Lust im Kopf

 

Ich weiß es ja.
Ich darf es nicht.
Und doch!
Ich würde es gerne -
so gerne.
Ich würde noch viel mehr –
so gerne.
Aber ich werde es mir verkneifen,
denn schließlich bin ich ein anständiges Mädchen.
Im richtigen Leben!
;-)



In meinen Träumen bin ich es nicht.
Da kann und darf ich alles –
was immer ich auch möchte.
Ich kann dich anmachen.
Ich kann geil sein und ich kann dich verführen –
vernaschen –
vögeln.
Ich kann mich dir schenken.
Ich kann mich dir anbieten,
aufdrängen sogar...
Obwohl ich nicht glaube,
dass du mich von der Bettkante schubsen würdest.
Du würdest mich hineinziehen –
in dein Bett,
unser Bett –
unser Lotterbett!



Ach ja, bitte!
Tu’ es!
Lass’ es uns tun!
Gemeinsam!
Lass’ uns einander verführen!
Lass’ uns schmusen,
küssen,
anfassen –
unsittlich und geil,
lass uns Sex haben,
lass’ mich dich verlocken,
streicheln mit Blicken –
ausziehen,
deine Haut genießen,
deinen nackten Körper,
deine haarige Brust.
Graumeliert!



Lass’ mich dich berühren.
ICH ziehe dich in MEIN Bett.
Ich will dich!
So komm’ schon endlich!
Reiß’ dir die Kleider vom Leib und komm’!
Spring hinein –
im Kopfsprung.
In dieses süße Abenteuer.
Zumindest in deinen Gedanken.
Tief drin in deinem Kopf –
unsichtbar für die Welt.
Unerlaubt -
und -
unglaublich reizvoll!
So geil!
Du und ich.
Fang an!
So fang’ schon an!
Ich kann nicht mehr warten.



Das Hotel am Berg –
das kleine, süße.
Das Zimmer ganz oben links.
Das, mit der wunderschönen Aussicht –
über das gesamte Tal.
Würdest du hinsehen –
auf diese Aussicht?
Ich nicht!
Ganz sicher nicht.
Das Fenster offen –
weit offen.
So wie damals.
Der Wind,
der schon beinahe ein Sturm ist –
fährt hinein.
Findet uns –
mich und dich.



Ich stehe am Fenster.
Nein!
Ich sehe nicht hinaus.
Oder doch?
Meine Augen blicklos.
Ich sehe nicht, ich spüre.
Mich - Dich!
Meine nackte Haut, erhitzt, hoch sensibel.
Der Wind streichelt mich –
so erregend - so kühl - heiß - wunderbar –
sinnverwirrend. –
Warme Hände greifen nach mir.
Deine Hände.
Schöne Hände mit langen Fingern –
zärtlichen Fingern. –
Jaaahhh! –
Hände auf kühler, erregter Haut.
Schauer überlaufen meinen ganzen Körper.



Du bist da –
bei mir!
Hinter mir, hältst mich, willst mich.
Nackt und gierig.
Dein warmer Leib an meinem.
Du drängst dich an mich –
lässt mich dich spüren.
Dein weiches Fleisch –
dein hartes Fleisch!
Deine Lust – deine Begierde.
Warme Hände umfassen meine Brüste.
Der Wind hat sie betört.
Kühl und lüstern.
Steife Spitzen.
Erregt - hart - kalt –
und darauf –
warme Hände –
Gänsehaut!
Du drückst sie,
hältst sie,
liebst sie,
streichelst,
begehrst sie –
mich!



Dein Leib an meinem.
Ich will dich spüren,
will in deinen Armen gehalten,
geborgen sein.
Mich anschmiegen an warmes,
verlockendes,
sinnliches,
erregtes Fleisch.
Deinen Atem spüren –
in meinem Nacken.
Deine Hände,
die meine Haare verwuscheln –
über den Hals tiefer gleiten,
die Arme hinab –
Brüste umfassen –
drücken –
erregen.
Meine Flanken entlang.
Sie packen mich –
meine Hüften –
ziehen mich dichter heran.
Dichter zu dir –
hin.
Deine Hände auf meinem Po.
Fest zugreifend.
Jaahh!



Ich dehne mich –
recke mich dir entgegen.
Du massierst meine Backen –
und dann –
auf einmal –
mit einem Ruck –
ziehst du mich an dich.
Dicht!
Dein Leib an meinem.
Zusammen!
Einheit.
Du und ich!
Deine Hand auf meiner Lust.
Rasiert - prall - weich - bereit.
Deine Härte zwischen meinen Schenkeln.
Wie bist du bloß so schnell... ?
Egal!
Du bist da.
Am Ziel!
Beinahe.



