Nachtzug nach Berlin

für Axel


 

 

Wolf-Dieter von Elsen war Staatssekretär im Außenministerium, und gerade jetzt saß er im Nachtzug von München nach Berlin. Er musste schleunigst in die Hauptstadt. Dringende Verpflichtungen riefen ihn zurück, und darüber war er gar nicht böse. Er liebte Berlin. Für ihn war diese Stadt ein Traum! Kein Vergleich mit München! In Berlin - ja da war das Leben! Die Atmosphäre war einfach unvergleichlich.

 

Seit fast zwei Jahren fuhr er fast wöchentlich mit diesem Zug, denn er hasste Flugzeuge, und mittlerweile hatte er festgestellt, dass er immer wieder dieselben Menschen sah. Die Meisten interessierten ihn nicht - bis auf...! Es gab da eine Frau! Er wartete geradezu auf ihr Gesicht. Schon etwa vier Monate sah er sie, und seit geraumer Zeit grübelte er schon vorher, ob sie da sein würde. Wolf-Dieter wählte seine Garderobe sorgfältiger als sonst, wenn er hoffte, sie könne da sein. Er war ohnedies ein gepflegter Mann, aber im Normalfall rasierte er sich nicht, wenn er den Nachtzug nahm!

 

Er lächelte über sich selber! Eigentlich hatte er nicht geglaubt, zu solchen „Dummheiten“ noch fähig zu sein. Schließlich war er kein Jüngling mehr. Und er glaubte nicht an die „Liebe auf den ersten Blick“. Manchmal erwischte er sich in letzter Zeit jedoch dabei, dass er sehnsüchtig über die Möglichkeit nachdachte, ob es nicht vielleicht doch...!

 

Und immer, wenn er an sie gedacht hatte, begegnete sie ihm tatsächlich. Es war beinahe so, als richte sie sich nach seinen geheimen Wünschen. Was für eine phantastische Frau! Vielleicht war sie ja beim Film! Irgendwie erinnerte sie ihn an eine Schauspielerin. Er wusste nur nicht genau an wen, aber es würde ihm sicher wieder einfallen.

 

Als er sie das erste Mal bemerkte, saß sie im Speisewagen und aß ein Sandwich. Genau das, das er sich bestellen wollte. Hühnerbrust mit Tomate! Wolf-Dieter liebte Huhn, und er aß es, auch wenn er wusste, dass er hinterher baden musste. Es tropfte zwischen den Händen - der Fleischsaft lief an den Fingern entlang, und er fluchte jedes Mal, wenn es ihm nicht gelang, die Füllung im Weißbrot zu halten. Aber es passierte ihm zumeist, dass das Hühnchen davon flutschte, und er mit klebrigen Fingern alles wieder in die richtige Reihenfolge bringen musste. Jedes Mal ließ er sich mehrere Servietten bringen, um die Bescherung wieder zu beseitigen - aber er konnte nicht widerstehen. Erst recht nicht im Nachtzug nach Berlin. Das Hühner-Sandwich war exquisit!

 

Und sie saß im hintersten Eck und aß mit spitzen Fingern! Konzentriert versuchte sie das Sandwich zu bändigen, und es gelang ihr beachtlich gut. Er setzte sich an den Nachbartisch mit dem Gesicht zu ihr und beobachtete sie amüsiert. Ganz kurz sah sie auf - lächelte - und schon war es passiert. Das Hühnerbrüstchen hatte sich selbständig gemacht und landete spritzend auf ihrem Teller. Er lachte leise. Und sie lächelte.

 

Als der Kellner kam und ihn nach seinen Wünschen fragte, sah er immer noch nur sie an. „Ich möchte dasselbe, wie die Dame!“ In diesem Augenblick ging die Türe hinter ihnen auf, und ein weiterer Gast betrat den Speisewagen. Der Kellner drehte sich um, und dann fragte er noch einmal nach seinen Wünschen. Etwas ungehalten wiederholte er: „Ein Sandwich mit Huhn!“ Der junge Mann verließ ihn sofort, und er konnte sich weiterhin dem Vergnügen widmen, sie zu betrachten. Noch nie hatte er jemanden gesehen, der so elegant und gleichzeitig so sinnlich seine Finger ableckte. Ihm wurde doch tatsächlich heiß.

