Bis in alle Ewigkeit

 

Sie liebte ihn. Sie liebte ihn schon Jahre lang - unabänderlich!



Sie sah ihn nie wieder - seit 30 Jahren - und doch! Sie liebte ihn und das würde so bleiben - bis in alle Ewigkeit.

 

Er hatte geheiratet. Eine Andere! Eine graue Maus! Vielleicht war sie ihm eine gute Frau. Sie hoffte es!

 

Aber er gehörte ihr! Wieso? - Sie konnte es nicht sagen! Aber er gehörte ihr!

 

Ihrer beider Leben verrann - und sie konnten es nicht erfüllen. Sie waren nicht zusammen! Und doch -  sie hätten zusammengehört! Warum? - Sie wusste es nicht!

 

Und dann geschah es eines Nachts!  Unerwartet! Und doch, es erschreckte sie nicht! Es war, als hätte sie darauf gewartet.

 

Er kam zu ihr! - Er starb! - Und er kam um sich zu verabschieden!

 

 

 

„Meine Liebste! Meine süße Liebste! Kannst Du mir jemals verzeihen? Jetzt erst, im Augenblick meines Todes, erkenne ich, dass Du mein Leben warst! - Verzeih’! Verzeih’ mir! Ich liebe Dich - mehr als mein Leben! - Aber ich habe Dich nicht erkannt!“

 

Seine Gestalt wurde schwächer, begann sich aufzulösen. Ihr Herz brach einfach entzwei. Sie starb - bewegungslos - in dieser kalten Nacht stehend - mit seinem Bild vor ihren Augen. Wenigstens im Tod würden sie vereint sein!

 

„Liebling! Ich schwöre Dir, ich werde Dich erkennen - nächstes Mal! Ich liebe Dich! - Ich liebe Dich! - Gute Reise!

 

Ich werde auf Dich warten! - Ich liebe Dich!“

 

Er verschwand - und sie starb nicht mit ihm. Sie hasste dieses Leben! Er war nicht mehr ein Teil ihrer Welt. Sie hatte ihn immer in ihrer Welt gewusst. Das war ihr Trost gewesen. Und jetzt, als er ging, zeigte er ihr den Weg! Auf einmal war alles wieder da.

 

 


Der Grund!

 

Es war der 21. November 1790. Und es war kurz vor Mitternacht. Marie stand in der Kälte und wartete. Der Schnee fiel immer dichter und ihr war kalt. Aber sie hatte es geschworen. Sie würde hier sein, wenn er kam! Es war verrückt, nein, es war schlicht wahnsinnig, was sie vorhatte. Es würde sie ihr Leben kosten!  Sie wusste es. Aber sie liebte ihn und sie wollte seine Frau werden. Sie wollte ihn nicht alleine lassen. Wenn er sterben musste, wollte sie an seiner Seite sein. Sie wollte mit ihm zusammen sterben, denn ohne ihn leben konnte sie ohnehin nicht.

 

Deshalb stand sie hier, im Schatten von Nôtre-Dame und wartete auf ihr Schicksal. Pierre würde kommen, denn auch er hatte es geschworen! Eigentlich war sie einverstanden mit ihrem Schicksal. Sie hatte es gewählt. Wer konnte das in dieser Zeit schon von sich sagen? Die Revolution war nur zum Teil etwas Gutes. Pierre musste sterben, weil er ein Adeliger war, der Sohn eines großen Herrn. Nicht weil er ein schlechter Mensch gewesen wäre. Nur seine Herkunft war falsch. Und sie liebte ihn - schon seit sie Kinder waren. Sie hatten zusammen gespielt in glücklicheren Tagen - sie, Pierre und Pascal, ihr Bruder.

 

Nun hasste Pascal ihren Mann. In ihrem Herzen war er es längst - ihr Mann. Aber offiziell durfte er es nicht werden. Pascal hatte auf sie eingeredet - mit Engelszungen. Er liebte sie genauso und er fand, sie dürfe nicht sterben, wegen eines Stück Papiers. War sie erst seine Frau, war sie genauso adelig wie er und  - die Guillotine wartete! Wenn Pascal herausfand wo sie war, würde er sie mit Gewalt wegbringen. Sie verstand ihn sogar. Sie war schließlich seine Schwester, seine über Alles geliebte Schwester. Aber Pierre würde kommen und sie würden hineingehen in diese große, wunderschöne Kirche - sie würden heiraten. Ohne Priester und ohne Trauzeugen, ohne Hochzeitskleid und ohne Feier. Sie würde heiraten - nur um mit ihm zusammen sterben zu dürfen. Es war Wahnsinn. - Und doch es war genau das, was sie wollte.

