Teil 2 - Mittwoch


Die Weidenrute


The Willow Rod

 

Martin lag am Ufer und träumte. Heute war nicht Mittwoch sondern Freitag, aber deswegen waren seine Gedanken auch bei den Mittwochnachmittagen. Wo denn auch sonst? Etwas Außergewöhnlicheres hatte er noch niemals erlebt. Diese zwei süßen Mädels, mit denen er hier in der Au wunderbare Erlebnisse geteilt hatte, hatten alle seine Gedanken okkupiert. Leider würden sie heute nicht kommen - seine zwei Schönheiten - aber schließlich und endlich konnte er träumen!

 

Auf dem Bauch liegend gab er sich seinen Erinnerungen hin und genoss die warme Sonne auf seiner Haut. Wie ging es ihm doch gut! Seines Wissens hatte keiner seiner Freunde jemals ein derart heißes Sexspiel gespielt. Er schwelgte in Erinnerungen, als dieser knirschende Ton in sein Bewusstsein drang.

 

Donnerwetter, da hatte es jemand eilig! Laute, hastige Schritte zerstörten seine Träume. Die Kiesel stoben nur so davon - er konnte es hören. Doch dann war plötzlich wieder Ruhe. Der eilige Mensch musste wohl ins Gras getreten sein - vielleicht war er auch stehen geblieben. Er hatte es schon wieder vergessen.

 

Antonia hatte es tatsächlich eilig. Sie wollte es hinter sich bringen. Diesen elenden Mistkerl bestrafen, der ihre kleine Schwester in aller Öffentlichkeit vernascht hatte. Sophie war immer schon ein neugieriger Mistkäfer gewesen. Sogar ihr, Antonia, hatte sie schon die Männer ausgespannt - na, zumindest versucht hatte sie es! Und wenn sie ehrlich war, konnte sie sich denken, dass dieser Martin keine sehr großen Chancen gehabt hatte - gegen die Reize ihrer Schwester. Und sie wusste sie sehr gekonnt einzusetzen!

 

Allerdings konnte er nicht Sexspiele treiben in der Au und noch dazu mit zwei Mädchen gleichzeitig! Das ging zu weit - entschieden! Und sie würde ihm das eindringlich klar machen. Deswegen war sie hier. Schließlich hatte sie die Verantwortung für Sophie - seit ihre Eltern tot waren. - Vielleicht war auch ein ganz kleines bisschen Neid mit dabei. Aber nur eine Spur - höchstens!

 

Hätte sie sich doch nur vorher umgezogen! Es war so heiß heute und sie trug immer noch die enge Reithose und die Stiefel. Allerdings hatte sie eine weiße, dünne, ärmellose Bluse an. Das versöhnte sie mit der Sonne. Und die Reitgerte hätte sie auch mitnehmen sollen! Innerlich fluchte sie. Jetzt war es zu spät. Aber diesen Fehler konnte man ja ausgleichen. Antonia blieb stehen und riss eine lange, dünne Weidenrute ab und fuhr mit der Hand gegen die Blätter. Ab damit! Dann ließ sie das leichte Instrument durch die Luft sausen. Na ja, sie würde sehen. Suchend blickte sie sich um. Sophie hatte ihr den Platz beschrieben, wo sie diesen Martin getroffen hatte, und als sie den dicken Baumstamm umrundete, blieb sie stehen, wie vom Blitz getroffen.

 

So eine Unverschämtheit. Da lag er doch glatt nackt in der Gegend herum. Wohl wieder auf Mädchenjagd, der feine Herr! Bevor sie auch nur einmal nachgedacht hatte, fuhr die Rute nieder auf sein blankes Hinterteil. Klatsch!

 

Martin döste vor sich hin. Die Schritte waren verklungen und er fühlte sich wohl und ungestört, als plötzlich ein schneidender Schmerz seinen Körper durchzuckte. Allerdings gab es da einen Effekt, mit dem er nicht gerechnet hatte. Er war erregt - von seinen erotischen Erinnerungen und der pfeifende Schlag verwandelte sich augenblicklich in seinem Gehirn in pure Lust. Martin stöhnte laut auf. - Wollüstig! - Und er rührte sich nicht von der Stelle.

