Loving Lisa 1

Für Azraela


 

Da war sie wieder!

 

Dreimal in zwei Monaten hatte er jetzt von seinem Fliegerhorst dienstlich zur Westküste der USA fliegen müssen. Die Luftwaffe hatte ihn sogar Erster Klasse fliegen lassen.

 

Und immer war SIE seine Stewardess gewesen, dieses bezaubernde kleine Wesen mit den schwarz-glühenden Augen, dem kurzen dunklen Haarschopf, den rassigen Wangenknochen und den niedlichen Grübchen. Diesmal schien sie ihn sogar wieder erkannt zu haben, lächelte ihm kurz zu, als er die Kabine betrat und seinen Sitz aufsuchte. Höflich und zuvorkommend hatte sie jetzt schon zwei Stunden lang ihre Arbeit verrichtet, und Frank Schmidt hatte festgestellt, dass sie drei Sprachen sprach: Englisch, Deutsch und etwas Französisch.

 

Jetzt hatte er nichts Besseres zu tun, also beobachtete er sie ein bisschen - dabei immer hoffend, dass sie es nicht bemerken würde. Mit weiblichem Instinkt merkte sie es natürlich doch, funkelte ihm ermutigend einen sehr fraulichen "Don't Stop" Blick zu. Jetzt wurde sie noch charmanter. Zu den beiden Jungens gegenüber, die vor Frank Schmidt saßen, war sie weiter ablehnend. Andere Fluggäste wurden jetzt immer netter behandelt.

 

Sie lächelte mehr, wiegte sich ein bisschen in den Hüften. Ihre Schritte hatten plötzlich mehr Schwung. Frank Schmidt beugte sich vor: Fast flüsterte er es: "Darf ich mich vorstellen?" "Das dürfen Sie. Ist aber nicht nötig. Wir haben Sie im Manifest: Captain Schmidt, nicht wahr?” Ihre Stimme klang professionell, selbstbewusst, ein bisschen dunkel, rauchig - sinnlich. "Auch American Air?" - "Nein“, sagte er. "Ich fliege Kampf-Flugzeuge - ein wenig höher und viel schneller." Kurz verweilte sie bei ihm.

 

Lisa Evans hieß sie, war gebürtige Deutsche, offensichtlich mit einem Mr. Evans verheiratet. Anfang Dreißig mochte sie sein, also fünf oder sechs Jahre jünger – und mehr als einen Kopf kleiner als er. Beide waren sie zum Zeitpunkt der Auswanderung Teenager gewesen. Jetzt lebte sie in Chicago. Er war in New Jersey stationiert. Frank Schmidt konnte jetzt die Augen nicht mehr von ihr lassen. Was zunächst fast langweiliger Zeitvertreib gewesen war, hatte wichtigere Dimensionen angenommen.

 

Er stellte sie sich in der Dusche vor: Die schönen Hüften, die kraftvollen Schenkel, wie sie sich leicht vorgewölbt durch ihren Rock abzeichneten. Die fast vollen Brüste. Das Bäuchlein, auch ein bisschen gewölbt – fest, hart, muskulös – sexy und nass.

 

Er stellte sie sich in den Armen ihres Mannes vor, nackt, mit offenen Schenkeln. Wenn er sie bis zur Raserei liebte, sie keuchend besamte. Langsam und heimlich hatte Frank seine linke Hand unter den Klapptisch gelegt, um sein bereits langes, doch noch nicht hartes Glied in eine bequemere Lage zu bringen. Von einer ehemaligen Freundin hatte er gelernt, sich die nackte Eichel mit zuckenden Kniffen von oben und unten zu liebkosen und sich so in höchste Erregung zu versetzen. Eva hatte ihn mit der Zärtlichkeit eines Tages aufgeweckt, als sie nach einer Liebesnacht vor ihm wach wurde. Beide waren sie noch nackt, und sie schob ihm vorsichtig die Vorhaut zurück, benetzte seine Eichel und liebkoste ihn mit Daumen und Zeigefinger, bis er wieder geil und hart und zum Lieben bereit war.

