Geschäftliche Beziehungen

 

Er kannte sie schon lange. Laura! Sie hatte schon mehrere Lampen bei ihm gekauft. Sein Laden war aber auch der größte und schönste auf diesem Gebiet. Das erste Mal war sie mit ihrem Mann bei ihm gewesen, und er hatte ihr eine sündteure Tiffany-Lampe verkauft. Beim zweiten Mal waren sie sogar zu dritt gekommen. Ehemann und Schwiegervater im Schlepptau kaufte sie eine Stehlampe - ebenfalls eine echte Tiffany.
 
                                                       ***
 
Laura Beyerlein war eine hübsche Frau. So eine, die ihm gefiel. Nicht zu groß, nicht zu dünn und mit einer blonden Windstoßfrisur. Schöne Beine hatte sie außerdem, und diesmal trug sie ein Kleid mit einem sensationellen Dekolleté, als sie in seinen Laden kam - allein!
 
„Ahhh, Frau Beyerlein! Wie schön, dass Sie vorbeikommen!“, begrüßte er diese gute Kundin.
 
Sie lächelte süß. „Ich habe da ein Problem Herr Hartmann!“
 
Er sah sie gespannt an.
 
Ihre Augen blitzten. „Ich brauche einen Mann …“ Sie betrachtete angelegentlich eine Lampe. „Ja, ähhhh … einen Mann … für alle Fälle!“
 
Hannes sah sein Konterfei im Spiegel und musste zugeben, dass was er da sah, nicht sein intelligentester Gesichtsausdruck war. Er war nicht sicher, was sie damit sagen wollte, also zog er es vor zu schweigen.
 
Laura sah ihn an - erwartungsvoll. Nachdem aber nichts kam, sagte sie: „Ich bräuchte in meinem Flur zwei Wandlampen - neben dem großen Spiegel, Sie wissen schon!“
 
Hannes atmete auf. Da hatte er sich wohl vertan! War doch alles ganz harmlos. Diesmal zumindest. Er hatte da, als Elektriker, schon einiges erlebt, aber hier war das wohl anders. „Ja, liebe Frau Beyerlein, ich kann Ihnen da aber leider nicht helfen!“
 
„Laura! Ich bin die Laura!“
 
Er lächelte. „Hannes!“, erwiderte er. „Und … Laura! Ja … klar! Ich meine, ich kann Ihnen wohl die Lampen verkaufen und anschließen, aber die Schlitze in die Wand, die schlage ich nicht!“
 
„Kein Problem! Das habe ich auch nicht erwartet. Die Schlitze werden schon da sein, wenn sie kommen! Das machen mein Mann und mein Schwiegervater. Sie müssen dann nur noch … verlegen! Ähhh … die Leitungen verlegen!“
 
Verflixt! Das war jetzt aber schon zweideutig. Oder eher eindeutig! Was sollte das werden? Er war so gut mit ihr klargekommen, bisher, und nun sowas! Aber sie drehte sich schon wieder um und steuerte zielsicher auf die Wandlampen zu. Natürlich wieder Tiffany und natürlich wieder teuer! Na klar, das gefiel ihm. Innerhalb kurzer Zeit hatte sie die beiden teuersten Lämpchen gekauft und bezahlt.
 
„Ich rufe Sie an, wenn die Schlitze fertig sind!“
 
„Mache ich doch gerne für Sie!“ Angesichts der etwas eigenartigen Situation stimmte das zwar nicht so ganz, aber was sollte er tun? Er würde dieses Rohr, ähhhh … diese Leitung verlegen - und basta!
 
                                                       ***
 
Drei Tage später rief sie an. Sie war sehr freundlich und gar nicht zweideutig. Vielleicht hatte er ja doch etwas missverstanden. Sie verabredeten sich gleich für den Abend. Trotzdem war ihm etwas mulmig, als er an ihrer Haustüre klingelte. Aber nein! Es war alles in Ordnung. Der Schwiegervater öffnete die Türe, und hinter ihm stand der Ehemann!
 
Hannes grinste. Was er sich bloß immer einbildete.
 
Und dann kam Laura! Was heißt „sie kam“? Sie trat auf!
 
Hammer!
 
