Alexander und Bettina


4. Hunger

Der folgende Tag war wunderbar gewesen. Die Sonne strahlte von einem wolkenlosen Himmel und man konnte deutlich sehen, dass Paris eine Stadt für Verliebte war. Überall sah man Paare Arm in Arm. An allen Ecken saßen die Pärchen in Bistros und Cafés, küssten sich ungeniert und demonstrierten der ganzen Welt ihre Liebe. Alexander und Bettina waren nicht in dieser beneidenswerten Lage. Sie mussten so tun, als wären sie sich fremd. Sie waren nur zufällig zusammen auf einer Reise in die Stadt der Liebe und doch wollten sie nirgends anders auf dieser Welt sein. Gerade diese Umgebung inspirierte sie beide. Sie waren hier zusammen und heimlich konnten sie sich so lieben, wie sie es wollten. Sie hatten nur diese eine Woche. Das war ihnen beiden klar. Zuhause konnten - durften - sie sich nicht wiedersehen. Und so hatten sie beschlossen, sich eine einzige Woche aus ihrem Leben zu stehlen. Zumindest die Nächte sollten ihnen gehören.

 

Alexanders Zuneigung zu Bettina wuchs von Tag zu Tag. Und im selben Maß wuchs seine Leidenschaft, seine Sehnsucht nach ihr. Er war einfach verzaubert. Anders konnte er es nicht erklären. Sie zu sehen, machte ihn glücklich. Zu wissen, dass sie auf ihn wartete, dass sie ihn begehrte, ihn wollte, machte ihn schlichtweg verrückt. Eigentlich lief er den ganzen Tag herum und wusste nicht wohin, mit seiner Erregung. Er dachte nur noch daran, wie es wäre, ihr das dünne Sommerblüschen auszuziehen und ihre Brüste zu umfassen, sie an sich zu ziehen, zu küssen, anzufassen, ihre Beine zu berühren - von den Knöcheln an aufwärts, seine Hände über ihre Knie gleiten zu lassen, ihre Oberschenkel zu streicheln und dann - sanft zu öffnen. An dieser Stelle seiner Überlegungen kam er regelmäßig ins Keuchen.

 

Manchmal, wenn die Gelegenheit günstig war und er sich nicht konzentrieren musste, um irgendetwas zu erklären, fantasierte er noch weiter. Im Augenblick saß er im Bus und war auf dem Rückweg ins Hotel. Seine Kollegin saß neben ihm und Bettina meilenweit entfernt. Sie war ganz hinten auf der Rückbank gelandet, und nur wenn er sich umdrehte, konnte er sie sehen, aber niemand hinderte ihn daran, an sie zu denken. 

 

Er schloss die Augen und döste vor sich hin. Zumindest sah es so aus. In seinen Träumen ging er zu ihr nach hinten. Der Bus war fast leer und keiner der anderen Fahrgäste kümmerte sich um ihn. Bettina lag halb zurückgelehnt auf dem Sitz in der Mitte und hatte entspannt ihre Beine weit von sich gestreckt. Als sie ihn kommen sah, blitzten ihre Augen. Sie wartete auf ihn, sie wollte ihn! Er wusste es. Langsam knöpfte sie ihre Bluse auf, entblößte ihre wundervollen Brüste, streichelte sie provozierend. Lässig spreizte sie ihre Beine, legte ihren Fuß sogar auf die Armlehne des Vordersitzes. Wenn er ein bisschen in die Knie ging, konnte er genau zwischen ihre Schenkel sehen. Alexander ging in die Knie! Sie trug kein Höschen!

 

Als er ihre feuchtglänzende Spalte zwischen den rot-goldenen Locken blitzen sah, wäre er beinahe schon explodiert. Er stellte sich vor, wie er vor ihr niederkniete, seine Hände auf ihre Schenkel legte und sie noch weiter auseinander drängte. Er beugte sich über sie, roch ihre warme Weiblichkeit und genau in dem Moment als er sie küssen wollte, ihre geile Möse lecken, fragte Frau Behrens, seine Kollegin: „Herr Bauer, geht es Ihnen nicht gut?“

 

Alexander schreckte hoch. Er riss die Augen auf und registrierte, dass sie ihn besorgt musterte. Er hatte gestöhnt, als würde er ins Koma fallen. Aber verwunderlich war es nicht. Er war froh, dass sie ihn unterbrochen hatte, sonst hätte er möglicherweise im Bus einen Orgasmus bekommen. Oh Gott, war das peinlich! Er beeilte sich ihr zu versichern, dass alles in Ordnung sei.

 

Alexander atmete ein paarmal tief durch, richtete sich in seinem Sitz auf und drehte sich um. „Meine Damen, kurz mal herhören. Sie haben jetzt einen freien Nachmittag und Abend. Wir sehen uns dann beim Frühstück wieder." Applaus brandete auf. „Die Frau Kollegin Behrens und ich danken Ihnen und wünschen viel Vergnügen!“

 

Als sie das Hotel erreichten, konnte er sich gar nicht schnell genug aus der Sichtweite seiner Kollegin entfernen. Er musste in sein Zimmer. Er wollte weiter träumen. Er wollte endlich Entspannung! Er brauchte dringend Entspannung!