 

Jetzt wusste er es. Die Venusfalle! So hatte der Film geheißen. Das Dekolleté der Dame war ihm unvergesslich. Und so sah sie aus! Vera! Wieso sie Vera heißen sollte, wusste er nicht. Vielleicht war das der Name der Frau aus dem Film. Er erinnerte sich nicht mehr. Aber in seinen Gedanken war sie VERA. Und sie war einfach ein Traum. Groß, üppig - mit schwarzem, glatten Haar. Ihre Haut war makellos und fast durchscheinend und der Mund leuchtete tiefrot. Aber das Beeindruckendste an ihr, waren ihre Brüste. Der Ausschnitt gab ihm tiefe Einblicke. Zwei pralle, bronze schimmernde Halbkugeln, die sanft im Rhythmus ihres Atems auf und abwogten. Er konnte seine Blicke nicht aus diesem hinreißenden Dekolleté lösen.

 

Erst als sein Essen kam, wurde er kurz abgelenkt. und als er wieder den Blickkontakt suchte, war sie verschwunden. Er verwünschte den Kellner und fragte sich, wie sie an ihm vorbeigekommen war, ohne dass er es bemerkt hatte. Auch bei seinem anschließenden Rundgang durch den Zug, konnte er sie nicht wieder finden. Aber sie ging ihm die ganze Fahrt über nicht mehr aus dem Kopf. Wolf-Dieter malte sich aus, wie er sie angesprochen hätte. Er phantasierte ein ganzes Gespräch mit dieser bezaubernden Fremden - ein sehr reizvolles Gespräch! Denn in seinen Träumen ging sie natürlich auf seine Flirtversuche ein. Es war überaus bedauerlich, dass er die Gelegenheit dazu nicht haben würde.

 

Aber seither hatte er sie oft gesehen, und jedes Mal erschien sie ihm reizvoller, als das letzte Mal. Ihre Garderobe war immer höchst elegant und sehr gewagt. Nur ihre überaus seriöse Ausstrahlung verhinderte, dass die Grenze überschritten wurde. Eigenartigerweise traf er sie immer alleine an. Als er sie das erste Mal ansprach, erschien sie ihm erfreut, und so setzte er sich zu ihr. Obwohl er normalerweise erster Klasse fuhr, blieb er bei ihr sitzen, und sie verstanden sich prächtig. Sie flirtete tatsächlich mit ihm - seine Träume schienen sich zu erfüllen. Doch dann geschah Etwas, das ihm noch nie passiert war. Offensichtlich war er kurz eingeschlafen. Der Schaffner weckte ihn als der Zug in Berlin einfuhr - und sie war verschwunden.

 

Wolf-Dieter war fassungslos. „Wo ist die Dame?“ fragte er. Aber der Bahnbedienstete konnte ihm nicht weiterhelfen. Offensichtlich hatte er sie nicht gesehen. Er hätte sich die Haare ausreißen können. Was war er für ein Tölpel! Mit so einer Frau konnte er doch nicht einschlafen! Was mochte sie von ihm denken? Aber als er sie in der nächsten Woche wieder sah, erwähnte sie sein Missgeschick mit keinem Wort. Er lud sie in sein Erster-Klasse-Abteil ein, und dann war er geistreich wie nie. Vera inspirierte ihn zu Höchstleistungen. So eloquent war er sonst nicht - nur mit ihr, fiel ihm immer Etwas ein. Ihre großen, schwarzen Augen sahen ihn bewundernd an, und er fühlte sich wie Alexander der Große bei seinen Eroberungen. Und doch schien es ihm nicht zu gelingen, sie zu begleiten. Immer war sie verschwunden, wenn sie in Berlin eintrafen. Sie entschuldigte sich, um sich frisch zumachen, und dann war sie weg. Und der Schaffner sah ihn fragend an, wenn er ihn nach Vera fragte. Dieses Bahnpersonal ließ wirklich zu wünschen übrig! Nächstes Mal würde er sie bitten ... , er würde sie fragen ...!?

 

Wieso war sie fort? Sie schien doch sonst alle seine Wünsche zu erraten. Egal ob er sich ihre langen Beine vorstellte - sie trug den kürzesten Mini, den er je gesehen hatte, oder ob er von ihrem zauberhaften Busen träumte. Sie hatte den verwirrendsten Ausschnitt aller Zeiten! Raffiniert! Alles zeigend und doch alles verhüllend gleichzeitig. Ein wahres Meisterwerk der Damenmode. Geschaffen zu dem ausschließlichen Zweck, ihn verrückt zu machen. Aber wenn Berlin nahte - war sie verschwunden. Was zum Donnerwetter, war denn das? Sie war doch nicht Cinderella! Wenn er sie darauf ansprach, lächelte sie nur bezaubernd und schwieg. Was, wenn sie verheiratet war? Oder ...?

