Ein Versehen?

 

Wir sind schon ein seltsames Paar - du und ich! So lange kennen wir uns nun und doch waren wir bisher nie mehr als Freunde. Obwohl ich schon darüber nachgedacht habe, ich gebe es zu. Und du wohl auch! Manchmal, wenn du dich unbeobachtet glaubst, dann siehst du mich an - und dein Blick wird hungrig. Ich habe es gesehen - und in solchen Nächten denke ich an dich und kann nicht schlafen. Dann ist mir heiß, so als hätte ich Fieber. Und am nächsten Morgen, wenn ich dich ansehe, weiß ich, dass auch du nicht viel geschlafen hast und ich frage dich nicht, wie es dir geht. Denn was solltest du mir antworten?


Dieser Zustand dauert nun schon lange Jahre, denn du sitzt im Büro neben mir und es wird wohl auch noch die nächsten Jahre so weitergehen. Bis vor Kurzem dachte ich, wir hätten einfach den Zeitpunkt verpasst, der aus uns ein Paar gemacht hätte.


Am Anfang - ja, da war ich nicht interessiert, denn ich hatte ja Kurt. Und du warst auch vergeben. - Ulli! - Trotzdem! Als wir uns kennen lernten - an diesem allerersten Tag - da schon habe ich es bemerkt. Deine großen, braunen Augen beobachteten mich. Du hast so schöne Augen! Verlockend - tief - zärtlich! Und wie sie mich anstrahlen - manchmal! Sie können reden! Sie sagen mir Dinge, die du mir verschweigst. Sie machen mir süße Komplimente, sie streicheln meine Haut, meinen ganzen Körper - aber nur, wenn du denkst ich sehe es nicht.


Und manchmal benutze ich dieses Wissen. Deinen Glauben an meine Unschuld. So wie neulich, als ich bei dir auf der Couch eingeschlafen bin. - Bin ich nicht! Nicht wirklich - nicht so tief, dass ich es nicht bemerkt hätte! Du hast mich betrachtet. Sehr genau! Du hast meinen Körper erforscht - mit deinen Blicken - und ich habe mich umgedreht und dabei meinen Rock „zufällig" verschoben. Du hattest meinen Po direkt vor deiner Nase! Lange, nackte Beine und dann - ein pralles Hinterteil. Nicht bedeckt von einem Höschen - denn ich konnte spüren, wie es sich zusammen geschoben zwischen meine Backen drängte. Es drückte an völlig unpassender Stelle.


Und dich - dich konnte ich auch fühlen - dicht hinter mir! Deine Wärme hat dich verraten. Die glühende Hitze, die du ausstrahltest. Was hast du getan? Ich konnte es nur ahnen - und hätte es so gerne gewusst - gespürt! Hast du dich hinter mich gekniet? Hast meinen Po betrachtet? Diesen „heißen Arsch", wie du neulich einmal spaßeshalber sagtest? War es wirklich nur Spaß? - Ich habe ihn dir präsentiert - an diesem Abend! Wirklich heiß - diesmal! Beim Drehen habe ich sogar leicht die Schenkel gespreizt - um dir einen tiefen Blick in die Hölle zu gewähren! Du weißt doch, dass ich eine Hexe bin! - Oder?


Aber es war nicht nur für dich! Es war auch für mich! Mein Höschen war so feucht an diesem Tag! Deine Blicke, dein lauter, schwerer Atem - all das hat mich erregt. Ich habe mir fast gewünscht, du würdest unsere Freundschaft beenden - und mich endlich zu deiner Frau machen. Deine Hände, ich konnte sie fast spüren auf meiner nackten Haut. Aber nur beinahe! Ich habe deine Lippen auf meine Hüfte gewünscht, gleich unterhalb der kleinen Falte, die den Übergang bildet - zu diesem „unbeschreiblich heißen Arsch, der dich verrückt macht" - auch ohne Jeans! Ich habe mich nach deiner Zunge gesehnt, die sich sanft dazwischen geschoben hätte, nach deinen Händen, die mich umgedreht hätten - und dann noch so viel mehr ...!

 

Und nachts, als ich neben dir lag - brav und züchtig - und natürlich nur ausnahmsweise, weil Glatteis war und ich nicht heimfahren konnte, da sind meine Finger auf heimlichen Pfaden gewandelt, die du nicht gehen konntest- oder wolltest. - Oder wolltest du? Hattest du nur Angst? Angst, ich würde dich zurückweisen? Angst, du würdest etwas kaputt machen zwischen uns? - Es war ja auch ein Risiko! Warum bist du es nicht eingegangen?