 

Kaum war er in der Sicherheit seines Hotelzimmers, riss er sich auch schon die Kleidung vom Leib. Er sah an sich herunter. Unglaublich, was alleine der Gedanke an sie mit ihm anstellte! Er war so hart und riesengroß! Aber gerade seine eigene Geilheit gefiel ihm. Er hatte es schon so lange vermisst - heißer Sex gepaart mit Gefühl! Alexander lächelte. Er würde sie vögeln, dass ihr Hören und Sehen verging. - Er sie und sie ihn. Die Vorfreude auf sie machte ihn schon verrückt. Er beschloss zu duschen - der Not gehorchend.

 

Nackt trat er unter die Dusche. Der Wasserstrahl war erfrischend, und als er die passende Temperatur gefunden hatte und sich gerade so richtig genießerisch eingeschäumt hatte, hörte er, dass es klopfte. Das war Bettinas Zeichen! Er war elektrisiert! Die Sehnsucht ließ in beinahe zerspringen. Nass und voller Seifenschaum tappte er zur Türe. „Wer ist da?“ Er wollte auf Nummer Sicher gehen. Schließlich konnte er in diesem Zustand nicht einfach die Türe aufreißen und dann fand er sich an Ende seiner Kollegin gegenüber. Eine Peinlichkeit am Tag war ihm genug!

 

„Ich, und ich bin alleine!“, hörte er von der anderen Seite der Türe. Er öffnete einen Spalt und fasste nach ihr, erwischte ihre Bluse und zog sie schnell ins Zimmer. Als sie vor ihm stand und er schon ihren Brustansatz unter der verschobenen Bluse sah, wurde er schwach. Er sagte kein Wort, aber seine Hand zerrte an ihrer Bluse, bis er sie fast zerriss. Die andere Hand hatte ihren Busen schon gefunden und griff zu.

 

Bettina lächelte, als sie sah, wie gierig er war. Sie war genau in der richtigen Stimmung. Sie hatte sich schon gefragt, wann sie ihn haben konnte. Ihre eigenen Gedanken hatten sie bereits so aufgeheizt, dass sie einfach zu ihm gehen musste. Er war nackt! Wortlos fasste sie nach ihm. Als sie sein Glied berührte, stöhnte er laut auf und nahm sie in die Arme. Bettina wurde patschnass. Es war ihr egal. Alexander schälte sie aus ihren knappen Kleidungsstücken, und als sie endlich vor ihm stand, wie Gott sie geschaffen hatte, keuchte er vor Gier. „Ich muss dich einfach haben! Sofort! Ich kann an nichts anderes mehr denken!“ Bettina nickte. Sie nahm in bei der Hand und zog ihn zurück in die Dusche.

 

Seine Hände glitten über ihren Körper. Plötzlich hatte er eine Idee. Er holte sich das Duschgel und rieb sie damit ein. Bettina stöhnte. Seine glitschigen Hände auf ihrem hungrigen Leib waren genau das, wonach sie sich gesehnt hatte. Sie schloss die Augen und drängte sich ihm entgegen. Alexander küsste sie. An ihren Hals geschmiegt, flüsterte er: „Ich habe schon vorhin im Bus von dir geträumt! Meine süße Bettina, ich platze auf der Stelle, wenn ich dich nicht haben kann.“

 

„Wovon hast du geträumt? - Sag es mir!“ Bettina wollte es wissen. Was wollte er mit ihr tun? „Zeig es mir!“ forderte sie. Alexander ließ seine Hände zu ihren Hüften gleiten und umfasste sie. Dann ließ er sich auf die Knie nieder. Als er ihre nasse, eingeseifte Scham vor der Nase hatte, stöhnte er erneut: „Ich habe deine geile Möse geleckt!“ - „Tu‘s doch!“ Bettina spreizte ihre Schenkel, schob ihm ihr Becken entgegen. Er sah kurz auf und sah ihre Lust! Seine Finger tasteten, fühlten ihre Schamlippen, spreizten sie zärtlich - atemlos vor Lust betrachtete er ihre feuchte Spalte. Er kam näher, schnupperte genießerisch, leckte begierig, wurde immer geiler. Seine Hände packten ihren Po, zogen sie, ihre Möse zu sich, presste sein Gesicht hinein, leckte und saugte, fand ihren Kitzler, und als er seine Zunge darauf drückte, begann Bettina zu zittern. „Jaa, Alexander, jaah! Machst du mich verrückt!“ Sie stand an die Wand der Dusche gelehnt und das Wasser lief ihren heißen Leib entlang.

 

Sie drückte ihre Beine noch weiter auseinander. Sie wollte ihn haben, spüren wie er in sie stieß, sie nahm, mit ihr zusammen den Höhepunkt erreichte. „Komm, Alexander! - Komm schon, - komm zu mir, in mich! Schieb ihn mir rein, deinen - heißen, geilen, steifen, harten Schwanz! Ich will ihn spüren! Jetzt!“ Sie verlor sich in ihrer Lust, keuchte vor Gier, stammelte wirres Zeug.

