Wenn der Postmann dreimal klingelt


Neues vom Postmann

Als Sven im Schnee durch die Reihenhaussiedlung fuhr und die gesammelten weiblichen Putzteufel sah, die ihre Häuser für Weihnachten auf Hochglanz polierten, fiel ihm seine heimliche Leidenschaft wieder ein und ihm wurde heiß. Wie gerne würde er für eine dieser Ladys putzen, wenn ihn doch nur mal eine ließe. Er putzte für sein Leben gern – und am liebsten hätte er dabei eine Zuschauerin, denn am allerliebsten putzte er NACKT!

 

Na ja, vielleicht würden sie ihn ja lassen. Natürlich nur putzen! Er grübelte. Möglicherweise würden sie ihn als „Putzmann“ engagieren, wenn sie wüssten, wie gerne er putzte … aber würden sie ihn nackt … 1.  dulden 2. putzen lassen und 3. dabei auch noch zuschauen, und, was das Wichtigste war, das Ganze auch noch genießen? Wenn er ehrlich zu sich selber war, dann war die Antwort darauf ein klares NEIN! Aber träumen durfte man ja schließlich.

 

Maxi, die flotte Sexhexe mit der er im Sommer ein wirklich frivoles Abenteuer gehabt hatte, hatte er mal gefragt. Sie hatte große Augen bekommen, als er von seiner Leidenschaft fürs Nackt-Putzen erzählte, aber sie hatte den Kopf geschüttelt. Das würde ihr Mann nicht mitmachen. Da war sie ganz sicher. Obwohl sie es sich schon recht anregend vorstellte. Ihre grünen Augen hatten geglitzert, und sie hatte sich lasziv die Lippen geleckt, aber … „allerliebsten Dank für das Angebot - aber nein! Leider!“ Trotz dieser Ablehnung blieb die „Beziehung“ zu Maxi immer besonders. Es prickelte immer, wenn er sie aufsuchte, und so freute er sich …

 

Als er bei ihr läutete um die drei Päckchen abzugeben, riss sie sofort die Türe auf, so als habe sie auf ihn gewartet. „Sven, ich habe da was für dich!“, sprudelte sie los.

Er grinste. Was hatte sie denn nun für eine Idee?

„Komm rein!“ Im Nu hatte sie ihn hereinkomplementiert und auf die Couch gedrückt. „Du putzt doch gern  - und ich brauche einen Putzmann!“

Ihm wurde heiß. War es jetzt das, was er dachte, dass es war?

„Meine Freundin, Elaine ist im Urlaub und ich habe ihr verspochen ihre Wohnung für Weihnachten vorzubereiten, denn sie kommt ausgerechnet am Heiligen Abend wieder, aber ich habe keine Zeit dafür. Machst du das?“

 

Nein, das war so gar nicht das, was er sich vorstellte! Er zog ein Gesicht, aber sie plapperte munter weiter.

„Du kannst von mir aus auch … nackt … putzen!“ Sie grinste über das ganze Gesicht.

Klar konnte er. Konnte er daheim auch, aber das war es ja nicht, was er wollte. Er wollte gesehen werden. Offenbar sah sie ihm die „Begeisterung“ an, denn sie legte nach.

„Mach halt die Vorhänge auf! – Ach bitte, Sven, mach doch! Ich brauche dich!“

Gut, es war nicht das, was er sich gewünscht hatte, aber wer konnte schon wissen, wie sie ihn belohnen würde, wenn er ihr half? Er gab sich also einen Ruck und sagte zu.

„Aber gleich heute Abend, denn da habe ich Zeit!“ Im Kopf hatte er eine hellerleuchtete Wohnung mit Fenstern durch die man gut hineinsehen konnte, und diese Vorstellung gefiel ihm sehr. So war das also abgemacht.

