Weihnachtsbegegnung 1


Die Brille

Ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit musste sie ihre Brille ruinieren. So was Blödes aber auch! Jetzt hatte sie zwei Teile: Einen Bügel und einen Rest. Was sollte sie jetzt tun? Zu dem Optiker gehen, bei dem sie das teuere Stück gekauft hatte vor vier Jahren? Dazu hatte sie keine Zeit, denn er war einfach zu weit weg. Was sie sich dabei gedacht hatte, wusste sie nicht mehr! Ihr hatte wohl nur dieses Modell gefallen, und so hatte sie die Brille gekauft - bei einem Optiker, der 57 km weit weg war! Nichts gedacht! Aber sie würde eben hier zu einem Anderen gehen. Schließlich gab es genug Optiker.

 

Als sie mit ihren Einkäufen fertig war, fuhr sie durch die Hauptstraße ihres Heimatortes und suchte Erstens, nach einem Optiker und Zweitens, nach einem Parkplatz in der Nähe. Und siehe da, sie fand Beides! Es war ein kleines Geschäft „Optik Strohm“ und niemand war im Laden, als sie ihn betrat. Eine Weile stand sie da und hörte der Musik zu, die die Hintergrundberieselung darstellte. Gott sei Dank einmal nicht Weihnachtslieder. Hier waren es wunderschöne Walzerklänge! Der Optiker war ihr schon sympathisch bevor sie ihn sah - auch wenn er sie warten ließ!

 

Aus den Tiefen des Ladens tönte eine dunkle Stimme: „Ich komme sofort! Bitte nicht ungeduldig werden!"
Der Mann, der dann in ihr Blickfeld kam, passte in keiner Weise zu der sonoren Stimme, die sie schon gefangen genommen hatte. Ihr Eigentümer war eher unscheinbar. Ein großer, grau wirkender, schlanker Mann mit Brille - Mitte Vierzig. Sogar sein Haar sah grau aus, obwohl es dunkelblond war. Irgendwie war Doro enttäuscht. Doch dann lächelte sie der „unscheinbare“ Optiker an - und auf einmal war er alles andere als unscheinbar. Er hatte blitzend-blaue Augen hinter seinen Brillengläsern und er wirkte fröhlich und freundlich. Er gefiel Doro ausnehmend gut. Was so ein Lächeln alles ausmachen konnte!

 

Sie zog ihre zwei Brillenteile aus der Manteltasche und hielt sie ihm entgegen. „Mir ist da ein Missgeschick passiert! Ich hoffe Sie können mir helfen!“ Er nahm das „Missgeschick“ in die Hand. „Ich glaube, da werden wir Probleme haben!“ stellte er fest. „Die Feder ist gebrochen. Wir werden einen neuen Bügel bestellen müssen. Nur, ob es diesen noch gibt, ist die Frage. Das Modell ist schon etwas älter.“ Er sah sie fragend an. „Ich könnte Ihnen natürlich einen anderen Bügel hinmachen lassen, dass sie wenigstens eine Brille haben - über Weihnachten. Danach können wir immer noch feststellen, ob es den Originalbügel noch gibt!“ - Er konnte ihr helfen - wunderbar! Doro nickte begeistert und er gab die Brille zur Reparatur.

 

Dann standen sie Beide schweigend im Laden und sahen sich an. Die junge Frau, die der Zufall ihm da in sein Geschäft geweht hatte, gefiel ihm. Er hatte sie noch nie vorher gesehen - und die Brille hatte er auch nicht verkauft. Es war aber eine hübsche Brille und sie passte zu ihrer Trägerin. Sie war auch hübsch - ausgesprochen hübsch! Ihr weizenblondes Haar war etwas vom Winde verweht, aber sie sah süß aus mit dem Wuschelkopf. Die Kälte hatte eine zarte Röte auf ihre Wangen gezaubert. Er lächelte! Sie lächelte zurück. Wirklich reizend!

