Das Geschenk 2





Das Geschenk 3

Die beiden Schönheiten neben mir hätten unterschiedlicher kaum sein können. Carla war in der Tat die versaute und härtere Variante von Marie, die ich aufrichtig liebte.

„Warum habt ihr nicht gleich mit offenen Karten gespielt?“

„Haben wir einmal zu oft, was zur Folge hatte, dass wie beide leer ausgingen. Ein Kerl der sich in Carla verliebt, muss nicht unbedingt auf mich stehen, vice versa. Also versuchen wir es unabhängig voneinander, wenn es klappt, ist er der Richtige und kann bleiben.“

„Wie viele Richtige … ach, egal.“

„Du bist der Erste.“ Carla sagte das so, dass ich ein „Daddy“ in Gedanken anhängte und so wie sie grinste, sah sie das.

„Wieso hast du ein eigenes Zimmer?“

„Ist Maries Wohnung und mit einem gemeinsamen Schlafzimmer sind getrennte Kerle schwierig. Wenn ich Lust habe, sie zu lecken, schnippe ich mit den Fingern und sie kommt auf Knien zu mir.“

Ich gab ihr einen stellvertretenden Klaps auf den Hintern.

„Danke“, sagte Marie, „aber meiner wäre fester ausgefallen.“

„Wenn du willst, halte ich sie fest.“

Carla verschwand in meiner Umarmung und Marie zwischen ihren Beinen. Der wehrlose Ex-Teenager starb einen langen und offenbar qualvollen Tod, an dessen Ende ich so steinhart war, dass ich mich wortlos zwischen Carlas heftig atmende Lippen schob. Nachdem ich in ihr gekommen war, gab sie Marie einen Kuss an dessen Reaktion ich erkennen konnte, dass mein Geschmack gerade in Marie verfrachtet wurde.

 

„Wie schafft ihr das? Ich könnte, als Mann, keine von euch mit jemandem teilen!“

„Wir sind einfach nicht so besitzergreifend wie ihr Männer.“

„Ihr Hetero-Männer“, ergänzte Carla.

„Selbst jetzt, wo ich euch kenne, würde ich euch nicht denselben Männergeschmack zutrauen.“

„Wieder so ein Männer-Ding“, klärte mich Marie auf, „ihr denkt immer, es müsse ein bestimmter Typ Mann oder Frau sein. Du bist auf uns beide eingegangen, genau das haben wir gesucht.“

„Aber das klang, als hättet ihr das schon lange vorbereitet.“

„Ein paar Wochen. Du hast Carla wie einen Menschen angesehen, als du ihr das erste Mal begegnet bist, nicht wie meine Tochter, einen Teenager oder was auch immer. Das war der Zeitpunkt.“

„Das ist ewig her!“

„Neun Wochen.“

Ich nickte. Das kam hin.

 

„Wie muss ich mir das vorstellen, also unsere Beziehung, ist das …“

„Du musst dir gar nichts vorstellen. Wir lieben dich, wir sind uns absolut sicher, dass das auf Gegenseitigkeit beruht, Ende der Definition.“ Marie hatte eine Projektmanagerinnen-Gabe dafür, Sachen auf den Punkt zu bringen.

„Wir sind nicht dein Exklusiv-Recht. Wir haben andere Frauen, die wir treffen, die zu uns kommen …“

„Die beiden von deinem Geburtstag?“

„Zum Beispiel. Die wollten dich mal sehen.“ Carla grinste.

„Ich weiß nicht, ob ich das kann, also, ob ich euch das für ein Leben lang versprechen kann …“

„Das ist der Punkt. Das musst du nicht. Du bis jetzt hier. Jetzt ist alles perfekt. Lass uns das ausleben. Punkt.“

Damit konnte ich mich anfreunden. Musste ich wohl auch.

 

Wir schliefen zu dritt in Maries Bett, wobei von Schlaf nicht die Rede sein konnte, weil die beiden meine Eroberung feierten, indem sie übereinander herfielen. Die beiden bislang schönsten Anblicke meines Lebens vereinten sich zu einem neuen Highlight, das unangefochten die Spitze einnahm. Was Minuten dauerte, war der Kuss meines Lebens und ich war nicht einmal daran beteiligt. Als sie sahen, wie ich sie anhimmelte, änderte sich das.

