Gleichaltrig…



© Claire




Ich bin bereits seit einigen Jahren pensioniert. Wirtschaftlich geht es mir gut, ich habe eine nette kleine Mansardenwohnung und kann meiner Leidenschaft nachgehen, zu verreisen.

Es gibt mehrere Gründe dafür, weshalb ich seit bald zehn Jahren nicht mehr mit einer Frau geschlafen habe, obwohl ich Sex für die schönste und wichtigste Sache der Welt halte.

Ja, ich sehnte mich danach, wieder mit einer Frau zusammen zu sein. Mit einer Frau, die meine Freude am Sex teilen würde, die Spaß am Leben hat, die Zärtlichkeit und Innigkeit mit einem Niveau verbindet, das dem meinen angemessen ist. Ich wünschte mir die ideale Verbindung von Körper und Geist.

 

Ich wünschte mir also schlicht etwas, was es nicht gibt – so dachte ich. Vermutlich war ich zu anspruchsvoll an das Leben, und so war es kein Wunder, wenn ich keine Partnerin fand, die zu mir gepasst hätte.

 

Ich schlemme für mein Leben gerne Eis in einem Café. Meine bevorzugte Eisdiele war das Pinocchio, vor dessen Lokal ich bei schönem Wetter stundenlang unter einem Sonnenschirm sitzen konnte, eine ‚Coppa Pinocchio‘ löffelnd, einen Cappuccino trinkend und ein gutes Buch auf dem Schoß.

Ich las von Ursula Naumann „Schiller, Lotte und Line“, und dabei vergaß ich die Welt um mich herum. Um mich war zwar reges Treiben, denn es herrschte ein traumhaftes Sommerwetter, das Pinocchio war bestens besucht, aber ich löffelte und las.

 

Plötzlich wurde ich aus meiner Versenkung aufgeschreckt. Eine Dame fragte mit angenehmer, klarer Stimme und freundlich lächelnd, ob sie an meinem Tisch Platz nehmen dürfe. Ich lächelte zurück, schob mein Geschirr etwas zusammen und antwortete:

„Ja, selbstverständlich. Bitte, nehmen Sie doch Platz!“

 

Ich blickte sie an, lächelte ihr ins Gesicht, das mich sofort faszinierte und klappte mein Buch zu. Es war kein Allerweltsgesicht, das man beim Vorbeigehen nicht einmal registriert, sondern sie hatte ein feines, gut geschnittenes Gesicht, umrahmt von blond getönten kurzen Haaren und einer Brille, die besser nicht hätte zu ihr passen können. Sie war in etwa in meinem Alter, trug offensichtlich teuren Schmuck, der nicht protzig an ihr wirkte, sondern ihre Persönlichkeit perfekt unterstrich. Eine weißgoldene Halskette mit einem kleinen weißgoldgefassten Herz aus einem wundervollen dunkelblauen Aquamarin als Verschluss und dazu passende Ohrstecker. Ich kenne mich zufällig recht gut mit Schmuck aus und bewunderte insgeheim, was sie da trug.

Obwohl sie offenbar recht schlank war, hatte sie eine eindrucksvolle Oberweite, die sie selbstbewusst mit ihrer Kleidung eher betonte.

 

Ich hätte wohl das Gespräch nicht begonnen, aber sie fragte ganz offen, welches Buch ich denn so versunken gelesen hätte, und als ich es ihr zeigte, lächelte sie:

„Ja, das ist eine wunderbare Geschichte. Man kann sich das so gar nicht vorstellen, dass die Menschen zur Zeit Schillers auch schon so freien Sex praktizierten!“

Fast wäre mir vor Staunen der Mund offen stehen geblieben.

„Ja“, meinte sie, als sie meine Verblüffung sah, „ich habe das Buch ebenfalls gelesen und fand es sehr spannend. Bis heute rätselt man ja, ob Schiller wirklich eine ‚ménage à trois‘ führte, aber ich bin überzeugt, dass es tatsächlich so war. Warum auch nicht? Schließlich ist Sex ja etwas ganz Wundervolles.“

 

Wir waren in einem spannenden Gespräch, während ich mein Eis weiterlöffelte und sie sich eines bestellte, übrigens auch eine ‚Coppa Pinocchio‘!