 

Was sollte er mit ihr reden? Einfach so dumm herumstehen und kein Wort von sich geben, das war wohl nicht das Wahre. Er hätte sich gerne unterhalten! Nur worüber? Er war nicht so der Frauentyp. Eigentlich war er eher schüchtern und zurückhaltend. Deshalb hatten auch immer die Anderen die tollen Frauen - und sogar seine eigene Frau hatte sich für seinen Freund entschieden. Der war jetzt allerdings nicht mehr sein Freund und sie nicht mehr seine Frau!

 

„Was wird dieser Bügel kosten?“ fragte sie ihn. Er lächelte: „In Euro?“ Jetzt musste sie lachen. Die Euro-Umstellung stand ihnen kurz bevor. „Nein, nicht in Euro! Ich habe ja zwar schon die Euro-Münzen. Sie liegen in einer Tonschale auf meinem Wohnzimmertisch und ich habe immer das Gefühl, es sind goldene Weihnachtstaler!“ Ihm ging es ganz genauso. Er hatte nicht nur Münzen und so erklärte er ihr: „Ich habe auch schon Scheine. Als Geschäftsmann muss ich ja im neuen Jahr in Euro herausgeben. Aber ich habe auch immer das Gefühl, es sind Monopoly Scheine.“ Sie nickte verständnisvoll.

 

- Als seine Angestellte die Brille brachte, putzte er sie umständlich. Irgendwie wollte er die reizende, junge Frau noch nicht gehen lassen. „Sind Sie schon fertig mit ihren Einkäufen für Weihnachten?“ fragte er darum neugierig. Es fiel ihm nichts Besseres ein.

 

Doro lächelte. Sie fand ihn sehr nett. Sie hätte auch noch gerne weiter mit ihm geplaudert, zumal sie zu Hause alleine war. Kein Mensch erwartete sie! Das war normalerweise kein Problem - nur an Weihnachten gefiel es ihr gar nicht! „Ja, ich bin fertig! Mit den Nerven!“ scherzte sie. „Nein, nein, das ist nicht wahr! Ich habe alles, was ich brauche. - Das ist nicht sehr viel, denn ich bin alleine!“ Seine Augen wurden ernst. „Ich bin auch alleine! Meine Frau hat mich dieses Jahr verlassen!“ War er verrückt geworden? Was sollte denn das werden? Er hatte bisher mit Niemandem darüber gesprochen und nun erzählte er es einer Fremden! Schroff fügte er deshalb hinzu: „Der Bügel kostet nichts!“ Doch dann wurde er wieder freundlicher. „Ich schreibe mir noch das Modell auf und Ihren Namen und dann können Sie ja im neuen Jahr entscheiden, ob wir den Originalbügel bestellen oder nicht! Doro gab ihm ihre Telefonnummer und ihren Namen und als sie sich verabschiedete, sagte er noch beiläufig: „Ich bin Heute Abend um sechs Uhr auf dem Weihnachtsmarkt zum Bratwurstessen. Vielleicht sehe ich Sie da!“ Doro nickte und ging.

 

Auf der Heimfahrt dachte sie nach. Der Optiker war wirklich sehr nett. Sollte sie am Abend zum Bratwurstessen gehen oder nicht? Eigentlich war es ja kein Date, sondern höchstens ein - mehr oder weniger - zufälliges Treffen. Jetzt konnte sie noch keine Entscheidung treffen. Aber als sie den ganzen Nachmittag über alleine gewesen war, fiel es ihr leicht, in ihre warmen Stiefel zu schlüpfen und den roten Plüschmantel anzuziehen. Sie schlenderte durch die Straßen zum Marktplatz und freute sich an den bunten Lichtern und der Weihnachtsmusik und dem wunderbaren Duft von Maronen und Bratwürsten. Der machte ihr Appetit. Als sie zu dem Stand kam, an dem es Glühwein gab, stand da - wer hätte das gedacht! - der Herr Optiker Elmar Strohm. Offensichtlich hatte er auf sie gewartet - und das freute sie! Er hatte schon einen Becher Wein für sie in der Hand. „Ich bin glücklich, dass sie kommen konnten, Frau Corona!“ sagte er leise und drückte ihr den Glühwein in die Hand. Ihre Finger berührten sich und sie bekam einen leichten Stromschlag.