 

Gegen fünf Uhr traf er an der Adresse ein, die ihm Maxi gegeben hatte und schloss auf. Ein schmuckes, kleines Reihenhaus, das für seine Begriffe eigentlich ziemlich sauber war, aber manche Leute hatten eben andere Vorstellungen, und so ging er ins Wohnzimmer und öffnete die Vorhänge. Ja, so ein Mist! Da sah er hinaus in einen friedlich schlafenden Winterwald, aus dem ihn höchstens ein paar Hasen und Rehe beobachten konnten, und das war nicht sein bevorzugtes Publikum. Also weiter in die Küche. Ja, da konnte die Nachbarin gucken, wenn es denn eine gab. Auch aus dem Schlafzimmerfenster hätte er in das Nachbarhäuschen sehen können, wenn denn da keine Vorhänge gewesen wären. Also zog er die in seinem Häuschen zurück und ließ überall Festbeleuchtung brennen.

 

Dann öffnete er seine Jacke, zog sie aus und hängte sie ordentlich über einen Stuhl. Wenn Maxi nur hier gewesen wäre! Sven erinnerte sich an die glitzernde Lust in ihren Augen, als er ihr davon erzählt hatte. Er streifte seinen Pullover ab und legte ihn sauber zusammen. Ihr würde das Schauspiel gefallen. In Gedanken setzte er sie in den Wohnzimmersessel, den er von der Küche aus sehen konnte, dann öffnete er die Hose! Extra für diesen Strip hatte er seinen roten, sexy Slip angezogen, obwohl er doch wusste, dass es auch diesmal wieder ein Traum bleiben würde – sein Wunschtraum! Noch die Schuhe und seine Socken, dann war er nackt. Was sollte er jetzt tun?

 

In der Küche fand er eine kleine, rote Schürze, die er sich umband, und dann stellte er Wasser auf, um sich Tee zu kochen. Wenn er sich vorstellte, dass ihn weibliche Augen streichelten, dann gefiel ihm sein Leben, aber er war ja alleine! Wieso hatte er sich bloß dazu breitschlagen lassen? Aber nun war er schon mal da, also konnte er sich auch an die Arbeit machen. Zuerst die Fenster, da hatte er gute Chancen, dass er vielleicht doch noch seine Leidenschaft ausleben konnte. Küche, Schlafzimmer und dann das Wohnzimmer. Zwischendrin setzte er sich an den Küchentisch und trank seinen Tee. Leider geschah nichts, außer dass ihm ziemlich kalt wurde. Nackt Fenster-putzen im Winter war doch nicht so erhebend.

 

Der Tee tat ihm gut, bis er sich verschluckte, weil plötzlich eine ziemlich laute Stimme hinter ihm erklang: „Wer zur Hölle sind Sie, und was tun Sie hier?“ Er fuhr herum und seine Tasse krachte auf den Boden. Vor Husten konnte er nicht antworten. „Na wird’s bald!“, fuhr ihn die Lady an, die da vor ihm stand. Himmel, war das ein Weib! Mitte Vierzig vielleicht, sehr gepflegt – in einem schwarzen Hosenanzug über einer blütenweißen Bluse – hochgeschlossen. Eigentlich hatte er sich ja ein Girlie gewünscht oder aber wenigstens eine Frau in seinem Alter. Die da war mindestens zehn bis fünfzehn Jahre älter als er, aber … wie sie wirkte!  Die erste Frau, die ihn beim Nackt-Putzen betrachten konnte, ähnelte - abgesehen von den High Heels - seiner Grundschul-Lehrerin, und die hatte er angebetet. Damals!

 

Ob Sven seine Blicke gesenkt hielt, weil er sich schämte in diesem Aufzug, oder weil er fasziniert auf ihre sexy Schuhe starrte – er hätte es nicht zu sagen vermocht. Mittlerweile war die Lady näher gekommen und schritt gemächlich um ihn herum. Er wagte nicht, sich zu rühren, aber er spürte ihre Blicke wie Nadelstiche in seiner Haut. „Bekomme ich die Antwort noch heute?“, ertönte eine amüsierte Stimme neben ihm. Inzwischen war sie wohl von seiner Harmlosigkeit überzeugt, sonst wäre Tonfall und Lautstärke anders ausgefallen. Dann stand sie vor ihm und ihre Hand griff nach dem roten Schürzchen und lüpfte es. „Du stehst auf solche Spiele?“ Es war eher eine Feststellung, als eine Frage und so hielt er es nicht für nötig darauf zu antworten – was sich allerdings als Fehler herausstellte.

