Second Life ...

… war mehr als ein Computerspiel. Es war eine Möglichkeit dem Leben zu entfliehen – zumindest für eine kleine Weile, und Elsa genoss es. In diesem Spiel war sie ein Zimmermädchen in einem großen Hotel und musste nur brav sauber machen. Sie tat alles, was man ihr sagte, und sie war sehr zufrieden damit.

Der Hotelchef Aldo war Italiener und ziemlich streng, aber er sah auch sehr gut aus, und sie und die anderen Mädchen schwärmten alle von ihm. Besonders Lulu und Alissa beteten ihn an: wie sexy er war, und wie gut er sich kleidete! Sie und ihre „Freundinnen“ träumten sich ein Märchen. Es war so angenehm, einmal keine Verantwortung zu tragen und nur ein „kleines Rädchen im Getriebe“ zu sein. Dieses Spiel war einfach Gold wert.

Im „wahren Leben“ konnte sie es sich nicht leisten, nur zu reagieren. Sie musste handeln. Alles was sie tat, hatte unmittelbare Folgen – vor allem für ihre Patienten. Elsa durfte sich keine Fehler erlauben, denn sonst waren sie tot oder schlimmer noch: Für immer gezeichnet! Diese Last beschwerte sie mehr, als sie es je für möglich gehalten hatte. Sich niemals eine Schwäche zu erlauben, sich keine Irrtümer, keine noch so winzige Verfehlung leisten zu können … es zermürbte sie!

Und immer, wenn ihr diese Bürde besonders auf der Seele lag, floh sie ins „Hotel Zur Blauen Lagune“ und putzte Bäder, bezog Betten und staubte ab, dann himmelte sie Aldo an, der in Reitstiefeln herumlief und seine Gerte immer griffbereit hatte. So manches Mal hatte sie schon den Verdacht gehabt, dass er sie gerne nicht nur durch die Luft pfeifen ließ und dass es nicht immer ein Versehen war, wenn er traf! Und ab und zu überlegte sie sich, ob es nicht auch Absicht war, wenn sie sich treffen ließ.

Aber Aldo und die anderen Zimmermädchen waren nicht die einzigen virtuellen Kontakte, die sie hatte. Da gab es schon noch andere: zum Beispiel Albrecht, den Witwer, der seine Villa gleich neben dem Hotel hatte und der seine halbwüchsigen Kinder alleine großzog, weil ein betrunkener Idiot seine geliebte Frau überfahren hatte. Er kam allabendlich auf einen verlängerten Absacker in die Hotelbar und gab freigiebig Trinkgeld. –

Und dann war da noch ein Dauergast der Blauen Lagune. Er nannte sich Okeanos und war sehr großzügig, besonders bei den jungen Zimmermädeln – gegen gewisse Dienstleistungen! In diesem Sommer war er bei zwei sehr sexy Saisonarbeiterinnen besonders beliebt: Sabine und Susi, aber eigentlich mochten ihn alle, seine Späße und seine stete gute Laune. Eigentlich war auch er ganz süß – und er verlangte nicht allzu viel.

Doch, sie liebte ihre virtuelle Welt, die ihr ab und an Luft verschaffte, die sie wieder in eine Zeit zurück versetzte, als ihre einzigen Pflichten darin bestand zu studieren und ihren Freund glücklich zu machen. Wie unbeschwert und sorglos sie gewesen waren. Erst im Nachhinein wusste sie dieses wunderbar leichte Leben zu schätzen, aber dann hatte sie Karriere gemacht.

Sie hatte eine große Begabung entwickelt, und so konnte sie auch nicht zurück – man würde sie nicht lassen, sie wusste es: Ein Entrinnen gab es nur dann, wenn sie zusammenbrach, und bis dahin musste sie funktionieren. Die „Blaue Lagune“ half ihr dabei, und so nahm sie sich ein freies Wochenende, als dieses Treffen geplant wurde. Sie wollte diese „Freunde“ endlich kennenlernen, die ihr so wichtig geworden waren, dass sie sie nicht mehr missen wollte!



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Ganz bewusst kam sie eine halbe Stunde zu früh, aber trotzdem saßen da schon zwei Herren auf der Terrasse des Schweizer Hotels, das für ihr Treffen ausgesucht worden war, und irgendwie wusste sie, dass diese beiden dazugehörten. Je näher diese „Stunde der Wahrheit“ rückte, desto mehr Zusagen waren zurückgenommen worden. Es tat ihr fast körperlich weh, als auch Alissa und Lulu passten. Sie waren doch ihre besten Freundinnen! Wie konnten die sie denn alleine lassen? Aber egal! Sie würde hingehen!

Als sie an den Tisch trat, standen die beiden auf.

„Aldo!“, stellte sich dieser schicke, große Gentleman vor. „Dein Boss!“, fügte er hinzu. Nachdem sie nicht sofort reagierte, schwächte er vorsichtshalber ab: „Virtuell gesehen, meine ich!“ Sie musste sich ein Schmunzeln verkneifen, tat ihm dann aber doch den Gefallen und knickste: „Ja, Chef, ich weiß!“ - Er sah auch im realen Leben gut aus, groß und gut gebaut - dunkle Künstlermähne! Er trug bis auf eine cognacfarbene Lederweste schwarz, was ihr sehr gefiel, aber besonders beeindruckten sie seine unergründlich grünen Augen.

