen. “Lass mich bitte! Bitte bitte! Ich will dich sehen, wenn’s dir kommt. Ich will die erste sein, die es dir macht.” Krista konnte es vor Geilheit kaum noch aushalten. Und sie fühlte sich sicher und geborgen bei Ellen. “Lass uns ... dort! Die Bank im Dunkeln,” flüsterte sie Ellen in den Kuss. Mit weichen Knien legten sie die kleine Entfernung zurück. Und zum ersten Male gab Krista sich einer Frau hin, öffnete ihre Schenkel. Ellen konnte ihr Glück kaum fassen. Sie streichelte die festen Schenkel des Mädchens, schob ihr den Rock hoch, sah das weiße Höschen, Kristas Nässe. Krista hatte sich Bluse und BH geöffnet, zerrte jetzt mit beiden Händen an ihren Brüsten, stöhnte in Erregung. Ellen senkte den Mund zu Kristas Nippeln. Dick, hervorstehend, geil waren sie, von harten großen Warzen gekrönt. Behutsam saugte Ellen, verteilte rasend-schnelle Zungenschläge. Dann war Ellens Hand an ihrem Ziel, begann das Höschen herunter zu ziehen. Krista ließ es geschehen, stopfte das seidene Kleidungsstück in ihre Handtasche. “Komm, Liebling,” sagte Ellen mit rauer Stimme. “Zeig mir wie du dich am liebsten befriedigst. Spiel mit deinem Knöpfchen. Lass mich sehen, wie du reagierst.” Kristas Hand senkte sich in ihren Schoß, begann sich mit dem Mittelfinger kreisend zu streicheln. Sie war bis fast zum Wahnsinn erregt - und doch noch schüchtern und verlegen. Ihre Augen hatten sich geschlossen. Da griff Ellen nach ihrer Hand, führte sie sich an den Mund und saugte den nassen Mittelfinger. Ellens Hand wurde aktiv. Sie hatte zwei Finger der Linken tief in das Mädchen hineingedrückt, während sie mit dem Daumen die pralle Klitoris liebkoste. Mit der Rechten hatte sie Krista in den Arm genommen. Tief, leidenschaftlich, küssten sich die beiden jungen Frauen. Langsam zuerst, dann immer schneller, begann Ellen damit, Krista zu ficken. Tief blickten sie sich jetzt in die Augen, keuchten ihre Lust. “Zeig’s mir!” flüsterte Ellen. “Lass es dir kommen ... jetzt! ... Jetzt! ... Jetzt! ... Dein Saft! ...  Für mich! Komm in meine Hand!” Und lange dauerte es bei Krista nicht. Ihr Auge brach. Sie keuchte sich ihrem Paradies entgegen, zog scharf die Luft ein und bäumte sich auf, stand jetzt fast - steif an die Parkbank gelehnt, den Kopf in den Nacken geworfen, schrie weinend auf, ließ sich von ihrem Orgasmus überwältigen. Kraftvoll, fast brutal, fickte Ellens Hand sie durch ihren Liebeskrampf. Dann sank Krista erschöpft und glücklich auf den Sitz zurück. “Das war wundervoll, Ellen,” brachte sie atemlos heraus. “Wenn du am Sonnabend Zeit hast, komme ich dich besuchen. Dann darfst du es noch mal tun.” Fast verzweifelt sehnte sich Ellen jetzt nach ihrem eigenen Höhepunkt, beschloss jedoch zu warten, bis sie zu Hause war. Krista hatte sich wieder erholt und sie gingen weiter ...

 

Fortsetzung folgt!

 

© Nimrod                                                                                        Ihre Meinung?

 








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