Sie trug einen kurzen, engen Rock - knallrot zu nackten, brauen Beinen und dazu eine sehr enge, weiße Bluse, deren oberste Knöpfe anscheinend Ferien hatten. Hannes schnappte nach Luft. Dieses Weib hatte heute noch etwas vor, das war ganz eindeutig, nur wohl nicht mit ihm. Schließlich waren ihr Mann und der Schwiegervater auch noch da.
 
„Komm doch rein, Hannes!“
 
Waren sie per du gewesen? Er konnte sich nicht erinnern.
 
Laura drängte sich zwischen ihn und die beiden Männer, legte ihre Hand auf den Rock, genau an die passende Stelle und lachte: „Hier ist der Schlitz!“ Doch dann drehte sie sich zur Wand und deutete hin. „Du musst nur noch die Leitung … verlegen!“
 
Hannes stellte seine Werkzeugtasche ab und begutachtete die Wand.
 
Himmel! Sie war ein Prachtweib! Er war ja auch gar nicht abgeneigt, bloß solche Spielchen, die mochte er nicht. Hopp oder Topp! Er kramte in seinem Werkzeug und suchte die passende Litze. Die Vorstellung, die dieses Täubchen in seinen Kopf projiziert hatte, machte ihm zu schaffen. Hätte er heute bloß eine andere Hose angezogen. Er ging in die Knie. Verdammt war das eng!
 
„Konzentration, Hannes!“, rief er sich zur Ordnung.
 
Er begann zu arbeiten, verlegte die Leitung und schloss sie an, dann noch die wunderschönen Wandlampen. Doch, das sah toll aus. Der schöne Art Deco Spiegel und seine passenden Tiffany-Lampen - perfekt. Hannes stand auf und drehte sich um. Die beiden Männer bewunderten sein Werk. Hinter ihnen stand Laura im Treppenhaus. Sie lächelte bezaubernd - und knöpfte ihre Bluse auf.
 
War er hier im falschen Film? Ihm wurde heiß.
 
Und sie … öffnete den Büstenhalter, der passenderweise einen Vorderverschluss hatte und umfasste wirklich traumschöne Brüste, hielt sie ihm entgegen. Weiße, schimmernde Haut und purpurfarbene, steife Nippel!
 
Seine Finger krallten sich um sein Werkzeug, und er hörte auf zu atmen. Er war so geil, dass er sie am liebsten auf der Treppe…, aber verdammt! Zwischen ihnen standen ihr Ehemann und ihr Schwiegervater! Wenn die sich jetzt umdrehten? Oder … Er schnappte nach Luft. Sie brauchten eigentlich nur in den Spiegel zu sehen! Was würden sie denken? Sagen? Tun? Würden sie glauben, dass er an diesem Spiel völlig unschuldig war?
 
Er warf sein Werkzeug in die Tasche, beugte sich hinab und packte zusammen - möglichst laut, um zu verhindern, dass die Männer sich umdrehten, oder … Verdammt, bloß weg hier! Das war der Stoff, aus dem Familientragödien gemacht wurden. Er traute sich fast nicht mehr hinzusehen, aber es war nunmal die Richtung, in der sein „Fluchtweg“ lag, und sie … war auch schon wieder sehr züchtig gekleidet.
 
„Was sind wir Ihnen schuldig?“
 
Nein, Hannes wollte kein Geld von diesem Mann. „Das war Kundendienst!“, ächzte er und war auch schon die Treppe hinab und draußen. Er war ja einiges gewöhnt von vernachlässigten Hausfrauen, aber das!
 
Mit quietschenden Reifen jagte er davon, und erst als sich die Tür seiner eigenen Wohnung hinter ihm schloss, wagte er aufzuatmen. Dieses Miststück! Sie hatte ihn absichtlich geil gemacht! Es war ein gemeines Spielchen, dass sie mit ihm getrieben hatte, aber … er musste es zugeben: Gemein oder nicht, es wirkte! Er griff zur Whiskyflasche und nahm einen tiefen Zug. Diese Prachttitten gingen ihm nicht mehr aus dem Kopf. Er konnte sie fast fühlen - zwischen seinen Fingern. Die Hand mit der Flasche zitterte. Verdammt, er brauchte eine kalte Dusche. Eiskalt!
 