Spürst du, wie geil ich bin?
Wie feucht?
Das bist du!
Die Begierde nach dir.
Mein Verlangen, dich zu spüren.
Deine Küsse.
Deine Hände.
Deine Zunge.
Genau da!
Ja, da wo es tropft.
Süße Tropfen der Sinnlichkeit.
Wo sich meine Lust in Nektar verwandelt.
Honigseim!
Met!
Der Trank der Götter!
Willst du kosten?
Mich?
Tu’ es!
Bitte!
Ich will es!
Ich will Dich!
Kann nicht warten.
Nicht länger gedulden.
Brav sein.
Schicklich.



Ich möchte schreien vor Lust.
Du machst mich wild!
So wild!
Ich spreize meine Schenkel –
zeige dir, was ich begehre.
Und du kniest nieder.
Willst mich!
Alles und noch mehr.
Deine Zunge –
rau und zart –
streichelt mich.
Gleitet über pralle Backen –
dazwischen.
Hände drängen sich hinab.
Erkunden die feuchte Tiefe.
Berühren - entdecken - erregen – öffnen.
Jetzt - ja, jetzt!
Deine Zunge dringt ein.
Leckt – mich!
Gott jaaah!
Ich will es –
dich!
Lust - Gier –
dich –
deinen Schwanz!
Stoß zu!



„Jaah!“, flüsterst du. - „Jah!“
Dann stehst du auf.
Jetzt!
Ja, jetzt!
Du willst mich – jetzt.
Es!
Tun!
Jaahh!
Ich weiß es.
Ich trete zurück –
beuge mich nach vorn –
präsentiere mich dir –
deinen lüsternen Blicken.
Weit gespreizt - süß und feucht - verlockend.
„Jetzt, jaaa, jetzt!“
Dein Stöhnen fährt mir wie der Sturm in den Unterleib.
Tu’ es!
Jetzt!
Fick mich!



Und dann spüre ich dich.
Deine Hitze!
Glühend!
Hart!
Geil!
Jaahh!
Deine Spitze berührt mich –
rutscht - gleitet - reibt - erregt - drückt –
drängt sich –
tiefer.
Und ich?
Ich will es.
Alles!
Deinen Schwanz –
der mich aufspießt.
Ich kann es nicht erwarten.
Dränge mich dir entgegen.
Stoße mich rückwärts.
Auf dich!
Über dich!
Dich in mich hinein!
Ich will dich so!


Deine Hand fasst nach mir.
Finger spielen in mir.
Teilen die Feuchtigkeit.
Die süße Scham.
Erreichen ihr Ziel.
Berühren mich - meine Lust - meine Härte.
„Jaaaaaahhhhh!“
Mehr!
Und noch - und noch - und noch!
Du!
Großer Gott!
Du machst mich verrückt!
Ich beuge mich tiefer.



Mehr für dich.
Mehr –
Augenlust –
ein nackter - geiler - bereiter.....
Los!
Mach schon!
Meine Brustwarzen reiben auf dem kalten Marmor des Fensterbrettes.
Verzückung!
Ob uns hier jemand sehen kann?
Von unten?
Stößt du zu!
Tief hinein.
Stöhnst!
Knurrst!
Wimmerst!
„Jetzt! - Ja! - Jetzt!“
Ich auch!
„Jetzt!“
Nimm mich mit!
Hinauf in den Himmel.
Den Himmel unserer Lust!
Wenigstens in deinem Kopf!
Da wo es niemand sieht!
Niemand außer mir!
So lass es uns doch erleben!
Bitte!
Jaaahhhh!



Ich zerbeiße mir die Lippen in dem Versuch meinen Schrei zu bändigen.
Kann nicht länger –
verzichten - warten - beherrschen.
„Duuuuuuuuuuuuuuuuuu!“
Zitternd - zuckend –
spüre ich meine Lust –
sie reißt dich mit.
Zieht dich tiefer - in mich - hinein.
Lässt dich überschäumen.
In mir - tief in mir - mit mir.
Wahnsinn!


Begierde - Leidenschaft - Ekstase!
Wind auf nackter Haut!
Deine Hände auf meinen Brüsten!
Du in mir!
Vereint!
In Lust vereint.
Der Sturm hat mich erreicht –
uns erreicht!
Schwillt an –
wird Orkan.
Packt uns - überfällt uns - und verlässt uns –
zitternd.



Als ich zurückkehre –
aus Walhall –
dem Himmel der Götter –
finde ich mich geborgen –
in deinen Armen.
So schön –
so unsittlich –
so verboten und heiß –
doch ersehnt –
so sehr geliebt.
Du!
Ich weiß es ja!
Es darf nicht sein!
Und doch!
Wer zum Teufel weiß es –
außer uns?
Und denken darf ich doch, was ich möchte!
Oder etwa nicht?

 

© BvS

 

 

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