Und so bist auch du den anderen Weg gegangen, den heimlichen! Den, den dir niemand vorwerfen konnte. Und ich habe zugesehen - so wie du! Denn auch du hast mir Dinge gezeigt, die ich offiziell nicht kennen dürfte. - Oder hast du nicht? War es vielleicht doch ein Versehen? So ein Versehen, wie bei mir? Ganz und gar unabsichtlich?


Als ich ins Badezimmer kam, da standest du in der Dusche. Die Glaswand ist nur ein bisschen trüb - nicht genug um all deine Schätze zu verbergen. Aber vielleicht wolltest du sie auch nicht verbergen - vor mir? Vielleicht war es ja auch eine Präsentation! Mit geschlossenen Augen standest du da, den Kopf weit in den Nacken gelegt. Den Körper gespannt, dem Strahl des Wassers entgegen gebogen, drücktest du mir dein Becken entgegen. Deine pralle Lust.


Und er stand so schön! Groß und fest! Einladend! Was hättest du gesagt, wenn ich diese Glastüre geöffnet hätte? Niedergekniet wäre? Ihn mir ganz genau betrachtet hätte? Neugierig? - Gierig? Oder wolltest du, dass ich ihn mir genau betrachte? Deinen wunderbaren, steifen Schwanz? Hattest du deshalb deine Augen so fest geschlossen? Dass Du mich nicht bemerken musstest? Dass du mir Zeit geben konntest, mich satt zu sehen - an ihm?


Vielleicht hast du es in Gedanken getan - mit mir! Hast davon geträumt, dass ich sie öffne, diese Türe! Dass ich vor dir auf die Knie sinke und ihn andächtig mustere! Ist dir bei diesem Gedanken heiß geworden? Wurde er noch steifer, dein „Wunderknabe"! Fing er an zu zucken? Oder sah das nur so aus? Er wippte leise, schwankte wie ein „Rohr im Wind!"


Ich habe es gesehen! Ich habe gesehen, wie deine Hand langsam über deinen Bauch hinab glitt. Seifig! Wie sie ihn berührte - sanft entlang fuhr - bis zu seiner glänzenden Spitze. Habe beinahe gespürt, wie sich deine Finger zärtlich um ihn schlossen. Du hast dich aufgebäumt - in dem Wissen, dass meine Blicke deine Lust verschlingen! Du hast es gewusst! Hast mir gezeigt, was wir haben könnten! - Oder nicht?


Ich habe dieses Milchglas verwünscht. Ich wollte so viel mehr. So gern wüsste ich, wie du reagiert hättest , wenn meine Zungenspitze deine nasse Eichel berührt hätte! Wenn ich deine Hoden benetzt hätte - sie auf meine Zunge gelegt? Gestreichelt? Was hätte dieser Anblick in dir angerichtet? Dein steifer, gieriger Schwanz - steil aufgerichtet - vor meinem Gesicht? Meine glänzenden Augen, die dir zeigen, wie sehr ich ihn will? Mein Mund - leicht geöffnet?


Hast du daran gedacht, als du ihn massiertest? Hast du meinen „heißen Arsch" gesehen, als du stöhnend explodiert bist? Haben deine Hände meine Hüften umfasst - von hinten? - Waren deine Gedanken bei mir? Dein Schwanz in mir? Hast du ihn tief in mich hineingestoßen - in deiner Phantasie? - Warum hast du es mich sehen lassen, um dich dann in letzter Sekunde umzudrehen? Bist du vor dir selber erschrocken? Vor deinen Gedanken - unsittlich und geil? Erschrocken vor der Begierde - nach Sex? Nach heißem, lustvollem Sex - mit mir?


Du wolltest es doch! Du wolltest es tun! Mir deinen prallen Phallus zeigen - mich in Versuchung führen. Du wolltest mich geil machen! Und ich habe mich revanchiert. Denn als du aus dem Bad zurückkamst - ein knappes Handtuch um deine Hüften gebunden, da lag ich im Bett. - Ich habe geschlafen! :-) Weißt du es noch? Mein T-Shirt war viel zu kurz, um mich zu bedecken - und die Bettdecke war im Schlaf verrutscht! Ein Arm lag angewinkelt nach oben gereckt und die Hand bedeckte mein Gesicht. Ich wollte nicht, dass du meine Schamröte siehst. Nur meine Lust, die wollte ich dir zeigen!