Aber als er nach der Dusche, die wirklich kalt und ausgiebig war, in seinem Bett lag, wusste er: Auch noch so kalt duschen würde ihm heute Nacht nicht helfen. Er verfluchte diese elende Laura - während er sich vorstellte ihre Brüste zu kneten, ihr den Rock hoch über die Taille zu schieben und sie im Treppenhaus an die Wand zu nageln! Oh ja, er würde nochmal hingehen und fragen, was das Ganze eigentlich sollte. Morgen, wenn die Männer im Geschäft waren! Ja, morgen! Erschöpft schlief er ein.
 
                                                       ***
 
In sein Geschäft ging er am nächsten Tag nur gewohnheitsmäßig, und nur weil er musste. Seine Gedanken und sein Schwanz waren ganz woanders. Schon als er aufwachte hatte er einen Ständer gehabt, der jedes Maß sprengte. Diese Nacht war wild gewesen. Immer wieder hatte er heiße Träume von Laura gehabt, die ihm ihre Brüste zur Benutzung hinhielt - und er hatte sie benutzt!
 
Immer wenn er dann aufwachte, konnte er gar nicht anders, als sich Erleichterung zu verschaffen. Er brauchte ja nur zuzugreifen und sich vorzustellen diese wundervollen dunklen Nippel zu lecken, dran zu knabbern, sie zwischen seinen Fingern zu zwirbeln und langzuziehen - und schon ging die Post ab. Er wusste nicht mehr, wie oft er in dieser Nacht gespritzt hatte, aber eigentlich hätte er „leer“ sein müssen. Trotzdem hatte er schon wieder eine Latte, als er ins Geschäft ging.
 
Nein, arbeiten konnte er heute nicht. Er musste überlegen. Was, zur Hölle, hatte sie sich dabei gedacht? Warum tat sie sowas? Wollte sie ihn vernaschen oder von ihm gevögelt werden? Wann war ihr Mann endlich weg? Der Schwiegervater? Sollte er wirklich hingehen? Wann sollte, konnte er endlich gehen? Würde sie Sex mit ihm haben, ihm ihre Prachttitten präsentieren?
 
Hannes schluckte trocken. Er war geil wie nie. Und dann machte er sich auf. Er wusste immer noch nicht, ob er zu ihr gehen sollte oder nicht! Eigentlich! Sein Wagen fuhr von allein dahin, und dann stand er vor der Türe und hatte auch schon geläutet. Sein Verstand hatte sich längst verabschiedet. Am liebsten wäre er davongelaufen - oder doch nicht?
 
Als Laura die Türe öffnete, trug sie ein rotes, durchgeknöpftes Hemdblusenkleid, und Hannes hatte das Bedürfnis es an beiden Saumenden zu packen und entzweizureißen. Ihr Blick flackerte. Sie hatte wohl nicht geglaubt, dass er zurückkommen könnte.
 
„Hannes“, flüsterte sie mit gesenktem Kopf.
 
Mit dieser Unsicherheit hatte er nicht gerechnet. Nun wurde auch er unsicher - aber auch noch ärgerlicher. Er kam sich benutzt vor, benutzt und gleichzeitig auch ziemlich verarscht. Das ließ ihn wütender klingen als geplant.
 
„Kannst du mir bitte sagen, was das gestern sollte?“
 
Sie sah ihn von unten durch die Wimpern an. „Was denn?“, fragte sie harmlos.
 
Das war der Funke, der ihn explodieren ließ. Er schob sie ärgerlich beiseite, drängte sich in die Wohnung und warf krachend die Tür ins Schloss.
 
„Was?“, fauchte er. „Erst machst du mich scharf wie 1000 Russen, stellst dich hin und zeigst mir deine nackten Titten, und dann fragst du WAS DENN? Und dieses ganze Spielchen, wenn dein Mann und dein Schwiegervater dabei sind? Bist du verrückt? Was wäre denn gewesen, wenn sie sich umgedreht hätten? Die hätten doch gedacht, ich habe was mit dir! Das wäre ein schöner Schlamassel geworden! Wolltest du mich geil machen? Dann gratuliere! Das ist dir gelungen! Ich habe die ganze Nacht durchgewichst. Also nun sage mir, zur Hölle, WARUM?“ Seine atemlose Tirade war erst mal vorbei. Die Luft war raus und sein Zorn war verraucht. Hannes setzte sich in den nächstbeten Sessel und sah sie an.
 
