Rosenmontag


Faschingsdienstag



 

 

„Liebe?“

Es hört sich an wie ein Echo, und ich habe es auch nur geflüstert.

Meint er jetzt wirklich, was er da sagt?

Bert nickt – stürmisch – und ich habe das dringende Gefühl, er weiß, was er will, und er weiß auch, was er sagt.

„Du … liebst mich?“

Ich sollte das nicht fragen - nach einem Faschingsball, aber ich muss es wissen.

Nicht, dass es an meiner Entscheidung etwas ändern würde, denn mein Bauch hat sie längst getroffen, aber es würde einen gravierenden Unterschied machen - in meinem Herzen.

Den entscheidenden Unterschied zwischen „for fun“ und „forever“.

„Schon immer!“, sagte er mit so samtweicher Stimme, dass ich weiß – ich WEISS es:

Das ist die Wahrheit!

Und wenn ich jetzt diesen Zauberbann nicht ein ganz klein wenig unterbreche, fange ich an zu weinen, vor Rührung.

 

„Ich wollte das schon immer mal sagen:“, krächze ich.

„Zu mir oder zu dir?“ Jetzt geht es mir schon wieder besser. Ich habe den Rührungsknödel runtergeschluckt, und er lächelt breit.

„Zu mir! Oder meinst du, die kranke Marianne kann uns brauchen – in ihrem Bett?“

Da hat er nun auch wieder Recht, und ich muss kichern. Wenn sie das wüsste! Wo Marianne doch immer sagt, die beste Therapie gegen einen Mann, sei ein anderer Mann!

„Wo hast du dein Auto?“

„Auto? Bist du verrückt? Dazu habe ich zu viel intus – außerdem wohne ich um die Ecke!“

Und tatsächlich, es ist nur einmal Umfallen – und was für eine Wohnung das ist!

Erstaunlich!

Das Haus ist ein alter Backsteinbau, und wenn ich mich recht entsinne, war das mal ein Gymnasium.

Wir betreten einen hochmodernen Aufzug, der außen an die Fassade „angeklebt“ wurde und fahren hinauf – fast ganz hinauf.

Dieser Lift geht nicht nur nach außen auf! Als sich die Türe öffnet, stehen wir in einem modern eingerichteten, riesengroßen Wohnzimmer, vor roten Backsteinwänden.

Einfach toll!

 

„Wie kommt man an so eine schicke Wohnung in diesem Kaff?“, frage ich neugierig.

Bert grinst überlegen. „Man baut sie sich!“, und auf meinen ratlosen Blick erklärt er:

„Weißt du nicht, dass ich Architekt bin?“

Nein, wusste ich nicht, aber das ist einfach wunderbar: Ein Gesprächsthema! So langsam wird mir nämlich mulmig. Eigentlich bin ich keine Frau für eine Nacht, und betrunken genug, um einfach in sein Bett zu springen und die Beine breit zu machen, bin ich auch nicht.

„Wolltest du nicht … ich weiß nicht mehr genau … Tierarzt, glaub ich … werden?“

„Arzt! Arzt wollte ich werden, aber ich habe schon im ersten Semester gemerkt, dass ich kein Blut sehen kann und so habe ich umgesattelt – und genau das Richtige gefunden! Aber ich will dir jetzt nichts über mich erzählen. Der Onkel Doc will wissen, was los ist. Dir geht es nicht gut, Josephine, also spuck es aus!“

 

Josephine hat mich schon lange keiner mehr genannt. Sehr lange. Ich komme mir auf einmal vor, wie damals: Wie ein kleines Mädchen, und schon kullern die Tränen. Mist! So habe ich mir das nicht vorgestellt – und er sicher auch nicht, aber er ist schon an meiner Seite und nimmt mich in seine Arme.

„Arme Kleine. Erzähl es mir!“, flüstert er. Ich schüttle den Kopf. Ich will nicht reden. Schon gar nicht darüber! Aber ich will auch nicht … na ja … einfach so Sex ist auch nicht meins! Obwohl Bert und ich ja schon immer Freunde waren und er mir über die Maßen gefällt.

