Ein schwarzes Kleid



 

Mein Gott, war das ein aufregendes Kleid!

 

Ich hatte mir zehn Tage Urlaub genommen, denn ich brauchte nach ziemlich anstrengenden Monaten im Beruf endlich wieder einmal ein wenig Ruhe.

 

Ich hatte am Flughafen die nächstbeste Last-minute-Reise gebucht und war nun in einem Club auf einer Insel gelandet, direkt an einem wundervollen Strand – und ein herrliches, riesiges Zimmer mit Doppelbett hatte ich auch bekommen, obwohl ich doch alleine war. Ich verbrachte den ganzen ersten Tag damit, auf einer Liege am Strand zu schlafen oder im kristallklaren Wasser zu schwimmen.

 

Das Abendessen wurde im Restaurant des Clubs serviert, allerdings gab es keine freie Platzwahl, sondern der Ober führte mich an einen Tisch, an dem zwei Damen in etwa meinem Alter saßen. Da ich nicht uncharmant wirken möchte, drücke ich es mal so aus: Eine der beiden weckte meine Aufmerksamkeit deutlich weniger als ihre Begleiterin, die mit vielen Vorzügen der Natur ausgestattet schien. Lange, schwarze Haare, ein hübsches, freundliches Gesicht mit einer süßen, kleinen Nase, gepflegter Sprache und... na, ich schaute lieber nicht so deutlich dort hin, wo wohl jedes Mannes Blick wie von einem Magneten angezogen wurde. Sie stellte sich mir als „Heike“ vor, ihre blonde Freundin mit „Waltraud“.

 

Die beiden Damen waren Freundinnen, die zusammen reisten und die mich nun ein wenig in die Geheimnisse und Gebräuche der Örtlichkeit einweihten, denn sie waren zwei Tage zuvor angereist und kannten sich daher schon etwas aus. Wir würden den Rest unseres Urlaubs zusammen an diesem Tisch essen.

 

Nach dem Abendessen war ich dann richtig schön munter und ging in die Bar des Clubs, wo ich noch ein Glas Wein trinken wollte. Meine beiden Tischgefährtinnen saßen bereits in einer Art kleinem Séparée mit Blick auf die Tanzfläche und winkten mich zu sich – ich möge doch bitte Platz nehmen. So ganz allein im Hotel – ich freute mich über die Einladung, fühlte ich mich doch damit gleich etwas heimischer; und in Gesellschaft schmeckt der Wein jener Insel eben doch noch etwas besser.

 

Wir unterhielten uns zunächst ganz einfach über Allgemeinplätze: Wo kommen Sie her? Wie lange bleiben Sie? Was haben Sie hier schon erlebt? Recht schnell allerdings waren wir beim „Du“. Urlaub, Wein und die nette Atmosphäre der Bar, in der nun eine kleine Kapelle Musik machte, brachten uns näher. Allerdings: Heike trug jenes schwarze Kleid, das ich etwas genauer beschreiben muss. Es war ein sogenannter „Neckholder“, also ein schwarzes Halsband, an dem vorne das ganze Kleid befestigt war, ärmellos, aber ansonsten bedeckte es den gesamten Körper bis auf den Boden – bis auf eine Ausnahme: Über dem Busen war ein großes Herz ausgeschnitten, das den Blick freigab auf – ja, wie soll ich es sagen? - zwei Wunder, die aufregender waren, als was ich hätte träumen können. Ich gab mir große Mühe, nicht darauf zu starren, aber sie ertappte mich doch mehr als einmal dabei und lächelte mich jedes Mal an, ohne dass es ihr peinlich zu sein schien. Eigentlich hätte ich ja gerne mit ihr getanzt, andererseits fürchtete ich, aufdringlich zu erscheinen, aber plötzlich fragte sie mich ganz direkt, ob ich nicht Lust hätte, mit ihr zu tanzen. Welche Frage! Ich erhob mich, nahm ihre Hand – eine kleine Hand, die sich warm anfühlte – und bat sie auf die Tanzfläche. Jetzt erst, da sie aufgestanden war, entdeckte ich, dass ihr Kleid vorne genau in der Mitte geschlitzt war, fast hoch bis zu ihrem Schoß! Ich war kaum noch Herr meiner selbst und weiß eigentlich nicht, wie ich mit ihr auf die Tanzfläche gekommen bin. Ich weiß nur eines: Ich fühlte mich unendlich wohl, als wir miteinander tanzten. Die Musik war sehr unaufdringlich, keine Disco-Musik, sondern langsame Walzer und Blues, die Tanzfläche war in wohltuendes Dämmerlicht gehüllt und außer uns tanzten höchstens noch ein oder zwei Paare. Ich spürte ihre  Wärme, atmete ihren Duft und unsere Schritte waren vollkommen synchron. Sie schmiegte sich an mich, legte ihren Kopf an meinen Hals, und ich spürte viel mehr durch den dünnen Stoff: Ihren Bauch, ihre Brüste, die Haut ihres Gesichtes, ihren Rücken, ihren Po, aber auch ihre langen, seidigen, ganz sacht welligen Haare, die ihr bis zum Po reichten.