 

„Da ist also der Mistkerl, der meiner kleinen Schwester die Muschi geleckt hat!" - Wow! Es wurde ja immer besser! Klatsch! Ein neuer Schlag klatschte auf seinen Allerwertesten. Ein Lustschauer schüttelte ihn. „Wer sind Sie?", krächzte er und versuchte sich umzudrehen. Aber er hatte nicht damit gerechnet, wie flink dieses Mädel war. Blitzschnell hatte sie ihren Fuß auf seinen Nacken gesetzt und drückte ihn sehr unsanft zurück auf seine Decke. „Rühr dich ja nicht!", fauchte sie und Martin lag mucksmäuschenstill. Er traute sich kaum zu atmen.

 

So, da stand sie nun und lehrte ihn Mores. Aber eigentlich wusste sie jetzt nicht so recht weiter. Wie er da so vor ihr lag - pudelnackt! Ihre Blicke streiften seinen Körper entlang. Sie verstand plötzlich, dass ihr Schwesterherz da nervös geworden war. Groß und schlank, wohl-proportioniert mit einem süßen, festen, runden Hintern! Zum Anbeißen. Darauf blühten jetzt allerdings zwei dunkelrote Striemen von ihren Schlägen. Sein braunes Wuschelhaar sah weich und sehr gepflegt aus. Er war bestimmt ein hübscher Mensch! - Wenn sie ihn von vorne hätte sehen können! Aber sie konnte doch nicht sagen: „Los, dreh dich um!" - Eigentlich wusste sie überhaupt nicht mehr, was sie sagen sollte. Also knurrte sie barsch: „Was hast du mit ihr gemacht?"

 

Martin war ratlos. Wer war sie bloß? Sophies Schwester oder die von seiner zauberhaften Julia? „Mit wem?", fragte er deshalb leise. - Klatsch! Sein Po bekam die Antwort kurz und bündig. Lust strömte durch seinen Unterleib und er stöhnte begehrlich auf. Sein Penis zuckte und er musste jetzt irgendwie die Lage verändern, wenn er ihn nicht unwiderruflich schädigen wollte. Umdrehen war verboten, also blieb nur eine Möglichkeit. Er hob sein Gesäß an und drückte ihr seine Backen entgegen. Klatsch! Hatte er die Quittung. „Mit Sophie, du Mistkerl!", fauchte sie.

 

Martin musste grinsen. Er hatte ihr gar nichts getan, der kleinen, frechen Sophie. Sie war diejenige welche! Aber ob sie das ihrer Schwester erzählt hatte, wagte er zu bezweifeln. „Sophie hat sich nackt ausgezogen und sich auf meine Decke gelegt", versuchte er es ansatzweise. Klatsch! Die Rute schlug jetzt nicht mehr quer über seine Backen, sondern der Länge nach. Er spürte die Spitze auf seinen Rücken überschwappen. „Haaahhhmmmm!", stöhnte er zwischen den Zähnen. Sie ging um ihn herum - betrachtete ihn, wie ein lästiges Insekt. Vor seiner Nase blieb sie stehen. Er sah auf staubbedeckte Reitstiefel. Kurz hob er den Kopf. Klatsch! Die Gerte traf ihn genau zwischen seine Backen und auch - noch tiefer. Keuchend stieß er die Luft aus. Er spreizte seine Beine.

 

Menschenskind war das geil! Niemals hatte er erlebt, dass Schmerz so lüstern machen konnte! - Und er hatte sie auch schon gesehen. Zierlich wie Sophie, kurzes, schwarzes, verwuscheltes Haar und leuchtend goldene Augen, die ihn anblitzten. In der Hand hielt sie einen Stock, oder so etwas Ähnliches und sie sah aus wie ein Racheengel. Wunderschön! Mit ihr hätte er gerne weiter gespielt - das wusste er genau. Wie konnte er sie...?

 

„Sophie hat mich verführt!", erklärte er deshalb laut. Klatsch! Er biss die Zähne zusammen. Noch ein Schlag und er würde durchdrehen vor Lust. „Sie hat sich nackt hierher gelegt und sich eincremen lassen!" Er wartete auf den nächsten Schlag, aber der blieb aus. - Also noch mehr Provokation! „Sie hat ihre Beine gespreizt und mir ihre Muschi gezeigt!" - Kein Schlag! „Weißt Du wie geil sie riecht, die kleine Mieze?" Klatsch! - Klatsch! Martin keuchte unterdrückt. Seine Haut brannte. Er fühlte jeden roten Streifen, wie mit einem Lineal gezeichnet. Aber er spürte noch viel mehr. Seine Lust war tiefer als jemals zuvor. Jetzt wollte er mehr. - Mehr Lust, aber auch mehr Schmerz. Es war alles eins!