 

Sie hörte leise Schritte und drückte sich noch tiefer in den Schatten ihrer Kirche. Nôtre-Dame war ihre Heimat. Sie kannte jeden  Winkel dieses steingewordenen Wunders. Es war unwahrscheinlich, dass ein anderer um diese Zeit hier zufällig vorbei kam, aber ihr Instinkt sagte ihr, sie müsse vorsichtig sein. Als er um die Ecke bog wusste sie, Pierre war gekommen. Der weite Mantel umwallte ihn, sein Kopf war verborgen unter einer Kapuze und doch erkannte sie ihn. Sie hätte ihn unter Tausenden herausgefunden. Seine Haltung war aristokratisch. Seine Bewegungen majestätisch. Ihr Herz öffnete sich. Ihre Liebe für ihn strömte über. Sie musste es tun. Sie konnte ihn nicht alleine lassen. Es wäre ihr Tod - mit oder ohne Hinrichtung. Deshalb entschied sie sich für ihn und die Guillotine.

 

Als sie aus dem Schatten trat, eilte er zu ihr, nahm sie wortlos in die Arme und drückte sie an sich. „Meine Liebste, meine Einzige!“ seine Stimme brach. Marie suchte seinen Mund, presste ihre kalten Lippen darauf. Er küsste sie - zärtlich!  Er küsste sie! - Marie vergaß wo sie war, vergaß Raum und Zeit. Seine warmen Lippen auf ihren, seine Arme um ihre Taille. All’ das war es, wovon sie geträumt hatte. Sie sollte es haben. Heute Nacht! Nur ein einziges Mal in ihrem Leben.

 

Pierre nahm ihre Hand und zog sie zu der kleinen Holztüre, die so versteckt angebracht war, dass nur wenige Menschen sie finden würden. Sie betraten Hand in Hand die Geborgenheit der Kirche. Er zog sie hinter sich her, zog sie ins Hauptschiff vor den großen Altar. Als er stehen blieb, atmete er schwer. Er nahm die Kapuze ab und sie sah die Striemen in seinem Gesicht. „Was ist geschehen? - Pierre, was ist passiert?“ Ihre Stimme zitterte. Er nahm sie in den Arm. „Mach’ Dir keine Sorgen, nur eine kleine Erinnerung an meinen Gefängniswächter. Aber er ist kein übler Kerl. Er hat mich gehen lassen - im Austausch gegen die Goldstücke - und mein Wort, dass ich zurückkomme.“

 

Innerlich zitterte sie und doch: sie wusste, morgen würden sie sterben - gemeinsam. Was machten da ein paar Striemen? Hoffentlich durfte sie vor ihm gehen. Sie würde nicht aushalten ihn sterben zu sehen. Jetzt durfte sie nicht daran denken. Nur jetzt nicht denken! Sie mussten tun, was zu tun war und dann ein ganzes Leben in eine einzige Nacht hineinpressen. Alle ihre Sehnsüchte mussten sie stillen, in dieser einen Nacht, denn mehr würden sie nicht haben.

 

Pierre kniete nieder und sah zu ihr auf. Sie schob sich die Kapuze von den langen, blonden Haaren und schüttelte sie. Pierres Augen wurden groß und rund. Er liebte ihr Haar und sie trug es normalerweise nicht offen. Sie kniete sich neben ihn und fasste nach seiner Hand. Pierre schloss die Augen und wandte sein Gesicht nach oben. „Herr segne uns!“ bat er leise. „Sieh’ auf uns herab und schenke uns Deinen Segen. Wir habe ihn so nötig - in dieser Zeit.“ Er machte eine lange Pause, dann begann er erneut. „Ich weiß, ich dürfte das nicht tun! Ich weiß, ich dürfte sie nicht zu meiner Frau machen, denn es ist ihr Tod. - Oh Herr, warum hast Du zugelassen, dass sie sich so in mich verliebt?  - Meine Liebe hätte ich noch getragen, aber ihrer Liebe kann ich nicht widerstehen!“