Als sie bezahlte, fragte sie mich lächelnd:

„Wollen wir uns morgen wieder hier treffen? Gleiche Uhrzeit?“

„Ja, sehr gerne!“

Ich stand auf, als sie mir zum Abschied die Hand reichte und ihren Namen nannte.

Am nächsten Tag war es eher noch wärmer als am Vortag, und ich saß wohl mindestens eine halbe Stunde zu früh im Pinocchio. Ich freute mich wirklich sehr auf das Wiedersehen und hoffte inständig, dass sie kommen würde.

 

Sie kam. Pünktlich!

Weit ausgeschnittene schwarze Bluse, weiter Faltenrock.

Wir begrüßten uns herzlich. Auch sie freute sich offensichtlich darüber, dass ich gekommen war.

 

Nachdem wir bestellt hatten (ich weiß nicht mehr, was es war, so aufgeregt war ich!), setzten wir unsere Unterhaltung fort, als sei kein Tag vergangen. Irgendwann entdeckte ich eine kleine Fee in ihrem Ausschnitt. Ein Tattoo, das ich nicht im geringsten bei ihr erwartet hätte.

 

Ich musste einfach auf ihren Schmuck zu sprechen kommen!

„Sie tragen wunderschönen Schmuck!“, meinte ich.

Sie lachte mich geradezu an:

„Meinen Sie mein Tattoo, das Sie sich gerade so fasziniert angeschaut haben?“

Nein, ich wurde nicht verlegen oder rot vor Scham, schließlich war meine Feststellung ernst gemeint. Dass ich auch das Tattoo gemeint hatte – das leugnete ich nicht.

„Ich meine Ihren Schmuck, aber ich bewundere tatsächlich auch Ihr Tattoo. Ich finde es wunderschön!“

„Danke, schließlich trage ich es ja auf meiner Brust, damit es hübsch aussieht – außerdem ist mein Vorname Fee. Den übrigen Schmuck, den ich sonst noch am Körper trage, sieht man allerdings nicht.“

 

Die letzte Bemerkung ließ mich nun doch erröten, denn selbstverständlich weiß ich, was es alles an Schmuck gibt, den sie da andeutete. Um meine Verlegenheit zu kaschieren, stellte ich mich nun auch mit meinem Vornamen Falco vor.

Als sie bezahlen wollte, bat ich, das für sie übernehmen zu dürfen.

„Danke, das ist sehr nett von Ihnen! Morgen wieder hier, gleiche Uhrzeit?“

Dann war ich wieder allein.

 

Welch‘ erstaunliche Frau! Eine selbstbewusste, phantastisch aussehende Frau in meinem Alter, die Geschmack hatte, gebildet war und eine erotische Ausstrahlung besaß, von der viele Frauen nichts wissen.

Ich hatte mich verliebt! Ja, in meinem Alter hatte ich mich Hals-über-Kopf in eine Frau verliebt, die ich gerade mal an zwei Tagen in einer Eisdiele gesprochen hatte. Ob es ihr ähnlich ging? Ich machte mir keine Illusionen: Wieso sollte sie nun ihrerseits in jemanden verliebt sein, mit dem sie sich gerade zweimal in einem Café unterhalten hatte?

 

Aufgeregt wartete ich am dritten Tag auf sie. Die Sonne schien heute geradezu unbarmherzig heiß, und selbst unter den schattenspendenden Schirmen des Pinocchio war es nicht mehr angenehm.

Sie kam, cremefarbiger weiter Rock, transparente, schwarze, ärmellose Bluse, darunter deutlich sichtbar und nicht im geringsten versteckt, ein schwarzer Spitzen-BH.

„Es ist so heiß. Wollen wir nicht um den Waldsee spazieren. Dort ist es sicherlich etwas kühler“, meinte sie, noch ehe sie sich setzte. Da ich noch nicht bestellt hatte, nickte ich, stammelte:

„Gerne!“ und stand auf.

 

Zu Fuß waren es nur fünf Minuten bis zum See. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. Ich war völlig durcheinander, denn ein Spaziergang war doch etwas Verbindlicheres, als ein Gespräch im Café.

