Die Brautjungfer

Mein Bruder heiratete seine Braut Miriam, Tochter eines persischen Ehepaars, Christen, die nach dem Beginn des Mullahregimes nach Deutschland gekommen waren. Ihre beiden Töchter waren hier geboren und aufgewachsen, aber bislang hatte ich nur Miriam kennengelernt. Als Bruder des Bräutigams sollte ich Trauzeuge bei seiner Hochzeit sein. Seine Braut war eine schöne junge Frau, charmant, klug, weltoffen, gebildet, die ihm mit Sicherheit eine ebenbürtige und wundervolle Frau sein würde. In ihrem langen, weißen Hochzeitskleid, einem Diadem, an dem ihr Schleier befestigt war und Brillantohrringen, war sie ein Traum, um den ich meinen Bruder sehr beneidete.

 

Die Trauzeugin der Braut war deren Schwester, die ich heute erst kennenlernte.

Wir hatten uns im Haus der Brauteltern getroffen, um zunächst bei einem kleinen Glas Sekt auf das Ereignis anzustoßen und dann hinter den Brautleuten zur Trauung zu fahren. Ich wollte mich ihr umständlich vorstellen, aber sie kam mir zuvor:

 

„Hallo, ich bin Shirin! Du bist sicherlich Ludger?“

Ich muss etwas irritiert geschaut haben, denn sie lachte laut auf:

„Also, nochmal: Ich heiße Shirin – das ist persisch und heißt ‚süße Milch‘! Aber tröste dich: Die meisten Leute verstehen meinen Namen nicht sofort.“

Ich entschuldigte mich und meinte:

„Eigentlich finde ich Namen sehr wichtig und möchte sie immer richtig aussprechen. Die Römer meinten ja ‚Nomen ist omen‘. Mein Name Ludger bedeutet übrigens – ‚der Speer des Volkes‘.“

Shirin – kein Name hätte besser zu ihr passen können. Sie hatte einen Teint, wie ich ihn wohl noch nie gesehen hatte, durchscheinend wie süße Milch und auf den Wangen ein zartes Rosa, das ganz offenkundig kein Make-up war.

 

Ihrer Schwester stand sie in nichts nach, was das Äußere betraf. Brünettes, weit über die Schulter reichendes, langes, lockiges Haar, das sie offen trug, dunkle, braune Rehaugen, gekonnt in einem ganz zarten Hauch von Lila geschminkt, mit langen Wimpern und sorgfältig gezupften, schön geschwungenen Augenbrauen, hellrosa Lipgloss, das ihre Wangen- und Haarfarbe betonte, und sie hatte schneeweiße Zähne… Sie war deutlich fülliger als ihre Schwester, hatte aber aus meiner Sicht eine geradezu weibliche Idealfigur. Für mich war sie die schönere der beiden Schwestern.

 

Das cremefarbige, hauteng geschnittene Kleid betonte sehr gekonnt Brüste, Bauch und Po – sie kannte ihre weiblichen Reize offenbar sehr genau und hatte kein Problem damit, das zu zeigen.

Das Kleid reichte ihr gerade eben bis zur Mitte ihrer Oberschenkel, vorne war es bis zum Hals vollkommen geschlossen, darüber trug sie ein Bolerojäckchen, das im Grunde nur ihren Rücken und ihre Arme bedeckte, während es die Vorderfront völlig frei ließ.

Während ich 1,75 m groß bin, war sie etwa 1,60 m klein.

 

Wir hatten noch einige Minuten Zeit, um uns näher kennen zu lernen. Ich gestehe, dass ich in kürzester Zeit in Flammen stand. Ich sagte ziemlich viel dummes Zeug in diesen Minuten, wie etwa:

„Na, wir werden ja jetzt miteinander verwandt!“, woraufhin sie mich lächelnd korrigierte:

„Nö, nur verschwägert!“, aber sie hatte mich längst durchschaut und ließ mich zappeln und plappern.

Endlich fuhren wir los. Sie saß rechts von mir im Fond des Autos, mit dem es zur Kirche ging. Einmal streifte sie über meine rechte Hand und meinte:

„Du hast schöne Hände!“

Zu mehr als „Danke!“ und einem Lächeln reichte es in meiner Verwirrung nicht.

 

Die Feier fand in einer kleinen gotischen Dorfkirche statt; feierlich und doch auch fröhlich, dennoch sah ich hier und da Tränchen, die selbst auch ich kaum unterdrücken konnte, danach ein kleiner Empfang, bei dem Shirin und ich zufällig am selben Bistrotisch standen. Wieder stellte ich fest, was das für eine begehrenswerte Frau war. Oder, besser: Ich gestand mir ein, dass ich sie heftig begehrte.

