Alexander und Bettina


9. Das Gespräch

Als sie nach Hause kam war sie so kaputt, dass sie sich nur noch hinlegen wollte. Was war das für ein Tag gewesen!? Was für eine Woche!? Sie wusste nicht, wo sie anfangen sollte, so viel Arbeit war über sie herein gebrochen. Außerdem sehnte sie sich nach Alexander. Wenn sie ihn nur sehen könnte! Nur mit ihm zu reden, wäre schon wundervoll gewesen, aber sie sah ihn immer nur von weitem. Es war schon fast drei Wochen her, dass sie bei ihm gewesen war. Um es genau zu sagen: 19 Tage! Und da hatte sie purer Hunger nach seiner Zärtlichkeit getrieben. Beinahe war sie schon wieder an diesem Punkt. Eigentlich war sie dankbar für den Stress, den sie zur Zeit aushalten musste, denn er lenkte sie von ihrer Sehnsucht ab. 

 

Jetzt war sie allerdings so fertig, dass sie nicht einmal mehr klar denken konnte. Sie zog sich aus und ging ins Bad. Sie brauchte ganz dringend eine Dusche, um überhaupt wieder normal zu werden, dann würde sie etwas zu Abend essen und früh ins Bett gehen. Als das warme Wasser über ihren Körper lief, löste das zum ersten Mal an diesem Tag ein Wohlgefühl aus. Gott sei Dank, dieser schreckliche Tag war vorbei! Jetzt konnte sie den Abend genießen. Sie stellte den Wasserstrahl auf stark und massierte ihre schmerzenden Beine. Die Wärme tat ihr gut. Langsam entspannte sie sich. Bettina ließ den Strahl ihre Beine hinauf wandern. Als sie an der Innenseite ihrer Oberschenkel angekommen war, dachte sie an Alexander. Sie hätte ihn so gerne wiedergesehen!

 

Vorsichtig regulierte sie die Temperatur des Wassers und den Druck. Dann ließ sie die warme Wohltat über ihren ganzen Körper wandern. Der Seifenschaum glitt an ihr entlang und sie fühlte sich sauber und frisch. Als sie ihre Brüste umkreiste, stellte sie das Wasser kälter. Sie schnappte erschrocken nach Luft. Ihre Knospen zogen sich zusammen und auf einmal überkam sie die Lust. „Oh Alexander, ich wollte du wärst hier!“, flüsterte sie. Entspannt lehnte sie sich an die Wand und öffnete ihre Beine. Der Wasserstrahl prasselte auf ihren Venushügel. Das Kribbeln in ihrem Unterleib verstärkte sich. Ohne sich darüber Rechenschaft abzulegen, was sie tat, verstärkte sie den Strahl, ließ sich streicheln - massieren von der Gewalt des Wassers. Sie stöhnte leise und schloss die Augen.

 

In ihrer Vorstellung waren es seine Hände, die sich zwischen ihren Schenkeln vergnügten. Seine Finger schmeichelten sich ein, versanken immer tiefer in ihr. Bettina schob ihre Hüften nach vorne. Sie reckte sich ihm entgegen …

 

Ausgerechnet jetzt läutete ihr Handy! Alexander!

Hastig stellte sie das Wasser ab, griff nach einem großen Badetuch und lief hinüber ins Schlafzimmer.

„Hallo?“

Stille

„Hallo?“ Hatte sie ihm die Sprache verschlagen?

Nichts! Dann erklang sein leises Räuspern. Wie ein Blitz durchfuhr es sie! Sie könnten … „Halloo-o! Für den Fall, dass du kein Interesse hast, mit mir zu sprechen, werde ich mich jetzt weiter … abtrocknen!“ Sie legte eine Pause ein.

 

„Du bist … nass?“, flüsterte Alexander heiser.

Sie hatte es schon wieder geschafft. Den ganzen Tag über war sie in seinen Gedanken gewesen, und nun, am Abend, konnte er einfach nicht mehr. Er musste … zumindest ihre Stimme hören. Und dann … war sie gerade unter der Dusche …! Plötzlich verstand er. Sie war nass, und sie war … NACKT! Die Erkenntnis traf ihn wie ein Schlag - genau zwischen den Beinen.

„Sie ist nackt! Sie ist nackt! Sie ist nackt!“, wirbelte es durch seinen Kopf. Er brachte einfach kein Wort mehr heraus, denn sein Hals fühlte sich wie zugeschnürt an.

 

„Sag mir, dass du … mich willst!“, flüsterte Bettina.