Da stand sie nun und knetete ihre Hände. Ihre Augen glitzerten feucht, ihr Gesicht war knallrot, und sogar das Dekolleté war überflutet von Morgenröte. Er hatte den Eindruck, das Ganze sei ihr hochnotpeinlich und ein Rückzieher stünde kurz bevor, also knurrte er vorsichtshalber: „Wag es ja nicht abzustreiten! Ich hab deine Titten gehen! Also sag mir nun warum!“
 
Laura setzte sich an das vorderste Käntchen der Sessellehne und zupfte nervös an ihrem Kleid herum. „Ich … also ich …“ krächzte sie und räusperte sich. Dann begann sie von neuem. „Sie reden immer alle … von … von einem Orgasmus, und ich … also ich … mein Mann … der schaut immer nur mit dem Feldstecher in die Autos von den Liebespaaren, die drüben beim Friedhof parken, und mein Schwiegervater, der wohnt bei uns … und wir sind nie allein … und ich will doch auch … Ach, Scheiße, ich weiß auch nicht, was in mich gefahren ist!“, schloss sie unglücklich.
 
Das hatte er nun nicht erwartet. Er hatte gedacht, sie sei ein männerfressender Vamp, der ihn vorgeführt hatte, und nun saß da ein verzweifeltes kleines Mädchen, das noch nie wirkliche sexuelle Lust erlebt hatte. Sie tat ihm leid, aber dann fiel im etwas ein. „Du willst also wirklich … du willst mit mir … du willst deinen … ersten … Orgasmus von mir … du willst mit MIR schlafen?“
 
Sie betrachtete eingehend ihre Schuhspitzen, aber sie nickte.
 
Himmel, sie war ja so süß! Und er würde sie … „Zeig noch mal!“
 
Entsetzt riss sie die Augen auf. „Das kann ich nicht!“
 
Jetzt grinste er doch. „Gestern konntest du noch, also kannst du jetzt auch!“
 
„Du willst … meine Brüste?“, schluckte sie. „Echt jetzt? Sie … gefallen dir?“ Sie sah ihn groß an. Neugierig.
 
Hannes nickte. Seine Stimme klang rau, als er sagte: „Sie sind umwerfend!“
 
Wie in Trance begann sie ihr Kleid bis zur Taille aufzuknöpfen, dann hakte die den Büstenhalter auf. Ein kleines Lächeln stahl sich in ihre Augen. Langsam ließ sie ihre Hände sinken, gab den Blick frei. Wie am Tag zuvor hatte er das Gefühl niemals etwas Schöneres gesehen zu haben.
 
„Wunderschön“, flüsterte er andächtig.
 
Der rote Stoff umschmeichelte ihre helle Haut, harmonierte perfekt mit dem dunkleren Rot ihrer Brustwarzen … und wie sie ihn lockten.
 
Hannes stand auf, streckte seine Hände nach ihr aus und Laura kam ihm einen Schritt entgegen. Vorsichtig legte er seine Handflächen auf steife Knospen, streckte seine Finger und schloss sie langsam um die makellose Rundung.
 
Und Laura klappte die Augen zu, lehnte sich ihm entgegen und stöhnte leise.
 
Sanft begann er zu massieren, betrachtete dabei ihre Reaktionen, freute sich über das Leuchten, das ihr Gesicht erhellte und wunderte sich gleichzeitig, dass er mehr an ihrer Erfüllung interessiert war, als an seiner eigenen Lust. Wie sehr sie sich hingab!
 
„Sind wir wirklich allein?“, fragte er. Er hatte keine Lust von einem wütenden Ehemann überrascht zu werden.
 
„Ja“, flüsterte Laura, „sie kommen nicht vor sechs heute Abend heim!“
 
Hannes schlang einen Arm um ihre Taille und zog sie näher, dann hob er ihr Kinn an und küsste sie sanft auf den Mund. „Dann lass uns ins Schlafzimmer gehen!“
 
„Du willst echt jetzt …? Mit mir? Und …?“ stotterte sie.
 