 

Jetzt öffnete Frank sich die Hose, ergriff schnell sein Glied und schob sich, gierig auf seine Lust, die Vorhaut zurück. Mit der prallen Eichel, entblößt und nass, war jetzt ein bisschen Masturbieren unvermeidlich. Gefährlich – JAA! Doch sollte er nicht wirklich? Nur ein bisschen? Mit der Zeitung auf seinem Schoß, dem Klapptisch darüber, schob Frank sich die Hand völlig in die Hose und begann, mit den Fingerspitzen seine Eichel zu verwöhnen – vor und zurück, vor und zurück. Die Eichel und den oberen Teil des Schaftes. Er legte zuerst seinen Zeigefinger unter die nackt-empfindliche nasse Eichel, den Daumen genau auf die Oberseite darüber, wie seine Freundin es ihm vor Jahren gezeigt hatte und begann die rhythmischen Pulskniffe. Wohlig reagierte er auf die kleinen Nervenzuckungen, die er sich dadurch verursachte. Sein Penis wurde hart, wuchs, ließ ihn aufzucken, erregt atmen. Frank genoss seine wachsende Geilheit, fühlte, wie sein Saft zu fließen begann. Mit den Fingerspitzen vor und rückwärts streichelnd, massierte er sich das empfindliche Organ und das Oberteil seines Schaftes. Nach wenigen Minuten atmete er schwer. Die Augenlider senkten sich. Frank stand dicht vor dem Orgasmus. Er musste aufhören oder es würde ihm kommen.

 

Doch er WOLLTE jetzt beim Beobachten der sinnlichen jungen Stewardess genüsslich erregt sein. Neben ihm saß ja niemand, also konnte niemand die Bewegungen seiner Hand sehen. Sobald er sich wieder beruhigt hatte, setzte er das geile Spiel fort. Da! Jetzt hatte sie in die Hocke gehen müssen, um der alten Dame in der Reihe vor ihm auf der anderen Seite des Ganges mit der Decke zu helfen. Wie ihr Rock sich jetzt über ihre Schenkel spannte! Er stellte sich vor, ihr in dieser verführerischen Stellung die Hand unter den Rock gleiten zu lassen - langsam, vorsichtig, zärtlich. Er würde die Innenseiten ihrer Schenkel liebkosen. Vielleicht trug sie keine Strumpfhose, sondern richtige Nylons, ganz hoch, ohne Strapse, die die Haut ganz nahe an ihrer Vulva, vielleicht sogar das Höschen über ihrem Schamberg erfühlen ließen ...

 

Oh, wie wundervoll! Wie würde sie reagieren? Würden sich Erregung, ausgesprochene Geilheit sogar, auf ihrem hübschen Gesicht widerspiegeln? Würde ihr Atem sich beschleunigen? Würde sie merken, dass sie nass wurde? War sie vielleicht sowieso schon feucht? Mit großem Interesse sah Frank ihre Zungenspitze, die gerade kurz mit der aufgesprungenen Oberlippe spielte. Er musste das erregende Spiel mit seiner Eichel nochmal einstellen. Sein Phallus stand erneut kurz vor der Explosion. Frank wollte jetzt nichts dringender als ejakulieren. Mehrere Tropfen seines Saftes waren Frank auf den Oberschenkel gesickert. Gleich würde er spritzen – so kraftvoll, so schön, so erlösend ... Doch das durfte einfach nicht geschehen. Allein der Geruch seines Samens ...

 

Doch seine Fantasie - wurde immer wilder - war wieder bei der schönen Frau. Nur war jetzt er, Frank Schmidt, der liebende Gatte. Er stellte sie sich vor. Heißer Tag. Heiße Wohnung. Lisa im Sessel, nackt, ein Baby säugend. Er, gerade aus der Dusche, auch nackt. Sieht sie in ihrer Schönheit, kniet neben ihr, nimmt den Nippel der anderen Brust. Küsst, saugt, kostet ein paar Tropfen Muttermilch. Lisa stöhnt. Liebend schaut sie zu ihm auf, sieht seine wachsende Erregung, greift zu, liebkost. Er will sie nehmen, und ihre Augen sagen "Ja". Sanft öffnet er ihr die Schenkel, legt sie über die Armlehnen. Dann stützt er sich ab, beugt ihr seinen Leib entgegen und führt seine Lanze in sie ein. Beide erschauern sie. Er beginnt langsam, dann schneller zu stoßen, genießt das Gefühl ihrer inneren Muskeln um sein Glied. Liebend sehen sie sich in die Augen. Dann biegt ihr Kopf sich nach hinten, das Auge bricht. “Ooohh Darling ... ich glaube mir k ...! SCHNELL! SCHNELL!! SPRITZ ... !!!! Lass uns zusammen komm ... ! H … H ... HAAAHHH!! OOHHH – JETZT!! JAAAAHHH!!! OOOOOHHHH!!!!” Er bewundert die Schönheit, die Wildheit ihrer Krise, genießt ihren langen, leisen Lustschrei - legt das Baby neben sie, als es ihr beinahe entgleitet. Dann stößt er wieder, hungert sich seinem Orgasmus entgegen, stöhnt wild auf, als er seinen Samen in ihr Bäuchlein spritzt. Bereits tief in ihr, stößt er mehrere Male fast brutal zu, verspritzt sich vollends.