Alexander räusperte sich noch mal, dann krächzte er: „Du bringst mich immer wieder aus der Fassung! Ich kann nicht mal mehr telefonieren … mit dir! Woran liegt das nur?“

„Ich nackt bin und … patschnass! Könnte es sein, dass es etwas damit zu tun hat?“

Er nickte. „Natürlich!“ krächzte er. „Ich wollte, ich könnte dich sehen, ich wollte, ich könnte dich anfassen, ich wollte … oh Gott, ich will!“ Alexander hörte ihr leises Lachen und schon fühlte er sich besser als heute den ganzen Tag über. „Ich vermisse dich so sehr, meine Bettina!“

 

„Wo bist du?“, fragte sie neugierig.

„Ich bin gerade nach Hause gekommen, und ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten. Ich habe dich heute Morgen beobachtet, als ihr auf dem Sportplatz eure Runden gedreht habt!“

„Und seitdem denkst du an mich?“

„Ich denke pausenlos an dich, und jetzt ganz besonders. Warst du wirklich … unter der Dusche?“, fragte er neugierig.

„Ja, mein Schatz, ich war in der Dusche, und ich bin ganz sauber! Vom Kopf bis zu den Zehen, und außerdem dufte ich verführerisch. Nur ist mir ziemlich kalt. Du hast doch sicher nichts dagegen, wenn ich mich in mein Bett lege?“ Bettina hörte ihn lachen.

„Nein, ich habe ganz und gar nichts dagegen, wenn du ins Bett gehst, besonders dann nicht, wenn du mit mir ins Bett gehst! Nimm mich mit, Süße!“

 

Sie überlegte kurz und dann flüsterte sie: „Ich nehme dich mit. Ich hier und du dort. -  Alexander! Zieh dich aus!“

Sein Atem ging auf einmal schneller. Er war elektrisiert und ihre Idee faszinierte ihn. Ungeduldig befreite er sich von seinem Anzug, ließ alles auf den Boden fallen.

Bettina hörte, wie er keuchte. Sie wusste, was er tat, und allein der Gedanke machte sie an. „Ich habe solche Sehnsucht nach dir!“, bekannte sie. „Weißt du, was ich in der Dusche gemacht habe?“ Mit einer Hand zog sie die Decke zurück, die andere hielt das Handy. Sie legte sich auf ihr Bett.

Alexander war mittlerweile auch am Ziel. „Ich liege im Bett - zusammen mit dir!“ Er atmete schwer. „Was hast du getan, in der Dusche? Erzähl es mir!“

 

Bettina überlegte. Sie wusste nicht, ob sie das tun sollte. Das war wohl so eine Art Telefonsex, was da zwischen ihnen ablief. Ob sie das wollte? Aber schließlich hatte sie damit angefangen!

 

Alexander hielt die Luft an. Instinktiv spürte er ihre Zweifel. Er wollte ihr die Scheu nehmen, also begann er: „Weißt du, meine Kleine, ich bin so glücklich deine Stimme zu hören. Ich möchte dich am liebsten in die Arme nehmen und ganz nah an mich ziehen, deine weiche Haut spüren - an meiner. Mein Bett ist so kalt und so furchtbar leer - ohne dich! Ich friere! Ich war nämlich nicht unter der Dusche, aber ich wäre so gerne bei dir gewesen. Ich hätte dir bestimmt helfen können - so wie in Paris!“ -

Das war das Stichwort. Bettina fand es jetzt gar nicht mehr unangenehm, ihm ihre Gefühle, ihre Erlebnisse zu erzählen. „Ich war so müde und so fertig, als ich heimkam, aber als das heiße Wasser an meiner Haut entlang lief, habe ich mir vorgestellt, es wären deine Hände. Es ging mir gleich besser.“ Sie hörte seinen Atem an ihrem Ohr, er keuchte leise. Irgendwie war es, als sei er bei ihr.

 

„Der Wasserstrahl ist bestimmt ein guter Ersatz, aber meine Hände wären sicher zärtlicher gewesen!“, meinte er. „Wo … habe ich dich gestreichelt?“ Eine ganze Weile hörte er nur ihr leises Atmen. „Wo, Liebling? Habe ich … deinen wundervollen Busen berührt? Habe ich ihn geküsst? Deine kleine, feste Knospe geleckt? Oh Gott, ich wollte du wärst hier!“ Er stöhnte.

 

Bettinas Finger hatte sich inzwischen selbständig gemacht. Sie massierten ihren Schamberg. Sie wollte ihren Alexander bei sich spüren, mit ihm schlafen. Sie platzte vor Sehnsucht, und sie wollte es ihm zeigen! „Wo hast du deine Hand?“ fragte sie verhalten.