 

Seine Worte waren anklagend. Er wusste, er konnte dem Schicksal nicht entrinnen und das machte ihn zornig. Dann aber sah er sie an und sein Lächeln strahlte auf. „Ich nehme Dich, Marie, zu meiner rechtmäßigen Frau - vor Gott und den Menschen! - Ich kann Dir nur versprechen Dich zu lieben, nicht Dich zu beschützen, denn ich weiß, dass ich Dich nicht beschützen kann! Aber lieben werde ich Dich bis an das Ende der Welt! - Auch der Tod kann unsere Liebe nicht enden - Ich werde Dich wieder finden und mit Dir leben, in einem nächsten Leben und Dir alles Glück dieser Welt zu Füßen legen - das schwöre ich Dir, mein Weib! - Herr segne uns!“ Marie hatte Tränen in den  Augen als sie sein Gesicht umfasste - mit beiden Händen.

 

„Oh Herr! Ich nehme diesen Mann, Pierre de la Barre, zu meinem Ehemann. Ich liebe ihn, denn Du hast ihn zu meinem Schicksal bestimmt! Ich füge mich Deinem Willen und werde ihn lieben bis an das Ende meines, unseres Lebens - bis an das Ende aller Zeit! Das gelobe ich feierlich! Oh Herr, segne uns und beschütze uns! - Amen!“ Sie senkte ergeben den Kopf. Doch dann fiel ihr noch Etwas ein: „Beschütze meinen Bruder  Pascal und hilf ihm, uns zu vergeben!“

 

Pierre stand auf und zog sie auf die Füße, schlang die Arme um sie und küsste sie zärtlich. „Meine Frau!“ flüsterte er. „Komm! Lass’ uns gehen. Ich habe einen besseren Platz gefunden - für unsere Hochzeitsnacht!“ Er brachte sie durch die winterliche Nacht zum Haus seines Verwalters. Er empfing sie freundlich, aber sehr ängstlich und brachte sie in den Keller. Hinter einem schweren Regal, das sie zu zweit zur Seite schoben, war ein kleiner Gang. Sie begaben sich hinein und Pierre half dem Mann von innen, das Regal wieder davor zu ziehen. Wenn sie sein Vaterhaus verließen, konnten sie es durch die Vordertüre tun, denn der Weg führte auf jeden Fall zu Madame Guillotine!

 

Sie bleiben aber im Untergeschoss. Pierre führte sie in eine kleine Kammer. Sie war recht wohnlich eingerichtet. Es stand ein großes Bett darin mit wunderbaren, dicken Plumeaus. Sie würden - trotz den Kälte - nicht frieren, denn den Kamin wagten sie nicht anzumachen. Piere entzündete eine Kerze und drehte sich zu ihr um. „Eigentlich hasse ich diesen Raum!“ sagte er gepresst. „Es ist der Raum, den mein Vater immer benutzte für seine Affären mit den Dienstboten! - Ich habe auch ihn gehasst dafür!“ Er schüttelte den Kopf, als wolle er die Erinnerung vertreiben. „Und nun ist es unsere einzige Zuflucht für die letzte Nacht unseres Lebens.“

 

Er zog seinen Umhang aus und legte ihn auf den Stuhl. Dann kam er zu ihr und nahm sie in die Arme. „Verzeih’ mir, wenn Du kannst!“ flüsterte er und dann küsste er sie so leidenschaftlich, dass sie keinen Gedanken mehr an Verzeihung verschwendete. Auch ihr Umhang fiel zu Boden. Pierre drückte sie nach hinten und sie sanken zusammen auf das Bett. Aber gleich darauf ließ er ab von ihr. „Wenn, dann machen wir es richtig! Nicht wie mein Vater, schnell unter den Rock! - Du bist meine Frau und dies ist unsere erste Nacht!“

 

