Kaffeevariationen




 

 

„Komm rein, Süße! Magst nen Kaffee?“

 

Es war halb Acht und draußen ziemlich scheußlich. Meine Kommilitonin und Freundin Nadja stand vor der Tür. Sie sah recht zermanscht aus.

 

„Den kann ich wirklich brauchen!“, stöhnte sie. „Wenn du mir einen Cappuccino machst … das wär’ echt Spitze! Am liebsten intravenös!“

 

Ich nickte und ging in die Küche.

 

Sie kam hinterhergeschlichen. „Sag mal, Petra, hast du schon Latein gelernt?“

 

Ich nickte. „Alle 187 Karteikarten durch – gestern fertig geworden, aber wiederholt hab ich noch nix!“

 

„Da geht’s dir wie mir, und ich fühl mich doch so mies! Ich glaub, ich werd krank“, jammerte sie.

 

Ich grinste. Nadja war ein echter Hypochonder. Krank war sie bestimmt nicht, sie stand höchstens neben sich. Das kannte ich schon. So war sie immer vor Prüfungen!

 

„Ich werd wohl eine Nachtschicht einlegen müssen!“, klagte sie. „Dabei bin ich doch so müde!“

 

„Weißt du, Süße, ich bin dabei!“, bot ich an, „Und ich hab da eine tolle Idee, wie ich dich wieder fit kriege!“ In meinem Kopf tanzten gerade viele kleine Teufel Tango.

 

„Ehrlich?“ Sie strahlte mich an.

 

Während sie den Cappuccino genoss, öffnete ich meinen Kaffeeautomaten, entnahm ihm den Kaffeesatz und leerte ihn in eine Schüssel.

 

„Wir machen ein Kaffeepeeling!“, erklärte ich und lächelte innerlich über ihre großen Augen. „Das ist genial, ich mach das oft!“, log ich. Ich hatte es noch nie gemacht, aber immer mal ausprobieren wollen – seit ich es im Internet gelesen hatte.

 

Immerhin, das Rezept hatte ich noch im Kopf -  so ziemlich! Ich griff zum Olivenöl und ließ ein paar Löffel ins Kaffeemehl laufen, dann holte ich den Honig aus dem Schrank. Nadja sah neugierig zu, wie ich die Mischung verrührte und sie schnupperte.

 

„Riecht gut!“

 

„Wirkt auch gut!“, beschied ich sie. „Es dient der Zellerneuerung und macht eine toll weiche Haut. Der Clou ist die Wirkung des Koffeins: Es wirkt anregend und fördert die Durchblutung! Was glaubst du, wie fit du danach bist!“

 

Ich stellte ihr noch einen Cappuccino hin. Draußen war es inzwischen dunkel. Im Bad drehte ich die Heizung auf, schloss die Fensterläden und zündete all meine Kerzen an. Ich liebe es schummrig und gemütlich zur Wellness.

 

„Komm Süße!“

 

Sie kam – mitsamt ihrem Kaffeebecher.

 

„Zieh dich aus!“

 

Ohne Zögern stellte sie den Kaffee beiseite und zog sich aus. Höflich drehte ich mich um, entkleidete mich ebenfalls – und beobachtete sie im Spiegel. In meinem Kopf lief gerade  Ravels Bolero. Wie schön sie im Halbdunkel war – nur beleuchtet vom gespiegelten Licht der Kerzen.

 

„Komm!“ Zusammen stiegen wir in die Wanne und aalten uns unter dem warmen Wasser. Dann griff ich in den Topf und holte eine Handvoll Kaffeepeeling heraus.

 

Da stand sie vor mir - meine beste Freundin - und reckte mir gespannt ihren Busen entgegen, und ich …

 

Genüsslich rieb ich sie mit dieser dunkelbrauen Wunderpaste ein, fühlte darunter die Weichheit ihrer Haut, die Spannkraft ihrer schweren Brüste, die sanfte Wölbung ihres Bäuchleins und schließlich die perfekte Form ihrer Oberschenkel. Wundervoll! Zärtlich massierte ich rundherum, kam näher – unsere Brüste berührten sich … und dann knetete ich klebrige Kaffeemasse in ihren Po!

 

Geil! Einfach nur geil!