 

Lisa Evans lebte seit fünf Minuten nur noch für die Augen von Captain Frank Schmidt. Sie hatte gesehen, wie er ihr zusah, als sie in die Hocke ging. Ob er ihr unter den Rock geschaut hatte ...? Langsam öffnete sie ihre Schenkel ein bisschen – nur für ihn - fühlte plötzlich wie ihr die Liebe aus den Schamlippen tröpfelte, ihr Höschen benetzte. Dieser Mann erregte, verwirrte sie. Der Duft ihres Saftes, der auch sie selber immer so betörte, ließ sie erröten. Sie fühlte jetzt, wie geil sie geworden war. Schnell deckte sie die alte Dame zu, erhob sich. Frank lächelte ihr flirtend zu. Sie wurde noch röter. Wie hübsch sie war, dachte er - wie geschmeidig, wie gelenkig. Wie biegsam. Und wie gern er sie wirklich im Sturm ihres Orgasmus beobachten würde. Jetzt sahen sie sich wieder in die Augen. Lisa biss sich verführerisch auf die Unterlippe, zog die Lippe dann langsam aus den Zähnen heraus. Frank wurde fast schwindelig vor Begehren. Eines wusste er jetzt: Er war total geil auf diese Frau!

 

Er dachte an seinen Vater, dem er so nahe gestanden hatte, und der ihn nicht nur über die menschliche Fortpflanzung aufgeklärt hatte, sondern auch über die Liebe zwischen Mann und Frau. Jemanden "vernaschen" - das gäbe es für einen guten Liebhaber nicht, hatte Vater gesagt. Die Befriedigung der Frau käme immer zuerst. Die Liebe sei eine Kunst, und gute Künstler schaffen gute Kunst. "Du darfst körperliche Befriedigung erst suchen, wenn du die Frau in deinen Armen fast erschöpft hast. Bedenke, dass für sie die innersten Gedanken und Gefühle Vorrang haben, und Orgasmus ohne Liebe oder mindestens Verliebtheit fast unmöglich ist."

 

Das größte Glück des Mannes, hatte Vater gesagt, läge im Stöhnen, Wimmern, in den erlösenden Lustschreien der geliebten Frau - nach der Qual des Wartens. Und ganz besonders in ihrem Gesicht, das Geilheit, Wollust und schließlich Erschöpfung und tiefste Befriedigung widerspiegelt. Eine schöne Frau zu öffnen und sie an ihrer heißesten Stelle tief zu küssen, sei fast die schönste Liebkosung, die ein Mann einer Frau schenken könne. Und sexuelle Qual, zarte, behutsame, langsame sinnliche Folter fast bis zur Unerträglichkeit, seien das Aufregendste, das eine geile Frau mit dem geliebten Mann erleben kann - bis er ihr den Himmel schenkt – und sie ihm.

 

Frank hatte den Rat seit seinen zwanziger Jahren beherzigt. Hatte sich, oft mit Schwierigkeiten, im Bett das Warten beigebracht. Seine Erfolge waren groß. Er hatte noch nicht geheiratet - eben weil er die Frauen liebte und sie noch lange genießen wollte, bis er einer die Treue schwören würde.

 

Im Westen hatte sich die Sonne in den Pazifik sinken lassen. Die Maschine war gelandet. Frank erhob sich. Als er von Bord ging, stand er Lisa eine Sekunde lang in Tuchfühlung gegenüber, bedankte sich für den Service und zwinkerte ihr wissend zu. Laut prustend lachte sie kurz auf, wurde wieder rot. Jetzt stand er am Karussell, wartete auf seine Reisetasche. Lisa ging vorbei, warf ihm einen langen Blick zu. Frank fühlte sich irgendwie angesprochen.