 

So schnell hatte er gar nicht schauen können, da hatte sie einen Kochlöffel ergriffen und ihn fest über seinen Allerwertesten gezogen!

„Aua!“, heulte er auf.

„Na also! Er ist nicht stumm!“, bemerkte die Dame zufrieden. „Wärst du jetzt so nett, mir zu erklären …!“

„Eine Freundin … Maxi … hat mir aufgetragen hier zu putzen und ihrer Freundin ein schönes Weihnachtsfest zu bereiten!“ Wieso hob sich denn nur sein Schürzchen so plötzlich? Sven hätte es nicht sagen können, denn eigentlich war ihm die Situation doch unangenehm. Er wollte ja schon nackt putzen, aber doch bei einer Süßen, die das auch wollte und nicht bei so einer gestrengen Dame! Wer war sie bloß?

„So, so, Maxi also! Die Kleine hat Potential!”

Sie drehte sich um, ging, nein schritt, ins Wohnzimmer und setzte sich auf die Couch.

„Bring mir mal das Telefon!“

Sven griff nach dem Telefon und nach seiner Hose.

„Untersteh dich!“, kam da sehr streng aus dem Wohnzimmer, er ließ die Hose zurücksinken und brachte ihr das Telefon.

 

„Wer bist du?“, fragte er leise.

„Wie bitte?“ Ihre Stimme triefte vor Herablassung.

„Verzeihung! Wer sind Sie …?“

Sie sah ihn auffordernd an und wie von selbst fügte er „Herrin“ hinzu, obwohl dieses Wort bisher noch nie über seine Lippen gekommen war.

„Na also! Geht doch! Du musst nicht alles wissen, mein Kleiner!“, dann wählte sie eine Nummer, die ihm wohlbekannt war.

„Maxi, du solltest deinen süßen Knackarsch hierher schwingen!“, sagte sie nicht mal übermäßig streng, aber doch so, dass er keine Gegenwehr gewagt hätte. Maxi wohl schon.

„Wohin? Ich denke, dass du das weißt! Und bitte, lass mich nicht warten!“ Wie amüsiert sie klang, und wie amüsiert sie lächelte, als sie mit dem Telefon sein Schürzchen schürzte!

Dann hängte sie ein und befahl: „Mach uns Tee und deck den Tisch hier! Und dann putz weiter, sonst wirst du heute nicht mehr fertig!“

 

Sven senkte den Kopf und verschwand in der Küche. Das unglaubliche Gefühl ihre Blicke auf seinem nackten Hintern zu spüren, beflügelte ihn. Er hatte 200.000 Schmetterlinge in seinem Bauch und alle schienen herauszuwollen, um sein steifes Gemächt zu umflattern. Ja, genauso hatte er sich das Nackt-putzen vorgestellt – und doch ganz anders! Diese Frau traf genau den Ton und hatte genau den Blick, der ihn aufregte. Sie genoss es, mit ihm zu spielen – mit ihm und seiner Lust, und das gefiel ihm so sehr. Wenn jetzt noch Maxi dazukam … Ihm wurde ganz flau, und sein Schürzchen wippte.

 

In dem Augenblick, in dem er Wasser aufsetzte, hörte er, wie der Schlüssel ins Schloss geschoben wurde. Maxi hatte ihm aber den Schüssel gegeben! Wer sperrte also hier die Türe auf? Sein Herz rutschte in die nicht vorhandene Hose und sein Schwanz sprengte jede Dimension.

 

„Was tust du denn hier, Tilla?“, tönte eine ratlose, weibliche Stimme an sein Ohr, und er hörte, wie jemand das Wohnzimmer betrat.

„Ich trinke Tee – und du kommst genau richtig, Paula, denn er ist gleich fertig!“, erklärte seine Lieblingslehrerin, die offenbar Tilla hieß. Was für ein wundervoller Name! - Dann allerdings hätte er sich das kochende Wasser beinahe über edle Körperteile geschüttet, denn sie fügte hinzu: „Außerdem überwache ich deinen … Putzmann bei der Arbeit!“

Sie hob ihre Stimme und rief: „Komm doch mal hierher, du Süßer, und stell dich der Hausherrin vor – und mir auch! Ich weiß nämlich immer noch nicht, wie dein Adonis heißt. Maxi hat ihn eingestellt.“, erklärte sie belustigt.