 

Von Woche zu Woche dachte er mehr an sie. Seine Gedanken kreisten um diese schöne, sinnliche Frau, die seine Wünsche so sehr anregte. Es fiel ihm zunehmend schwerer, sich auf seine Aufgaben zu konzentrieren. War er zurück in München, fing er an, an die Rückfahrt nach Berlin zu denken. Sie trafen sich jetzt regelmäßig, obwohl sie sich nie verabredeten. Offensichtlich wusste sie immer, wann er den Zug nehmen würde. Oder sie hatte einfach einen ähnlichen Zeitplan.

 

Und am Abend vorher, wenn er sich in sein Bett legte, konnte er nicht schlafen - er träumte mit offenen Augen von ihr! Diese langen, schlanken Beine, die durch die hohen Schuhe nur noch länger wirkten. Als er sie beim letzten Mal sah, hatte er einen kurzen Blick auf zarte Spitze erhascht, die ihre Oberschenkel umhüllte. Seither dachte er darüber nach, ob sie vielleicht Strümpfe trug. Wolf-Dieter stellte sich vor, wie sie den Saum ihres Rockes langsam höher zog. Sein Zugabteil wurde zum Separée, in dem sich seine heißesten Träume erfüllten. In Gedanken sah er ihre schwarzen Strapse mit einem süßen Strumpfband. Ob sie wohl ein Höschen trug? Vielleicht wollte sie ihn ja verführen! - Er würde sich nicht wehren! So viel war sicher!

 

Und dann stand sie da! Sie sah aus dem Fenster, völlig in sich versunken. Hatte sie schon bemerkt, dass er da war? Die dunkle Landschaft flog an ihnen vorbei. Konnte sie überhaupt noch Etwas erkennen? Oder wartete sie nur auf ihn? Ganz langsam - fast in Zeitlupe - zog sie ein Bein an und kniete sich auf die Sitzbank. Das andere Bein war leicht abgespreizt, und damit öffnete sich der lange Schlitz, der ihren Rock hinten teilte. Wolf-Dieter trat näher, legte seine Hand auf ihre Schulter. Seine Träume waren allerdings ganz anderer Art. - Und sie rührte sich nicht! Er konnte nicht widerstehen! Seine Hand glitt zärtlich über ihren Rücken - weiter hinunter! Streichelte über diese anziehenden Hüften. Wie weich sie sich anfühlte! Sollte er - oder doch lieber nicht? Er wollte sie nicht brüskieren - aber seine Hand glitt weiter - ganz von alleine.

 

Er konnte nicht mehr rational denken, wenn sie so dicht bei ihm stand. Ihr Duft vernebelte ihm die Sinne. Noch nie hatte er eine Frau gekannt, deren Sex ihm so ins Blut ging. Er rückte noch näher - und sie rührte sich immer noch nicht vom Fleck. Seine Lippen berührten sanft ihren Nacken. Ein Schauer überlief ihre Haut - er konnte es fühlen! - Sie wollte ihn! Wolf-Dieter wusste es! Er spürte es mit jeder Faser seines Körpers! Vera lehnte sich gegen ihn. Vor Überraschung blieb ihm die Luft weg, aber er fasste sich schnell wieder, schlang beide Arme um ihren betörenden Körper und presste sie an sich. Sie musste einfach fühlen, wie sehr er sie wollte!

 

Langsam ließ er sich in dieselbe Stellung sinken, wie sie. Sein Bein kniete neben ihrem - dicht an dicht. Das Zweite drängte sich zwischen ihre Schenkel, und seine Hand folgte sofort. Vorsichtig schob er sie in den Schlitz ihres Rockes - berührte ihr sanftes Fleisch. Zögernd wartete er darauf, dass sie sich umdrehte, ihn zurückwies - aber nichts Derartiges geschah. Im Gegenteil! Er hatte das Gefühl, als recke sie ihm ihren hinreißenden Po noch näher entgegen. Seine Hand fühlte ihr Knie, weich umhüllt von zarter Seide. Er atmete tief. Wow! War das ein Gefühl! Diese Frau war geballte Erotik! Und er durfte sie genießen! Behutsam ließ er seine Finger weiter gleiten - höher - tiefer hinein in ihre verführerische Weiblichkeit! Die Innenseite ihrer Schenkel - glatt und warm! Plötzlich endete die Seide, und er fühlte die zarte Spitze an seiner empfindlichen Handfläche. Nur einen Atemzug lang zögerte er, aber er konnte nicht zurück. Als seine Fingerspitzen nackte, weiche Haut berührten, hörte er sie leise stöhnen. „Vera!“ flüsterte er sehnsüchtig. Und sie ließ ihn gewähren.