„Du meinst einen Orgasmus? Ich denke, das kriegen wir hin!“ Hannes ließ sie los. So hatte er das zwar nicht geplant, und er war auch nicht schrecklich verliebt, aber sie war süß und schließlich … musste er ihr doch helfen, oder etwa nicht? Also ließ er sich in ihr Schlafzimmer ziehen. Es war nicht das erste Mal, dass er in einem fremden Revier wilderte, aber schließlich waren diese Idioten selber schuld, wenn sie ihre Frauen so vernachlässigten!
 
„Wie lange bist du verheiratet?“, fragte er.
 
„Sechs Jahre!“
 
Himmel! Armes Mädchen! Was für ein Depp dieser Kerl war. Er zog sie zurück in seine Arme und küsste sie. Diesmal mit all seinem sinnlichen Können, und er konnte spüren, wie sie in seinen Armen schmolz. Mit geschlossenen Augen ließ sie anschließend zu, dass er ihr den Rest des Kleides aufknöpfte und auszog. Der Büstenhalter rutsche von ihren Armen und dann stand sie vor ihm … nackt, nur noch mit einem weißen Slip bekleidet. Unschuldig und bezaubernd!
 
„Du bist so schön.“, flüsterte er und zog sich aus.
 
Laura setzte sich auf ihr Bett und betrachtete ihn neugierig, bekam große Augen, als sie bemerkte, was er zu bieten hatte. „Wow!“, formte sie tonlos und ließ sich zurücksinken.
 
Hannes beugte sich über sie, griff nach dem Höschen und zog es ihr aus. „Na dann, lass mich mal machen!“, lächelte er zärtlich und drückte ihre Knie auseinander. Genüsslich schnuppernd kam er näher, aber Laura versuchte ihre Beine zusammenzuziehen.
 
„Nicht! Da schäme ich mich!“
 
Er sah sie an. „Das heißt … er hat dich noch nie geleckt?“
 
Sie schüttelte vehement den Kopf. „Das würde er nie tun. Das ist … schmutzig!“
 
Hannes lächelte. „Das ist … Blödsinn! Es ist wundervoll, und es ist noch etwas. Es ist sowas wie eine Orgasmus-Garantie, Liebling! Und noch was, eine Frage. Hast du ihn …?“
 
„Natürlich!“
 
„Aha! Warum ist es bei dir schmutzig und bei ihm nicht?“
 
Ihr verwirrter Blick sagte ihm, dass sie darüber noch nie nachgedacht hatte. Dieser Mann war nicht nur ein Idiot, er war auch ein Mistkerl. Alles für sich und nichts für die anderen! Hannes legte seine Hand auf ihr Wäldchen, knetete leicht und lächelte bittend. „Lass mich das für dich tun. Erstens wirst du es lieben und zweitens liebe ich es auch!“
 
Langsam ließ die Spannung ihrer Oberschenkel nach. Sie ließ sich in die Kissen sinken und schloss erneut die Augen.
 
Seine Hände glitten ihre Beine entlang, streichelten die Kniekehlen, die Waden, die Fesseln. Er wollte sie nicht überfordern, denn eigentlich, das wurde ihm jetzt klar, eigentlich hatte er eine Jungfrau vor sich. Langsam arbeitete er sich wieder nach oben, streifte ihren Venushügel nur leicht, und kümmerte sich dann sanft um ihr süßes Bäuchlein. Seine Handkanten konturierten den Busen. Inzwischen hatte er es sich zwischen ihren Schenkeln bequem gemacht.
 
„Du riechst so unglaublich gut!“, stöhnte er und ließ seine Handfläche auf ihr Hügelchen sinken.
 
Laura öffnete die Augen und sah ihn an, lächelte, gab so den Auftakt zu einem Fingerspiel der Extraklasse, und als sie spürte, wie er ihre Lippen öffnete, sank sie bereitwillig zurück. Sie wollte ihn. Sie wollte all das, was er ihr schenken konnte, genießen - und dann spürte sie seinen Atem.
 
Mit beiden Händen spreizte er ihre Liebeslippen, betrachtet hingerissen diesen wundervollen, erotischen Schmetterling und blies sanft.
 