 

„Putzmann? Adonis? - Tilla, geht es dir auch gut?“

Diese Paula klang fast schon besorgt, und er hoffte inständig, dass sie Sinn für Humor hatte, denn er hatte das Tablett in Händen und huschte so leise und unauffällig wie nur möglich um die Ecke. Sie stand mit dem Rücken zu ihm und so sah er zuerst langes, braunes Haar, eine schmale Taille, einen entzückenden Po und ausnehmend schöne Beine! Er holte tief Luft und trat näher.

„Mein Name ist Sven, Herrin!“, flüsterte er, und Paula fuhr erschrocken herum. Entgeistert starrte sie auf den nackten Mann mit dem Tablett in Händen und ihrer Lieblingsschürze, die stand wie ein Zirkuszelt. Abrupt ließ sie ihre Handtasche fallen und sank auf den Sessel.

„Wer …? Was …? Wieso …?“ Sie brach ab.

 

Sven stellte das Tablett ab und deckte den Tisch. Irgendwie musste er sich schließlich beschäftigen, sonst wäre er vor Scham im Boden versunken. Er spürte die aufregenden Blicke zweier Damen, die seine Blößen betasteten wie heiße Sonnenstrahlen. Es erregte ihn über alle Maßen. Sein Wunschtraum ging gerade in Erfüllung, allerdings konnte es aber auch sein, dass diese Paula ihn gleich aus dem Haus warf, und dann stand er splitternackt im Schnee. Der Gedanke brachte ihn wieder zu sich.

 

„Verzeihung, meine Damen! Ich habe den Zucker vergessen!“, hauchte er und verschwand. Draußen in der Küche hörte er, wie Tilla erklärte: „Maxi hat ihn engagiert, um für dich zu putzen und alles weihnachtlich zu schmücken. Mich hat sie allerdings nicht informiert, dieses unmögliche Mädchen. Ich sah ihn von drüben fensterputzen. Nackt! Und offenbar hatte er gar kein Problem damit, gesehen zu werden. Das hat mich neugierig gemacht. Ein Einbrecher putzt ja wohl nicht nackt deine Fenster!“ Sie kicherte.

 

Inzwischen sah er durch das Küchenfester Maxi kommen, griff nach einer weiteren Teetasse und eilte an die Haustüre, um sie einzulassen. Maxi kannte ihn und würde verhindern, dass er hier rausflog, und außerdem hatte er das Gefühl, dass sie an diesem Spiel Vergnügen haben würde, also riss er die Tür auf. 

„Was hat denn den gebissen?“, hörte er sehr unwillig von drinnen.

„Sag mal, Sven, wer hat dir denn gestattet die Türe zu öffnen? Und außerdem … wo bleibt unser Tee?“

Er brachte die dritte Tasse ins Wohnzimmer und stellte sie auf den Tisch – Maxi folgte ihm auf dem Fuß.

„Verzeihung!“

„Ja und?“ Tilla sah ihn an – und er schlug die Augen nieder.

„Verzeiht mir, Herrin!“, wisperte er. Diese „Putzstelle“ gefiel ihm immer besser. Tilla war die Frau, der er ohne sie in Frage zu stellen gehorchen würde, und Paula saß da mit hochrotem Kopf und sah ihn mit glänzenden Augen an. Es war nicht zu übersehen, dass seine Nacktheit ihr gefiel. Und Maxi? Von ihrer Mitwirkung an diesem Spiel war er sowieso überzeugt.

 

„Gut, für den Anfang vergebe ich dir, aber ich warne dich: Du wirst nur tun, was dir aufgetragen wird, sonst … wirst du es bereuen!“ Sie lächelte süß. Er sah ihr an, dass sie beinahe hoffte, dass er es bereuen musste, und darum nahm er sich vor …

„Maxi, setz dich und du, mein Hübscher, darfst uns bedienen.“ Er nickte und schenkte den drei Damen Tee ein.