 

Auch, als er die zweite Hand zu Hilfe nahm. Er drängte sie zwischen ihre Oberschenkel, schob damit den Rock höher. Der Anblick brachte ihn beinahe um den Verstand. Ihre langen Beine, die von den dunklen, schmalen Absätzen noch verlängert wurden - leicht gespreizt. Schimmernde Strümpfe, die in zarter Spitze endeten. Glänzendes, zart gebräuntes Fleisch über dem sich der tiefe Schlitz des Rockes öffnete. Der rote Stoff spannte über ihrem prallen, nackten Po. Sein Finger schob sich unter den schwarzen Straps, zupfte leicht. Er ließ ihn höher wandern, umfasste mit der Hand endlich ihre weißen Backen, drückte fest - stöhnte in heißem Verlangen. Sie trug tatsächlich kein Höschen!

 

Vera fiel ins Hohlkreuz, drängte ihm ihr heißes Hinterteil entgegen, drückte ihre Beine noch weiter auf. Sie wollte offensichtlich mehr spüren - von diesen erregenden Zärtlichkeiten. Wolf-Dieter war jetzt ganz sicher, dass sie ihn nicht zurückweisen würde. Seine Hand umfasste von hinten ihre gesamte Vulva. Sie passte ganz genau in seine Hand. Sanft massierte er, spielte mit ihren weichen, festen, feuchten Schamlippen. Seine Finger tasteten behutsam, tauchten ein, erspürten die Feuchtigkeit, erkundeten ihre Quelle. Sie war so glatt, so zart. Er schob seine Fingerspitzen tiefer zwischen ihre Oberschenkel. Er fühlte, wie sie plötzlich zuckte, Schauer liefen über ihre Beine.

 

Seine Fingerkuppe hatte ihren Kitzler erreicht. Beharrlich kreiste er um diesen geheimnisvollen Punkt der weiblichen Lust, spürte wie ihr Becken begann sich zu bewegen. Zunächst nur ganz langsam, fast unmerklich wiegte sie sich in den Hüften. Aber je stärker ihre Erregung wurde, desto leidenschaftlicher wurden ihre Bewegungen. Wolf-Dieter sank tiefer hinab zu ihrem Unterleib. Er drückte sein Gesicht gegen sie - küsste ihre Backen, ließ seine Zunge spielen - an dieser aufreizenden Spalte. Sein Zeigefinger ließ nicht ab von der heißen, kleinen Perle, die sie so nachhaltig in Schwingungen versetzte. Aber er hatte ja noch andere Finger. Vorsichtig sanken sie tiefer, drückten sich hinein in diese verräterische Nässe, die ihm ihre Lust bekundete.

 

Noch nie hatte er eine Frau geküsst - verwöhnt mit seinen Lippen, mit seiner Zunge - an dieser Stelle, obwohl er alles Andere als ein unerfahrener Mann war. Bisher hatte er dieses Bedürfnis noch nie verspürt. Im Gegenteil, der Gedanke hatte ihn geschreckt. Hier und jetzt - mit ihr - war alles anders. Er wollte sie lecken! Wollte den Geschmack ihrer Honigmöse in sich aufnehmen, diesen erregenden Duft, der ihn schier in den Wahnsinn trieb. „Bitte!“ flüsterte er atemlos. „Bitte, Vera! - Dreh’ dich um!“

 

Als sie sich drehte, hörte er sie leise stöhnen. Sofort hatten seine Hände den weichen, engen Eingang wieder gefunden. Vera half ihm bereitwillig. Sie zog den engen Rock höher hinauf über die Beckenknochen. Wolf-Dieter kniete jetzt vor ihr - hatte ihre pralle Muschi direkt vor sich. Vera hob sich ihm entgegen, stellte den einen Fuß auf die Sitzbank. Wow! Er musste es einfach tun. Er wollte es tun! „Ich will dich - so sehr!“ stöhnte er. Seine Finger spreizten ihre Schamlippen, legten den festen Kitzler bloß. „Ich will dich schmecken - den Saft deiner Lust kosten - deinen Geschmack niemals mehr vergessen. Ich will dich haben - besitzen - ganz und gar zueigen! Für immer und ewig!“

 