Langsam knöpfte er ihr Kleid auf, hakte die vielen kleine Häkchen ihrer Korsage auf und küsste dabei jedes kleinste Stück ihrer Haut, das zum Vorschein kam. „Wie wunderschön Du bist!“ flüsterte er, als sie im Kerzenschein vor ihm stand. Marie lächelte. „Du hast mich doch schon so gesehen“, entgegnete sie leise. „Pierre lachte: „Das ist Jahre her und wir waren Kinder und haben mit Pascal im Fluss gebadet! Jetzt ist das etwas ganz Anderes!“ Schnell streifte er seine Kleider ab und hob das dicke Federbett hoch. „Komm zu mir in die Höhle - wie damals im Wald!“

 

Marie schlüpfte zu ihm unter die Decke und schmiegte sich an seine muskulöse Gestalt. Es war das erste Mal, dass sie einen nackten Männerkörper berührte. Schauer liefen über ihre Haut. „Hab’ keine Angst, meine Liebste! Ich liebe Dich, mehr als mein Leben und ich werde Dir nicht weh tun!“ versprach er. Marie hatte keine Angst! Sie wollte ihn, egal zu welchen Bedingungen und sie wollte ihn jetzt. Aber Pierre gab nicht nach. Er liebte sie. Er wollte - einmal im Leben - reines Glück für sie und für sich!

 

Langsam ließ er seine Hände über ihre Hüften gleiten, streichelte ihren Bauch. Zärtlich wanderten sie weiter hinauf, umfassten ihre Brüste. Marie hielt den Atem an. Solche Gefühle kannte sie noch nicht. Er schob die Decke zur Seite und beugte sich über sie. Ihre Brustwarzen waren steif und sie erschauerte, als sie seinen Atem darauf fühlte. „Oh jaa!“ hauchte sie. Seine Zunge berührte sie sanft. Marie stöhnte. Sie fühlte ein Sehnen, eine brennende Begierde in ihrem Leib, die sie selber nicht einordnen konnte. Seine Hände glitten hinunter zu ihren Beinen, berührten sanft ihren Venushügel und - wie von selbst -  spreizte sie ihre Schenkel.

 

„Ich liebe Dich!“ flüsterte sie und schlang ihre Arme um ihn, zog ihn ganz dicht an sich. Da spürte sie ihn! Marie rückte ab von ihm und sah hinab, lächelte leicht und dann tat sie etwas, das er niemals vermutet hätte. Sie nahm sein hartes, pulsierendes Glied ganz vorsichtig in die Hand, so als habe sie Angst ihm weh zu tun. Sanft drückte sie zu - und Pierre schloss die Augen, stöhnte vor ungebändigter Lust. Er hatte nicht erwartet solche Liebesdienste geschenkt zu bekommen. Sie war einfach ein Traum.

 

Seine Hand kehrte zu ihr zurück, massierte zärtlich ihre Scham und glitt tiefer hinunter zwischen ihre Beine. Marie wusste nicht warum, aber sie hatte das Bedürfnis sich ihm noch weiter zu öffnen. Und er erspürte die feuchten Tautropfen, die aus ihrer Lust geboren wurden. Zärtlich verteilte er sie mit seinen Fingern. Als er ihren Kitzler berührte, stöhnte sie auf und ließ sich nach hinten sinken, bot sich ihm schutzlos dar! Sie vergaßen den Raum, die Zeit und das Ende, das ihnen bevorstand. Sie waren nur noch erfüllt von Lust und dem Willen sich gegenseitig höchstes  Glück zu schenken.

 

Pierre kniete sich zwischen ihre Schenkel, drückte sie noch weiter auseinander und sah sie an. Marie stützte sich ab, betrachtete seinen steifen Penis und dann rückte sie noch ein Stück näher. Pierre lächelte. „Meine Liebste! - Meine süße Geliebte! - Meine Frau!“ Er nahm ihn in die Hand und drückte sein Liebespfand gegen sie. Marie war bereit für ihn. Ihre Scheide war feucht und gierig nach seinem Fleisch, öffnete sich bereitwillig seinem harten Phallus und als sie spürte, wie er sich gegen sie drückte, kam sie ihm entgegen. Langsam und stetig presste er sich tiefer in diese warme, feuchte Öffnung. Seine Sehnsucht wurde immer größer, aber er gab sich nicht nach. Als er den Widerstand spürte hielt er inne. „Ich will Dir nicht weh tun“, flüsterte er über ihr. „Du tust mir nicht weh!“ gab sie zurück. Er bewegte sich nicht.