 

Ich fragte nach ihrem Beruf und erfuhr, dass sie Zahnärztin sei. Als ich erwähnte, wo ich Maschinenbau studiert hatte, stellte sich heraus, dass sie in der gleichen Stadt studiert hatte. Damit hatten wir Gemeinsamkeiten entdeckt, über die wir uns prächtig unterhielten.

Das Hochzeitsfest fand im Festsaal eines bekannten Hotels statt, und dort fuhren wir nun hin. Als Verwandte des Brautpaars übernachteten wir auch dort. Ich saß wieder neben Shirin im Fond. Auch diesmal strich sie über meine Hand, um ganz nebenbei zu fragen:

„Bist du irgendwie gebunden?“

Ich musste lächeln: Natürlich hatte sie meine Hände nach einem Ring inspiziert!

„Nein, das bin ich nicht! Und du?“, fragte ich indiskret.

„Noch nicht!“, antwortete sie; mit einer Betonung, die mich erschauern ließ.

 

Als Trauzeugen saßen wir beim Festessen links neben dem Brautpaar. Während wir nach der Vorspeise auf den Hauptgang warteten und der Brautvater eine kurze, aber humorvolle Rede hielt, spürte ich plötzlich, wie sie meine Hand in die ihre nahm. Sehr zart, aber auch sehr bestimmt. Überrascht sah ich sie an – und sie lächelte ein unendlich bezauberndes Lächeln. Natürlich lächelte ich zurück – und freute mich mehr, als ich hätte sagen können.

 

Das Essen war vorzüglich, die Musik passte, wie es nicht besser hätte sein können – und dann folgte der Brauttanz. Walzer! Natürlich!

Die Gäste umstanden das Brautpaar, und beim letzten Takt warf die Braut den Brautstrauß in die Menge.

Shirin fing ihn auf!

Die Gäste klatschten und einige der Freundinnen Miriams riefen:

„Shirin heiratet als nächste!“

Miriam lief zu ihrer Schwester, die neben mir stand, küsste sie und meinte:

„Viel Glück, Schwesterchen. Ich wünsche dir, dass es klappt!“

 

Als Miriam wieder bei ihrem Mann stand, sich die Menge etwas verteilt hatte und nun alle begannen zu tanzen, bat ich Shirin um den Tanz. Ich bot ihr meinen Arm, und wir tanzten, als hätten wir noch nie etwas anderes gemacht. Wir passten so harmonisch zusammen, als seien wir siamesische Zwillinge.

 

Ich spürte jedes Detail Shirins. Ich mochte sie so, wie ich sie spürte, ich atmete ihr Parfüm, das mich ins Träumen brachte. Es war ein wundervolles Gefühl, und ich wünschte, der Tanz würde nie zu Ende gehen.

Nach fünf klassischen Tänzen in Folge wurde den Gästen eine kleine Pause gegönnt, und während ich Shirin zu unseren Plätzen führte, sah sie mich verschmitzt an:

„Deine Hand weiß ja inzwischen sehr genau, wie meine Rückseite aussieht. Ich vermute, du hast in jedem deiner Finger Augen!“

Eigentlich hätte ich ja dunkelrot werden müssen, aber ich grinste nur:

„War ich so schlimm?“

„Nein, schön war es. Ich hoffe, du tanzt den ganzen Abend nur mit mir!“

 

Kleine Pause, dann: „Aber da du meinen Rücken nun schon kennst, kann ich auch mein Bolerojäckchen ausziehen! Beim Tanzen wird mir warm.“

Ich fiel fast vom Stuhl, als ich sah, was ich sah:

Was vorher wie ein züchtiges, hochgeschlossenes Kleid aussah, stellte sich nun als Neckholder-Kleid heraus, das komplett schulter- und rückenfrei war. Jedenfalls trug sie keinen BH, das war jetzt sicher!

 

Wir setzten uns, prosteten uns bei einem Schluck Sekt zu, Shirin nahm ganz selbstverständlich wieder meine Hand, und dann fragte ich – in der Rückschau ziemlich naiv:

„Was hat dir denn deine Schwester gewünscht; was soll denn klappen?“

„Ach, wahrscheinlich meinte sie einfach, dass es ein schöner Abend werden soll!“, antwortete sie ganz obenhin.