 

In Los Angeles hatte es sehr geregnet, und Taxen waren schwer zu finden. Frank musste sich zu anderen, die auch in sein Hotel wollten, in einen Wagen setzen. Da hielt der Fahrer noch mal. "One more person," rief er. "Because she is so pretty and worked so hard today." Es war Lisa! Dann saß sie neben ihm. Jetzt berührte sein Schenkel ihren Schenkel. Fast fröhlich sah sie ihn an. Und: Sie mussten ins selbe Hotel! Beim Empfang wartend, lud Frank sie zum Essen ein. Danke. Nein. Sie esse immer nur im Zimmer. Vorschrift der Fluglinie. Ein Drink etwas später vielleicht? Lisa akzeptierte.

 

Eine Stunde später saß Frank in der Bar und wartete auf sie. Dann trat sie ein, und Frank blieb der Atem weg. Obgleich so viel kleiner als er, sah sie jetzt fast groß aus. Sie hatte sich hochhackige Sandalen angezogen, enge Jeans, die ihren straffen Po betonten, einen Pullover, der ihre Brüste voll zur Schau stellte. Sie ging nicht: Kerzen-gerade, stolz, schritt sie ihm über die Tanzfläche zu. Frank bestellte Cocktails. Das Gespräch war rege, die Musik sinnlich und diskret leise. Jetzt wollte sie mehr über ihn wissen. Er erklärte: Flugschule, weitere Ausbildung in Amerika, NATO. Einsätze im Balkan, dem Mittleren Osten. Interessiert hörte Lisa zu.

 

Auch Frank wollte mehr wissen. Ihr Mann sei in der Armee, sagte sie. Seit Monaten wieder in Übersee. Wie er ihr fehle. Frank bemerkte: Sie trug jetzt keinen Ehering. Vorhin hatte sie ihn instinktiv abgestreift. Lisa war kurz still geworden, betrachtete die Tanzenden, dachte an ihren Mann. Manchmal war sie so böse auf Gordon. Sein Beruf frustrierte sie so sehr. Seit seinem letzten Urlaub vor vier Monaten hatte sie keinem Mann in den Armen gelegen, sexuelle Befriedigung nicht mehr voll empfunden. Durch ein Versandhaus hatte sie sich einen Vibrator und Batterien beschafft, um ihr heißes Blut wenigstens ein bisschen zu kühlen. Doch der Vibrator und ihr Dildo waren nie genug. Sie war eine reife, leidenschaftliche Frau. Die Sehnsucht nach den Armen, dem Körper eines Mannes blieb ungestillt. Und jetzt reichte dieser große, gut aussehende Mann ihr die Hand zum Tanz. Sie beschloss, sich Hals über Kopf ins Abenteuer zu stürzen. Frank sah, wie sie sich in den Hüften wiegte! Wie ihre Schultern sich zur Musik bewegten. Er konnte ihr nicht genug zuschauen. Sie war Sinnlichkeit in Person geworden. Jede Bewegung schien ihm jetzt eine Einladung zur Liebe. Sie funkelte ihn wieder mit diesen tiefen, tiefen Augen an! Wieder war er sich klar, wie geil er auf sie war, wie er sie begehrte, nackt sehen wollte.

 

Da nahm er sich den Mut: "Du rassige junge Stute du!" flüsterte er ihr bewundernd zu. "Darf ich dann also auch Du sagen – und macht dich das dann zum rassigen ... Hengst?" Wieder dieses entzückende Erröten, das verschmitzte Lächeln. - Die Situation war ausweglos geworden. Schließlich sagte er mit noch mehr Mut: "My room - or your's?" - "Mir wär's lieber bei mir," hauchte sie verlegen. "Dann brauche ich nach unserem … Drink nicht erst in den Fahrstuhl." "In einer halben Stunde also?" "Gut," sagte sie. "Ich hab überhaupt noch nicht geduscht. Frank auch nicht. Jetzt tat er es - gründlich. Er würde sie lieben, dass ihr Hören und Sehen verging. Er war so wahnsinnig geil auf dieses Weib. Frank Schmidt zog sich Hose, Hemd und Socken an und machte sich auf den Weg.

 

"Tür ist offen! Come in!"

 

Fortsetzung folgt ...

 

© Nimrod 2005                                                                               Ihre Meinung?

 








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