 

Aber offensichtlich ging es ihm genauso, denn er zuckte zusammen. Er stand da, in einem langen, pelzgefütterten, schwarzen Ledermantel, und sein Gesicht hatte durch die Kälte an Farbe gewonnen. Im Augenblick kam er ihr keineswegs grau vor. Eigentlich sah er sogar recht attraktiv aus, und er strahlte sie an! Gemeinsam tranken sie den Glühwein und dann beratschlagten sie, ob sie jetzt erst die Maronen, die Lebkuchen oder die Bratwurstsemmeln essen sollten.

 

„Ich könnte sie natürlich auch zum Karpfenessen einladen!“ dachte er laut. „Soviel Hunger habe ich gar nicht!“ schlug sie seine Einladung aus. Das ging ihr nun doch etwas zu schnell! Hier auf dem Christkindlesmarkt ein zwangloses Treffen und dann ein gemeinsamer Spaziergang über den Markt war das Eine, aber ob sie das Andere wollte, musste sie sich erst überlegen. Also schlenderten sie über den Platz und aßen Bratwürste und Schaschlik und dann kehrten sie zum Glühweinstand zurück. Der schmeckte nämlich ausgesprochen süffig und er wärmte so schön. Es war empfindlich kalt und sie wollten sich doch noch nicht trennen - also blieb ihnen nichts Anderes übrig. Je mehr Glühwein sie tranken, desto einfacher wurde alles und nach dem vierten Becher waren sie bereits beim „Du“ angekommen.

 

„Ich glaube, wenn wir jetzt nicht gehen, friere ich fest!“ klagte Doro. „Komm!“ entschied Elmar und zog sie mit sich zum Rande der Buden. „Ich wohne doch gleich hier am Marktplatz. Von oben hat man einen wunderbaren Blick und du musst unbedingt wieder warm werden!“ Doro hatte das eigentlich nicht vorgehabt, aber ihr fehlte die Kraft zu widersprechen. Er war so fürsorglich und beschützend. Das hatte sie schon so lange entbehrt und so ließ sie es sich umso lieber gefallen. Langsam stiegen sie die Treppe hinauf in den ersten Stock. Elmar schloss seine Wohnung auf und ließ sie eintreten. Es war wirklich wunderbar wieder in die Wärme zu kommen! Sie legten ihre Mäntel ab und er zeigte ihr den Blick aus seinem Wohnzimmerfenster auf die Budenstadt. Dann brachte er aus den Manteltaschen zwei Flaschen Glühwein zum Vorschein und verkündete, dass man hier doch viel besser Glühwein trinken könne, weil man dabei nicht frieren müsse. Da musste sie ihm nun auch wieder Recht geben und so begleitete sie ihn in die Küche um den Wein „zum Glühen“ zu bringen.

 

Als der Wein vor sich hindampfte, drehte Elmar sich zu ihr um und sagte: „Du hast eine ganz blasse Nasenspitze! Ist sie nicht sehr kalt?“ Doro lächelte. „Ich könnte sie dir wärmen!“ bot er an und schon lag sie in seinem Arm. Aber er küsste sie nicht! Er hielt sie nur ganz zärtlich und sah in ihre Augen. Dann legte er seine Wange an ihre kalte Nasenspitze. Doro fühlte sich unglaublich geborgen. Er hatte sie nicht überfallen. „Du siehst aus wie das Christkind persönlich!“ flüsterte er.