Dann fiel ihr Blick auf sein Gegenüber. Noch so ein toller Mann! Vom Typ her ein Draufgänger: Bruce Willis! Allerdings wirkte er irgendwie sanfter, nicht ganz so aggressiv: schmales Gesicht, hohe Stirn - edel!

„Ich bin Albrecht, und ich freue mich, dich kennenzulernen, Elsa!“

Sie gab ihm die Hand, war nur kurz irritiert, denn schließlich war sie die einzige Frau, die zugesagt hatte, folglich war klar, wer sie war. Sie setzte sich zu ihnen und bestellte ein großes Wasser. Seit Jahren schon trank sie keinen Alkohol mehr, denn er beeinträchtigte ihre feinmotorischen Fähigkeiten. Behutsam stellte Albrecht ein hübsch eingepacktes Päckchen vor sie hin.

„Ich danke dir, dass du gekommen bist!“

Das musste sie nun auspacken, denn es interessierte sie sehr, wie gut er ihren Geschmack treffen würde. Albrecht wusste, dass sie Asiatika liebte, und so hatte er ihr eine feingeschnitzte Beinfigur mitgebracht. Sie stellte ein chinesisches Paar beim Koitus dar – und sie wurde rot, bedankte sich aber artig. Er hatte ins Schwarze getroffen.

Eine Weile unterhielten sie sich über das hübsche Hotel – sie hatte es schließlich ausgesucht, und so war sie froh, dass es ihnen gefiel.

Dann kam der vierte im Bunde: Okeanos!

„Ich freue mich so sehr, Elsa!“ Er zog sie hoch und nahm sie in die Arme. Virtuell waren sie enge Freunde.

„Ich habe dir auch etwas mitgebracht!“, unterbrach Aldo ihre Begrüßung. „Ich weiß nur noch nicht, ob ich es dir gebe!“

Was sollte sie davon halten? Schließlich konnte sie ihn nicht zwingen, ihr ein Geschenk zu geben, also würde sie abwarten.

Okeanos grinste nur über dieses Störfeuer.

„Dir hätte ich auch mehr Haare zugetraut!“, wandte er sich flachsend an Albrecht.

Elsa lächelte. „Du kannst ihm ja von deiner Mähne abgeben, Okeanos!“ Er hatte wirklich eine Mähne. Seine Haare standen ihm wirr vom Kopf ab, und er trug einen Vollbart! Sie liebte Männer mit Bart!

Nun fehlte nur noch einer: Joshua!

„Glaubt ihr, Joshua kommt noch?“, fragte sie in die Runde.

„Ich glaube, Josh ist ein „Jack in the box“! Ein pfiffiges Männchen! Irgendwann hüpft er aus der Schachtel und ist da!“, meinte Okeanos.

Gut, damit war das geklärt, und sie plauderten, tranken Kaffee und Wasser und unterhielten sich prächtig. Albrecht erzählte Aldo von den vergangenen Interna der Seite, denn Aldo war erst neulich dazugestoßen und Albrecht ein alter Hase. Im Verlauf des Gesprächs wanderte die Sonne und Albrecht saß in der prallen Sonne und begann sich unwohl zu fühlen, also bot Elsa ihm an, den Platz mit ihm zu tauschen. Sie liebte die Sonne, und so kam sie gegenüber von Aldo zu sitzen. Seine moosgrünen Augen faszinierten sie. Sie hatte den Eindruck, dass sein Blick sie immer wieder suchte.

„Warum versteckst du deine Augen?“, fragte er plötzlich mitten in ein Gespräch hinein.

Sie war erstaunt. Erstens, weil er ansonsten kaum redete und zweitens, weil sie keineswegs vorgehabt hatte, ihre Augen zu verstecken. Sie blickte nur geradewegs in die Sonne! Sie erklärte es ihm. Eine Weile sagte er nichts mehr.

Als es Abend wurde, beschlossen sie zu speisen. Okeanos und Albrecht entschieden sich für Wild, Aldo aß Fisch, und sie selber gönnte sich ihre geliebten „Appenzeller Chässpätzle“.

„Nimm die Brille ab!“, verlangte Aldo, und nachdem die Sonne schon sehr tief stand und sie nicht mehr irritierte, gehorchte sie.

„Viel besser!“, meinte er und stand auf. „Ich verabschiede mich jetzt!“

„Jetzt schon?“ Okeanos zweifelte. Es war noch nicht mal halb 10 Uhr.

Aber Aldo nickte und reichte ihr die Hand. „Du hast schöne Augen!“

Das mit dem Geschenk hatte er sich wohl anders überlegt. Auch gut! Sie würde nichts sagen.

Entgegen ihrer Annahme, dass damit der allgemeine Aufbruch eingeleitet werden würde, geschah das nicht. Sie saßen nun zu dritt und unterhielten sich noch immer wunderbar. Als sie sich dann nach einer langen Weile zur Toilette verabschiedete, war noch lange kein Ende in Sicht.



Was dann allerdings kam, hätte sie niemals vermutet!



Als sie die Hotelhalle durchquerte, kam der Portier auf sie zu und reichte ihr freundlich lächelnd ein Kuvert.

„Das ist für Sie!“

„Danke schön!“ Sie nahm es verwundert an sich und ging weiter. Im Laufen öffnete sie den Umschlag.