 

„Es macht dir Spaß mich zu schlagen!", stellte er fast sachlich fest. Klatsch! Die Gerte streichelte seinen Rücken. Sie war wütend. Er hatte sie wütend gemacht. Jetzt wusste er, wie es weiter gehen würde. „Macht es dich geil?", fragte er schmunzelnd. Sie konnte sein Lächeln hören. Klatsch! - „Ja! Es macht dich geil!" Jetzt lachte er leise. „Bist du schon feucht?" Er wollte sie provozieren. Sie sollte alles tun, was immer sie wollte - aber bitte nicht aufhören!

 

„Komm schon, meine schöne Unbekannte, gib es zu! Du willst viel mehr, als mich verprügeln! Du willst vögeln! - Du willst dich vögeln lassen - von mir!" Klatsch! „Jaaahhh!", stöhnte er. „Mach weiter, meine Süße! Du machst mich verrückt - damit!" Seine Stimme klang rau, sehnsüchtig.

 

Antonia war wütend. Dieser Mistkerl lachte sie aus. Er hatte etwas erkannt, das sie selber nicht gewusst hatte. Martin hatte sie durchschaut. War sie deshalb hergekommen? Weil sie sich davon erregen ließ, wenn sie ... Klatsch! Sie stöhnte mit ihm gemeinsam - sie spürte seine Lust - in ihrem Leib! Martin hatte es gehört. Er drehte sich um! - Und Antonia schnappte nach Luft. Er sah umwerfend aus und sein Phallus zeigte ihr sehr deutlich, was sie angerichtet hatte. Was sollte sie jetzt tun? Klatsch! Es war mehr Instinkt. Und als ihre Rute seine empfindlichste Stelle traf, wusste sie, dass sie jetzt ihrer Schwester den Mann ausspannen würde.

 

Seine Augen lachten sie an. „Zieh dich aus!" Antonia zitterte. Was war los mit ihr? Sie wollte diesen Mann, den sie jetzt gerade zum allerersten Mal in ihrem Leben sah. Sie spürte die Erregung, die alles veränderte, die sie - veränderte. Klatsch! „Mistkerl!", fauchte sie. Und dann knöpfte sie ihre Bluse auf und warf sie auf sein Gesicht. Martin wusste, dass er sie haben würde! - Jetzt! - Er zog den dünnen Stoff von seinen Augen. Nackte Brüste! Das würde er sich nicht entgehen lassen. Klatsch! „Du wirst dich nicht rühren!", befahl sie.

 

„Natürlich nicht!", murmelte er untertänig und beobachtete genüsslich, wie sie sich aus ihren Stiefeln und der engen Reithose schlängelte. „Wie schön du bist!" Seine Stimme war nur ein Hauch. Klatsch! Die halbnackte, aufregende Frau vor ihm schlug zu. Es war nur noch Sex - pure Lust! Ihre und seine!

 

„Komm her!", bat er. Sie schüttelte ihren Kopf. Das schwarze Wuschelhaar flog, goldene Augen blitzten. „Ich rühre mich nicht, aber du kommst jetzt her!" Das war ein Befehl. Klatsch! Die Rute traf ihn. „Jaahhh, meine Süße!", flüsterte er. „Komm her! - Los, Du Hexe! - Komm jetzt her zu mir!" Seine Stimme kippte und er lachte. „Du willst es doch! Du willst mir zeigen, wie feucht du bist - wie geil! - Du willst mir deine nasse Muschi zeigen - wie deine kleine Schwester! Du willst geleckt werden - so wie sie!" Er lächelte amüsiert. - „Oder willst du noch mehr?" Klatsch!

 

„Jaaahhh!", stöhnend wand er sich auf dem Boden. „ Jaaaahh! Du willst mehr! - Du willst vögeln!" Klatsch! „Was willst du tun? Dein Höschen anlassen?" Martin grinste. Seine Haut war inzwischen hochrot und empfindlich wie Seidenpapier. Klatsch! „Ich ziehe es dir nicht aus, meine Süße!" Klatsch! „Deine Schwester hat es auch selber getan! Auch wenn sie das sicher nicht erzählt hat! - Du kannst das auch!"