Alexander schluckte. Er konnte ihr doch nicht sagen, was er tat, oder? „Nirgends!“ Aber vielleicht doch! - „Wo … hast du … deine?“

Bettina lächelte. Er war genauso befangen wie sie, war gar nicht so cool, wie sie gedacht hatte. Hier waren sie gleich, deshalb flüsterte sie: „Auch nirgends … aber es fühlt sich gut an!“

Er konnte und er würde! „Meine süße, zauberhafte Bettina, ich habe … so etwas noch nie … am Telefon, aber … ich bin … so … heiß auf dich. Ich möchte dich so gerne spüren, deine … Brüste massieren, über deinen Bauch streicheln, weiter hinab zu deinem … süßen …“

Sie hörte nur noch schweren Atem - ihren und seinen. Sie war so erregt, dass sie alles um sich herum vergaß.

 

„Ich will dich spüren, muss dich ganz einfach spüren!“ Sie legte das Handy neben ihren Kopf und begann. „Leih mir noch mal deine Hände!“ keuchte sie. „Deine Finger berühren meine Muschi, umschließen meinen Schamhügel, massieren ihn. Du … öffnest … meine Lippen. Oh mein Gott, Alexander … ich bin so feucht! Spürst du es?“ Sie brauchte eine Weile bevor sie wieder atmen konnte. Mit geschlossenen Augen, den Kopf in den Nacken gelegt stellte sie sich vor, ihn bei sich zu haben. Sie glaubte seinen Körper auf sich zu spüren, und dann hörte sie seine heisere Stimme:

 

„Liebes, mein Liebes! Du machst mich verrückt, so geil! Ich will … deine Möse sehen, öffnen, meine Finger hineinschieben … lecken … saugen, einen Kitzler spüren … an meiner … Zunge! Meine Fingerspitze … oh ja! Schatz, ich kann nicht anders, verzeih, ich muss mir selber helfen, sonst platze ich!“

 

„Jaaah, Liebster, ja, mach! Ich liebe dich, und ich tue es für dich. Ich will es, will, dass du es mir zeigst. Nimm ihn in die Hand! Komm Alexander, fass ihn an! Stell dir vor, es sind meine Hände. Sei ganz zärtlich, und … ER ist mein Liebster! Ich … werde dich jetzt küssen, ganz langsam, ganz zärtlich!“ Bettina stöhnte laut. Sie war selber drauf und dran zu platzen. Wenn sie so weiter machte, würde sie vor ihm einen Wahnsinns-Orgasmus haben. Sie fantasierte sich zu ihm. „Ich knie nieder, Liebster, habe ihn jetzt … direkt vor meiner Nase, deinen … starken Schwanz! Ich … Gott … ich lege meine Lippen auf die … deine Spitze, schiebe meine Zunge … unter … unter deine Vorhaut! Spürst du es, Alexander? Kannst du … das fühlen!?“

Bettina konnte nicht weiter sprechen. Ihre Finger kreisten, ihr Becken hob und senkte sich, und dann stieß sie gegen seinen Steifen, fühlte, wie er eindrang. „Oh ja, ja, ja, duuu! Ich kann dich spüren, spüre, wie du ihn … mir hineinschiebst! Er ist so hart, so groß … so wunderbar, Alexander!“ Sie zitterte, zuckte unter dem Ansturm der Gefühle.

„Alexander!“ Es war ein Schrei purer Leidenschaft.

 

Dieses Spiel schaffte ihn. Er röchelte vor Gier! „Geliebte! Ich fühle dich, deine feuchte … geile … Votze an … meinem Schwanz …“ Er wusste, es gab keine andere Möglichkeit mehr, massierte sich immer fester. Sie war ihm nun so nahe, wie sie nur sein konnte. „Ich spreize deine Beine weit und knie mich dazwischen … meine Eichel berührt dich. Ich sehe … deine Titten, fasse sie an, lecke, sauge und … dann stoße ich … hinein in … oh ja! Ich, ja, ich … oh jaahh!“ Seine Stimme brach. Er stöhnte nur noch, wand sich in Lust, explodierte in ihr … in seiner Hand! Alexander wusste nicht mehr, wo er war. In seinen Kopf, in seinem Herzen war sie bei ihm. „Komm, oh bitte! Komm, komm zu mir, Liebes! Ich brauche dich!“, hörte sie ihn schluchzen, und als sie seine raue Stimme hörte, konnte auch sie ihre Beherrschung nicht länger aufrecht halten. Tränen liefen über ihre Wangen.

„Ich liebe dich!“ flüsterte sie. „Ich liebe dich!“

 

Sie konnten das Handy nicht aus weg legen. Es war die einzige Verbindung, die ihnen blieb, und so legte sie ihre Wange ans Display. Alexander flüsterte Liebesworte, die ihn mit ihr verbanden und so schliefen sie ein, im Wissen ein erregendes Erlebnis miteinander geteilt zu haben.