Gedankenzwang

Normalerweise denke ich solche Sachen nicht.

Nur bei dir ist alles anders.

Heiße Bilder fluten in meinen Kopf und ich kann mich nicht wehren.

Gefühle überschwemmen meinen gesamten Körper

und die Sehnsucht frisst mich auf.

Die Sehnsucht dich zu spüren, zu berühren.

 

Warum erzählst du mir solche Dinge?

So verrückt-machende Sachen?

Ich kriege es nicht mehr aus meinem Kopf.

Ich stelle mir vor, wie es aussieht.

Du bist rasiert - an höchst intimer Stelle.

Und ich bin interessiert - genau an dieser Stelle.

Obwohl ich es nicht sein dürfte.

 

Verdammt, ich sehe dich.

In meinem Geist.

Da stehst du vor mir, mit gespreizten Schenkeln.

Worauf stehst du eigentlich?

Ich weiß es nicht - aber der interessante Part ist auf Augenhöhe.

Und es schaut geil aus.

Blass, rosa - von leichter Gänsehaut überzogen.

Ich möchte hinfassen - wissen wie es sich anfühlt.

Deine nackten, glatt rasierten Hoden in meine Hand fallen lassen,

spüren, drücken, spielen!

Deine Schenkel streicheln - dich reizen!

Stimulieren!

Ist nicht mehr nötig - ich weiß.

Du bist geil - ich kann es sehen.

 

Und dabei sehe ich gar nichts!

In meinem Kopf ist genau an dieser Stelle ein Vakuum.

Ich hab ihn nie gesehen - deinen Schwanz.

Wie sieht er wohl aus?

Bin ich wahnsinnig?

Ich grüble über dem Aussehen deines Schwanzes!

- Aber es ist so. –

 

Wie sieht er aus?

Ist er groß?

Nicht so sehr - du hast es mir gesagt.

Trotzdem!

Ich weiß es nicht - und deine Aussage hilft mir auch nicht weiter.

Würde er mich anmachen?

Würde er mir gefallen?

Würde es mir gefallen, dich anzufassen?

Vielleicht sogar zu ...?

Was denke ich da eigentlich, zum Donnerwetter!?

Bin ich jetzt völlig durchgeknallt?

 

Und doch hört es nicht auf - dieses Gedankenkarussell.

Etwas in mir zwingt mir diese Gedanken in meinen Kopf.

Es macht mich an - mir dich vorzustellen.

Umso mehr, als ich weiß, dass du sie mir gerne zeigen würdest

- deine rasierte Pracht.

Ich weiß, dass es dich geil macht, mir zu zeigen, wie sehr ich dich errege.

Genau zu wissen, dass es mich nicht kalt lässt.

Im Gegenteil!

Es macht mich verrückt - dieses Wissen.

Du machst mich an - und du tust es so gern!

Genießt es, dass ich sie dir zeige, deine Wirkung auf mich.

 

Meine Muschi befindet sich im Ausnahmezustand:

Heiß und überflutet von Lust.

Du könntest dich darin verlieren, hineinstoßen und drin ertrinken.

Herrgott noch mal!

Es muss aufhören!

 

Aber es geht nicht.

Meine Wünsche überfallen mich - ich bekomme sie nicht in den Griff.

Träume - Sehnsüchte, die mich wahnsinnig machen.

- Ich will dich. -

Deine Küsse!

Heiße, süße Zärtlichkeit.

Weich und verführerisch.

Wild!

Deine Zunge, die eindringt, mich berührt, verführt.

Die meine Leidenschaft aufweckt - all mein Begehr.

Ich will deine Hände, die mich halten, die mich streicheln.

Deine Hände - in meinem Haar wühlend, streichelnd auf meinen Wangen.

Du hältst mich - und meine Gefühle fallen über mich her.

Ich fühle mich so geborgen - in deinen Armen.

Ich will dich!

Verdammt, ich will dich so sehr.

 

Will deine Arme, die mich in deine Wärme ziehen.

Will mich gehen lassen - sinken lassen - mit dir - hinunter auf unser Bett.

Will dein Gewicht auf mir fühlen.

Will deine Begierde spüren, deinen Atem, deinen erregenden Duft.

Küss mich!

Bitte!

Halt mich!

Liebe mich!

Großer Gott!

Bitte!

Lass es mich vergessen!

Lass mich die Sehnsucht vergessen - dich!

 

Oder lass es mich niemals mehr vergessen!

Lass mich dich haben!

Lass uns dieser süßen Versuchung erliegen!

Lass es uns genießen!

Ein verbotenes Stück Himmel - für dich und für mich!

Bitte gib, dass wir niemals die Gelegenheit dazu finden!

Denn widerstehen könnten wir nicht!

 

Und darum:

Gib Acht auf deine Wünsche!

Sie könnten in Erfüllung gehen!

„Bitte gib Acht!

Tu du es!

Ich kann es nicht!

Ich liebe dich!"

 

 

 

© BvS

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