 

Doro konnte einfach nicht anders. Sie roch seinen herben Duft, den süßen Glühwein - und sie konnte nicht widerstehen. Sie hob ihre Lippen zu ihm hinauf und er reagierte sofort. Zärtlich legte er seinen Mund auf ihren. Genießerisch schloss er die Augen und auch Doro konzentrierte sich nur noch auf die Gefühle, die in ihr aufstiegen. Sie hatte schon lange nicht mehr so viel Zärtlichkeit empfunden! Elmar war so behutsam, so sanft! Sie war einfach hingerissen. Seine Hände streichelten ihr Gesicht, ihren Lockenkopf. Langsam glitten sie über ihren ganzen Körper, über den weichen Stoff, der sie einhüllte. Doro hatte das dringende Bedürfnis sich aus ihrer Kleidung zu befreien. Der Glühwein war wie ein Katalysator für ihre Lust! Sie küsste eigentlich einen Fremden - und doch stieg ihre Leidenschaft unaufhaltsam. Aber Elmar ließ sie los. Offensichtlich hatte er nicht vor, die erotische Stimmung auszunutzen. „Ich hole uns jetzt den Glühwein und außerdem werde ich uns eine heiße Suppe machen. Wir brauchen dringend etwas Heißes!“ Doro brauchte auch dringend etwas „Heißes!“ Nur gingen ihre Vorstellungen in eine ganz andere Richtung.

 

Als er verschwand setzte sie sich in die Ecke der Couch und zog ihre Stiefel aus. Was war nur los mit ihr? Dieser Mann gefiel ihr, das war klar. Aber sie war eigentlich für gewöhnlich nicht so schnell bereit zu mehr! War es die weihnachtliche Einsamkeit? Sie war froh, dass er ihr eine Pause gönnte. So konnte sie wieder zu sich finden. Und auch über die heiße Suppe war sie froh! Sie verhalf ihr zu einem klaren Kopf. Wenn sie und er ein Paar gewesen wären - ja dann! Dann hätte es ein wundervoller, höchst erfüllender Abend werden können! Aber so ... !

 

Als Elmar sie nach Hause brachte, war es weit nach Mitternacht - und es war ein wunderbarer Abend gewesen! Sie verstanden sich unglaublich gut. In so vielen Punkten waren sie einer Meinung und wenn sie anderer Meinung gewesen war, hatte sie zumindest eine Begründung dafür geliefert, die er nachvollziehen konnte. Offensichtlich war sie eine sehr gescheite Frau. Und sie war so schön! So erotisch! Als er sie in seinen Armen hielt, hatte er sich mit aller Gewalt zurückhalten müssen. Um so mehr als er fühlte, dass sie auf ihn reagierte! Aber er fand sie so wunderbar, dass es ihm einfach zu wichtig war, jetzt keinen Fehler zu machen. Sie war zu schade für einen One-Night-Stand! Er wollte sie nicht verlieren bevor er sie gewonnen hatte! Erstaunt stellte er es fest: Sie war ihm wichtig!

 

Am nächsten Morgen rief er sie an. In zwei Tagen war Weihnachten und so beschloss er sie einzuladen. Und Doro war erfreut!
Als sie am Heiligen Abend seine Wohnung betrat, hatte sie den Eindruck, er habe sie in einen Zauberwald verwandelt. Wie hatte er das so schnell geschafft? Elmar hatte einen riesigen Christbaum aufgestellt und ihn wundervoll geschmückt. Rot und Silber! Offensichtlich hatte er ihre romantische Ader völlig richtig eingeschätzt. Allerdings hatte er genug damit zu tun gehabt, die Wohnung vorzubereiten und so hatte er sich für ein kaltes Diner entschieden. Der Tisch war gedeckt und die Kerzen brannten. Doro war einfach überwältigt. Vielleicht sollte sich ihr „Missgeschick“ ja doch als Glücksfall herausstellen.