Am See war es tatsächlich kühler, die Bäume spendeten Schatten, Vögel zwitscherten und vor allem war es ruhiger. Kaum ein Mensch begegnete uns. Nach einigen Minuten des Nebeneinander-Herlaufens nahm sie meine Hand:

„So mag ich es lieber. Du hast eine schöne Hand. Macht es dir was aus, wenn ich dich so halte?“

 

Eine heiße Welle durchflutete mich, ich war überrascht, verwirrt, glücklich, erregt – und dann blieb ich stehen, sah sie an, zog sie an mich und küsste sie. Nie war ich so sanft, so zart, so zärtlich und doch so gierig und voller intensiven Verlangens geküsst worden.

Wir standen dort wie angewachsen. Wir entdeckten, was es heißt, sich schon seit Urzeiten nach dem einen Menschen gesehnt zu haben. Wir hielten uns einfach fest und zeigten uns unsere Liebe und unser Verlangen, indem wir uns küssten – und in die Augen sahen.

 

Ich spürte ihren weiblichen Körper, ihre Formen, die Weichheit ihrer Brüste, ihren Bauch an meinem, ich streichelte ihre ausgeprägten Hüften, ihren Po und war, nun ja, als Mann erregt. Zweifellos bemerkte sie es, doch es störte mich nicht im geringsten, im Gegenteil; auch meine Männlichkeit sollte sie fühlen, denn ich begehrte sie heftig.

Plötzlich ließ sie von mir ab:

 

„Komm mit!“, bat sie. Oder forderte, verlangte sie gar? Sie nahm mich wieder bei der Hand, und händchenhaltend erreichten wir ihre Wohnung.

Die Wohnung, hell und mit erlesenem Geschmack modern eingerichtet, weiße Sitzmöbel im Wohnzimmer, moderne Bilder an den Wänden und ein raumfüllender, dicker, taubenblauer Teppich mit orientalischer Bordüre auf dem Boden, ein Bücherregal, das über eine ganze Wand verlief und vom Boden bis zur Decke mit Büchern gefüllt war.

„Bitte, setz dich doch auf das Sofa. Gefällt dir die Wohnung?“

„Ja, sehr, sie passt genau zu dir!“, erwiderte ich.

Sie lächelte mich an, stellte Sektgläser auf den Glastisch, zauberte eine eiskalte Flasche Piper-Heidsieck auf den Tisch und bat:

„Bist du so lieb und füllst uns die Gläser!“

 

Sie hatte sich neben mich gesetzt, und wir stießen an:

„Es ist schön, dass du hier bist. Ich bin aufgeregt, wie ein junges Mädchen.“

„Ich bin mindestens ebenso aufgeregt“, flüsterte ich und stellte mein inzwischen leeres Glas beiseite, nahm das ihre und stellte es ebenfalls fort.

Ich zog sie an mich, küsste sie. Unsere Küsse wurden immer verlangender, tiefer. Ich zog Fee an mich, wollte ihre Wärme und ihren Körper spüren. Sie überließ sich mir willig und vollkommen.

Durch die Bluse hindurch streichelte ich zärtlich ihre Brüste – und sie schloss die Augen, stöhnte und drängte sich mir entgegen.

So lag sie eine ganze Weile auf mir, während wir uns liebkosten, küssten und streichelten, längst wild und verlangend.

 

Plötzlich erhob sie sich, drehte sich verführerisch, wie eine anmutige Tänzerin, um sich selbst, zeigte mir ihren Rücken, ließ die Bluse fallen, den Rock.

Ihr Höschen ließ den Po bis auf ein winziges schwarzes Dreieck in der Pofalte völlig frei. Ihre Pobacken waren rund und prall und lockten mich, als sie mit ihren Händen drauf klatschte. Ich würde heute noch vieles an ihr zu küssen haben…

Fast bekam ich Atembeschwerden, als sie sich umdrehte.

 

Den schwarzen BH hatte ich ja schon sehr erregt bewundert, aber nun stand sie dort, trug einen aufregenden schwarzen Strapshalter und Strapsstrümpfe mit Spitzenabschluss, dazu ein schwarzes Spitzenhöschen, das eher enthüllte als verdeckte. Ich begehrte diese Frau mehr, als ich mir das noch gestern eingestanden hatte. Ja, ich wollte sie besitzen!