 

„Ich mache uns jetzt erst mal was zu essen und einen Kaffee! Was würdest du davon halten?“, fragt er. Offenbar hat er nicht vor, die Dinge zu überstürzen.

Ich nicke begeistert. Endlich mal ein richtiger Mann. Einer, der auch warten kann, der nicht sofort die Waffe zieht und droht: „Liebe oder Aus!“ Wie oft habe ich das schon erlebt? Ach Mist! Meine Laune ist nicht gerade dazu angetan, eine neue Liebe wachsen zu lassen.

„Weißt du was, Finny?“, fragt er. „Ich mach dir einen Vorschlag: Du gehst jetzt erst mal und nimmst ein schönes Bad, und dann ziehst du was anderes an, und anschließend werden wir frühstücken.“

 

Ja! Das ist genau das, was ich brauche. Begeistert nicke ich Zustimmung und trabe hinter ihm her. Sein Schlafzimmer ist genauso groß, wie das Wohnzimmer und mindestens genauso beeindruckend, aber dann kommt das Bad! Erst da bleibt mir der Mund offen stehen. Diese gekonnte Mischung aus alt und modern ist ein Hammer. Und diese Fester erst! Eins dicht neben dem andern. Vom Boden hinauf über die ganze Wand und – unglaublich – über die halbe, schräge Decke. Wir stehen unter dem Sternenhimmel und der Mond schaut uns zu. Normalerweise mag ich es im Bad etwas diskreter, aber hier ist es diskret. Kein Mensch kann hier reinschauen, weil hier oben einfach keiner mehr ist - und auch nie sein wird. Bert weiß anscheinend wirklich, was er tut – und vor allem, wie er es tut.

 

Mitten im Raum steht eine riesengroße, alte Badewanne auf hohen, geschwungenen Füßen. Nein, alt ist die nicht – niemals. Aber sie sieht so aus! Bert hat mit ein paar Handgriffen, das Wasser aufgedreht, Handtücher bereitgelegt und das Licht angenehm gedimmt. Dann erklingt noch irgendwoher leise Pianomusik.

„Ich hole dir noch was zum Anziehen!“

Wie schön das hier ist. Ich fasse es nicht. Und wie warm es hier ist! Ich fühle mich kuschelig und geborgen und beginne, mich auszuziehen. Als Bert wiederkommt und er plötzlich diesen komisch-glasigen Blick hat, merke ich, dass ich hier halbnackt vor ihm stehe. Normalerweise passiert mir so was nicht, aber Bert ist mein Freund: Ich vertraue ihm. Das ist seltsam, aber so ist es. Ich vertraue ihm, obwohl ich ihn jahrelang nicht gesehen habe. Bert ist Bert, und Bert ist … mein Freund! Freunde sind für immer und außerdem …

 

Er legt ein paar Kleidungsstücke auf den schönen alten Ledersessel, dreht sich um und geht. „Ich mach dann mal Kaffee!“, murmelt er im Hinausgehen, und ich steige in einen großen Haufen duftenden Schaums. Ich versinke in Wohlgefühl und träume nur noch vor mich hin, als es klopft. Nanu! Er ist doch hier daheim, und die Tür ist auch gar nicht ganz geschlossen.

„Darf ich reinkommen?“

Er ist ein Schatz.

„Natürlich, komm nur, du siehst eh nichts von mir – außer der Nasenspitze!“

Er tritt näher und reicht mir eine überdimensionale Latte-Macchiato-Tasse mit einer wunderbaren Milchschaumhaube. Sein Espresso steht noch auf dem kleinen Tischchen und er zögert.

„Setz dich her und rede mit mir!“, bitte ich ihn, und er zieht den alten Ledersessel näher, legt die Kleidung beiseite und holt sich seinen Kaffee.