Laura erschauerte. „Nochmal!“
 
„Mit dem größten Vergnügen!“ Jetzt kam er ganz dicht heran, hauchte, um sie dann mit der Zungenspitze zu elektrisieren.
 
Ihr Becken zuckte, und ihr Atem ging schneller.
 
Zärtlich leckte er die süße Furche von unten nach oben, um dann ihren Kitzler zu umkreisen.
 
Laura stöhnte. „Das ist … WOW! Das ist so guuuut!“
 
„Natürlich, Schätzchen! Es ist gigantisch … dich so zu sehen, deine feuchte, glänzende Muschi!“
 
Laura presste ihre Augen zu. „Ich … ich … schäme mich … und trotzdem!“ Sie hob ihm das Spielfeld entgegen.
 
„Geil!“ Jetzt vergrub er seinen Mund in ihr, hielt ihre Backen umfasst, spreizte sie weit und stieß seine Zunge tiefer. Er hörte ihren Atem zu hallenden Seufzern verkommen und war glücklich. „Warten nur, meine Süße!“, stöhnte er in ihr Fleisch.
 
„Hhhhmmmm! Ist das … hhhuuuuu … soooo … fantastisch!“
 
Hannes leckte über seine Fingerspitzen und tastete, suchte, erkundete … und dann berührte er ihre Perle. Ihr Fleisch zuckte unter seinen Lippen. Er war auf dem richtigen Weg, rieb sanft kreisend und doch so unglaublich intensiv, ließ seine Zunge tiefer spielen.
 
„Ohhh jaaah!“, seufzte sie selig. „Mach weiter so! Ist das guuuut, oh mein Gott, ist das … GUUUUT! Dass das so sein kann … Wahnsinn!“
 
„Ja, Schatz, ja, ich werde es schön machen für dich, aber für mich schon auch!“ Er genoss diese warmen, weichen Lippen, die sich an ihn schmiegten, seine Finger aufsaugten und tief im Inneren festhielten. Langsam begann er zu stoßen, nicht sehr, nur ein bisschen. Er drückte sie tiefer, saugte gleichzeitig die Perle in seinen Mund, ließ seine Zunge flattern. Seine Fingerspitzen tasteten, suchten die kleine, raue Stelle, rieben …
 
„Ja!“, hauchte Laura. „Oh jaaah! Mach!“ Ihr Becken bewegte sich auf und ab. Sie stieß seinen Fingern entgegen, aber er zog sie zurück, drückte sie erst tiefer, wenn Laura zurücksank. Antizyklisch. „Mach doch!“, flehte sie. „So mach doch schon! Das ist … ja … so … geil!“ Sie streckte sich, breitete die Arme aus und krallte sich in die Bettlaken. Ihr nackter Körper bäumte sich auf und Hannes hatte Mühe sie unter sich zu halten. „Bitte, bitte, bitte!“ Laura wimmerte und stieß, fickte seine Finger und dann begann ihr ganzer Leib zu zittern. Sie bockte, krampfte, stieß kleine, unartikulierte Schreie aus, und dann sank sie in sich zusammen und presste ihre Schenkel zusammen, sperrte so seine Hand tief in sich ein.
 
Ihr Atem ging schwer und ihre Lider zitterten. Dann öffnete sie den Mund brachte aber zunächst keine sinnvollen Worte zustande.
 
„War das jetzt …?“
 
Er bewegte seine Finger und entkam, als sie zuckend kurz die Schenkel öffnete. Behutsam legte er sich neben sie, zog sie an sich.
 
„Hmmm! Hat es dir gefallen?“
 
Laura warf sich herum, drückte ihr Gesicht an seinen Hals und begann zu schluchzen.
 
Hannes hielt sie fest, streichelte ihren Rücken und wunderte sich. Was hatte dieser Blödmann bloß mit ihr gemacht? Um sie bemüht hatte er sich jedenfalls nicht! „Ich werte das mal als ein Ja!“, schmunzelte er, und Laura nickte wild.
 
„War das … toll! Echt sagenhaft, so ein Orgasmus! Hannes?“
 
„Ja, Süße?“
 
„Können wir … nochmal?“ Sie sah ihn mit großen Kinderaugen an.
 