„Liebster, einer von uns beiden muss ja endlich anfangen!“, lächelte sie mich sehr verführerisch an. Sie kniete sich zwischen meine Beine:

 

„Ich will ihn sehen! Nur sehen!“

Sie öffnete meinen Gürtel, meine Hose, nahm sich, was ihr entgegensprang und was sie sehen wollte.

„Oh, ist der schön!“

Ein kurzer, zärtlicher Kuss auf meine Eichel, warm, zart, nass – dann erhob sie sich, nahm meine Hand, zog mich hinter sich her:

„Im Schlafzimmer ist es gemütlicher!“

Ein riesiges Bett mit Baldachin stand an einer Wand, die Wände zartrosa, Feenbilder an den Wänden…

„Leg dich hin, Liebster!“, forderte sie mich auf, und als ich protestierte:

„Aber ich will dich doch bewundern!“, antwortete sie:
„Das sollst du jetzt auch!“

Sie griff hinter ihren Rücken, öffnete den BH und ließ ihn – nicht einfach fallen, sondern hielt ihn weiterhin fest:

„Meine Brüste sind ebenso alt wie ich!“

„Zeig sie mir!“

Sie ließ den BH fallen, und ich stöhnte auf. Was sie mir zeigte, war einfach ein Traum – mein Traum! Nein, keine prallen, straffen Brüste, sondern große, weiche Brüste, die ich in meine Hände legen und anheben konnte. Ich war wirklich kein Liebhaber jugendlicher Brüste, aber was Fee mir zeigte, waren die reifen, schweren Brüste einer Frau meines Alters, die voller Stolz die Schönheit ihres Körpers präsentierte. Sie erregte mich unglaublich und meine längst befreite Männlichkeit pulsierte überdeutlich.

„Zieh dein Höschen aus!“, befahl ich.

 

Ihr Höschen trug sie unter den Strapsen, wo sie meiner Meinung nach auch hingehören, nicht über die Strapse zum bequemeren Ausziehen. Sehr langsam öffnete sie einen Straps nach dem anderen, wobei sie mich und meine Erregung nicht aus den Augen ließ. Endlich konnte sie das Höschen ausziehen. Aber das tat sie nicht, sondern zog erst ihre Strümpfe aus, was mich auf eine harte Geduldsprobe stellte.

 

Endlich, und auch nun wieder sehr verführerisch, hatte sie das Höschen ausgezogen und warf es mir auf mein Gesicht, so dass ich ihren Duft atmen konnte. Weiblichkeit strömte mir entgegen – und dann sah ich wieder hin. Wieder zeigte sie mir ihren Körper, aufreizend, verführend. Lustvoll bot sie mir ihren Anblick, zeigte mir wieder ihren Rücken, beugte sich vor, ließ mich ihren Po bestaunen, drehte sich wieder und zeigte mir, dass sie perfekt rasiert war. Auf ihrem Venushügel prangte ein weiteres Tattoo, ein Tagpfauenauge. Wieder stöhnte ich laut auf, aber sie ließ sich Zeit, zog sich ihre Strümpfe wieder an und befestigte sie in aller Ruhe, ja, geradezu lasziv an den Strapsen – was mich wiederum noch weiter erregte – und kam dann auf mich zu.

 

„Du wirst dir für mich sehr viel Zeit nehmen müssen, Liebster. Ich brauche unendlich viel Zärtlichkeit!“

Ich streckte meine Arme nach ihr aus, und sie kam zu mir ins Bett, kam über mich – und führte sich meinen harten Schwanz ein, so tief, wie es tiefer nicht ging. Dann blieb sie still auf mir sitzen, massierte mich, als wolle sie mich melken und sah mich einfach nur an, während ich ihre Brüste streichelte, die fast meinen Bauch berührten, wenn sie sich auch nur ganz wenig vorbeugte. Wie sehr ich mich nach solchen Brüsten gesehnt hatte! Nach Brüsten, die zudem noch große Höfe und dicke fleischige Nippel als Krönchen trugen. Fee sah meine Sehnsucht und steckte mir einen Nippel in den Mund.

„Liebster, nimm, sie haben doch auf dich gewartet! Sie sind dein!“

 

Als sei ich ein Verdurstender, so saugte ich an ihren Brüsten. Immer heftiger spürte ich, wie sie mit ihrer Grotte meinen Schwanz massierte, bis sie plötzlich aufschrie und mich überflutete.