 

Alexander sah zu ihr auf. Seine Bettina war einfach umwerfend. Er war verrückt nach ihr. Er musste sie haben! Seine Finger versanken in ihr. Er stieß. Bettina schrie leise. „Ja, oh jaah! Alexander! Oh jaa, nein, nein! Alexander, nein! Ich will dich, deinen Schwanz!“ Wild schüttelte sie ihre rote Lockenmähne, stieß ihn zurück. „Los! Ich muss dich jetzt fühlen! Komm zu mir!“

 

Er erhob sich, fasste sie an der Hand und zog sie wortlos aus der Dusche, drängte sie zum Bett und drückte sie darauf. Bettina öffnete die langen Beine, zeigte ihm seinen heißesten Traum. Hob ihm Unterleib entgegen. Alexander keuchte, als er zwischen ihre Schenkel fiel. Seine Eichel traf ihr feuchtes Fleisch und er hatte das Gefühl, einen Elektroschock zu bekommen. Dann stieß zu. Die Geilheit schüttelte ihn, trotzdem spürte er, wie sie ihm entgegenkam. Ihr Becken wippte, versenkte ihn tief in Lust, und dann war er plötzlich wieder draußen. Erneut stieß er, hörte, wie sie unter ihm röchelte. „Oh Gott! Oh mein Gott! Ist das gut!“

 

Er wusste nicht was es war, aber sie machte ihn so an, dass er glaubte jede Minute explodieren zu müssen. „Mein Gott, du bist so geil, du machst mich so geil! Ich muss dich ganz einfach haben! - Ficken!“ Sie stießen ineinander, zitternd vor Sehnsucht, ganz tief in den anderen einzudringen.

 

Seine Hände massierten ihre Brüste. Sie schaukelten mit jedem seiner Stöße, und er wurde schier wahnsinnig! Niemals vorher war er so scharf gewesen. Er musste sie jetzt genauso verrückt machen vor Gier! Sie sollte ihn anflehen um die letzte Ekstase. Rhythmisch stieß er zu, packte ihre Knie und drückte sie hoch gegen ihren Bauch, spreizte sie so noch weiter.

 

Er schloss kurz die Augen, nahm alle seine verbleibende Kraft und Willensstärke zusammen und zog sich zurück aus ihr, aus dieser Möse, die ihn fast um den Verstand brachte. Bettina fühlte den Verlust, riss die Augen auf und sah ihn an. Instinktiv erkannte sie seine Wünsche. Auch Alexander sah sie an. In seinen Augen stand nackter Hunger nach ihr. Das Bild, das sich ihm bot, brannte sich in sein Hirn. Bettina feucht und nackt vor ihm auf dem Bett, mit weit geöffneter Scham, bereit für ihn! - Er konnte nicht länger warten! Er musste sie vögeln! In dem Augenblick, als er sie erneut berührte, hörte er, wie sie mit Klein-Mädchen-Stimme flüsterte: „Bitte!“

 

Die Gefühle, die sie verbanden, als er in sie eindrang, hatten weder er noch sie gekannt. Eigentlich hatte er geglaubt, die Ekstase würde ihn treffen wie ein Hammer, aber jetzt spürte er, wie ihre Muskeln sich verkrampften, seine Männlichkeit umarmten, streichelten, ihn massierten und zum Höhepunkt führten. Zärtlich und doch so unglaublich geil, dass er kaum mehr Luft bekam. Bettina wimmerte unter ihm: „Ja, ja, ja, ja, ja, oh jaaaah!“ Mit jedem Stoß ihres Beckens. - „Oh Alexander!“ seufzte sie. Er konnte hören, wie sehr sie es genoss, von ihm geliebt zu werden. Er platzte vor Stolz und Befriedigung! Keine andere hatte ihm jemals dieses überwältigende Gefühl gegeben.

 

„Großer Gott! Ist das wundervoll! Du bist einfach umwerfend!“ Bettina umschlang in, zog ihn zu sich herunter und kuschelte sich an. Sie rang nach Luft, aber ihre Augen strahlten ihn an. „Eigentlich wollte heute ich dich fragen, wohin wir zum Essen gehen, aber nachdem du den größten Hunger bereits gestillt hast …!“ Sie lachte leise. Alexander küsste sie. Sie war einfach süß und sie war so heiß! Er fühlte sich einfach nur gut wenn er mit ihr zusammen war. Vielleicht hatte er sich ja doch verliebt! Obwohl das gar nicht gut für ihn - er war wusste es! Aber wahrscheinlich war es längst zu spät, sich darüber Gedanken zu machen.

 

Er nahm sie in die Arme und sagte: „Du bist so wundervoll! Und Paris ist wundervoll! Du passt hierher, meine Kleine! Am liebsten würde ich für immer hier bleiben - zusammen mit dir!“ Bettina lächelte ihn an und küsste zärtlich seine Stirn. „Träumen darfst du, mein Alexander! Träum mit mir! Nächste Woche müssen wir wieder aufwachen, aber bis dahin: Lass es uns genießen, mein Liebster! - Und nun sollten wir doch noch etwas Essen. Ich verhungere!“

 

© Beatrice von Stein