„Du erinnerst dich aber noch, dass ich schon immer in dich verliebt war!“, stellt er fest. „Daran hat sich bis heute nichts geändert.“

Ich bin auf einmal glücklich. „Ich habe dich doch auch schon immer geliebt, Bert!“

Er lächelt schmerzlich. „Nicht genug, um bei mir zu bleiben!“

Das stimmt, aber ich … „Ich war einfach jung und dumm, Bert! Verzeih mir! Ich wollte dir nicht wehtun!“ Nein, das wollte ich wirklich nicht. „Jetzt bin ich hier!“

„Ja, aber nur …“

 

Ich weiß, was er sagen will. „Nur, weil du enttäuscht wurdet.“ Dazu muss ich jetzt wohl Stellung nehmen, und Bert hat die Wahrheit verdient. Also gehe ich tief in mich.

„Stimmt – und stimmt nicht! Weißt du, Bert, er hat mich betrogen … weil Fasching ist und man das da nicht so eng sieht!“

„So ein Trottel!“, knurrt er.

„Das hat mich verletzt … aber … wenn ich jetzt so drüber nachdenke … es stimmte zwischen uns schon lange nicht mehr, und immer, wenn ich das Gespräch darauf brachte, hat er es abgeblockt. Ich denke … er wollte erwischt werden. Ich denke, er hat einen Vorwand gesucht …“ Komisch, dass diese Erkenntnis auf einmal so sonnenklar vor mir steht, aber genauso ist es, und das Eigenartigste …

„Und ich bin froh drum!“ Ich schüttle meinen Kopf. Nein, verstehen tu ich es nicht, aber ich bin froh - und ich bin frei! Frei für Bert!

 

„Wäscht du mir den Rücken?“, frage ich schmunzelnd. Bert steht lächelnd auf und greift zum Duschgel. Ich glaube, er hat verstanden.

„Huuuhhhhschhhh!“ Ich sauge geräuschvoll Luft durch die Zähne ein. Was für ein Gefühl, seine Hand mit dem kühlen Gel auf meiner Schulter zu spüren, und obwohl ich im warmen Wasser sitze, bekomme ich eine Gänsehaut – überall. Die Hand streichelt über mein Schulterblatt zur Wirbelsäule und dann hinab in die Untiefen der Badewanne – und schon ist sie weg.

 

Bert spült das Gel ab und trocknet seine Hand ab. Ähhhmm … was kommt nun? Dann zieht er lächelnd sein Hemd aus und Schuhe und Strümpfe.

„Rutsch mal ein Stück!“ Mitsamt seiner Lederhose, die ich im Übrigen hinreißend sexy finde, steigt er hinter mir in die Wanne zieht mich auf die Füße und angelt schon wieder nach dem Schaumbad. Wunderbar, ich kann uns im Spiegel sehen, und das schaut … heiß aus! Der dichte, weiße Schaum auf meiner braunen Haut, der in üppigen Tränen über meine Brüste fließt, sich an den Spitzen sammelt und zähflüssig langsam darüber hinaus tropft – und dahinter – mein halbnackter Indianer, dessen nervige Hände versuchen, den Schaum wieder einzufangen,

Er wäscht mich zärtlich, und ich sehe zu, werde nicht nur durch diese unglaubliche Mischung von rau und sanft auf meiner Haut verrückt, sondern mindestens genauso durch das aufreizende Spiegelbild unserer nackten Körper. Es kribbelt durch und durch. - Ihn so intensiv zu spüren, meinen Indianer, ist wunderbar. Ich will noch mehr und lehne mich zurück. Seine warme Brust an meinem Rücken gibt mir ein Gefühl aus Geborgenheit und Sehnsucht.