 

Genau das dachte auch Elmar, als er Doro aus dem Mantel half. Er hielt den Atem an, als er sie im Spiegel sah. Aber auch ihr Rücken, mit dem tiefen Ausschnitt beeindruckte ihn nicht minder tief. Und als sie sich umdrehte konnte er sich kaum mehr beherrschen. „Du siehst einfach atemberaubend aus!“ Doro lachte. Sie hatte sich extra ein dunkelrotes Abendkleid gekauft für diesen Anlass und sie wusste, wie sie aussah. Und sie wusste auch, dass dieses Kleid für Weihnachten eigentlich viel zu gewagt war. Elmar konnte seine Augen kaum aus ihrem Ausschnitt lassen, obwohl er sich redlich Mühe gab. Sie war ja so sexy! Am Liebsten hätte er sich das Abendessen gespart und hätte sie gleich vernascht. Aber das konnte er ihr natürlich nicht sagen! Und doch hatte er das deutliche Gefühl, sie wäre nicht abgeneigt gewesen. Schließlich war sie eine erfahrene Frau. Sie musste wissen, wie sie in diesem Outfit auf ihn wirkte!

 

Er führte sie ins Wohnzimmer und streifte leicht ihren verführerischen Körper. Der dünne Stoff spannte über ihren Formen und neugierig versuchte er festzustellen, ob sie Unterwäsche darunter trug. Sie müsste sich doch durch diesen zarten Stoff abdrücken! Und er konnte Nichts erkennen! Seine Hand lag auf ihrer Hüfte und sie tat als bemerke sie es nicht! Die Vorstellung, dass sie nackt war unter diesem roten Flammenkleid, setzte auch ihn in Brand. Elmar hatte plötzlich gar keinen Hunger mehr. Der Duft ihres blonden Haares stieg in seine Nase und er konnte einfach nicht länger widerstehen. Er presste seine Lippen auf ihre nackte Schulter und schlang die Arme um sie. Als er ihren festen Körper an seinem spürte, stöhnte er auf vor Gier.

 

Doro lehnte sich an ihn und schloss ihre Augen. Sie genoss seine Nähe, seine Hände, die sie streichelten, langsam ihre Taille hinauffuhren, immer höher. Sie hielt den Atem an. Aber Elmar beherrschte sich. Obwohl er nur noch daran denken konnte, wie sich ihre nackten Brüste unter dem dünnen Stoff in seinen Fingern anfühlen würden. „Was musste sie eigentlich noch tun, um diesen Mann dazu zu bringen, sich zu vergessen?“ Sie drehte sich um und schmiegte sich in seine Arme. Er zog sie fester an sich. Sie konnte seine Konzentration fühlen - wie er versuchte jeden Zentimeter ihres Körpers in Gedanken zu erspüren. Seine Lippen berührten ihr Ohrläppchen, streiften sanft über ihren Hals. Sein warmer Atem machte sie verrückt. „So fass schon endlich zu!“ stöhnte sie verlangend. Das ließ er sich nicht zweimal sagen!

 

Mit beiden Händen griff er zu - und sie presste ihm ihre Brüste entgegen. „Oh ja!“ flüsterte er leise. „Du hast einen so heißen Busen! Eigentlich sprengt er dieses Kleid - und mich gleich mit! Wenn es hier jetzt knallt, bist du schuld! Du bist eine Rakete - und ich hebe auf der Stelle ab.“ Doro küsste ihn - atemlos! Sie wollte ihn! Den ganzen Tag über hatte sie daran gedacht, wie es wohl wäre...!