Seine Zunge berührte sie. „Jaaah!“ Vera bebte in seinen Armen. Der süße, scharfe Geschmack machte ihn wild. Auch die kleine Perle zitterte unter seiner Zungenspitze. Wolf-Dieter drängte sich noch dichter an sie. Er umarmte ihren Kitzler mit seinen Lippen, drückte ihn sanft zusammen. Vera schob ihre Scheide entgegen - küsste ihn mit diesem wundervollen Mund - leidenschaftlich. Ihre Lippen verschmolzen mit seinen. Niemals hätte er geglaubt, dass ihm diese intime Zärtlichkeit solche Lust bereiten könnte. Sie verrückt zu machen - sehnsüchtig wimmernd nach seiner Liebe! Welch hinreißendes Glücksgefühl! Seine Finger glitten von unten zwischen ihre Backen, tasteten sich weiter vor. Er spürte den engen Eingang ihrer Scheide. Sanft fuhr er mit seinem Daumen darüber hin, spürte wie sie ihr Becken gegen ihn stieß. „Oh jaaa!“ Sie knurrte zwischen zusammengebissenen Zähnen. Sie wollte es! Immer noch saugte er sanft an ihr, streichelte sie tief dazwischen, drückte sich hinein - und zog sich im selben Moment zurück.

 

Vera bog sich zurück, drängte ihm jedoch ihren Unterkörper entgegen, stöhnend vor Gier nach ihm. Jetzt musste er es sehen. Seine Fingerspitze übernahm die Aufgabe seiner Zunge. Immer nachdrücklicher massierte er ihre Klitoris, reizte den nass-glänzenden Eingang! Ihr rosiges, prall-durchblutetes Fleisch erregte ihn. Sein harter Penis zuckte. Ihn da jetzt hinein schieben, zwischen diese gierigen Schamlippen, die ihn aufnehmen, seinen Schwanz streicheln - zum Explodieren bringen würden. Sein Daumen drang ein - stieß zu!

 

Vera stieß einen spitzen Schrei aus. Sie wand sich, zuckte in wilder Ekstase. „Komm!“ flüsterte sie. „Oh bitte! - Jetzt! - Komm!“ Sie zog ihn hoch, riss an seinem Hemd. Ihre Hände verkrallten sich in seinem Brusthaar. „Warum - oh, warum nur?“ Tränen perlten aus ihren Augenwinkeln. Jetzt hatte er seinen steifen Penis in der Hand. Vera griff danach und führte ihn zwischen ihre Schenkel. Wolf-Dieter schloss die Augen - und dann stieß er zu!

 

Sein ganzer Körper bäumte sich auf - eine ungeheuere Woge der Lust überflutete ihn! Und in diesem Augenblick überschwemmte er sie. Stöhnend klammerten sie sich aneinander. Er hielt sie in seinen Armen. Bebend drückte er sich an sie. Das Glück, das ihn erfüllte, war unbeschreiblich. „Ich liebe dich!“ flüsterte er in ihr Haar. Er konnte, wollte sie nicht loslassen, aber sie löste sich sanft aus seinen Armen - küsste ihn zärtlich. Und wieder sah er ihre Tränen. „Warum?“ - hatte sie gefragt. Das fragte er sich jetzt auch.

 

Als der Schaffner ihn ansprach, erschrak er zu Tode. „Herr von Elsen! Wir kommen jetzt nach Berlin! Sie wollten geweckt werden!“ Damit zog er sich zurück. Wolf-Dieter schlug die Augen auf. Fassungslos sah er sich um, dann sprang er auf. Er eilte dem Schaffner nach. „Wo ist sie?“ Fragende Blicke begegneten ihm. „Wer, Herr von Elsen? - Waren Sie heute nicht alleine?“ - Er schüttelte sich, als müsse er aufwachen. Was hieß hier heute? Er reiste doch seit Monaten mit Vera Steinkamp! „Wo ist Frau Steinkamp?“ seine Stimme klang schrill. „Wer soll das sein, Herr von Elsen?“ War dieser Mensch jetzt völlig übergeschnappt? „Wer die Dame ist?“ - Er wurde zunehmend ungehaltener. „Vera Steinkamp! Die Dame, die seit Wochen mit mir nach Berlin fährt! Groß, gut gebaut mit schwarzem Haar und feurigen, schwarzen Augen!“ - „Diese Dame hätte ich nicht vergessen - bestimmt nicht!“ Der Schaffner sah ihn an - irgendwie traurig. „Es tut mir Leid, Herr von Elsen! Aber Sie reisen doch immer alleine!“ Damit drehte er sich um und ließ ihn stehen.

 

Wolf-Dieter von Elsen ging zurück in sein Abteil. „Warum - oh, warum nur?“ Das waren ihre Worte gewesen, und sie hatte Tränen in den Augen gehabt. Auch er hatte Tränen in den Augen, als er in Berlin ausstieg. - Ab sofort würde er fliegen!

 

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