 

„Mehr! Noch mehr!“, flüstere ich und dränge mich in seine Arme, die mich gleichzeitig halten und liebkosen. Seine Finger spielen mit meinen Brüsten, streicheln, kneten, drücken und reiben. Mit Daumen und Zeigefinger zwirbelt er die steifen Spitzen. Woher weiß er, dass ich das liebe? Mit jeder Berührung werde ich nasser – und das liegt nicht am Badewasser. Das raue Leder seiner Hose an meinem Po reibt so erregend, dass ich gar nicht anders kann, als das Gefühl noch zu intensivieren. Meine Hüften schwingen hin und her, vor und zurück, mein Becken kreist – nur, um ihn noch dichter zu spüren. Und es ist nicht nur das Leder, das mich verrückt macht. Es ist auch diese hinreißend dicke, pulsierende Erhebung, die sich mir entgegendrängt. Meine Hände wandern nach hinten und fühlen, und dann drehe ich mich in seinen Armen.

 

„Davon habe ich geträumt!“, murmelt er leise und schließt mich ein in seine Wärme. Nackte Haut an meinen empfindsamen Nippeln, sanfte Hände, die meine Taille umschmeicheln, auf den Rücken gleiten und hinab, die meine Hinterbacken fassen, kneten und sich tiefer schieben.

„Ich auch!“, stöhne ich. „Davon habe ich auch geträumt! Mach ihn wahr – unseren Traum!“

Ich schiebe sein langes, schwarzes Haar beiseite und nehme ihn in meine Arme.

„Küss mich!“

Seine Lippen tasten nur - sie überfallen mich nicht. Eigenartig: Charly habe ich kaum geküsst und auch nur ungern. Berts Küsse sind süß wie eine frische Feige, weich und feucht, und ich drücke meine Lippen hinein, sauge und lecke, schmecke den herben Kaffee in seinem Mund und berühre seine Zungenspitze. Das ist einfach himmlisch. Ich glaube es kaum, dass Küssen so schön sein kann – und so aufregend. Meine Hände finden den Knopf, der uns noch voneinander trennt und öffnen ihn. Ich ziehe behutsam den Reißverschluss auf, ohne jedoch meine Lippen von seinen zu lösen. Mit beiden Händen fahre ich hinein, umfasse seine Hüftknochen und gleite tiefer. Ich habe das Gefühl, ich müsste sterben, wenn mir jemand diesen küssenden Mund wegnehmen würde.

Mein Indianer trägt keine Unterwäsche, und ich fühle seinen bloßen Backen zwischen meinen Fingern! Geil! Da muss man zugreifen – und das tue ich auch! Meine Finger graben sich ein, ich ziehe sein Becken an mich, und Bert stöhnt lustvoll in meinen Mund.

 

„Liebling!“ nun wird auch ihm dieses verdammte Leder zu viel, und er hilft mir, es loszuwerden. Allerdings klebt nasses Leder und so müssen wir uns – gezwungenermaßen – voneinander lösen. Anders schaffen wir das nicht. Ich setze mich zurück ins warme Wasser und schaue ihm zu. Ist das wirklich mein Bert? Mein Schulfreund, der sich immer zu klein und dünn vorkam? Er ist weder das eine noch das andere. Dieser Prachtkerl da vor mir ist mindestens 1,85 und hat den Körper eines durch und durch trainierten Sportlers. Seine Bauchmuskeln sind wunderbar definiert, und mein Ex würde vermutlich seinen rechten Arm dafür gegeben haben, solch einen Körper sein eigen zu nennen. Und Bert windet und dreht sich, schraubt sich aus der nassen, anhänglichen Lederhose und bietet mir so seinen Luxuskörper in jeder nur denkbaren Ansicht. Ich bin entzückt und einfach sprachlos, dass so viel geballte, männliche Schönheit mir gehören soll.

 

Endlich hat er es geschafft und sich aus der Enge der nassen Hose befreit. Er lässt sie einfach vor der Wanne auf den Boden fallen und setzt sich - mir zugewandt - auf den Wannenrand. Dann hält er mir die Hände hin und zieht mich näher. Aber nein, ich will noch nicht aufstehen. Zuerst genügt es mir völlig, mich auf die Knie zu heben. In dieser Höhe sind gewisse sehenswerte Dinge, die ich gar zu gern näher inspizieren möchte.