 

Antonia riss sich das Höschen vom Leib. Wusste sie noch was sie tat? Wahrscheinlich nicht, denn sie konnte nicht mehr klar denken. Langsam kniete sie nieder. Seine Hand erreichte sie, glitt zwischen ihre gespreizten Beine. „Wow, bist du heiß! - Geiler als deine Schwester!" - „Mistkerl!" Sie klammerte sich an ihre Weidenrute, als ob sie sich festhalten könnte. Sie zerfloss in Lust - auch wenn es unrecht war. Was sollte sie nur tun? Klatsch! Sie konnte sich nicht losreißen, von diesen geil-machenden Fingern, die er immer tiefer zwischen ihre Schenkel schob.

 

„Komm näher!" Er zog sie dichter an sich heran. „Lass mich deinen kleinen, geilen Kitzler lecken. Ich will dich jetzt schmecken - deine Lust riechen! Deine Geilheit!", atemlos keuchend lag er unter ihr - vergrub seinen Mund zwischen ihren prallen Schamlippen. Die Rute fand ihr Ziel. Klatsch! Die Gier schüttelte ihn und er biss zu. Antonia schrie auf und drückte sich noch fester auf seine Lippen - auf seine Zunge, wollte ihn noch tiefer, noch härter, noch geiler. Sie musste ihn jetzt spüren! Es ging nicht anders!

 

Mit dem geübten Schwung einer Reiterin schwang sie sich auf ihn, richtete sich auf - über seiner harten Männlichkeit und dann drückte sie sich wollüstig hinunter. Langsam schob sich seine harte Lanze in ihre hungrige Muschi. Immer noch rührte er sich nicht. Und Antonia flippte fast aus vor Begierde. Klatsch! Das Weidenholz traf seinen Bauch, seine Brust. Martin schaffte es nicht, sein begehrliches Stöhnen zu unterdrücken und trotzdem bewegte er sich keinen Millimeter.

 

Sie würde es tun - tun müssen. Er würde sie provozieren - bis sie überschnappte vor Geilheit. Oder sie würde ihn bitten - wie Sophie. Langsam versenkte sie seinen Schwanz tiefer hinein und wimmerte vor Lust, als sie sich wieder zurückzog. Schaukelnd bewegte sie ihr Becken über ihm.

 

„So tu es schon!", flüsterte sie. Seine Hand drängte sich tiefer, rieb an ihrer Lustperle - und noch immer hielt er still. „Was?" Martin grinste atemlos. „Bitte!", keuchte sie. „Bitte, Du Mistkerl! - Fick mich!"

 

Klatsch! Als die Rute ihn diesmal traf, flippte er aus. Er packte ihre Hüften und stieß zu. Hemmungslos und hart! Wimmernd drängten sie sich ineinander. Martin brachte kaum noch die Luft her, aber er musste es sagen - sie noch mehr ärgern, noch mehr aufstacheln: „Du darfst gerne wieder kommen - und mich verprügeln - und vögeln - wenn du willst - auch mit deiner Schwester!" Klatsch! Klatsch! Klatsch! Die Rute traf ihn - fester und fester. Er hatte sie so verrückt gemacht, dass sie keine Beherrschung mehr aufbrachte. „Jaaaahhhh!" Ihre Stimme kippte und sie brach zuckend und bebend auf ihm zusammen. Die Ekstase schüttelte sie durch und durch. Immer noch presste sie ihre zuckende Muschi auf ihn und als er sich aufbäumte, stöhnend unter ihr - endlich seiner Lust erlag, stieß sie erneut zu. „Jaahh! Oh mein Gott! Jaaah!" Sein Schrei hallte über den Fluss und die Wiesen. Es war ihnen egal. Sie hatten mehr als Sex erlebt. Sie hatten sie Essenz der Lust gefunden.

 

Und als sie sich langsam von ihm gleiten ließ und sich auf seine Decke schmiegte, lachte er schon wieder. Seine Finger fanden den glatten Beweis der Lust zwischen ihren Schenkeln. „Geil! - Wie deine Schwester!", schmunzelte er. Antonia drehte sich zu ihm und sah in seine Augen. Dann griff sie nach der Weidenrute und zog sie über seinen Leib. „Au!" Diesmal war es Schmerz gewesen. Jetzt lachte sie. „Nicht ganz, mein Lieber! - Nicht ganz!" Und ihm wurde klar, wie Recht sie hatte.

 

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