Tilla nahm ihre Tasse vorsichtig in die Hand und kostete.

„Vorzüglich!“, lobte sie. „Und nun, Paula, was möchtest du denn … geputzt haben? Die Fenster sind schon sauber. Ach ja, jetzt kannst du die Vorhänge schließen. Schließlich sind wir hier nicht im Theater.“

Und Sven beeilte sich, ihre Wünsche zu erfüllen. Während er alle Gardinen gewissenhaft schloss, hörte er sie flüstern und stellte sich vor, was sie ihm auftragen würden. Ob sie ihn den Boden wischen lassen würden – auf den Knien? Oh, er wünschte es sich fast. Der Gedanke ihnen seinen nackten Hintern zu präsentieren … machte ihn rattenscharf, aber … Teppichboden!

 

Paulas Blicke schweiften. „Na ja, erst mal Abstauben vielleicht …“ flüsterte sie zögerlich. Na klar, diese Situation musste sie erst verdauen. Schließlich hatte sie noch nie einen nackten Mann in ihrem Räumen gehabt – nur zum Putzen.

„Bring uns noch Plätzchen. Der Tee ist so ein ganz klein wenig … nackt!“ Tilla schmunzelte in sich hinein. Sie fand die Situation höchst amüsant. So etwas hatte sie zwar noch nie erlebt, noch nicht mal gedacht, aber es kam ihr sehr entgegen, und so fand sie schnell die ihr genehme Rolle.

 

Sven hatte die große Plätzchendose in der Küche schon stehen sehen – auf dem Fensterbrett. Er hatte sie wegräumen müssen – zum Fensterputzen. Artig servierte er Dessertellerchen und Weihnachtsgebäck. Er brachte auch gleich den Staubwedel mit und verneigte sich vor dem Trio.

„Darf ich beginnen?“ Tilla nickte huldvoll, und er staubte ab – rundherum. Was würde wohl als nächstes kommen? Die Blicke der Ladys würden wohl keine Sekunde von ihm lassen – er hoffte es zumindest - von seinem breiten, durchtrainierten Rücken, von seinen muskulösen Armen, dem Sixpack, den schönen, strammen Hinterbacken und den nicht minder aufregenden Schenkeln. Auch nicht von der süßen, kleinen Schürze, die seine besonderen „Sehenswürdigkeiten“ versteckte. Er musste das unbedingt mal überprüfen - heimlich …

 

Doch als er sich umdrehte, sah er zunächst etwas anderes, nämlich dass um den Tisch herum überall Kekskrümel lagen. Gerade war doch noch alles sauber gewesen. Wie hatte sie das denn bloß so schnell gemacht? Das war doch Absicht. Ganz klar! Er schmunzelte – solange bis Tilla ihn anfuhr: „Was grinst du so dümmlich? Schau zu, dass du diesen Schweinestall in Ordnung bringst, aber plötzlich!“

„Ja, Herrin! Ich hole sofort den Staubsauger!“

„Das glaubst aber auch nur du! Ich habe Migräne, und diesen Lärm ertrage ich nicht. Nimm gefälligst den Tischkehrer!“ Sie lächelte sybillinisch, auf keinen Fall so, als habe sie Migräne! Das glaubte er keine Sekunde, sie wollte ihn auf die Knie zwingen. Das war es!

„Hinter der Brotdose!“, informierte ihn Paula, und er schaute neugierig auf das, was ihn da erwartete. Bisher hatte er noch nicht einmal gewusst, dass es so etwas wie einen Tischkehrer gab.

Ha, das Ding war ja winzig! Eine kleine rechteckige Dose, in die auf der Unterseite eine Bürstenrolle versenkt war. Ja, damit würde er auf die Knie müssen, ganz klar!

 

Etwas unsicher stand er mit dem gewünschten Utensil vor den drei Ladys.