Im gleichen Moment begann wieder die Musik. Sie nahm meine Hand und zog mich hinter sich her:

„Komm! Du gehörst mir, hast es mir versprochen!“

Ich erinnerte mich zwar nicht, mich so geäußert zu haben, aber mir war nichts lieber, als den ganzen Abend mit Shirin zu tanzen.

Jetzt war die Musik deutlich moderner, wilder, lauter, und wir tanzten entsprechend, bis wir in der nächsten Musikpause keuchend auf unsere Stühle sanken.

 

Plötzlich wurde das Licht im Saal auf ein Minimum abgedunkelt, und ein Wagen mit einem riesigen Berg Speiseeis wurde hereingerollt. Darauf versprühten eine Menge Wunderkerzen ihre Sterne. Alles erhob sich von den Stühlen, applaudierte, rief „Ah!“ und „Oh!“, und während sich die Aufmerksamkeit aller Gäste auf das neue Ereignis konzentrierte, nahm mich Shirin plötzlich in den Arm und küsste mich.

 

Kann man solch einen Kuss beschreiben?

Weiche, warme Lippen berührten mich, zart zunächst, dann verlangend, fordernd. Sie hatte eine Hand auf meinen Hinterkopf gelegt und hielt mich fest. Ihre Lippen öffneten sich, und plötzlich hatten unsere Zungen einen zärtlichen Tanz miteinander begonnen. Ohne, dass ich nachgedacht hätte, wo wir waren, streichelte ich sanft über ihre Brüste. Unter dem Stoff spürte ich große, weiche Brüste, die sich mir entgegendrängten. Shirin drückte sich an mich, und ich hielt sie fest im Arm. Meine Hand rutschte von ihrem Rücken auf ihren Po, und wenn es im Saal heller gewesen wäre… Na, zum Glück bedienten sich nun die Gäste am Eis, lachten, plauderten – niemand achtete auf uns.

 

Zum Glück, denn Shirin und ich waren inzwischen fasst zusammengewachsen.

Plötzlich wusste ich, was ich wollte – dabei hatte ich es doch eigentlich schon die ganze Zeit an diesem Tag gewusst:

Ich wollte diese Frau! Ganz animalisch zog es mich zu ihr.

„Komm! Vergiss das Eis!“, flüsterte sie mir ins Ohr und zog mich aus dem Saal hinter sich her.

Sie führte mich zu den Hotelzimmern, öffnete eine Tür, zog mich hinein, warf die Tür hinter sich zu… und küsste mich stürmisch. Wortlos hielten wir uns in den Armen, küssten uns wild und hemmungslos – und während sie ihre Hände hinter meinem Kopf hatte, lagen meine Hände auf ihrem Po, der sich wundervoll rund und weiblich anfühlte.

 

Offensichtlich hatte sie eine Suite, denn wir standen in einem kleinen Eingangsbereich, der mit weißen Orchideen geschmückt war und sich in einen Wohnbereich öffnete. Dorthin dirigierte sie mich nun, schob mich auf ein zweisitziges Sofa und setzte sich auf meinen Schoß.

Ihren Po konnte ich auf diese Art streicheln – blieben nur ihre Brüste, die ich streichelte, obwohl sie noch immer unter dem Stoff verborgen waren…

 

Sie sprang auf, riss mich geradezu hoch, und während wir uns wild und hem­mungslos küssten, während unsere Zungen nicht voneinander loskamen, ließ sie mit einer schnellen Handbewegung ihre Brüste ins Freie gleiten, so dass ich ihre Wunder endlich bestaunen konnte. Es war auch vorne gerade genug Stoff, um ihre Brüste so lange sicher zu verbergen, wie sie es wollte. In diesem Augenblick nun hatte sie mir nicht allein ihre Brüste geschenkt, sondern sich selbst – und wir wussten es beide.

 

Es gab kein Halten mehr.

Große, schwere, weibliche Brüste, unglaublich große, dunkelbraune Warzen­höfe, die zur Größe ihrer Brüste passten und dicke, ebenso dunkle Nippel, die weit und vollkommen steif hervorstanden. Ich streichelte ihre Brüste, strich über ihre Nippel und beugte mich hinab, um kurz an ihnen zu saugen. Die Haut dort war seidenweich und ein wenig glitschig. Sie stöhnte laut auf.

Ich griff hinter sie, dorthin, wo der Reißverschluss ihres Kleides oben auf dem Po begann und zog ihn so weit auf, wie es ging, eben bis unter den Po.