Ich zog sie mit beiden Armen auf mich, presste sie an mich und flüsterte:
„Ich liebe dich!“

Ja, ich hatte es gewagt, das zu sagen – und bereute es nicht. Ich wollte es sagen, wollte ihr damit sagen, dass ich sie in jeder Hinsicht begehrte. Und sie verstand mich.

„Bleibst du heute Nacht bei mir?“, fragte sie.

„Nicht nur heute Nacht!“, war meine zärtlich gelächelte Antwort.

Sie machte sich frei von mir und legte sich auf den Rücken:

„Nimm dir, was du siehst. Ich gehöre dir!“

Natürlich schaute ich sie genau an. Ich bewunderte die Fee auf ihrer Brust, den Schmetterling auf ihrem Schamberg - und dann erst sah ich es: Ihre Klit stand steif hervor und in ihrer Spitze steckte ein kleiner Brillant, der mich anfunkelte.

Ich beugte mich hinunter und leckte einmal sacht darüber, streichelte darüber, massierte den Kitzler, atmete ihren Duft und schmeckte ihre seidige Nässe, und sie flüsterte: „Gefällt er dir?“

 

Als Antwort saugte ich an ihrem Kitzler, der sich prall und steif aufgerichtet hatte. Fee bäumte sich auf und presste meinen Kopf auf ihre Scham:

„Hör nicht auf, Liebster! Nimm sie dir!“

So hart ich konnte, saugte ich an ihrer Klit, einfach, weil auch ich es brauchte. Ich war mehr als ausgehungert. Ich hatte die Frau meines Lebens gefunden, sie hatte sich mir geöffnet, sie hatte sich mir geschenkt, sie wollte Sex, soviel es nur möglich war, wir kannten keine Grenzen. Ich saugte an ihren Schamlippen, hatte keinerlei Hemmungen, ich biss, knabberte, saugte wieder. Die Farbe ihrer Liebeslippen war nun dunkelrot, fast schon bläulich, und ich fürchtete, ihr weh zu tun, aber sie flehte mich an: „Nein, mach! Nimm keine Rücksicht auf mich!“

 

Dann endlich nahm ich sie, so, wie sie mich vorhin genommen hatte. Endlich! Ich drang einfach in sie ein, ohne ein Wort, ich stieß sie immer wieder. Wir wollten beide unser Liebesspiel ins Endlose ausdehnen, immer wieder flehte sie:
„Hör‘ nicht auf, Liebster! Fick mich, so lange du kannst!“

Bei jedem Stoß drang ich tief in sie ein, so tief es nur ging. Sie hatte ihre Beine auf meinen Po gelegt und presste mich in meinem Rhythmus an sich und in sich hinein. Immer wieder schrie sie mit süßen, kleinen, spitzen Schreien auf, laut, ohne sich darum zu kümmern, ob sie im Haus gehört werden könnte. Ihre Schreie erregten mich zusätzlich. Noch nie hatte ich erlebt, dass eine Frau ihre Lust so hinausschrie.

 

 

Sie kam in einem gewaltigen Höhepunkt. Ich konnte und wollte ich mich nicht mehr zurückhalten und explodierte ich in ihr, ich gab ihr meinen Samen. Nun war sie mein! Plötzlich war ich ein Mann, der seine Sexualität wiedergewonnen hatte. Ich liebte diese Frau – und sie liebte mich, da hatte ich nicht den geringsten Zweifel.

Dann lagen wir nebeneinander, sahen uns zärtlich in die Augen, streichelten uns wortlos. Wir brauchten keine Worte, was wir sahen, was wir fühlten, war das Entscheidende. Dennoch war ich neugierig:

„Hat es dir denn nicht wehgetan, den Brillanten in deine Klitorisspitze einsetzen zu lassen?“

„Doch, sehr sogar, aber ich wollte meinem zukünftigen Liebsten einen ganz besonderen Schmuck schenken, etwas, was kaum eine Frau trägt. Schmerz ist für mich kein Problem, den halte ich aus. Das Problem war, den Liebsten zu finden, der zu schätzen weiß, was er an mir hat, den Mann zu finden, dem ich mich schenken kann. Nun habe ich ihn gefunden: Dich!“

 

© Carlito




© Claire