In energischer Handschrift stand da geschrieben:




Da stand sie nun und wusste nicht weiter. Warum war er überhaupt noch hier? Hatte er nicht vorgehabt, nach Hause zu fahren? Wieso war er geblieben? Ihretwegen? Dann war er aber wohl verdammt sicher, dass sie kommen würde!

Und nun? Einerseits hätte sie gerne gewusst, was er für sie hatte, andererseits fiel ihr ihre Mutter ein:

„Wenn du zu einem Mann in sein Schlafzimmer gehst, dann rechne damit, dass er Sex von dir will!“

Ein Hotelzimmer war ein Schlafzimmer! Wollte Aldo Sex von ihr?

Möglich war es durchaus – obwohl sie vermutete, dass sie mindestens zwei bis drei Jahre älter war als er. Vielleicht aber auch nicht. Und wenn sie ging, und er wollte Sex – was wollte sie? Würde es ihr gefallen mit ihm …?

Sie dachte an ihren Mann. Sie hatten beide in letzter Zeit nur noch gearbeitet. Es wäre möglicherweise der Kick, den sie beide brauchten. Sollte sie also?

Und die beiden dort auf der Terrasse?

Aber vielleicht wollte er ihr auch nur das Geschenk überreichen und sonst nichts. Sie würde es einfach ausprobieren müssen!

Es kribbelte in ihrem Fleisch. Es war mehr als Neugierde! Weit mehr!

Als sie vor seinem Zimmer stand und zögerlich klopfte, öffnete er sofort die Türe. Hatte er da gestanden und sie erwartet? Das konnte nicht sein. Er konnte doch unmöglich wissen, wann sie zur Toilette gehen würde und ob sie überhaupt käme. Und doch!

Aldo lächelte sie an. „Komm doch bitte herein, und hab keine Angst, ich beiße nicht!“

Sie lächelte zurück und trat ein.

„Du wolltest mir etwas schenken?“, fragte sie - einfach deshalb, weil ihr nichts Besseres einfiel.

Er nickte und griff hinter sich.

„Bitte sehr!“

Mit großer Geste überreichte er ihr eine Reitgerte mit einer großen, roten Schleife!

Es war Elsa, als habe sie gewusst, was kommen würde, und sie nahm ihr „Geschenk“ entgegen.

„Sonst noch etwas?“, fragte sie.

Himmel Herrgott, was dachte sie sich eigentlich dabei?

Aldos Lächeln wurde breiter.

„Du hättest gerne mehr? Das hatte ich zwar gehofft, aber sicher war ich mir keineswegs, Elsa! Möchtest du ein Glas Sekt?“

Sie nickte. Sekt war in diesem Fall gut, denn er würde ihr helfen, bei dem was sie vorhatte. Hatte sie etwas vor, und wenn ja, dann was?

Er reichte ihr das Glas und stieß mit ihr an.

„Keine Angst, es wird nur geschehen, was du möchtest, Elsa!“

Sie nickte zum zweiten Mal, trank ihr Glas Sekt auf ex und stellte es beiseite. Dann besah sie sein „Geschenk“. Es war eine elegante, schwarze Ledergerte von etwa einem Meter Länge. Sie ließ ihre Finger über das feine Leder gleiten und umfasste den Griff. Sie lag gut in der Hand. Die Schlaufe interessierte sie weniger als sie Lasche, die an der Spitze angebracht war. Ein weiches, breites Stück schwarzes Leder. Spielerisch ließ sie die Gerte durch die Luft pfeifen, dann entfernte sie die rote Schleife.

„Willst du sie ausprobieren?“

Wollte sie? Sie wusste es in dem Augenblick, als sie nickte! Ja, sie wollte!

„Gut! Dann zieh dich aus!“

Seine Stimme war unmerklich autoritärer geworden, und er hielt ihr auffordernd die offene Hand entgegen. Elsa legte die Gerte hinein.

Ein Schauer jagte über ihren Leib. Jemand, der ihr sagte, was zu tun sei – ohne Widerrede. Oh ja, sie wollte!

Sie schlüpfte aus ihren Wedges und knöpfte die Hose auf, ließ sie fallen und stieg heraus. Seine Blicke streichelten ihre nackten Beine.

„Weiter!“

Elsa zog das weiße Spitzenensemble mitsamt dem Top über den Kopf. Jetzt stand sie nur noch im weißen, knappen Body vor ihm. Seine grünen Augen phosphoreszierten beinahe, wie die eines Katers.

„Alles!“

Warum tat sie das? Was wollte sie beweisen? Wollte sie überhaupt etwas beweisen, oder war es einfach nur so unendlich erleichternd, einmal nicht die Kontrolle haben zu müssen? War es einfach nur aufregend zu tun, was einem gesagt wurde, nicht zu wissen, was kommen würde – und es doch dadurch zu bestimmen, dass sie entweder gehorchte oder eben nicht?

Sie schlängelte ihren üppigen Leib aus dem Body, den sie dann fallen ließ.

„Schön!“, hauchte Aldo, und sie wusste nicht, ob er sie meinte, oder die Tatsache, dass sie ihm zu Willen war.

„Leg dich auf den Bauch!“ Er wies auf sein Bett, und sie tat es.

„Schließ deine Augen!“

In dem Augenblick, in dem um sie nur noch Schwärze war, verstärkten sich alle ihre anderen Sinne. Sie spürte plötzlich deutlich, wie ihre Brustwarzen sich aufrichteten und in die kühle Decke drückten. Die seidige Unterlage erregte sie, jagte ihr einen Schauer über den Körper. Elsa lauschte, glaubte seine Bewegungen zu erahnen, obwohl sie nichts hörte.