 

Marie wusste nicht weiter. Vielleicht war es Instinkt, der sie bewog. Langsam zog sie sich zurück  und genauso langsam schob sie sich wieder auf ihn. Sie fühlte die Reibung in diesem Körperteil, den sie nie sonderlich beachtet hatte. Jetzt wurde es zum Mittelpunkt ihres Wesens. Sie sehnte sich nach ihm. Wieder zog sie ihr Hinterteil zurück. Und dann stieß sie zu. Pierre stöhnte laut auf und beim nächsten Versuch, konnte er sich nicht mehr beherrschen. Leidenschaftlich stieß er zu und drang tief in sie ein. Marie  keuchte, aber nicht vor Schmerz.

 

Solch ungebändigtes Lustgefühl hatte sie bisher nicht gekannt. Ihn tief in sich zu fühlen war unglaublich. Sie stöhnte, gierig nach mehr. Sie sahen sich an,  sahen sich tief in die Augen und dann begannen sie ein unendlich zärtliches Liebesspiel, ein köstliches Schaukeln, das sie unaufhörlich in die höchsten Stadien der Lust trieb.

 

Pierre spürte ihre weiche, feuchte, heiße Scham an seinem Geschlecht, hörte die Seufzer, die ihm ihre Lust bekundeten und glaubte zu streben vor Glück. Seine Begierde nahm überhand, seine Bewegungen wurden schneller. „Jaah!“ stöhnte er und seine Stöße wurden immer härter. Er fiel über sie und seine Lippen verschlossen ihren Mund. Hungrig küsste er sie, während er immer tiefer in sie eindrang.

 

Auf einmal drehte sie den Kopf zur Seite und atmete rasselnd ein. Keuchte laut. „Oh Pierre, ja, jaa, jaah!“ Sie war auf dem Höhepunkt ihrer Lust angekommen, umschlang ihn mit ihren Beinen und presste ihn in sich, so fest sie nur konnte. Und als er spürte, wie sie sich zitternd unter ihm verkrampfte, ihn hielt und sich gleichzeitig an ihn klammerte, war es vorbei mit all seiner Beherrschung. Mit einem lauten Schrei entlud er sich tief in ihrem warmen Leib. Er umarmte sie, drückte sie an sich, als wolle er für immer mit ihr verschmelzen. Und wenn er die Möglichkeit gehabt hätte, wäre das sein größter Wunsch gewesen!

 

An den Rest der Geschichte zu denken, hatte sie nicht mehr die Kraft! - Nicht heute! Sie wusste nur, sie war vor ihm gestorben, denn ihn sterben zu sehen hätte sie nicht verkraftet. Er nahm es auf sich! Weil er sie liebte! - Er liebte sie - noch immer! Er hatte sein Versprechen gehalten - so wie auch sie ihres hielt - unabänderlich! Er war immer in ihrem Herzen geblieben - von der ersten Sekunde an, als sie ihn wieder sah. Nur hatte sie nicht gewusst, warum das so war. Und jetzt war er gegangen, ohne sie wieder gefunden zu haben. Aber sie hatte sein Wort! Sein Versprechen für nächstes Mal!

 

Und diesmal - so weh es auch tat - verlor sie nicht ihr ganzes Leben, nicht mehr ihre ganze Welt! Und jetzt erkannte sie auch den Sinn, der hinter Allem war. Er hatte Recht gehabt. Es war nicht zu Ende! Noch lange nicht! Außerdem war sie heute nicht mehr allein. Ihr Ehemann würde nach Hause kommen und sie in seine Arme nehmen. Sie liebte ihn so sehr. - So wie er sie! Er würde sie trösten und dann hätte sie auch die Kraft, Pierre gehen zu lassen. Ihr Mann war immer für sie da! Denn diesmal hatte er es geschafft. Er hatte sein Ziel erreicht. Er konnte die Frau, die er liebte, beschützen:

 

Ihr Pascal!

 

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