 

Elmar spürte ihre Lust und das war der kleine Tropfen, der ihn seine Fassung verlieren ließ. Seine Finger spürten ihre Brustwarzen, die sich fest in seine Handflächen drückten und schon waren seine Hände unter den Stoff gerutscht. Er hatte richtig vermutet. Sie war nackt! Er schob das Kleid zur Seite und betrachtete andächtig ihren festen Busen. Sein Mund kam immer näher. Als sie seine Zunge spürte, die ihre über harten Brustspitzen leckten, wusste sie genau, was sie jetzt wollte. „Unser Essen ist ja nicht heiß - es kann warten! Ich dagegen kann nicht mehr warten - und - ich - bin - heiß!“

 

Es war nur ein Hauch, aber ihn brachte es in höchste Höhen. Von so einer Einladung hatte er sein Leben lang geträumt. Langsam zog er sie auf den Teppich - drückte sie vor sich auf den Boden. „Komm! Meine Schönste! Lass uns dinieren! - Dieses Kleid ist sensationell und unglaublich appetitanregend! Aber ich denke, das weißt du!“ Doro lachte. Sie wusste es natürlich. Seine Hände glitten unter den langen Rock, schoben ihn hinauf. Seine Blicke folgten ihren langen Beinen. Seine Hand wurde langsamer. Jetzt kam das große Geheimnis! Hatte sie ein Höschen an? Er schluckte krampfhaft und dann berührten seine Finger lockiges, zartes Schamhaar. „Ohh jaah!“ stöhnte er und schob den Rock über ihren Bauch. „Du bist so schön! So unbeschreiblich - so heiß!“ Seine Finger schoben sich über ihren Schamhügel, massierten vorsichtig. Doro schloss die Augen, genoss seine zärtlichen Liebkosungen. Sie stöhnte und öffnete ihre prachtvollen Schenkel ein wenig. Seine Finger glitten hinein. Den Ansatz ihres Schenkels in seiner Hand zu fühlen, direkt neben ihrer heiß-glühenden Möse, brachte ihn beinahe um den Verstand. Sein Glied zuckte. Er musste sie ganz einfach haben! Und sie wollte ihn ja!

 

Ihre Hände streiften sein Jackett ab und öffneten sein Hemd. „Zieh dich aus!“ flüsterte sie. Er brach jeden Rekord, so schnell hatte er seine Hose abgestreift. Jetzt stand er vor ihr - und er hatte Schmetterlinge im Bauch. Sein Penis war so hart, dass er beinahe schmerzte. Und ihr Blick war geradewegs darauf gerichtet. Ohne Scheu betrachtete sie sein bestes Stück und offensichtlich gefiel ihr, was sie sah! Sie lächelte. Diese Situation war so erregend wie Nichts, was er vorher erlebt hatte. Ihr hungriger Blick auf seinen steifen Schwanz machte ihn wahnsinnig.

 

Doro lag vor ihm auf dem weichen Teppich, ihr Kleid war verrutscht und gab eine Brust frei. Außerdem hatte sie den Rock, den er ihr über die Hüften hinauf geschoben hatte, dort belassen. Und sie machte ihn an! Eine Hand streichelte ihren Busen. Sie drückte ihre Brustwarze zwischen den Fingerspitzen zusammen und stöhnte leise: „Komm zu mir!“ Er kniete sich neben sie und legte beide Hände auf ihren verführerischen Körper. Sie war so geil! Ihr Anblick machte ihn einfach fertig!

 

„Du weißt schon, dass das kein Gourmet-Menü wird. Höchstens Fast-Food! - Ich bin einfach zu hungrig!“ Doro musste lachen. Sie wusste es. Ihr ging es genauso. „Ich liebe BigMacs!“ beruhigte sie ihn und drehte sich zu ihm. Als er sich über sie beugte, spreizte sie ihre Beine weit und hob ihm ihr Becken entgegen. „Komm schon, mein BigMac!“ In dem Moment, als er in sie eindrang, stöhnte er: „Warte den zweiten Gang ab!“ Dann stieß er zu. „Oh großer Gott, - fühlst du dich gut an!“ stöhnte er genussvoll. Ineinander versunken lagen sie da und hielten sich fest. Ganz langsam begann er sich zu bewegen. „Deine Möse ist so feucht! So heiß! Mein Gott, bist du wunderbar!“ Elmar drängte sich in sie - immer tiefer, dann zog er sich zurück. Doro stöhnte, kam ihm entgegen. Es tat so gut ihn zu spüren!