Was würde jetzt geschehen?

Sie zuckte zusammen, als sie die Berührung auf ihrem nackten Hinterteil wahrnahm. Sanft und kalt … sie spürte dieser Empfindung nach. War das die Lasche, die an der Spitze der Gerte angebracht war?

Doch dann spürte sie den Hauch seines Atems an ihrer Schulter. Er kam näher und sie fühlte das Kitzeln seines Haares an ihrem Ohr.

„Dein Savewort ist PETERSILIE! Sag es und alles ist vorbei – aber überleg es dir gut, denn du kannst es nicht zurücknehmen.

Hast du das verstanden?“

Sie nickte, genoss seinen warmen Atem an ihrem Hals, in ihrem Haar. Dann war da nichts mehr. Kein Geräusch, keine Wärme, keine Berührung. Sie lag nur da und wartete. Worauf?

Nichts geschah.

War er überhaupt noch da? Betrachtete er sie? Schwelgte er in ihrer Blöße?

Schultern und Rücken sahen gut aus, aber ihr Hintern? Gefiel er ihm, oder genoss er nur die Macht, die sie ihm einräumte? Was würde er tun? Sollte sie nachsehen, ob er …?

Und als habe er ihre Gedanken gelesen, knallte mitten hinein der Peitschenhieb. Sie schrie auf, realisierte dann aber, dass er sie nicht getroffen hatte. Sie war nur vor dem lauten Geräusch erschrocken. Aldo lachte leise – und sie musste mitlachen … bis er sie traf!

„Au!“ Sie hustete hysterisch, aber schon fühlte sie seine Hand. Sanft strich er über die schmerzende Stelle, kühlte die Hitze. Seine Finger streichelten die Rundung … und dann strich er ihre Pospalte entlang hinab. Sie hielt den Atem an.

„Lass locker!“, befahl er.

Sie versuchte es, aber es gelang ihr nicht.

„Au!“ Verflucht, das tat weh!

„Lass los!“

Er wollte sie berühren. Da!

Sie versuchte es wirklich … Dann hatte sie eine Idee. Sie spreizte ihre Beine ein ganz kleinwenig – und fühlte im selben Moment seine Finger dazwischen.

Elsa stöhnte, aber das Gefühl war schon wieder verschwunden.

Sanft und behutsam traf sie nun nur die Lasche der Peitsche. Er verteilte kleine Hiebe über den gesamten Po, und sie wartete gespannt, wo er sie als nächstes berühren würde. Es war ein aufregendes Spiel, aber nach und nach wurden seine Schläge fester – härter. Elsa konnte spüren, wie ihre Backen sich röteten, heiß wurden, empfindlicher.

Aber dann war die Peitsche fort. Jetzt fühlte sie ein leichtes Kitzeln wie von einer Feder, das sich nicht nur auf ihr Gesäß konzentrierte. Der feine Kitzel ging darüber hinaus, reizte ihre Flanken, glitt seitlich höher bis an die Unterseite ihre Brust … erregte sie – und blieb aus.

Eine Zeitlang geschah gar nichts mehr, und als sie schon versucht war sich umzudrehen, schlug er zu. Seine Hand auf ihren glühenden Hintern, aber bevor sie ärgerlich werden konnte, glitten seine Finger dazwischen und machten ihr nachdrücklich bewusst, wie feucht sie inzwischen war.

Ein einziger Finger flutschte durch ihre nasse Furche, und dann umfasste seine ganze Hand ihre Vulva und drückte.

Himmel, war das geil!

„Dreh dich um!“

Elsa gehorchte.

Mit der Gerte folgte er ihren Konturen, schob sie zwischen ihre Schenkel und befahl: „Öffne dich mir!“

Als sie nicht sofort reagierte, zog er die Reitgerte zurück und begann sie sanft auf ihre Brüste zu schlagen. Auch das tat nicht wirklich weh, nahm aber ebenfalls an Intensität zu. Aldo gab ihr die Zeit sich an das Gefühl zu gewöhnen, das eigentlich mehr Hitze als Schmerz war.

„Es ist deine Entscheidung! Du weißt, was ich will!“, erklärte er völlig ruhig.

Noch war das gut auszuhalten, um nicht zu sagen sehr erregend und so rührte sie sich nicht, aber es blieb nicht lange so. Er musste viel Übung darin haben, denn die Steigerung der Schlagintensität geschah fast unmerklich.

Elsa biss die Zähne zusammen. Warum tat sie denn nicht, was er wollte? Sie wollte es doch auch, aber vielleicht nicht so ganz freiwillig. Der Schmerz war ihr ein willkommenes Alibi. Stöhnend wand sie sich unter dem Gewitter seiner Hiebe, wich aber nicht wirklich aus.

„Du solltest gehorchen, meine Liebe!“, flüsterte er.

„Au!“ ihr Schrei gellte durch den Raum – und sie öffnete ihre Schenkel!

Aldo legte die Peitsche beiseite und kniete sich zwischen ihre gespreizten Beine. Lächelnd beugte er sich über sie, küsste leicht ihren Mund, leckte über ihre steifen Nippel und sog deutlich den Duft ihrer Lust ein. Dann drückte er sein Gesicht hinab und leckte ihre Spalte in voller Länge.

