Himmel

Sag mal, steht da wirklich Mia? Meine Mia?
Das kann nicht sein, oder?
Sie ist so … jung, so wunderschön! Wie damals, als ich sie zum ersten Mal sah, in der Kirche – mit ihrer Mutter.
Ihr blondes Haar glänzte golden, und das hellblaue Kleid ließ sie wie einen Engel wirken. Ihre verbissene, ganz in Schwarz gewandete Mutter dagegen sah aus wie das krasse Gegenteil! Und sie sah nicht nur so aus. Sie war Hass durch und durch - und ging jeden Tag in die Kirche. Ihr Mann hatte sie verlassen. Deswegen hasste sie ihn, die Männer, sein Kind und jeden anderen Menschen.

Und da steht nun meine Mia, die Liebe meines Lebens und lächelt mich an.
Hinreißend.

Sie schwebt im … Himmel?
Bin ich gestorben? Endlich? Zeit war es ja! Und alles ist so, wie ich es mir gewünscht hatte. Warm und wohlig, watteweiche Wolken um uns – Sonnenschein. Ich bin voller Bewunderung und Dankbarkeit, sehe mich um.

„Ja was ist, kommst du nun endlich?“
Mias Stimme ist ungeduldig. Ich schwebe ihr entgegen, will sie begrüßen, bin voller Seligkeit und sie …
Sie packt mich und schmeißt mich ins Bett, ähhh … ins Wolkenbett?
„Ich warte schon so lange!“, tönt sie und ist auch schon über mir.
Wir sind … ähhh … nackt?
Gott, ist diese Frau schön! So sexy, so heiß, und ich bin so … geil!

Das ist der Himmel! Genauso muss der Himmel sein!
Aber haben die Priester nicht …?
Scheiß drauf!
Ich liege im herrlichsten Sonnenschein, und mein geiles Weib dreht Pirouetten auf meiner Koppe. Ich lache vor lauter Glück, fasse nach diesen Traumbrüsten und streichle sie, massiere, bis sie anfängt zu stöhnen. Mia beugt sich zu mir und küsst mich. Oh Mann, wie diese Frau küssen kann.

Halleluja!

Ihre Zunge liebkost mich zärtlich, während ihr Unterleib zum Höllentanz ansetzt. Das darf doch alles gar nicht wahr sein. Oder doch, bitte, lieber Gott, lass es wahr sein.

Mia wirft ihr Haar zurück, reckt sich hoch auf und lässt sich fallen. Ich stecke tief in der schönsten aller Höllen in einem Wolkenbett im Himmel. Wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen, das ist LSD!
Meine Schönste wird schneller und schneller und maunzt wie eine Katze.
„Ja, ja, ja!“ Ich hechle ihrer Lust hinterher und komme eine Sekunde nach ihr. Ihre zuckende Muschi bringt mich zur Explosion. Keuchend halte ich sie fest, ziehe sie an mich. Ich werde sie nie wieder loslassen.
Alles ist gut.
Wunderbar!
Himmel!
„Sag mal, du wolltest doch nie Sex?“, frage ich ratlos. „Erst recht nicht solchen Sex!“
Mia entwindet sich meinen Armen und kniet sich neben mich. Sie leckt sinnlich ihre Lippen.
Nein! Sie wird doch wohl nicht?
Echt jetzt?
Mein lebenslanger Wunschtraum … sie macht ihn wahr.
Ich bin im Himmel!
Ja, klar, das weiß ich doch, aber das es so sein würde?
Ihr Mund saugt mich auf, und ich habe schon wieder einen Ständer von Gottes Gnaden.
Ach ja! Wirklich!
Ich grinse, stöhne, winde mich unter ihr und stoße.
Himmel hilf, sie kann das so gut und ihre Finger, was machen die denn jetzt?
Hallo?
Sie knuddeln meine Eier, dass ich die Engelein singen höre.
Apropos Engelein! Da werden doch nicht irgendwo …
Was für eine Vorstellung!
Halleluja!
Ich spritze und spritze, und meine Süße schluckt, leckt und schmatzt. Sie grinst mich so verboten lüstern an, dieses goldige Weib.
„Wie war das nun mit dem schmutzigen Sex und dem Beichten?“
„Na ja, ich hab halt geglaubt, was Mama und die Priester mir gesagt haben von Schuld und Hölle und dem ganzen Trara, aber hier hat’s andere Regeln!“
„Und jetzt?“
Sie grinst.

„ … machen wir weiter!“

 

© Anna