„Ihr seid unglaublich! Ich würde euch am liebsten wegschließen.“

„Wirst du nicht. Aber ich schließe jetzt mal was weg.“ Ich landete in Carlas vertrautem Mund, meine Zunge in Maries. Das hier konnte unmöglich eine Steigerung erfahren. Die Welt war perfekt und konnte meinetwegen aufhören, sich zu drehen.

 

Die Steigerung meiner Perfektion bestand darin, dass Marie auf meinem Gesicht saß und Carla auf dem, was sie angerichtet, also aufgerichtet hatte. Ihr Ritt war unerwartet sanft und ich konnte nur gedämpft wahrnehmen, dass der Grund dafür wohl ein neuerlicher Kuss sein musste. Ich hätte Marie beinahe von mir runter befördert, um den beiden dabei zuzusehen. Stattdessen lieferte meine Zunge Marie eine kleine Zutat zu ihrem Wohlbefinden, das sie mir wenig später in flüssiger Form zwischen die Lippen träufelte.

„Nichts für Ungut, mein Lieber, aber genau dafür bist du hier“, sagte Carla, während sie sich auf mich legte, „damit meine Traumfrau noch tausende solcher Abgänge hat wie den eben.“ Sie küsste mich und wir sahen Maries Hintern hinterher, der im Bad verschwand. Ich streichelte Carlas Pobacken und es fühlte sich nicht falsch an, dass sie mich nicht mehr ritt sondern umarmte. Mit Maries zurückgekehrten Armen an uns schliefen wir ein.

 

Meine dezente Morgenlatte musste pinkeln. Meine perfekte Begleitung sah das offenbar anders. Ich spürte zwei Lippenpaare und zwei Zungen, die sich einig waren, wie dieser Tag zu beginnen hatte.

„Ich müsste mal für kleine Ex-Stiefväter“, war alles, was mein morgendlicher Wortwitz zustande brachte.

„Dann mach“, war Carlas Antwort. Marie gab ihr dafür einen Klaps auf den Hinterkopf.

„Was? Deins hab ich auch schon getrunken.“

„Wohl kaum, du hast es an dir runterlaufen lassen.“

„Hallo? Hast du eine Ahnung, was das für eine Menge war? Ich habe die Hälfte an mir runterlaufen lassen, damit du es siehst. Ich dachte, es gefällt dir. Ein bisschen zumindest.“

Marie fuhr mit den Fingern durch Carlas Haare. Diese Spielchen waren nicht ihre Welt, schien mir.

„Mir hätte es gefallen“, gab ich kleinlaut zu.

„Frühstück unter der Dusche“, entschied Carla. Marie verdrehte die Augen, folgte ihr aber und mein zentral untergebrachtes Entscheidungsgremium zog mich quasi an den Eiern mit.

 

Carla erklärte den Ablauf ohne Worte, indem sie vor mir kniete und den Mund aufhielt. Marie stellte sich hinter sie und hielt ihren Kopf fest, was komplett überflüssig war aber irgendwie sexy aussah. Ich pinkelte ihr direkt in den Mund und brach die Regeln, indem ich damit fortfuhr, während sie ihn schloss, um zu schlucken. Ich lenkte den Strahl etwas ungeschickt auf ihre Haare und Maries Bauch, die zurückwich.

„Tschuldigung“, sagte ich eher zu Carla als zu Marie.

„Nicht schlimm“, war Maries Antwort, die fasziniert auf Carla sah, deren Kopf wieder an ihren Bauch drückte und ihr über die nassen Haare strich.

 

Mein bahnbrechendes Experiment entsprang mehr Maries Blick als einem klaren Gedanken.

„Knie dich neben sie“, forderte ich sie auf.

Marie schüttelte den Kopf, bis Carla sie zu sich runterzog. Am Hintern. Oder eher darin. Wie auch immer.

Ich wechselte mit meinem Strahl zwischen zwei abwechselnd geöffneten Lippenpaaren. Maries Gesicht war die pure Aufregung, als ich fertig war.