Elsa stöhnte gierig.

„Das wird ihnen gefallen!“

„Das ist nicht dein Ernst!“ Das konnte nicht wahr sein. Er würde sie doch nicht …

„Doch, natürlich! Es sei denn …“

Seine Zunge stieß kurz tiefer, glitt über ihren Kitzler, und ihr wurde klar, dass sie das Savewort nicht benutzen würde.

Er sah sie fragend an, und nachdem sie sich nicht äußerte, nahm er sein Handy und wählte.

„Geht hinunter in den Garten – ganz hinter zum Pool! Ja, ich weiß, es ist gleich Mitternacht! Wartet – auf sie!“

„Steh auf und geh!“ Diesmal war sie gemeint!

Elsa stand auf. „So?“ Sie zeigte mit generöser Geste auf ihre Nacktheit.

„Du kannst dein Spitzenhemd anziehen!“

Sie gehorchte, und dann sah sie sich im Spiegel. Nackt, in einem superkurzen weißen Shirt aus grob gehäkelter Spitze, das nichts, aber auch gar nichts, versteckte. Die rote Haut ihrer Brüste leuchtete und ihre Brustwarzen standen steif hervor. Geil!

Sie würde durchs Treppenhaus gehen, der Lift war ihr denn doch zu riskant!

„Vergiss dein Geschenk nicht!“, mahnte er sie. „Und … DANKE!“

Sie nahm die Gerte, lächelte ihm zu und ging.



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Während sie barfuß durch den Gang lief, bemerkte sie, dass sie mit jedem Schritt schneller wurde. Das hatte er beabsichtigt, da war sie sicher! Er hatte es genau so geplant! Wäre sie zum Höhepunkt gekommen, würde sie jetzt nicht halbnackt durch Hotelflure und den nächtlichen Garten schleichen, aber so war sie geil bis in die Zehenspitzen! Sie musste jetzt einfach guten Sex haben!

Als sie das Gras unter ihren bloßen Füßen spürte, wurde ihr leichter. Sie fühlte sich, als sei sie seinem Einflussgebiet entkommen. Sie hatte sich ihm unterworfen – eine für sie völlig neue Erfahrung – und sie hatte es genossen! Und irgendwie war auch er es, der sie bewog, dieses Spiel weiterzutreiben. Dennoch! Sie war wieder Herrin ihrer Entscheidungen – mehr oder weniger.

Als sie die beiden sah – ganz hinten, am Rande der großen Poollandschaft – blieb sie stehen. Der letzte Schein der Terrassenbeleuchtung ließ sie Albrecht und Okeanos gut erkennen und machte wohl auch sie deutlich sichtbar für die Blicke der Männer, die sie in Windeseile taxiert hatten.

Albrecht zog sein Jackett aus, machte einen Schritt auf sie zu und hielt es ihr hin. Ihr Herz flog ihm zu für diese Geste, aber sie schüttelte sacht den Kopf. Er wollte sie beschützen, und auch Okeanos hatte die Augen gesenkt – vermied es, ihre Blößen zu betrachten, andererseits sah sie ihnen die Erregung sehr deutlich an.

„Männer!“, dachte sie und lächelte liebevoll. Sie würde diese Nacht sehr gerne mit ihnen verbringen, und sie waren es beide wert! Wie überaus erfreulich! Wenn sie daran dachte, was ihrem Mann diesmal entgehen würde … Gut, sie würde …!

Sanft nahm sie das Jackett aus Albrechts Händen, das er ihr immer noch entgegenstreckte – und kam dadurch in seine Reichweite. Seine Hände kneteten jedoch noch die Luft.

„Greif zu!“, flüsterte sie. Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Seine Finger fanden den Weg durch die großen Maschen und berührten zärtlich ihre Brüste. Dieser Griff war genau richtig, und sie stöhnte hingerissen.

Jetzt trat auch Okeanos näher, noch immer unsicher, ob das, was er sich wünschte, auch von ihr gebilligt würde. Er holte tief Luft. Offenbar kämpfte er noch mit sich und dem Wissen, das er von Aldo hatte. War sie wirklich devot? Er hatte bisher nie diesen Eindruck gehabt, andererseits gefiel ihm die Vorstellung, dass sie ihm zu Willen wäre. Einen Versuch war es wert:

„Zieh … dich aus!“

Na ja, ein wirklicher Befehl war das nicht.

Elsa lächelte. „Nein, Liebling, du bist nicht Aldo, aber du bist sehr süß! Also bitte … zieh du dich aus! Ich möchte doch schließlich auch … genießen!“

Okeanos dachte nicht eine Sekunde länger an Aldo und seine Hypothese. Hier lief ein Spiel, das Elsa kontrollierte, und er wollte mitspielen, also begann er bereitwillig, sich auszuziehen – und er hätte noch eine Minute vorher nicht geglaubt, wie erregend es sein würde, sich unter ihren Blicken zu entblättern. Er dachte jetzt auch nicht an sein Alter, seine Frau oder diese unmöglich öffentliche Situation am nächtlichen Pool eines Hotels. Er war einfach nur bereit für sie, bereit, ihr jeden Wunsch zu erfüllen!