„Willst du eine Zeichnung haben?“, fragte Tilla spitz, und er ließ sich auf alle Viere hinab und bewegte die Dose vor und zurück. Schnell bemerkte er, dass seitlich die bessere Bewegung war, aber dass dann natürlich sein ganzer Körper in Schwingung versetzt wurde. Seine Hüften wackelten hin und her und damit auch sein Po – und natürlich sein gesamtes maskulines Equipment. Ein absolut geiles Gefühl.

„Da unten!“, befand Tilla, und er kroch unter den Tisch. Die Blicke konnte er fast körperlich spüren, doch dann … das waren aber keine Blicke, oder? Er spürte … Was war das? War das eine Hand? Und dann … war die Frage, wessen Hand war es?

Als er sich aufrichten wollte, schlug die Hand zu!

 

„Du arbeitetest gefälligst weiter!“, tönte eine vergnügte Stimme, und er spreizte seine Schenkel und kehrte eifrig weiter. Den Kopf unter dem Tisch zu haben, hinderte seinen Allerwertesten nicht am Genuss – ganz im Gegenteil! Und inzwischen waren es auch zwei Hände, oder waren es schon drei? Oh, wenn es nach ihm gegangen wäre, wären es alle verfügbaren Hände gewesen – und vielleicht waren sie das ja. Es fühlte sich so an. Geil! Einfach über die Maßen geil!

 

Zwei recht energische Hände hielten seine beiden Backen umfasst und zogen - präsentierten gewissermaßen alles, was es dort zu sehen gab. Andere, zärtlichere Finger spielten mit seinen Eiern. Sie schaukelten, schwangen sie hin und her und auf und nieder, und wieder andere Fingerspitzen zogen an der ohnehin straff gespannten Haut, die seinen Phallus umspannte – oder waren es dieselben? Gestern hatte er noch durchaus genug Haut gehabt. Heute erschien sie ihm massiv zu kurz geraten, und nun griff auch noch eine der Damen nach der prallen Krone und drückte zu. Sven stöhnte.

 

„Lass dir ja nicht einfallen, uns hier eine Sauerei hinzu …“ Tillas Glucksen zeigte ihm ganz deutlich, dass sie nicht besonders enttäuscht gewesen wäre darüber, aber er mühte sich, seine „Schmetterlinge“ in Zaum zu halten - „… spritzen!“ – aber dieses Wort, wirkte, als ob sie die kleinen Falter mit der Hand aufgescheucht hätte. Seine Spitze weinte vor Begeisterung – und ein dicker Tropfen sank an einem langen Faden abwärts.

 

 

„Was ich auch schon lange nicht gemacht habe und auch dringend nötig wäre, das ist mein Leuchter!“, schob Paula nach.

Sven kam unter dem Tisch hervor und schaute hinauf. Bisher war es ihm noch nicht aufgefallen, aber Paula hatte einen hypermodernen Halogen-Kronleuchter. Von unten sah es aus, wie eine Schlangengrube. Unzählige Metallstreben schlängelten sich umeinander und endeten in kleinen Halogenstrahlern. Das Ding zu putzen wäre einen Wahnsinnsarbeit. Er verstand, dass sie es nicht selber gemacht hatte, aber warum machten sie denn nicht weiter wie bisher?

 

„Natürlich!“, lachte Tilla. „Das ist eine sehr gute Idee - eigentlich sogar eine ausgezeichnete! Hol doch mal die Trittleiter aus der Speisekammer.“ Offenbar kannte sie sich hier aus, und ihre Anweisung war klar und unmissverständlich, also beeilte er sich die kleine Leiter zu holen und stellte sie unter die Lampe – mitten in den Raum, knapp neben den Tisch, an dem die Damen Tee tranken.

 

Wie ein Blitz fuhr ihm die Gewissheit in dem Unterleib, dass er gleich auf dieser Leiter stehen würde und sie … sie würden eben jenen direkt vor Augen haben. Was für eine grandiose Arbeit! Sie konnte gar nicht lange genug dauern, denn da oben würden sie bestimmt „weiter“ machen!