Wenn ich geglaubt hatte, sie nun weiter entkleiden zu können, so irrte ich mich, denn sie führte die Regie!

 

Hatte sie die nicht schon von der ersten Minute an geführt?

 

Sie ging vor mir in die Hocke. Mein Gott, was wusste diese Frau über mein Innenleben! Sie kniete nicht, sie hockte – mit unendlich weit gespreizten Knien! Den Rock weit hochgezogen! Sie hockte dort, als wollte sie… Nein, es sah einfach unglaublich… Welche Assoziationen rasten durch meine Synapsen! Ich zitterte vor Erregung. Ich wollte, ich musste diese Frau haben und ich würde sie bekommen, denn offensichtlich wollte sie – mich!

 

Ich sah die breiten Spitzenränder ihrer cremefarbenen Strümpfe, die langen, schmalen Strapse, alles in der gleichen Farbe, wie ihr Kleid und von erlesener Eleganz…

Aber wie sie dort hockte… Der Anblick war mehr, als ich ertragen konnte – und doch… Ich schloss die Augen, überließ mich ihr, denn nun öffnete sie mein Hemd, zog es mir aus, meinen Gürtel, die Hose, streifte sie nach unten.

„Hmmm, mein Speer! Nein, du bist nicht der Speer des Volkes, du bist mein Speer! Wie hart du bist!“, redete sie zärtlich mit ihm, während sie ihn streichelte und aus seinem Joch befreite. Längst war mir meine Boxershort zu klein geworden!

 

„Oh, ist der schön!“, jauchzte sie. „Der gehört jetzt mir!“, zog auch meine Boxershort aus und… musste sich ein ganz klein wenig recken, denn mein Schwanz stand steif nach oben und sie betrachtete ihn noch, dann küsste sie zärtlich die Eichel, leckte sie und schob ihre weichen, heißen Lippen darüber.

„Hmmmm…“, stöhnte sie genießend. Ich weiß nicht, was sie alles mit mir anstellte, es war – ich hatte so etwas noch nicht erlebt: Eine Frau, die sich mir völlig hemmungslos hingab, indem sie sich nahm, was sie haben wollte.

Dass ich ganz kurz davor stand zu explodieren, spürte sie genau, aber das wollte sie noch nicht.

 

„Magst du mich ausziehen?“, hörte ich sie fragen.

Meine Antwort bestand daraus, dass ich sie zu mir hoch zog, bestand aus Küssen, bestand daraus, dass ich an ihren Brüsten saugte – und ich öffnete den Knopf auf der Rückseite ihres Neckholders, der das Kleid noch hielt. Es fiel zu Boden.

„Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.“ Hesiod hatte Recht, als er das schrieb. Die Frau, die sich mir hingeben wollte, trug nicht einfach einen Strapsgürtel, sondern so eine Art Taillenmieder, aus wunderschöner Spitze, daran die Strapse befestigt – und darunter erst ihr Höschen, offensichtlich aus der gleichen edlen Spitze. Ich würde also erst Shirins Strapse lösen müssen, um ihr das Höschen ausziehen zu können.

 

Ich gestehe: So Schönes hatte ich noch nie gesehen, daher auch nicht erwartet und wusste deshalb nicht, wie ich mich nun verhalten sollte, ich erkannte nur deutlich, dass ich zunächst einmal Grenzen überwinden musste, um mich ihrem Paradies nähern zu können.

„Gefalle ich dir so?“, hörte ich sie leise fragen.

„Du bist sehr zugeknöpft!“, antwortete ich und lächelte sie an.

„Du wirst dich daran gewöhnen müssen, Lieber, denn wenn du Strümpfe an mir magst…“

Den Rest ihres Satzes erstickte ich in einem wilden Kuss:

‚Lieber‘ hatte sie zu mir gesagt und ich würde mich daran gewöhnen müssen und Strümpfe! Wie konnte sie meine Geheimnisse, meine Träume kennen?

„Liebste!“, war das einzige, was ich hervorstammelte.

Jetzt kniete ich mich vor sie, um ihre Strapse zu öffnen. Lächelnd sah sie auf mich hinunter. Ich war so aufgeregt, dass ich kaum mit diesen vertrackten Dingern zurechtkam, die mir das Paradies verschlossen.