 

Sanft glitten meine Finger über Berge und Täler, ruhten sich eine kleine Weile auf den Höhen aus und erkundeten dann intensiv die dortigen Bergformationen. Nadja atmete tief ein und hielt die Luft an – so wie ich. War sie mit dieser Art "Wellness" einverstanden?

Ihr Ausatmen geriet zu einem sehnsüchtigen Seufzer – und ich wusste Bescheid.

 

Zärtlich drehte ich sie in meinen Armen, trat näher und ließ unsere Körper miteinander kommunizieren. Sie flüsterten leise vertraulich und verstanden sich auf Anhieb. Ich hielt sie umschlungen, spürte an der empfindsamen Haut meiner Oberarme die dringliche Reibung des Kaffees, der wohl gleichzeitig ihre Brüste massierte.

 

Mit der Handbrause schwemmte ich sie ab – aber … vermutlich durch die Rauheit des Kaffees oder auch wegen des Olivenöls … das Zeug haftete wie Gift.

 

Also nochmal das Ganze mit Duschgel. Und selbstverständlich musste ich auch darauf achten, dass keines der rauen Körnchen zurückblieb – in irgendwelchen Falten und Nischen!

 

Also entfernte ich vorsichtig alle Krümel mit viel Wasser, um dann nochmal mit schaumigen Händen nachzukontrollieren. Weich und glitschig glitten meine Finger über ihr Bäuchlein, überzeugten sich, dass sich auch wirklich kein Kaffeekörnchen im Nabel befand, um dann tiefer hinabzugleiten.

 

Gefühlvoll streiften meine Fingerspitzen ihre Leisten, berührte den blanken Schamhügel, um dann zu den Schenkeln abzubiegen.

 

Nadja stöhnte verlangend – und ich gab nach, ließ meine Finger zwischen ihre Schamlippen schlüpfen und spielte die Glätte des Geländes in Kombination mit dem Schaum genüsslich aus. Immer wieder gerieten ihre weichen Lippen zwischen meine Finger, wurden sanft geknetet, gedrückt und langgezogen, um dann wieder missachtet zu werden zugunsten tieferliegender Gebiete.

 

Aber erst, als sie eindeutige Signale gab, ihre prallen Schenkelchen weit öffnete und mir Zugang bot zum verborgenen Geheimnis, erbarmte ich mich und berührte sie … da. Leise flehend wand sie sich in meinen Armen und bettelte um mehr.

 

Kleine, behutsame Kreise verwöhnten ihre Perle und brachten sie zum Keuchen. Mit zwei Fingern glitt ich beidseitig tiefer. Wie wundervoll, genau zu wissen, was getan werden sollte. Oh ja, ich spürte all die Zärtlichkeiten, die ich ihr angedeihen ließ, selber – und stöhnte mit ihr um die Wette.

 

Ihr schaumiger, nasser Leib an meinen gepresst, meine süße Freundin, nackt und hingegeben, in meinen Armen … oh ja, ich wollte sie glücklich machen!

 

Nur noch eine kleine Weile, dann …

 

„Bitte!“, stöhnte sie und offenbarte deutlich ihre Begierden.

 

Aber immernoch hielt ich mich zurück, wohl wissend, dass gerade die sanften Kreise um ihren Kratersee, nachdrückliche Gefühle wachrufen würden.

 

Und siehe da, Nadja platzierte ihren Fuß auf den Wannenrand und gab sich preis.

 

Zwei Finger schlüpften tiefer, erkundeten intensiv die Höhle, entlockten meiner Süßen einen spitzen Schrei und lösten ein Erdbeben aus.

 

Glühende Lava quoll aus der Tiefe und flutete meine Hände. Zitterndes Fleisch griff nach meinen Fingern und versuchte sie zu halten - nie mehr loszulassen. Und ich erfüllte ihre Sehnsucht, ließ sie unbeweglich in der heißen Tiefe ruhen.

 

Liebevoll leckte ich ihr Ohrläppchen. Es war ein Genuss, und den Geräuschen nach zu urteilen, die meine Freundin von sich gab, liebte sie es.

 

Ja und … was soll ich sagen? Koffein hat wirklich eine sehr belebende Wirkung.

 

Nadja war jedenfalls ausgesprochen fit – und ich auch!

 

Wir lernten die Nacht durch, und die Klausur … wurde ein Heimspiel!

 

 

© Anna