 

Ich leugne es nicht: Ich streichelte Rücken und Po ganz zart – und ich bemerkte keinerlei Widerstand, keine Zurechtweisung; eher hatte ich den Eindruck, sie drängte sich mir entgegen. Wir tanzten, bis die Kapelle eine Pause einlegte, dann führte ich sie an unseren Tisch zurück, und als ich ihr dankte, meinte sie: „Es war wunderschön!“ Ich war froh, dass sie ganz offenbar nicht bemerkt hatte, wie erregt ich während des Tanzens war und wie sehr sich meine harte Männlichkeit zwischen uns gedrängt hatte. Ich glühte! Ich begehrte sie! Ich wollte sie besitzen! Aber wie konnte ich mich Heike alleine nähern, war doch ihre Freundin immer dabei. So eine richtige Anstandsdame. Ich verwünschte sie, zumal sie zum Aufbruch drängte, kaum dass Heike sich gesetzt hatte.

 

Wir tranken noch den Rest unseres Weines, der inzwischen längst warm geworden war. Diesen kleinen Moment nutzten wir, um uns einfach nur über die Gläser hinweg in die Augen zu sehen. Klar – ich sah auch immer wieder auf das Herz ihres Ausschnitts, das mir ihre Brüste so umwerfend präsentierte. Was ich in ihren Augen sah? Sie wusste, wie es um mich stand, wusste, wie sehr ich sie begehrte, wusste es ganz genau!

 

Die beiden verabschiedeten sich, indem sie mir die Hand gaben und mich baten, doch sitzen zu bleiben. Heike lächelte mich an: „Bis morgen beim Frühstück!“ Dann war sie fort.

 

Als die beiden den Frühstücksraum betraten, saß ich schon ungeduldig dort. Zwar kam sie ohne schwarzes Kleid, aber das schwarze, schulterfreie Top umschloss sie so eng, dass ihre körperlichen Vorzüge mir während des gesamten Frühstücks geradezu ins Auge sprangen, saß sie mir doch unmittelbar gegenüber. Sie trug eindeutig keinen BH, denn ihre Brüste zeichneten sich mehr als deutlich unter dem Top ab. Und selbstverständlich hatte ich bei ihrem Eintreten ihren schwarzen Minirock registriert, der hier nur deshalb möglich war, weil wir in einer Clubanlage wohnten; in die Öffentlichkeit hätte sie damit kaum gehen können, so eng und kurz, wie er war. Sie lächelte mich verschmitzt an: „Gefalle ich dir?“

 

Ich wurde zwar dunkelrot, antwortete aber schlagfertig: „Weiß ich nicht, bis auf dein Gesicht und deine Beine ist ja alles verpackt! Aber das, was ich sehe, gefällt mir sehr!“ Sie lachte, offen und bezaubernd.

 

Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns: „Bis später am Strand!“

 

Ich war ziemlich schnell dort, aber die Damen ließen sich viel Zeit. So viel Zeit, dass ich trotz meiner Ungeduld eingeschlafen war, als ich durch einige Spritzer kalten Wassers geweckt wurde. Heike stand vor mir. Lachte: „So wartest du also auf mich?“

 

Ich setzte mich und schluckte: Sie trug einen mikroskopisch kleinen, schwarzen Bikini. Jeweils ein winziges Dreieck über jeder Brust, das kaum mehr als die Höfe bedeckte und eines, das mit Mühe den Schambereich verbarg. Eigentlich hätte sie auch alles fortlassen können.

 

„Siehst du jetzt genug?“, fragte sie mich, spitzbübisch lächelnd.