„Hol den Eimer und das Putzzeug!“, befahl Paula und kicherte. „Und dann hinauf mit dir!“

Sven verschwand in der Küche. Längst wusste er, wo er die entsprechenden Utensilien finden würde, aber er kruschte herum und überlegte, wie er sich fühlen würde … da oben, mit seinem prallen Schwanz in Augenhöhe der Ladys. Dem eigentlichen Hauptdarsteller gefiel die Vorstellung über die Maßen. Er warf sich jetzt schon in Positur! Als ob das noch nötig gewesen wäre?

 

„Wird’s bald?“, hörte er Tilla aus dem Wohnzimmer.

„Ja, Herrin!“ Er beeilte sich, alles hineinzutragen und dann stand er da, ratlos und etwas verunsichert … seine Schürze stand ebenfalls. Wollte er wirklich? Oh ja, er wollte. Entschlossen stieg er hinauf. Eine, zwei drei Stufen, dann reichte er an den Kronleuchter heran. Verflixt! Er hatte den Lappen vergessen, also stieg er wieder hinab und griff nach dem nassen Lappen im Eimer, recke seinen Po in die Gegend und spielte länger den Gewissenhaften als nötig.

„Da schau sich einer das an!“, tönte Tilla amüsiert. „Dem Knaben gefällt es, uns seine Kronjuwelen zu präsentieren! Na dann komm doch mal her, du Bürschlein, und zeig mir, was du zu bieten hast!“

Sven wurde rot von der Nasenspitze bis zu den Zehen. Ja, es gefiel ihm, aber darauf angesprochen zu werden … war ganz etwas anders, aber er gehorchte – trat zu ihr und senkte den Blick.

„Hinauf auf den Tisch mit dir!“, befahl seine Herrin und er räumt gewissenhaft das Teegeschirr beiseite und stieg etwas unsicher auf den altmodischen, mit Kacheln belegten Holztisch. Stabil was das Ding ja, und so ein wunderschöner Präsentierteller!

Tilla stand auf und trat vor ihn.

„Paula, nimm ihm diese dämliche Schürze ab!“

Auch Paula gehorchte sofort. Sie stellte sich hinter ihn und er konnte ihre kalten Finger in seiner Taille spüren, wie sie die Schleife seiner einzigen verbleibenden Hülle aufzogen … und dann wippte sein zum Platzen steifer Schwanz der Herrin entgegen, als wolle er sich demutsvoll vor ihr verneigen!

 

„Möchtest du, Paula-Kind?“, fragte Tilla liebevoll, aber offenbar hatte die Hausherrin noch nicht die rechte Traute.

„Maxi?“

Als habe sie nur darauf gewartet, schoss Maxi aus ihrem Sessel und verschwand hinter seinem Rücken.

„Darf ich …?“, fragte sie nun doch ein wenig unsicher.

Tilla sah ihm wissend in die Augen, und er senkte schamhaft errötend den Blick.

„Was immer du möchtest, Maxilein!“, flötete Tilla, als wüsste sie um all seine geheimen Wünsche.

 

„Ja dann …“ jubilierte Maxis Stimme hinter ihm. „Mein vorlauter, geiler Postmann, dann werde ich dir jetzt beibringen, wie sich diese Lady hier revanchiert! – Wisst ihr was er getan hat…?“, fuhr sie nun an die Freundinnen gewandt fort, und dann erzählte sie seine Einlage als Spanner, in der er sie und ihren Mann wichsend bei Sex „belästigt“ hatte. Ja, sie sagte tatsächlich “belästigt“, obwohl er das ganz anders in Erinnerung hatte. Aber nachdem er ihre Finger so intensiv an seinem Hinterteil spürte, dass er hätte jubeln können, verzichtete er auf einen Einwand.

 

Klatsch!

Wundervoll! Sie versohlte ihm so wundervoll die Backen, dass ihm immer heißer wurde – nicht nur am Allerwertesten!

„Spreiz deine Beine!“, befahl sie – und er tat, wie ihm geheißen.

Ihre Hand umfasste seine Hoden und drückte – und seine Herrin Tilla, fühlt sich bemüßigt ihn weiter zu reizen.