„Ich könnte schwören, dass ich dein Herz klopfen höre“, nahm mir Carla die Worte aus dem Mund und küsste Marie das Strahlen aus dem Gesicht.

„Das könnt ihr mir gerne heimzahlen“, ließ ich die beiden wissen und Carla brauchte keine Sekunde, um breitbeinig vor mir zu stehen.

„Auf die Knie, Sterblicher!“

Ich ging in die Knie und küsste bei der Gelegenheit die nicht mehr strahlende aber bildschöne Marie.

 

„Mir war ja klar, dass Carla nicht die einzige ist, die drauf steht, aber scheinbar bin ich ja die einzige, der es nichts gibt.“

„Warum kniest du dann, du Schlampe?“ Ich war froh, dass mir Carla wieder die Worte aus dem Mund genommen hatte, obwohl „Schlampe“ nicht über meine Lippen gekommen wäre.

Der Klaps auf Carlas Hintern war laut und hinterließ Spuren.

„Au! Steh auf, sonst bekommst du auch was ab.“

Marie wollte aufstehen, ich hielt sie zurück und gab ihr einen weiteren Kuss, dann kniete ich hinter ihr und hielt ihren Kopf in Carlas Richtung. Sie öffnete ihren Mund und machte meine Hände überflüssig. Ich nahm sie von hinten, nachdem Carlas erste Tropfen in ihrem Mund gelandet waren und ich hätte schwören können, dass ihre Reaktion nicht nur mir galt.

 

Carla ersetzte meine Hände und drückte Maries Kopf zwischen ihre Beine. Maries Schluckgeräusche endeten, ohne dass sie ihren Kopf zurückzog. Carlas Gesicht verriet, dass das nicht grundlos geschah. Sowie ich meine Faszination ob des Anblicks halbwegs überwunden hatte, fing ich wieder an, Marie entspannt von hinten zu nehmen.

 

„Wehe, du kommst in ihr“, sagte Carla mit einer noch immer aufgewühlten Stimme.

Ich war kurz davor, das musste sie bemerkt haben, also zog ich ihn aus Marie und stand auf.

„Dann knie dich besser schnell hin, sonst wird das nichts mehr.“

Statt sich hinzuknien hielt Carla meinen Ständer vor Marie, die ihr direkt in die Augen sah. Carla nickte nur, brachte mich mit ihrer geübten Hand dazu, zwischen Maries Lippen zu kommen und wich deren auf sie fixiertem Blick nicht aus. Als nichts mehr kam, ließ sie mich einfach los.

„Schluck es runter“, sagte sie direkt in Maries Gesicht, vor das sie sich beugte.

Marie schloss ihren Mund und schluckte. Sie schloss dabei die Augen und verzog das Gesicht, als hätten wir ihr Medizin verabreicht.

Der Kuss, den sie von Carla bekam, schien das wiedergutzumachen.

„Das wirst du ab jetzt immer machen und wenn er in mir gekommen ist, wirst du ihn aus mir rauslecken.“

Marie sah Carla an, als hätte sie gerade eine neue Religion erfunden.

 

Die Blicke, die sie austauschten, ließen mich glauben, hier überflüssig zu sein, also wollte ich Frühstück machen.

„Hier geblieben!“ Carla schob mich mit vernachlässigbarem Druck an die Wand.

„Leck seine Eier!“

Marie musste grinsen, weil die schmächtige Carla kaum über Mittel verfügte, ihr etwas zu befehlen, aber sie kam auf Knien zu mir und begann, mit ihrer Zunge an mir zu spielen. Das war nicht ansatzweise so spektakulär wie meine Erinnerung an Carla, blieb aber nicht folgenlos.

 

Carla verließ das Bad, kam aber wieder, noch bevor Marie mich vollständig aufgerichtete hatte. Sie hatte Gleitgel dabei, öffnete es und drückte etwas davon auf ihre Finger. Marie sah zu ihr und schüttelte den Kopf. Ihre Augen schienen gleichzeitig um Gnade zu flehen und sich zu entschuldigen.

„Ich kann das nicht. Ich will nicht.“

Carla schüttelte den Kopf, rollte die Augen nach oben und schmierte mit der rechten Hand das Gleitgel auf ihren eigenen Hintern.