 

Aber jetzt, da er sie unter sich hatte, ihren geschmeidigen Körper an seinem fühlte, ging es ihm wieder besser. Er hatte geglaubt, dass er, in dem Moment in dem er in sie hineinstoßen würde, explodieren müsste. So lange schon hatte er auf Sex verzichtet. Aber jetzt hatte er sich wieder unter Kontrolle. Und genau das wollte er. Er wollte ihr Lust bereiten. Seine Hände waren damit beschäftigt ihr das hinreißend-aufregende, rote Kleid auszuziehen. „Du bist so umwerfend! Es kostet mich den letzten Rest Kraft, den ich noch habe, nicht einfach über dich herzufallen und hemmungslos zu vögeln!“ Und damit stieß er erneut zu.

 

Doro seufzte auf vor Lust! „Ach ja!? Und was tust du gerade?“ fragte sie atemlos. - „Ich liebe dich!“ stellte er richtig und zog sich aus ihr zurück. Sein feucht-glänzender Schwanz - vor ihrer glatten Möse! Das war ein Anblick, der ihn beinahe überschnappen ließ. „Du hast ja keine Ahnung, wie geil du aussiehst!“ keuchte er, atemlos vor Gier. Aber seine Hände schoben ihre Beine noch weiter auseinander und streichelten die Innenseite hinauf. Als er ihren Schamhügel erreichte, zuckte sie zusammen. Zärtlich zog er ihre Schamlippen auf und beugte sich hinunter. Ihr Duft stieg ihm in die Nase. „Absolut unglaublich!“ flüsterte er und dann leckte er durch die ihm gebotene Spalte.

 

Doro stöhnte. Seine Zunge an ihrer empfindlichsten Stelle, ließ sie abheben. „Oh jaaa!“ Wie von selbst bog sich ihr Körper ihm entgegen. Sie sehnte sich nach ihm, nach seinem harten Glied, das sie aufspalten würde. Er hatte sich schon so gut angefühlt - gerade eben! Und dann spürte sie, dass seine Fingerspitze sachte ihren Kitzler berührte und zärtlich umkreiste. Feuerblitze durchzuckten ihren Unterleib. „Oh jaaa, bitte! - Jaah! - Elmar, jaahh!“ Doro röchelte nur noch. Sie war so scharf, dass sie kaum mehr an sich halten konnte. Dieser Mann hatte ein Händchen für sie. Er hatte seine Finger genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. „Komm, schieb ihn rein!“ stöhnte sie sehnsüchtig. „Bitte! Jaaah, bitte! - Oder nein! - Mach weiter so!“ Sie wusste eigentlich nicht mehr genau, was sie wollte. Sie wollte nur nicht mehr verzichten auf die Lustgefühle, die er ihr schenkte. Welch wunderbares Weihnachtsgeschenk!

 

Elmar schmeckte ihre süße Schärfe, leckte die weiche, glatte Haut an der heißesten Stelle ihres Leibes - und sein Schwanz zuckte, bei der Vorstellung sich dort hineinzubohren. Er musste sie doch vögeln! Seine Beherrschung war am Ende. Aber seine nackte, sexy Doro wand sich ja sich schon unter seinen zärtlichen Versuchen ihr den Gipfel der Lust zu schenken. Sie stöhnte und bettelte. So geil war er schon lange nicht mehr gewesen! „Komm, meine Süße!“ flüsterte er, während er näher an sie heranrutschte. „Lass es uns tun! - Lass uns vögeln! - Hemmungslos! - Du machst mich absolut verrückt! - Ich kann nicht länger ...!“

 

