Gespräch mit der Freundin

 

Drei Uhr pünktlich. Das Telefon läutet. Auf meine Freundin ist Verlass. Jeden Sonntagnachmittag ratschen wir. Heute warte ich schon sehnsüchtig. Ich lasse sie gar nicht zu Wort kommen, sondern sprudle gleich los:

„Stell dir bloß vor, heute früh … es war schon halb neun, als ich aufwachte.
Lag vielleicht daran, dass wir heute Nacht erst um halb zwei ins Bett sind. Ist ja Sonntag!
Elias ließ ich schlafen, er schläft doch so gerne lang.

Dann meine Routine:
Ins Bad, ausziehen, wiegen. Klasse! Stell dir vor: Ein Pfund abgenommen!
Mein Rasierer brauchte eine neue Klinge. Duschen, Zähneputzen, Deo, Parfüm, Lippenstift, Wimperntusche.
Beim Body kam mir die Idee.
… wäre doch sicher nett.“ Ich kichere.

„War ne ganz tolle Idee!
Ohne Body bin ich ins Schlafzimmer, knie mich aufs Bett. Elias ist aufgewacht, blinzelt - und ich rücke näher. Ich weiß doch, was er liebt, also krieche ich über ihn, drücke ihm meine Brüste ins Gesicht.
„Hmmm! So liebe ich es geweckt zu werden!“, murmelt er dazwischen hervor. „Komm zu mir!“, hebt Decke, und ich kuschele mich in seine Wärme.
Weißt du, ich liebe seine Hände auf mir, und er gönnt sie mir aus-gieb-igst.

„Ich liebe deine Haut!“, schnurrt er.

Mein Öl stand griffbereit, also drehe ich mich, hole es und halte ihm meinen Po unter die Nase. Und er knetet sooo schön, arbeitet sich vor! Wunderbar, sage ich dir! Eine Weile habe ich still gehalten - schwelge.
Dann lege ich mich auf den Rücken, taste … hole ihn mir.
„Hmmmm!“ Er ist steinhart und glitscht in meine Hand. Ich habe ihn ganz sanft massiert, die Fingerspitzen tiefer geschoben und seine Eier geknuddelt. Die waren noch nicht frisch rasiert, war mir aber wurscht.
Ich liebe diesen Schwanz! Meine Finger umschließen ihn eng wie ein Handschuh. Elias liiieeebt das und stöhnte laut, ließ mich aber noch eine Weile gewähren, erst dann ging er auf Abstand.

„Wenn du so weitermachst, geht das nicht mehr lange!“, flüsterte er heiser.

Das aber verheißt den wahren Genuss. Du hast ja keine Ahnung, wie gut dieser Mann ist!
Er hat die Bettdecke beiseitegeschoben und seine Hand auf meine Muschi gelegt.
War das guuuut! Ich spreizte meine Schenkel und dann habe ich gespürt, wie er in meine Feuchtigkeit eintaucht. Wie sich das anfühlte! Wundervoll. Sein Atem hat mich gestreichelt, war aber nur die Vorhut. Diese Zunge! Sie kitzelt immer sooo schön!
Oh Mann, er kann das wirklich! Natürlich kennt er mich in- und auswendig, trotzdem!

Ich bog mich ihm entgegen, weit offen und sooo geil.
Eli hat seine Fingerspitze geleckt und meine Klit gefunden.
Hmmm, wie sehr ich das liebe!
Die andere Hand kam dazu. Weißt du, er trifft immer genau die Stelle - zwischen innen und außen. So hinreißend geil - oben und unten gleichzeitig. Das weiß er natürlich! Und wenn er stößt … unglaublich! Genauso, wie es am aufregendsten ist. Langsam und mit Nachdruck am Ende, den Handballen am Damm.
Glaube mir, ich hab ihn angebettelt schneller zu machen, tut er aber nicht. Soll er auch gar nicht. Es ist geil, genauso wie es ist! Ein Wahnsinns-Orgasmus. Ich schwelge immer noch … und dann, als ich denke, nun ist er dran, hält er mich fest.

„Genieße es, Süße!“, hat er gesagt.
War das schööön!





Hey Sanne, bist du noch da?“





Und dann falle ich tot um.

„Ich … bin noch da!“, tönt mir der Bass von Sannes Mann Jan entgegen.
„Oh Scheiße!“ Zu mehr bin ich momentan nicht fähig.
„Geht's noch weiter?“
Eine Zeitlang herrscht Stille. Peinlich!
„Keine Bange, diese … Lehrstunde bleibt unter uns. Danke übrigens!“

Tuuuut - tuuuut - tuuuut

Mir wird grade schlecht.

 

© Anna