SM-69-4Y

 

Major Tom stand schon immer auf zwei Damen im Bett, sie wusste es längst, denn er machte kein Hehl daraus und doch litt sie darunter. Und nun hatte Melanie die für sie annehmbarste Lösung gefunden. Seit ungefähr 25 Jahren gab es Avatare: Haushaltsroboter und Allround-Geräte. Das war die Lösung. Auf ein Arbeitsgerät musste sie nicht eifersüchtig sein – redete sie sich ein – und besorgte Amelie, das Modell SM-69-4Y, einen Doppelgänger von sich selber.

 

Melanie hatte alle seine Vorlieben, alle Zu- und Abneigungen programmieren lassen, sogar die Tatsache, dass er sie gerne in den Arsch fickte – obwohl sie das gar nicht mochte. Vielleicht war Amelie ja doch gar nicht so übel, denn sie konnte sich dafür zur Verfügung stellen. Schließlich hatte ein Roboter keine Gefühle. Allerdings konnten auch Avatare zärtlich sein. Sie hatten den „zärtlichkeits.chip“ extra teuer bezahlt, aber das brauchte sie, wenn sie schon mit diesem Stück Blech Sex haben sollte – und wie sonst sollte sie Toms ausgeprägten Voyeurismus befriedigen? Verdammt! Sie liebte ihn einfach zu sehr. Ein Leben ohne Tom …? Nein, das wollte sie sich nicht vorstellen!

 

Tom war gerade auf Mars7 als Amelie geliefert wurde – und das fand sie ganz gut so. Er würde heute spät heimkehren. Behutsam öffnete sie die Transportkiste und packte ihre neueste Errungenschaft aus. Da lag SIE! Erstaunlich, wie ähnlich sie ihr sah. Fast so als seien sie … Aber halt! Sie durfte nicht vergessen, dass das kein Mensch war! Es war nur eine Maschine, wenn sie auch nicht so aussah. Zuerst schnappte sie sich die Gebrauchsanweisung und kuschelte sich mit einer Tasse Tee und dem Lesestoff in einen Sessel und studierte. Allzu schwer würde das nicht werden. Wenn Amelie erst mal eingeschaltet war, dann lief es quasi wie von selbst.

 

Melanie atmete tief durch und trat näher, ließ ihre Finger über die Haut der nackten Frau gleiten. Echt! Verdammt, das fühlte sich so echt an! Unglaublich!

„Okay, dann mal los!“ Sie fasste den linken Knöchel der Frau und hob ihr Bein an. Klar musste der Power-Knopf irgendwo versteckt sein, aber gleich so? Es war Melanie fast peinlich die Schenkel dieses Wesens, das ja doch wie eine echte Frau aussah, so weit zu spreizen.

Amelie war – wie gewünscht – blank rasiert, wie sie selber auch. Der Plan war ja schließlich so etwas wie eine Doppelgängerin zu haben.

„Na gut, dann mach mal!“, befahl sie sich selber, und dann griff sie ihr an die Scheide. „Pppph!“ Melanie schnappte nach Luft. Wenn sie es nicht besser gewusst hätte, sie hätte geschworen, dass das eine echte Frau war. Neugierig betastete sie die weichen Schamlippen, spreizte sie und betrachtete das rosa Innenleben. Ein großer, runder Kitzler lachte ihr entgegen. Sie stupste dagegen – aber Amelie rührte sich nicht.

„Lass uns doch mal sehen …“ Melanie lächelte, befeuchtete ihre Fingerspitzen mit Spucke und dann liebkoste sie diese bezaubernde Muschi, aber eine bewegungslose „Puppe“ gefiel ihr auch nicht, und so fuhren ihre Finger tiefer hinab, umkreisten den engen Eingang, um dann über den Damm zum Po zu streicheln. Noch einmal leckte sie kurz und schob ihren Zeigefinger nachdrücklich in Emelys After.

„90° abwinkeln und zur Bauchdecke drücken, da, wo sich die kleine raue Stelle befindet!“, rekapitulierte sie und drückte.

 

Amelie öffnete unglaublich blaue Augen und umarmte sie zärtlich, suchte ihre Lippen und küsste sie so, dass sie beinahe vergaß, wen sie in ihren Armen hielt. Erstmal ließ sie zu, dass dieses Mädchen sie auszog. Schließlich musste sie das ausprobieren.

„Komm mit!“, befahl sie, führte sie zu ihrem Bett und legte sich hin. Ob Amelie ihr gehorchen würde?

„Leck mich in den Himmel!“   

Oh ja, sie gehorchte - und wie! Melanie verlor fast die Besinnung vor Lust, und als sie aufsah … kniete Tom hinter Amelie und fickte sie.

So war das aber nicht geplant – oder vielleicht doch?

„Was für eine geile Überraschung!“, stöhnte Tom lüstern und knetete der süßen Blondine, die seiner Melanie die Möse lutschte, die Titten. Er war so beschäftigt, dass er nicht bemerkte, wie sich Melanie unter ihrer Gespielin herauswand, nach dem Paketmesser griff und es ihm an den Hals setzte.

 

„Scheiße! Was soll das?“, fauchte er. Dieses dumme Stück war im Kopf noch nie ganz richtig gewesen. Wie kam er aus dieser Situation bloß wieder raus?

 

„Liebling!“ flüsterte er. „Was machst du bloß für Sachen? Ich will doch nur dich! Ich dachte doch … das bist du!“ Behutsam drückte er ihren Messerarm beiseite.

„Ich liebe nur dich, Schatz! Komm, ich beweise es dir!“ Inzwischen hatte er sie entwaffnet und so gut es ging unter sich gezogen. Er drückte ihre Schenkel auf und nahm sie in Besitz. „Siehst du! Ich liebe nur dich, Melanie! Er stieß zärtlich und küsste sie. Seine Finger umrundeten den Kitzler und erregten sie. Tom suchte die Feuchtigkeit und glitt hinab …

 

Dann atmete er tief ein, stieß in ihren Po und drückte …

 

Melanies Augen fielen zu und sie erschlaffte in seinen Armen.

 

„Tja, das war wohl ein Produktionsfehler!“

Er erhob sich, reichte Amelie die Hand und zog sie hoch. „Hilf mir mal! Wir müssen sie generalüberholen lassen, und auch den „menschlichkeits.chip“ werde ich wohl entfernen lassen!“

Gemeinsam legten sie die reglose Melanie in die Transportkiste.

„Was für ein Modell bist du?“, fragte er Melanies nackte Doppelgängerin.

„Ich bin Amelie, Modell SM-69-4Y!“, entgegnete sie – mit Melanies Stimme.

„Ah ja!“ Tom nickte. „Ich dachte es mir schon: Die Zwillingsreihe! Könntest du mal bitte Kaffee kochen?“

 

© Anna