Er grinste breit. „Ich dachte schon, du fragst nie! Komm!“ Hannes dreht sich auf den Rücken und spürte erst jetzt wieder sehr deutlich, wie nötig er selber es hatte. Er griff nach ihrer Hand und zog sie über sich. „Komm auf mich!“ Nicht schon wieder dieser fragende Blick. Verdammt! Kannte dieser Vollidiot nur die Missionarsstellung? „Knie dich einfach über meinen Schoß, ich zeig dir dann, wie es geht.“
 
Laura kroch über ihn, rutschte höher und drückte so den Steifen auf seinen Bauch. Dann sah er, dass ihr soeben ein Licht aufgegangen war. Sie hob sich auf die Knie und er fasste nach seiner Rakete und brachte sie in Stellung. Laura lächelte, ließ sie zwischen feuchte Lippen gleiten und rieb sich leise gurrend daran.
 
„Das fühlt sich gut an. Klasse!“ Langsam drückte sie sich tiefer, und Hannes schnappte nach Luft.
 
„Geil!“, stöhnte er. „Mehr!“ Er stieß ihr entgegen, griff ihre schwingenden Brüste und massierte sie zärtlich. „Sag ich doch: Wundervoll! Du bist ein gelehriges Mädchen, Süße!“
 
Sie lächelte, und dann drückte sie sich auf ihn, nahm ihn völlig in sich auf.
 
Hannes schloss genüsslich die Augen, zog ihren Oberkörper noch näher und leckte ihre harten Spitzen. Er liebte dieses rhythmische Auf und Ab. Er hätte ewig so weitermachen können, aber dann legte Laura einen Gang zu, und ihm blieb die Luft weg. War das geil! Stöhnend zog er mit. „Jaah, Süße, oh ja! So ist es gut!“ Er schob eine Hand zwischen ihre Körper und tastete nach ihrem Kitzler.
 
„JA!“ Laura war sofort klar, was er wollte. Sie richtete sich auf, fasste hinab und spreizte ihre Muschi.
 
Hannes musste grinsen. So eine tolle Frau! Er rieb in kleinen Kreisen und stieß fester.
 
Sie seufzte laut, lehnte sich nach hinten, verstärkte so noch weiter den Druck und erhöhte die Geschwindigkeit. „Ja, oh ja! Schneller, Hannes, fester!“
 
Das musste sie ihm nicht zweimal sagen. Er hatte ohnehin keine Zeit mehr. Jetzt wollte er nur noch spritzen. Jetzt! Sofort! „Oh Süße, verzeih, aber … ich muss dich jetzt … ficken!“ Er legte noch einen Zahn zu. „Jah!“, stöhnte er wild. „Oh ja! Jetzt!“ Er spürte seine Lust kommen wie eine Flutwelle, die über ihn hereinbrach, ohne dass er die Möglichkeit gehabt hätte zu entkommen. Aber das wollte er auch gar nicht. Er wollte sie nur mitnehmen! „Du auch!“, ächzte er. „Flieg mit mir!“
 
Laura fiel nach vorn, stütze sich neben seinem Kopf ab und fickte drauflos. Sie wimmerte, biss sich die Lippen wund und gab Gas. „Ja, oh Hannes, jaaaahh!“
 
„Wundervoll!“, stöhnte er und hielt dagegen. Gemeinsam erreichten sie das Paradies. Er umklammerte ihren zitternden, krampfenden Körper und hielt sie ganz fest auf sich gepresst. Erstaunlich, dass er immer noch Saft hatte - und welche Mengen! Eins, zwei, drei, vier! Aber war es ein Wunder, bei so einer Frau?
 
„Geil!“, flüsterte sie in sein Ohr, leckte zärtlich.
 
„… und nächstes Mal ficken wir im Treppenhaus!“, lachte er. Aber wenn er geglaubt hatte, er könne sie damit erschrecken, hatte er sich getäuscht.
 
Sie gurrte nur kehlig: „Klasse! Weißt du, mir ist egal wo, Hauptsache Orgasmus!“
 
Und er musste zugeben: Damit hatte sie wohl recht.

 

© Anna