Er fasste nach seinem pulsierenden Penis und schob ihn ihre Scheide entlang. „Ohh jaaa!“ hauchte Doro erwartungsvoll. Sie ließ ihr Becken nach oben schnellen, stieß gegen seine Kuppe und jedes Mal, wenn sie die feste Eichel zwischen ihren prallen Schamlippen spürte, schrie sie auf. „Ja, oh jaah!“ Aber Elmar stieß noch nicht zu. Er reizte sie weiter. Der Zeigefinger seiner anderen Hand kreiste immer noch sanft um ihre Liebesperle. „Hilf mir!“ keuchte er angestrengt. „Komm, meine Süße, - zieh Deine heiße Möse auseinander!“

 

Nur ganz kurz streifte Doro eine gewisse Scheu, die aber sofort wieder aus ihren Gedanken verschwand. Nur noch Lust war in ihr. Sie wollte es! Sie wollte ihn endlich spüren - in ihrem feuchten, gierigen Inneren. Ihre Hände streichelten ihre Brüste, fuhren über den Bauch hinab. „Oh jaa, - oh mein Gott! - Du machst mich wahnsinnig!“ Elmar schnappte nach Luft. Als Doros Hände angekommen waren, drückte er sich tiefer zwischen ihre Schenkel. Ihre Finger streiften über ihr Schamhaar, trafen seine. Dann zog sie ihre weichen, prallen Schamlippen auseinander - ihr Kitzler kam zum Vorschein. Elmar stieß zu! Ohne jedoch seine Stimulation an dieser lustvollen Stelle zu unterbrechen.

 

Doro bekam kaum noch Luft. Sie röchelte vor Gier. Ihr Becken stieß gegen seinen Schwanz - immer fester! Immer schneller! Und auch Elmar wurde immer hektischer. Keuchend stieß er zu. „Doro! - Oh mein Gott Doro! - Ja! Jaah! - Oh jaah!“ Er flippte völlig aus. Stoßend und röchelnd fiel er über sie und als sie unter ihm zu zucken begann, explodierte er stöhnend.

 

Sie brauchten beide Minutenlang um sich aus der Verstrickung ihrer Begierde zu lösen. Übereinander, aneinander geschmiegt lagen sie auf dem Teppich und schauten hinauf zu den glitzernden Christbaumkugeln über ihnen. „Ich wünsche dir ein fröhliches und lustvolles Weihnachtsfest!“ flüsterte er in ihr Ohr. Doro musste lächeln. Das würde sie haben. Sie dachte an seine vorsorgliche „Entschuldigung“ von vorhin. Ihre Hand legte sich über seinen „BigMac“. Daran anschließend sagte sie leise: „Ich würde dir für dieses Weihnachtsmenü mindestens zwei Michelin-Sterne geben! Aber veröffentlichen werde ich das bestimmt nicht! Sonst kommt noch mancher Andere auf die Idee hier speisen zu wollen! Und das sage ich dir gleich - ich speise hier exklusiv!“

 

Elmar küsste sie! Leidenschaftlich! „Ich glaube, ich liebe dich, meine süße Doro!“ Sie kuschelte sich in seine Arme. Sie fühlte sich so wohl, wie schon lange nicht mehr. Er gefiel ihr immer besser. Nicht nur als Mann, sondern besonders als Liebhaber. Elmar war phantasievoll und zärtlich und er war ein Künstler, wenn es darum ging ihre Lust zu entfachen. Aber offensichtlich war sie darin auch nicht so schlecht. Sie spürte, wie er sich unter den sanften Bewegungen ihrer Finger straffte - und sie lächelte.

 

Seine Hände berührten ihren Busen, fassten fester zu! Elmar beugte sich zu ihr. Seine Lippen umfassten die harte Spitze und drückten sie zusammen. Er leckte zärtlich darüber hin. Als er sie stöhnen hörte und fühlte, wie sich ihr Körper spannte und ihm entgegen bog, lächelte auch er. „Und jetzt kommt der zweite Gang! - Hast du noch Appetit?“ Und als er sah, dass sie atemlos nickte, intensivierte er seine Bemühungen.

 

 

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Teil 2 - Frohe Weihnacht