Du warst so vertieft in den Anblick meiner „schamlosen" Scham, dass du nicht bemerktest, wie ich dich beobachtete. Oder doch? Ganz langsam zog ich ein Bein an, spreizte so meine Muschi noch ein bisschen mehr - präsentierte dir weiches, goldenes Schamhaar, öffnete die Zauberblume noch weiter - zeigte dir die Tautropfen der Lust. Hast du gesehen wie feucht sie war? Meine prallen Schamlippen - glänzten sie vor Lust? Wie tief sind deine Blicke eingedrungen? Haben sie mich besessen - deine Augen? - Hast du meinen Kitzler gesehen? Stand er aufrecht und geil - wie dein Schwanz - aus dem gierigen Fleisch hervor? Wolltest du dich dazwischen schieben und ihn lecken? Ihn zwischen deine Lippen saugen und mich zum Stöhnen bringen? Beinahe hättest du es geschafft. Denn ich sah ihn, deinen wunderbaren Schwanz! Sah, wie er sich aufrichtete - bei meinem Anblick, beim Anblick meiner süßen, nassen Muschi! Er wollte sie haben - so wie du! Und ich hätte wer-weiß-was gegeben dafür...


Oder hast du gewusst, dass ich wach war? War es ein Geschenk an mich, als du dich auf das Bett gekniet hast, um dich dann tief hinunter zu beugen? Mir deinen hinreißenden Po hinzurecken? Was hast du unter dem Bett gesucht? So intensiv, dass du noch ein Bein abspreizen musstest, um das Gleichgewicht zu halten? Das Blut schoss dir ins Gehirn und brachte deine Geilheit auf den Höhepunkt - war es nicht so? Ich konnte es sehen.


Unübersehbar groß und geil! Deine prallen Hoden, die sich sanft bewegten - unter dem kurzen Handtuch! Dein Schwanz, der so aufreizend schaukelte - für mich! Meine Hand war nicht mehr weit entfernt. Hast du sie gesehen? Wie sie eine zärtliche Schale bildete für deine ...? - Sag! Wolltest du sie spüren?


Als du dich umdrehtest und dein Blick auf mich fiel, lag eine Hand zwischen meinen Beinen. An dieser gefährlichen Stelle. Hast du es gesehen? Bemerkt, dass ein Finger hineingerutscht war - tiefer als es eigentlich erlaubt gewesen wäre? Hättest du gerne getauscht? Deine Hand an diese Stelle gelegt, die so feucht und so heiß war? So glatt und so begierig deine Zärtlichkeit zu spüren.


Du hast es gesehen, gib es zu! Hast du es genossen? - Und du hast dir vorgestellt, wie es sich anfühlen würde, die Fingerspitze tief hineinzuschieben. Mich zwischen diesen glatten Lippen zu streicheln, verrückt zu machen. Sanft den Kitzler zu umkreisen und dabei immer näher zu rücken, immer dichter heran an diesen Quell meiner und deiner Begierde. Konntest du mich riechen? Meine Lust schmecken? Wolltest du es tun? Deine Zunge vergraben - tief zwischen meinen gespreizten Schenkeln?


Oder warum bist du sonst geflohen? Sind deine sinnlichen Wünsche aus dir heraus gebrochen, wie aus einem aktiven Vulkan? Du warst so schnell im Bad, dass ich ziemlich sicher war zu wissen, was du dort getan hast. - Hast du es getan? Warst du in Gedanken bei mir? Hast diesen wunderbaren, geilen Schwanz an meinen glatten Eingang gedrückt und - zugestoßen? Hast du meine heiße Möse gefickt, bis der Schwindel dein Herz und dein Hirn in meine persönliche Hölle katapultierte und du explodiert bist in dem Gedanken an mich? Sag, war es mein Name, den du gestöhnt hast - in höchster Ekstase?


Ich konnte es spüren! Meine Finger halfen dir. Meine zuckende Scheide umarmte dich, hielt dich fest - und die Lust schlug über mir zusammen. Atemlos lag ich in deinem Bett und inhalierte deinen Duft.


Vollständig angezogen und mit hochrotem Kopf hast du dein Bad verlassen, bist wortlos in die Küche - um mir auszuweichen - und doch! Als ich in dein Bad kam um mich anzuziehen, sah ich es. Es war kein Versehen! - Es war ein Geständnis! Dein Geständnis! Mit meinem teuersten Lippenstift hattest du es auf den Spiegel geschrieben. „Du treibst mich in den Wahnsinn!" -


Weißt du was ich fühle, wenn ich dich ansehe? - Warum tust du es nicht endlich? Willst du, dass ich verrückt werde vor Geilheit? Wovor hast du solche Angst? Es kann doch gar nichts passieren. Außer, dass wir uns um den Verstand vögeln?! Also was soll dein Zögern? Und jetzt gehe ich zu dir in die Küche und hole mir, was du mir so gerne geben möchtest. -

 

Oder willst du mich nicht haben?

 

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