„Du hast mir Tee auf die Bluse getropft!“, sinnierte sie und zog das schwarze Jackett aus. „Knöpf sie mir auf, du Held!“

 

Er war ganz sicher, dass er das nicht hatte, sah auch keinen Flecken weit und breit, aber wer würde so einer Aufforderung widersprechen? Sicherheitshalber trocknete er seine feuchten Finger an dem Lappen ab, den er noch immer in der Hand hatte und ließ ihn dann fallen. Behutsam knöpfte er die winzigen Perlknöpfe von Tillas weißer Bluse auf.

„Aua!“, flüsterte sie und zwickte ihn in die Eichel. „Du tust mir weh!“

Der enge Kragen hatte sie möglicherweise ein klein bisschen gewürgt, aber er konnte da ganz sicher nichts dafür.

 

„Verzeiht, Herrin!“ Für dieses Spiel würde er alles auf sich nehmen, denn nun spürte er wieder kalte Finger - dazwischen. Paula hatte sich wohl doch erholt und beschlossen einzugreifen. Jemand, vermutlich Maxi, spreizte seine Backen.

„Beug dich vor!“, kommandierte sie – und er tat es, kam dadurch gefährlich nahe an Tillas aufregendes Dekolleté. Oh Mann, hatte das Weib Titten!

„Geil!“, keuchte er fasziniert, nur um sofort aufzustöhnen, als sie ihn schon wieder zwickte! Ihre Brüste steckten in sündig-enger Wäsche, die sie ihm eher präsentierten, als verhüllten, und diese kalten Finger … in seiner Spalte … sie machten ihn fertig. Wie aufregend sie tasteten, weiter hinabfühlten, seine Rosette berührten, drückten und weiter fingerten, seinen Damm erkundeten und sich schließlich um seine Hoden legten – behutsam drückten … fester und noch fester … Er hielt den Atem an. Himmel, war das geil. Er platze fast … und betete, dass sie ihn endlich DA berührte. Er wollte diesen kalten Finger nochmal spüren.

 

Tilla beobachte ihn, registrierte, wie er langsam aber sicher überschnappte. Ihre Augen glitzerten, und sie leckte aufreizend ihre Lippen. Kein Wunder, dass seine Spitze tropfte. Eine klare Perle Lust wuchs aus seinem Fleisch. Ihr Mund kam näher, sie schürzte die Lippen, so dass er ihren Atem spüren konnte. Nun saß er in der Zwickmühle. Stieß er ihr entgegen, würde er den hinreißenden Kontakt verlieren, nachdem er sich sehnte, solange er denken konnte. Drängte er sich aber diesen lüsternen Fingern entgegen, würden ihre Lippen ihn nicht berühren. Vielleicht wartete sie ja auch ein Zeichen von ihm? Ein kleines nur? Verdammt, er konnte sich nicht entscheiden.

 

Und dann, beinahe gleichzeitig spürte er feuchte, kühle Nässe, spürte Zungen, die ihn kitzelten. Eine umschlang seine Eichel, umrundete sie weich und warm und leckte seinen Saft von der Spitze. Die andere kreiste um seine gierige, heiße Öffnung. Vier Hände boten sie ihr an, drückten und zogen das Fleisch, in dem sie sonst ihr Versteck fand, beiseite und gaben sie preis, und die Zungenspitze leckte, kreiste, drückte …

 

Sven stöhnte und stieß, und schon folgte sie Strafe. Tilla malträtierte seine Hoden, dass er sofort wieder unsanft auf dem Boden der Tatsachen stand!

„Wehe!“, hauchte sie, und er beherrschte sich – gerade noch.

Dann trat sie einen Schritt zurück und sagte beherrscht, als habe es diesen heißen Moment nicht gegeben:

„Genug für jetzt! Lasst ihn putzen unseren Postmeister! Dazu ist er hier!“

Seine zwei Gespielinnen seufzten ergeben und ließen los. Er hatte das deutliche Gefühl, dass sie es nicht gern taten, und er, er war nahe dran aufzuheulen vor Frustration.

„Hinauf mit dir, und putz den Leuchter!“ befahl Tilla streng, und er bückte sich, hob den Lappen auf und hoffte … aber nichts geschah, also stieg er nackt und mit einem geradezu tödlichen Bajonett hinauf und begann zu polieren!

 

 

 © Anna