 

Der Seifenschaum fließt in dicken Tränen über meinen üppigen Körper und Bert betrachtet fasziniert, wie die weißen Bläschen langsam von den schweren Brüsten tropften, ihm so die Aussicht freigeben. Seine Hände öffnen und schließen sich. Nicht zu übersehen, was er jetzt gern täte, aber mir geht es ganz ähnlich. Was ich da geboten bekomme, ist auch nicht von schlechten Eltern. Aus dieser Perspektive sieht das Teil aus, als würde es bis zum Nabel reichen – und darüber hinaus, passend zu dem ganzen Kerl!

 

„Du bist rasiert!“

Sowas habe ich bisher noch nie gesehen. Sieht aber umwerfend aus. Sauber, glatt, nackt!

„Ja, ich kann es nicht leiden, wenn sich die Haare im Reißverschluss verheddern!“

Offenbar trägt mein Adonis nie Unterwäsche!

Meine Finger berühren sanft gekräuselte Haut, fahren den Konturen nach – hinab. Sein Schwanz steht wie eine Eins, und – natürlich – bei diesem Format, sind die Eier straff an den Körper gezogen. Au Mann, schaut das geil aus! Und wie sich das anfühlt. Ich rücke noch näher und …

 

Bert stöhnt, als ich mit der Zunge meine Lippen befeuchte.

„DAS … willst du tun?“, kommt es bittend, halb seufzend … mehr ein Hauch, als eine Frage.

„Oh ja, ich will!“ Ganz bestimmt sogar. Der Sex mit meinem Ex war in letzter Zeit nicht so berückend, wenn ich das recht bedenke, und dieses Prachtexemplar von Mann hier lasse ich mir bestimmt nicht entgehen. Nicht heute Nacht! Irgendwie schafft er es, dass ich mich so geborgen fühle wie noch nie – und das gibt mir die Freiheit, Dinge zu tun, die ich sonst eher nicht …

 

Als ich zufasse, habe ich das Gefühl, ich hätte ein überdimensionales Eishörchen in der Hand. Das inspiriert mich. Eiscreme! Maroni – glänzend und verlockend - Esskastanie!

„Mein Lieblingseis!“, murmle ich und lecke über die „Waffeltüte“ hinauf zu seiner „Eiskugel“. Ich liebe es, „Lutscheis“ aus der Hand zu schlecken – und genauso komme ich mir gerade vor. Meine Zunge leckt, umrundet diese perfekte Rundung, und dann schiebe ich sie mir tiefer hinein und genieße. Hmmmmm! Zwischen meinen Fingern zuckt sein nacktes Fleisch. Wie aufregend sich das anfühlt, und wie erregend er stöhnt.

 

Inzwischen fühle ich seine Hände. Sie schieben sich zärtlich unter meine Achseln, streicheln behutsam. So sanft hat mich noch kein Mann berührt. Okay, es waren nicht so viele, aber trotzdem! Als er meine Brüste in seine Hände nimmt und beginnt, genau richtig zu kneten, sauge ich mich instinktiv vor lauter Begeisterung an ihm fest.

„Oh Himmel, hör auf!“ Mein Bert keucht in höchster Not. „Wenn du mir jetzt keine Pause gönnst, ist gleich alles vorbei, Finny!“

Ich will nicht – nicht aufhören, keine Pause, aber auch nicht, dass es endet. Also öffne ich meine Lippen, lasse ihm Raum und lecke nur noch ganz sanft.

„Oh Süße, ist das guuut! Nicht aufhören, Finchen! Hör bloß nicht auf!“ Er schwelgt. Wie wunderbar. Ich war bisher mit einer Auster zusammen, und nun habe ich … den Himmel auf Erden! Seine Finger und meine Titten sind die perfekte Kombination. Wenn er das woanders auch so gut kann …

 

Was mache ich bloß? Ich will ihn haben, lecken und kosten, wie er schmeckt, aber ich will ihn auch fühlen! Was für eine blöde Zwickmühle.