Auch Albrecht hatte einhändig begonnen, sich seiner Textilien zu entledigen. Er stieg gerade aus seiner Hose, als sie einen Schritt zurücktrat und sich an einen der Tische lehnte. Sie wartete - genüsslich betrachtete sie ihre beiden halbnackten Galane, und ihre Augen glänzten. Beide Männer hatten ausgesprochen schöne, muskulöse Beine und wirklich nicht mehr als einen kleinen Bauchansatz. Sie waren gut in Form und sie gefielen ihr. Sie würde es genießen, die fremde Haut auf ihrer zu spüren, aber erst, als beide völlig nackt waren, streckte sie ihnen auffordernd ihre Hände entgegen. Sie kamen - und nahmen sie zwischen sich.

Okeanos stellte sich hinter sie, legte beide Hände an ihre nackten Hüften und führte sie unter dem Spitzenhemd nach oben. Ohne Gegenwehr ließ sie zu, dass er es ihr über den Kopf streifte und fallen ließ. Seine Hände hatten ihre Brüste gefunden, die er hingebungsvoll massierte.

Aber auch Albrecht war nicht untätig geblieben. Er hatte sie dicht an sich gezogen und seine Männlichkeit bereits in die passende Position gebracht. Seine Härte steckte hoch oben zwischen ihren Schenkeln und rieb aufregend an ihrer ohnehin feuchten Scham. Elsas Becken begann zu schwingen – und die Männer waren entzückt von der Wirkung, die diese Bewegung auf sie beide hatte.

Auch Okeanos hatte inzwischen seinen Steifen zwischen ihren Backen platziert und genoss die wundervolle Reibung, wenn sie ihren Unterleib vor und zurückbewegte. Seine linke Hand war hinuntergewandert und tauchte in ein Feuchtgebiet der Sonderklasse. Als seine Fingerspitze ihren Kitzler berührte, zuckte die Frau in seinem Armen merklich. „Du willst das wirklich tun?“, fragte er zärtlich, obwohl er selber nicht hätte sagen können, wie er im gegenteiligen Fall noch hätte verzichten sollen!

Elsa drehte sich fast unmerklich, legte den Kopf zurück an seine Schulter und war so in der perfekten Position, ihn küssen zu können.

Da hatte er seine Antwort!

– Okeanos reagierte!

Und wie er sie küsste. Hingerissen erwiderte sie seinen Kuss, öffnete ihre Lippen und ließ ihn ein, saugte sich seine Unterlippe zwischen die Zähne und hielt sie fest. Und er spielte mit – mit ihr und ihrer Lust. Feucht und tief küsste dieser Mann - und so erregend, dass sie die Welt vergaß. Kein Wunder, dass die Stubenmädel so heiß auf ihn waren! Das Verlangen ihres Körpers stieg ins Unermessliche. Die unglaublichen Sensationen dieses Abends schafften sie.

Erst Aldos erregende „Vorbehandlung“, dann der nervenzerreißende nächtliche Weg halbnackt durch das Hotel und schließlich Okeanos’ Küsse und Fingerspiele … Sie wollte jetzt mehr als nur Albrechts Spitze an ihrer glühenden Pforte.

Elsa öffnete sich und schlang eines ihrer Beine um Albrechts Hüfte, zog ihn näher, und er verstand dieses eindeutige Angebot, griff nach seinem Phallus und schob ihn tiefer. Stöhnend drängte sie ihm ihren Unterleib entgegen, wand sich in Okeanos’ Armen. Seine Finger an ihrem Kitzler und Albrecht gefühlvolle Brustmassage katapultierte sie in ungeahnte Höhen. Zwei Männer, die sie verwöhnten – gab es Aufregenderes?

Ja! Okeanos griff unter ihre Schenkel und hob sie diesem wundervollen Schwanz entgegen! Elsa schnappte nach Luft.

„Ja, komm! Stoß zu!“, stöhnte sie und genoss. Sie lag in den Armen eines aufregenden Mannes, der wirklich mit seinen Fingern umgehen konnte, sie spürte seine Begierde recht deutlich an ihrem Po, und er hielt sie, öffnete sie für Albrecht. Elsa warf den Kopf erneut in den Nacken und küsste ihn. Sie würde ihm diese Uneigennützigkeit lohnen – aber momentan schwelgte sie in dem Gefühl Albrechts Schwanz in sich gleiten zu fühlen. Ihr Becken drängte sich ihm entgegen … zog sich zurück … Und er stieß.

Seine Hände massierten alle Stellen, die dafür so empfänglich und nicht schon belegt waren - von Okeanos. 1000 Berührungen gleichzeitig! Ihr war, als spüre sie 1000 Hände, die sie erregten, die sie in Besitz nahmen, die ihr Lust bereiteten, und ein steifer Schwanz, der sie in den Himmel vögelte. Was für eine Nacht! So lange hatten sie keinen Sex mehr gehabt – und es war ihre eigene Schuld. Nie hatte sie Zeit!

Obwohl! Ihr Mann trug auch einen Teil von dieser Schuld, aber diese Nacht war ein Geschenk, das sie nutzen würde – und weitergeben – an ihn. Okeanos’ Küsse entzündeten ein unglaubliches Feuer. Die Lust loderte in ihr und sie genoss. Berauschender Sex unter den Sternen ließ sie endlich alle Bürden vergessen. Sie war nur noch lüsternes Weib, gierig nach der Wollust des Augenblicks.