 

Allerdings erhob sie Einspruch, als ich ihr einfach das Höschen ausziehen wollte: „Nein, Liebster, den Strapshalter und die Strümpfe will ich doch nicht anbehalten! Warte, ich glaube, das mache ich besser selbst!“

Wie recht sie hatte! Sie setzte sich auf einen Stuhl, und zog umsichtig und langsam ihre Strümpfe aus. Es war eine Zeremonie, die mich fast zur Explosion führte; mein Schwanz stand pulsierend hoch, die Vorhaut war längst nicht mehr erkennbar, meine Eichel war zum Bersten dunkelrot gefüllt und meine Hoden schmerzten so ganz allmählich. Lange würde ich dieses Spiel nicht mehr aushalten!

 

Endlich hatte sie die Strümpfe herabgerollt. Makellose Beine, auch sie ein Teint, wie süße Milch – und noch immer durfte ich nicht…

Sie stand auf, drehte sich um, so dass sie mir den Po zuwandte und meinte:

„Öffnest du mir bitte den Halter!“

 

Ich hatte so etwas noch nie gemacht, und hier warteten zehn Häkchen darauf, aus den Ösen gezogen zu werden. Endlich hatte ich den Halter offen, wieder mit zittrigen Fingern. Endlich konnte ich ihren Po sehen, endlich ihren Rücken, endlich… Ich küsste ihren Nacken, knabberte an ihrem Hals, küsste ihre Schulter, küsste mich die Wirbelsäule hinab bis zu ihrem Po – der schönste Po, den ich je gesehen hatte, rosig und samtig, wie eine Pfirsichhaut. Und ich küsste ihn: Zärtlich, knabbernd, leckend, wild…

 

Plötzlich drehte sie sich wieder um, nahm meine Hand, zog mich, wie heute schon mehrere Male, hinter sich her in das Schlafzimmer der Suite. Ich nahm nur kurz wahr, dass wir uns auf ein Himmelbett legten, dann sah ich nur noch sie: Meine Shirin!

 

Sie lag auf dem Rücken, ich kniete vor ihr – oder besser: Zwischen ihr, denn sie hatte die Beine ohne Scham weit gespreizt, zeigte mir ihr nacktes, glattes Paradies, das mich mit großen, dunklen Schamlippen und steifem Kitzler verführerisch lockte. Sie stand genauso in Flammen, wie ich.

Was hätte ich anderes tun können, als den Zauber einige Augenblicke auf mich wirken zu lassen, mich hinabzubeugen und das Zentrum ihrer Weiblichkeit zu küssen. Ich nahm ihren Duft in mich auf, ihren Geschmack (wie süße Milch!), spürte ihre Nässe, ich fühlte mit meiner Zunge, wie hart ihre Klit war, wie heiß ihre Schamlippen und drang endlich mit meiner Zunge tiefer vor, um sie noch weiter zu erobern.

 

Fast unbewusst hörte ich ihr Stöhnen, und irgendwann:

 „Magst du meine Süße?“

„Ich liebe sie!“ Fast schrie ich es.

Sie zog mich an meinen Schultern zu sich hoch, aber als ich noch einmal ihre Brüste küssen wollte, unterbrach sie mich:

„Dann gib mir endlich deinen Speer. Ich will deinen Samen in mir haben und bewahren! Fick mich endlich!“

Hätte ich noch länger warten können?

Wir vögelten in jeder Stellung, die uns einfiel, bis es vor dem Fenster langsam hell wurde. Immer wieder kam sie – und ich hielt durch. Ich war der glücklichste Mann der Welt: Ich konnte diese wundervolle Frau immer wieder neu zum Höhepunkt führen.

 

Irgendwann schrie sie laut auf:

„Jetzt!“, und ich explodierte tief in ihr. In mehreren Stößen gab ich ihr, worauf sie schon den ganzen Abend gewartet hatte. Immer wieder stieß ich zu, auch wenn ich meinen Orgasmus gehabt hatte: Mein Speer war noch steif.

Endlich wurden wir ruhiger, kuschelten uns aneinander, erkundeten den anderen mit den Händen, mit den Augen – mit allen Sinnen. Wir entdeckten uns, und was wir entdeckten, versprach reines Glück.

 

Vier Monate später warf Shirin einen Brautstrauß hinter sich.

Ein genauer Beobachter hätte bemerkt, dass beide Schwestern an bestimmten Stellen inzwischen etwas fülliger geworden waren, und als im Verlauf des Abends ihre Schwester Miriam an uns vorbeitanzte, rief sie fröhlich:

„Na, hat doch geklappt, Schwesterchen!“

Was auch immer Miriam gemeint hatte:

Nun musste ich nicht mehr fragen, ich wusste es.

 

© Carlito