"Sehe ich aus wie der lokale Gleitgel-Lieferant?"

Sie küsste Maries wieder lächelndes Gesicht, dann landete eine Portion des Gleitmittels auf meiner auferstandenen Statue für den Gott der verhinderten Stiefväter.

 

„Gestern wolltest du“, erinnerte ich Marie, als ich in Carla steckte.

„Das war gestern. Vielleicht, wahrscheinlich, ein anderes Mal, aber nicht jetzt.“

Ich war mit meiner Unterbringung in Carla mehr als zufrieden, also behandelte ich sie so schlecht, wie sie es brauchte und sah ihr zu, wie sie versuchte, Maries Zunge aus deren Mund zu entfernen.

Die Akustik des Badezimmers verstärkte den Eindruck, Carla sei kurz davor, den Verstand zu verlieren. Maries Gesicht blieb trotzdem unvermindert fasziniert vor Carlas.

„Ich hab dir schon oft dabei zugehört, dich aber noch nie dabei gesehen.“

Carla konnte nicht antworten, wurde aber noch lauter, weil ich noch fester wurde.

„Ich glaube, sie kommt gleich.“ Marie griff ihr zwischen die Beine und sorgte genau dafür. Ihr Lächeln war dabei so teuflisch wie ich es mir seit Wochen wünschte. Diese beiden waren einfach füreinander gemacht.

 

Carla drohte zusammenzusacken und ich musste sie an der Hüfte aufrecht halten. Ich war nicht mehr weit davon entfernt, in ihr zu kommen und nahm mir das Recht.

Als ich mein Stöhnen Carlas hinzufügte, war es zu spät für eine andere Entscheidung, also war sie jetzt nicht nur befriedigt sondern auch gefüllt.

 

„Leck seinen Schwanz sauber und dann meinen Arsch“, befahl Carla. Marie war schnell mit mir fertig, weil Carla sich über sie stellte und ihre Backen auseinanderzog. Was sie nicht aus sich heraus und in Maries Mund presste, holte die mit ihrer Zunge aus ihr raus. Der Anblick der gierigsten Zunge seit der Erfindung von Eis im Hörnchen brachte mir keine brauchbare aber eine spürbare Erektion ein. Ich fing an, mir einen runterzuholen, weil der Anblick einfach danach verlangte. Das war nicht Wichsen, das war Brauchtumspflege.

 

Meine spontan ausgedrückte Einladung zu einem Frühstück im Bistro wurde einstimmig abgelehnt.

„In meiner Gegenwart wird hier heute niemand etwas anziehen und meine Gegenwart wird vollständig sein.“ Carla ließ selten Zweifel an ihren Absichten.

Ich verbrachte also den Vormittag damit, Marie dabei zuzusehen, wie sie ihre Zunge in Carlas Hintern steckte und Carla dabei zuzuhören, wie buchstäblich atemberaubend sich das anfühlte. Glücklicherweise verlegten sie diese Tätigkeit in Maries Bett und ich konnte dem Anblick liegend aber mit erhobener Statue huldigen.

 

Marie kapitulierte vor ihrer Zunge, die ich mir als taub vorstellte. Carla nutzte meine Latte für Anschauungsunterricht, indem sie Marie vorführte, wie sie mich in weniger als einer Minute mit ihrer Zunge hatte kommen lassen. Die kreisenden Bewegungen verfehlten auch diesmal nicht ihr Ziel, das allerdings zwischen Maries Lippen lag, weil Carla ihr klarmachte, dass das so gehörte.

Der Befehl zum Runterschlucken blieb aus, stattdessen bekam Marie einen Zungenkuss, der offenkundig nur zum Ziel hatte, mich gerecht zwischen den beiden aufzuteilen.