Fremdes Fleisch zwischen ihren Schenkeln, ein göttlich steifer Schwanz, der sanft und rhythmisch hineinstieß, ihre glühende Scheide eroberte und sie mit jedem Stoß geiler machte. Finger, die ihre Brüste kneteten und Okeanos, der sie dem anderen anbot, ihre Ohrmuschel leckte, gleichzeitig aber auch ihre Perle massierte.

„Jaah!“, stöhnte sie lüstern. „Oh ja, gebt’s mir, meine zwei Süßen!“

Als habe er nur darauf gewartet, legte Albrecht sofort einen Gang zu. Jetzt stieß er fester – schneller, und auch der Griff seiner Hände an ihren Brüsten wurde nachdrücklicher.

„Wie geil das ist, dich nackt in meinen Armen zu halten!“, stöhnte Okeanos. „Was für einen scharfen Arsch du hast – und wie nass du bist. Deine Fotze tropft nicht, sie läuft aus. Dein heißer Saft rinnt über meinen Schwanz, und den werde ich dir gleich reinschieben … ja, ich werde dich auch ficken, Elsa … aber jetzt – zuerst – deinen Kitzler polieren … wichsen! Komm, Süße, komm in meinen Armen. Lass mich sehen …“

Offenbar gefiel ihm ein bisschen dirty talk – und ebenso offenbar traf er genau den richtigen Ton. Jedes seiner Worte ließ sie mindestens ebenso auflodern, wie das Gefühl Albrechts Schwanz tief drinnen zu haben und Okeanos’ Phallus zwischen ihren Backen.

„Komm, Albrecht, fick sie, unser kleines Zimmermädel! Stopf ihr die heiße Muschi! Stoß sie in den Himmel!“ Er konnte sich nicht bremsen, und sie hätte ihn dafür küssen können.

„Hhhhmmmm! Jaaaahhhh! Oh jaahh, fick mich, mein Hengst!“ Sie fühlte die Wellen ihres Höhepunktes nahen. „Jaa!“, keuchte sie. „Geil – ja – oh so geil – ja – ja – ja – jaaaaaahhh!“ Wildes Zittern, das in konvulsivisches Zucken überging, überfiel ihren Körper. Die Lust explodierte in ihrem Kopf und ihrem Unterleib … ließ nur sanfte Befriedigung zurück: puren Genuss.

„Schön! Oh so schööön!“, seufzte sie und ließ sich in die Arme ihrer Männer sinken. Eine kleine Pause würde sie brauchen, dann könnte sie sich revanchieren, aber zuerst musste sie noch ein Weilchen genießen.

Sie fühlte, dass Albrecht sich aus ihr zurückzog, bemerkte aber ebenfalls, dass er sich nur um sie bemüht hatte. Er war nach wie vor hart. Sie schlang ihre Arme um ihn und zog ihn an sich! „Danke!“, flüsterte sie. „Aber keine Bange, meine zwei Liebsten, ich lasse euch nicht verhungern!“

Zärtlich drängte sie Albrecht zurück, sodass er sich an einen der Tische lehnen konnte, und küsste ihn. Ihre Blicke streichelten ihn, und was sie sah gefiel ihr über die Maßen. Ihre Finger glitten über seine blanke Brust – tiefer hinab und ihre Lippen folgten den Fingern mit einer Spur aus feuchten Küssen. Er bot ihr hier eine Ausstattung der Extraklasse und sie würde sich daran gütlich tun. Langsam beugte sie sich tiefer hinunter, ließ ihre Zunge über seine Eichel gleiten, trat gleichzeitig einen kleinen Schritt zurück und spreizte ihre Beine.

„Wundervoll, Elsa!“, hauchte Okeanos hinter ihr, dessen Bemühungen um sie zu keiner Zeit nachgelassen hatten. Nun stand sie tief nach vorne gebeugt vor ihm und bot ihm das gesamte Spielfeld zu gefälligen Bedienung. Und er bediente sich – und sie! Seine Hände fingen ihre Brüste und schaukelten sie zärtlich auf und ab, zwirbelten ihre Knospen und kneteten gefühlvoll. Dann streichelte er ihr über die Flanken tiefer – nach hinten, umrundete ihre Backen und zog sie auseinander. Als sie seine Zunge spürte, die durch ihre Feuchtigkeit glitt, saugte sie sich stöhnend Albrechts Eichel inzwischen die Lippen, fühlte, wie er sich aufbäumte, ihr seinen Schwanz entgegendrängte.

Ihre Zähne kratzten über seine Krone, als sie sich zurückzog.

„Bitte jetzt, Okeanos!“, flüsterte sie heiser und wartete zitternd, aber nichts geschah. Im Gegenteil! Auch seine Hände waren verschwunden … und als ihr enttäuschter Blick ihn traf, war sie wirklich überrascht, denn Okeanos streifte sich gerade ein Kondom über. „Danke!“, stöhnte sie hingerissen, als sie seine Spitze in ihrem Fleisch fühlte, und machte sich erneut über die Köstlichkeiten vor ihre Nase her. Zwei Männer! Welch ein berauschendes Gefühl! Sie hatte schon davon geträumt. Genossen hatte sie es noch nie.

Jetzt kostete sie einen herrlichen Schwanz, genoss ihren Geschmack der Lust an einer fremden Kuppe, und gleichzeitig füllte ein weiteres Luxusteil ihre hungrige Möse. Stöhnend vor Wollust bäumte sie sich auf, fiel ins Hohlkreuz und drückte dem Mann hinter sich ihren Unterleib entgegen.

