Gedanken über Gedanken


Was ist es nur, das mich so kribbeln macht,
mein Fleisch und mein Herz erschauern lässt?
Wenn ich dich ansehe, stockt mir der Atem und
eine Gänsehaut überzieht meinen ganzen Körper.

Ich spüre deine Küsse, sehne mich in deine Arme,
will mehr davon, immer mehr,
möchte mir die Erlaubnis geben,
dich zu lieben.

Ich sehne mich mit jeder Faser meines Herzens.

Wenn ich dieses Bild sehe, dieses hübsche Bild, dann ...
Dein blanker Po - so sexy - so unglaublich süß.
Du, unter der Dusche - so wunderbar nackt.
Ja, dann stelle ich mir vor, ich wäre bei dir.

Die Hände voll von Seifenschaum
und dein Leib zwischen meinen Fingern.
Dich waschen, einseifen, schäumen, berühren,
mich an dich schmiegen, dich spüren, lieben, verrückt machen.

Großer Gott, ich will dich so!

Und dann fallen mir all die Gründe ein,
warum es nicht sein kann,
und ich hasse jeden einzelnen.
Tränen laufen über mein Gesicht.

Meine Fingerspitzen berühren den Bildschirm,
denn da bist du.
Ich sehe sie mir wieder und wieder an, deine Bilder
und es wird nicht besser.

Und ich schwöre mir:

Nächstes Mal!

Bitte!

Nächstes Mal!

Ich kann ja an dich denken,
denn die Gedanken sind frei,
aber ich weiß wirklich nicht, ob ich das tun sollte,
denn es tut so weh!

Und dann wische ich meine Tränen ab
und erinnere mich daran,
dass ich ein vernunftbegabtes Geschöpf bin.
Zumindest war ich es einmal!

Aber das war vorher!

 

© BvS

 

 

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