 

Carlas und meine Zunge wechselten sich an Maries Hintern ab. Wir lernten nichts voneinander, weil wir mit vergleichbarer Hingabe vorgingen und sie voneinander ablesen konnten. Das brachte mir ein aufrichtiges Carla-Lächeln ein. Wir bearbeiteten Marie bis sie Carla bat, das Gleitgel zu holen. Carla arbeitete es mit einem, dann mit zwei Fingern in Maries Rosette ein und brachte sie, auch dank der Bemühungen ihrer zweiten Hand, fast dazu, zu kommen. Das erhöhte definitiv Maries Bereitschaft, es jetzt auch mit meinem Schwanz zu versuchen. Carla wollte, dass sich Marie dabei auf ihr Gesicht setzte, die lehnte aber ab.

„Ich muss mich konzentrieren, Süße. Später!“

Ich rechnete schon mit Carlas Schnarchen, so langsam bewegte ich mich in Marie. Nach kurzem Stillstand und Maries Aufforderung bewegte ich mich weiter und nach Minuten etwas regelmäßiger und schneller.

„Das sieht mir nicht mehr sehr konzentriert aus“, stellte Carla fest und ihr Gesicht verschwand unter Marie. Ich konnte weder sehen noch hören, was sie da anstellte, außer an Maries lauter und beständiger werdendem Stöhnen.

 

Marie nahm ich vielleicht halb so fest und halb so schnell wie ich es bei Carla hätte machen müssen. Sie war trotzdem hörbar überfordert und ich kurz davor, in ihrem bis eben jungfräulichen Hintern zu kommen. Ich fügte ihrer verbalen Selbstaufgabe eine zweite Stimme hinzu, dann spritzte ich in ihr ab. Carla stellte sicher, dass Marie kam und ich sah ihr dabei zu. Ihr Gesicht nahm verzweifelte Züge an, sah dann aber so friedlich aus wie das von Carla, das sich in mein Gedächtnis eingraviert hatte.

 

„Ich finde ja, sie hat es verdient, mich aus deinem Hintern zu lecken.“ Ich grinste Marie in ihr postkoitales Gesicht.

Statt zu protestieren legte Carla gleich los und legte die Arme um Marie, als müsste sie verhindern, dass sie floh. Ich hätte nicht sagen können, welche der beiden lauter stöhnte. Als ich in Maries Mund steckte, kam der Lärm allerdings nur noch von unten. Sie versuchte mit ihrer Zunge, was Carla ihr vorgemacht hatte, war aber durch letztere arg abgelenkt. Ich kam trotzdem, sie behielt es im Mund und stieg von Carla ab. Deren Protest wurde von einem Zungenkuss unterbunden.

 

Carla schluckte, sah Marie an, dann mich.

„Was habt ihr gemacht, während ich hier unten war?“

„Die Zeit genutzt“, sagte Marie.

„Das war keine sehr große aber eine überraschende Ladung“, gab Carla zu, „so darfst du mich gerne öfter überraschen“. Sie ließ sich das Grinsen wegküssen und die beiden bildeten wieder den schönsten Anblick, den ich mir vorstellen konnte.

 

Mit meiner eingefallenen Statue war noch eine ganze Weile nichts anzufangen, mit meiner Zunge allerdings schon, also wechselte ich zwischen den Schenkelinnenseiten meiner beiden Traumfrauen und holte mir neben einem nassen Gesicht auch noch eine von Frauenhand zerstörte Frisur ab. Als ich es ihnen gleichzeitig mit den Fingern machte, holte ich mir von beiden das Versprechen ab, ihnen morgen für mindestens eine Stunde bei einer Neunundsechzig zusehen zu dürfen. Als sie hörbar auf ihren Abgang zusteuerten, machte ich zwei daraus. Das versprach ein netter Tag zu werden, morgen und ich war schuld daran, denn ich hatte aufgegessen.

 

Carla wie Marie erhielten einen dicken Kuss von mir, hielten sich an den Händen und sahen sich an.

„Ich hab’s dir gesagt, das wird genial.“ Ich konnte mir das Gespräch vorstellen, aus dem Marie zitierte. Sie lagen so da, bis sie wieder zu Atem gekommen waren und auf ihren Hunger aufmerksam wurden. Wir gönnten dem Bett eine Pause und kochten, was bedeutete, dass ich kochte und die beiden dabei an meinem Hintern oder der einzigen Nudel spielten, die nicht auf dem Speiseplan stand.