Aber er enthebt mich einer Entscheidung, indem er mich hochzieht, seine Finger zwischen meine Schenkel schiebt und auch schon tiefer hineinrutscht. Ich bin ja sowas von nass – und es fühlt sich so geil an, so unglaublich saumäßig geil.

„Dreh dich um!“, flüstert er und dreht mich gleichzeitig in seinem Armen. So wie vorhin spüre ich seine Härte an meinem Po und öffne meine Beine, schiebe mich über seinen Schoß. Ich muss mich auf die Zehenspitzen heben, sonst ist dieses Ding wirklich zu lang, aber die Spitze fühlt sich so umwerfend an – wie sie durch meine heiße Spalte rutscht.

„Geil!“

Oh jaa, und wie! Meine nassen, schaumgebadeten Titten liegen in seinen Händen und sein Mund saugt an meinem Ohrläppchen, küsst meinen Nacken, haucht, dass mir eine Gänsehaut über den Körper rauscht. Ich muss ihn jetzt drin haben, seinen Schwanz … und er hat ja schon so einen fantastischen Ausgangspunkt. Ich gehe ins Hohlkreuz und drücke mich tiefer, fühle, wie er sich in mich drängt, glitscht und tiefer …

„Jaah, oh jaaahh … mach!“

Eine Hand gleitet über meinen Bauch, seine Finger kraulen durch mein Wäldchen und finden genau den Punkt. Ich atme tief, stöhne, drücke mich an ihn – ihn in mich hinein – beginne zu wippen und lasse mich fallen.

 

Er ist drin und fühlt sich so gut an.

„Stoß!“ Das hab ich noch nie gesagt, aber jetzt brauche ich es. Dringend! „Mach’s mir, Bert, BITTE!“

Das lässt er sich nicht nochmal sagen. Sein Becken hebt sich, drückt mir diesen Luststamm tiefer. Oh nein, er stößt nicht. Er stupst, schiebt und drückt sich hinein, reibt gleichzeitig meine Perle und fickt so umwerfend gut, dass ich schreien könnte.

 

Wimmernd vor Lust, winde ich mich auf seinem Schoß, kreise mit dem Becken, lasse meine heiße Muschel um ihn rotieren und bewege mich dabei auf und ab. Himmel auf Erden! Es gibt nichts Besseres.

„Ja, Bert, ja! Gib’s mir!“ Als ob ich ihn noch anfeuern müsste! Aber ich tu’s, denn es ist einfach zu geil, um darauf zu verzichten.

„Finchen, mein Finchen!“ Auch er stöhnt, wird lauter. „Das wollte ich immer schon … tun … mit dir! Oh, du fickst so geil, Schatz … komm … jetzt! Ich muss es jetzt … sehen … wie du abgehst. Zeig’s mir … Liebling! Lass dich … einfach fallen und KOMM!“

 

Das war ein direkter Befehl. Dem widersteht man nicht - und ich schon gar nicht.

Nicht jetzt!

Ich verfalle in einen hohen Singsang ohne Worte, wimmere, juchze und stöhne, und ich ficke ihn. Verdammt ja, das tu ich! Kreischend durchstoße ich die Wolkendecke und tauche in gleißende Sonne, aber bevor ich zusammensinken kann, spüre ich, wie Bert sich aufbäumt – tief hineinstößt und mich nochmal in den Himmel schießt.

 

Wahnsinn! Das ist der blanke Wahnsinn – und so gut!

Ich hänge atemlos in seinen Armen, und langsam gleiten wir zurück in die Wanne – ins warme Wasser. Schweigend liegen wir aufeinander und überlegen, was da eigentlich passiert ist. Dass Sex so aufwühlend sein kann … ich hab es nicht gewusst! Oder ist das der Unterschied? Ist das jetzt wirklich Liebe gewesen, und alles andere bis dahin war nur ein Versuch?

 

Egal! Wir werden es herausfinden – und Marianne bekommt einen Orden! Vielleicht den vom Goldenen Vlies. Der würde passen!

 

 

© Anna