Normalerweise mochte sie 69 nicht. Hier und da gleichzeitig irritierte sie, denn wenn ihr Mann sie leckte, wollte sie sich fallen lassen und genießen und sich nicht simultan auf seinen Genuss konzentrieren müssen. Hier war das anders. Okeanos erleichterte ihr die „Arbeit“, indem er sie rhythmisch auf Albrechts Schwanz drückte! Es fühlte sich unglaublich an. Es war, als pumpte man sie auf – mit Lust – von zwei Seiten! Stöhnend wand sie sich zwischen den beiden.

Der Mann hinter ihr verstand sein Handwerk. Seine Finger suchten und fanden ihren Lustknopf.

„Oh Boy, bist du guut!“ Alle ihre Zellen schwammen in dem Hochgefühl, kurz vor dem Höhepunkt zu stehen. Diesen Zeitpunkt liebte sie am meisten, dann, wenn sie nicht mehr wusste, ob sie bremsen oder Gas geben wollte. Hätte sie gekonnt, sie hätte vor Anstrengung mit den Zähnen geknirscht, so aber saugte sie sich fest. Auch ihre Finger griffen jetzt fester zu. Ihr Mann liebte ihre Fingernägel an seinem Stamm, wenn sie seine Eichel verwöhnte – und auch Albrecht keuchte laut, stöhnte und fasste in ihre Haare, zog sie noch näher, schob sie noch fester auf seine Härte. Speichel lief über ihre Finger auf seine Hoden … aber darum konnte sie sich nun nicht mehr kümmern.

Ihre Lust sprudelte über. Schon wieder! Wie von einem Blitz getroffen, krampfte sich ihr gesamter Körper zusammen. Himmlische Wonnen warfen sie hin und her – von einem zum andern und lösten so auch bei ihren beiden Partnern den Gipfelsturm aus. Oh, sie genoss es, die beiden stöhnen zu hören – und sie tat ihr Möglichstes, ihre Lust zu verlängern, indem sie – hier und da – die konvulsivischen Zuckungen bewusst verstärkte!

Elsa fühlte, wie Okeanos’ Finger sich in ihrer Scham verkrallten und sie auf seine Explosion drückten, und sie spürte Albrechts Hoden sich zitternd zusammenziehen – dann spritzte er in ihrem Mund.

Normalerweise war Sperma keine ihrer Leibspeisen. Heute war alles anders. Die Lust war potenziert, die Gefühle verstärkt, und seinen Geschmack, gepaart mit ihrem, fand sie ausgesprochen lecker. Sie schluckte und leckte, empfand nachhaltige Begeisterung, als sie spürte, wie seine Härte nachgab, in sich zusammensank. Albrecht war zufriedengestellt – genau wie sie und Okeanos. Darauf legte sie Wert, denn wenn man ihr ein derartiges Geschenk machte, wollte sie auch zurückgeben.

Stille.

Fast scheu blickten sie sich an und sanken in die herumstehenden Sessel. Okeanos hatte, einem Impuls gehorchend, die dreiviertelvolle Flasche Rotwein mitgebracht. Er griff danach und reichte sie Elsa.

„Ein solches Treffen habe ich noch nie – niemals erlebt.“, flüsterte er heiser.

Elsa lächelte und schüttelte ungläubig den Kopf. „Danke!“ Sie setzte an, ließ die erfrischende Flüssigkeit in sich hineinlaufen und reichte die Flasche weiter.

Albrecht nahm sie in Empfang und hielt sie eine Weile fest. Offenbar versuchte auch er das Geschehen einzuordnen – und eben so offensichtlich gelang es ihm genausowenig, wie den beiden anderen.

„Sollten wir das …“ Er brach ab.

Okeanos setzte fort: „ … den anderen erzählen? – Niemals! Für das nächste Treffen bräuchten wir eine Halle!“ Er grinste.

„Abgesehen davon bin ich treu!“, fügte Albrecht hinzu, und Okeanos nickte. „Ich auch! - Normalerweise!“ Jetzt nickten sie alle drei synchron.

„Wir sollten gehen!“

Sie drehten sich um - zu der Stimme. Da stand ein lächelnder Aldo und reichte Elsa ihre Kleidung.

„Das war ein aufregender Abend, und ich danke euch allen. Ich glaube nicht erwähnen zu müssen, dass dieses … außergewöhnliche Ereignis unter uns bleiben sollte.“

Er beugte sich vor, nahm Elsas Hand und küsste sie. „Meine Liebe, du bist eine umwerfende Frau! Komm gut nach Hause!“

Dann wandte er sich an die beiden Männer. „Au revoir, meine Freunde, ich wünsche euch eine gute Nacht!“

Elsa sah ihm nach, wie er in der Dunkelheit verschwand. Langsam und immer noch lächelnd zog sie sich an. Natürlich musste dieser Abend nicht öffentlich diskutiert werden, aber ihrem Mann würde sie es erzählen. Er würde platzen vor Neid - ausflippen. Sie freute sich schon darauf.

Beide Männer küssten sie zum Abschied auf die Wangen und waren froh, ein Hotelzimmer gebucht zu haben, und nicht, wie Elsa, heimfahren zu müssen.

Aber Elsa fuhr gerne durch die Nacht – und sie konnte nicht aufhören zu lächeln!



© Anna