 

Nichts hätte besser schmecken können als Spaghetti mit fettigem Pesto, weil ich sie in der Gesellschaft von zwei frisch gevögelten und nach mehr aussehenden nackten Schönheiten aß. Georg erhielt eine SMS mit dem Text „Heute kein Bier“ und antwortete mit „Kann mir denken, warum“ und einem Bild, das ich den beiden lieber nicht zeigte.

 

Nach dem Essen fühlten sich die beiden offenbar gestärkt und erholt genug, gleich in die Neunundsechzig überzugehen. Ich blickte sie neben ihnen liegend an und sah nicht ein, warum ich es mir hier als einziger selbst machen musste. Ich kniete mich abwechselnd vor und hinter das Zahlengebilde, steckte entweder in einem Mund oder dessen Opfer, je nachdem, wer von beiden bereiter schien oder mir angenehmer.

 

„Ich möchte die werte Damenrunde darüber informieren, dass hier gleich eine gepflegte aber nicht nennenswerte Sauerei ansteht. Vorbestellungen werden ab sofort entgegengenommen.“ Carlas Kichern hörte sich fast wie Gurgeln an, weil sie es praktisch aus Marie heraus vernehmen ließ. Da ich keine Bestellung erhielt, kniete ich vor Maries Gesicht.

„Wusste ich“, war deren Kommentar.

„Nur der Übung wegen“, erklärte ich. Sie verdrehte die Augen, grinste aber. Eine vertretbare Mischung.

„Willst du was abhaben?“

„Ich bin hier bestens versorgt, danke. Falls du wider Erwarten Nennenswertes aus seinen Eiern beförderst, wirst du nochmal vorstellig werden müssen.“

Ich konnte der auf dem Rücken liegenden Carla schlecht einen Klaps auf den Hintern geben, also kniff ich ihr in den einzigen Nippel, den ich zu greifen bekam. Sie stöhnte nur, wenn auch mit hörbarem Protest.

 

Marie machte nichts mit ihrer Zunge, ließ sich aber den Kopf anheben, als ich soweit war und öffnete ihre schönen Lippen. Es war nicht besonders viel Druck dahinter und die Menge war weit von jedem Rekord entfernt, auch dem nicht buchgeführten persönlichen, aber es war schön anzusehen, wie sie damit kämpfte, alles in sich zu behalten und wie sie nach wie vor die Augen schloss, als sie es schluckte.

„Du hast gerade hier hinten das Gesicht verzogen“, ließ uns Carla wissen. Marie brach augenblicklich in Gelächter aus und zerstörte die schönste Neunundsechzig aller Zeiten, indem sie von Carla abstieg und sie am Inhalt ihres Mundes teilhaben ließ, obwohl das Wesentliche schon verschwunden war.

 

„Ihr seid das Beste, das mir je passiert ist.“

„Dito. Und jetzt komm her, Daddy, Mami braucht Fleisch!“

„Lass den Daddy-Scheiß“, äffte Carla mich nach und ich wusste nicht, welcher der beiden zuerst der Hintern versohlt gehörte.

„Ist augenscheinlich nur noch Sushi im Angebot“, meldete sich Carla freiwillig. Der viel zu feste Schlag auf ihren Hintern ließ sie aufschreien und ihre Augen funkeln.

In der kleinen Raubkatze steckten mehr Phantasien und Vorlieben als in Marie und mir zusammen.

 

„Was machen wir morgen?“ Carla las meine Gedanken von den Blicken ab, die ich ihr zuwarf.

„Ihr beide macht drei Stunden diese Yin und Yang Nummer, ich sehe dabei zu und trinke Bier.“

„Du hast’n Vogel“, fand Marie, „du hattest deine Neunundsechzig. Hier wird nicht nur zugeguckt, hier wird sich beteiligt.“

„Ihr habt mir für morgen drei Stunden versprochen. Dass ihr heute nicht die Finger voneinander lassen konntet, ist nicht mein Problem.“

Zwei über mich herfallende Raubkatzen, die nichts Besseres zu tun hatten, als mich durchzukitzeln, waren die gerechte Strafe für eine weitere Stunde, die ich ihnen aus den Rippen geleiert hatte.

 

© Joyce Cunnings