 

„Nein, eigentlich noch immer nicht!“ Ich habe keine Ahnung, woher ich den Mut nahm, aber sie antwortete ganz einfach nur:

 

„Ich weiß!“

 

Wir verbrachten den Tag fröhlich, schwimmend, plaudernd, lachend, sonennbadend. Manchmal musste ich mich einfach auf den Bauch legen, weil sich mein Verlangen sonst gar zu offensichtlich gezeigt hätte, aber immer registrierte sie es mit einem ganz besonderen Lächeln. Ganz besonders dann, wenn sie mich gebeten hatte, sie einzucremen.

 

„Nicht nur auf dem Rücken, bitte, sondern überall!“

 

Fast meinte ich, ein Kätzchen schnurren zu hören, während ich die Lotion auf ihr verteilte und einmassierte. Nach dem Abendessen verabredeten wir uns wieder zum Tanzen.

 

Diesmal saß sie alleine dort – und wieder trug sie das schwarze Kleid: „Ich vermute, du hättest es dir  gewünscht, mich wieder in diesem Kleid zu sehen?“ Ihr Gesicht und ihr herzförmiger Ausschnitt lachten mich gemeinsam an.

 

Ich setzte mich neben sie. Als die Kapelle begann, forderte ich sie sofort auf. Wieder tanzten wir, bis die Kapelle Pause machte, aber es hatte sich etwas verändert. Heike schmiegte sich an mich, verlangend, warm, vollkommen entspannt. Ihre Brüste kamen mir entgegen, ihr Bauch drängte sich an mich – jetzt musste sie einfach spüren, wie es um mich stand. Ich konnte es nicht mehr verheimlichen: Hart pochte ER zwischen uns. Da küsste sie mich. Ihre weichen Lippen trafen mich wie ein Feuer. Es war wirklich nur ein ganz weicher, zärtlicher Kuss, aber er bedeutete einfach: „Ja!“

 

Wir gingen in mein Zimmer und tranken dort noch ein Glas Wein. Sie saß mir gegenüber im einzigen Sessel, während ich mich auf die Bettkante gesetzt hatte. Langsam öffnete sie die Beine und ließ mich sehen, dass sie kein Höschen trug. Sie sah mich an:

 

„Du willst mit mir schlafen!“

 

Es war eine ganz einfache Feststellung, keine Frage, die dennoch eine Antwort erheischte. Mit rauer Stimme krächzte ich:

 

„Ja! Das will ich!“

 

„Weißt du“, sie sah mich durchdringend an, „auch ich wünsche mir, dass du mit mir schläfst. Aber ich bin kein One-Night-Stand. Deshalb musst du einfach noch warten.“

 

Ich bin mir nicht sicher, ob ich meine Enttäuschung zeigte, jedenfalls erhob sie sich, stand wie eine schwarze Göttin vor mir, griff hinter ihren Nacken, öffnete das Halsband ihres Kleides und ließ es sehr langsam und aufreizend zu Boden gleiten. Darunter war sie vollkommen nackt und ohne jedes noch so winzige Körperhärchen. Sie lächelte:

 

„Weißt du jetzt, ob ich dir gefalle?“

 

Ich musste ganz schön schlucken. Nicht nur hatte sie jede Initiative, sondern sie hatte mich beim Wort genommen. Ich hatte keine Ahnung, wie ich mich verhalten sollte und betrachtete nur, welch erregenden Anblick sie mir bot. Große, schwere Brüste mit dunkelbraunen, riesigen Höfen, bekrönt von dazu passenden, ebenfalls großen Brustwarzen, die noch dunkler steif emporragten, eine weibliche Taille und ebenso weibliche Hüften, dazu ein süßes Bäuchlein, das mich ja schon beim Tanzen fast um den Verstand gebracht hatte und darunter ein Venusberg, der diesem Namen wirklich alle Ehre machte, gerundet und groß, wie er war. Wie sie so vor mir stand, mit leicht geöffneten Beinen, erlaubte sie mir auch noch einen Blick auf ihre fleischigen Schamlippen, zwischen denen sich ihre inneren Schamlippen vorwitzig, unübersehbar und weit hervordrängten. Ich konnte mich nicht sattsehen, und ich weiß nicht, wie lange ich sie so anstarrte. Ob sie wusste, dass die Sonne etwas ganz Besonderes geschafft hatte? Sie hatte dunkel gebräunte Haut, aber dort, wo der Bikini sie bedeckt hatte, war sie schneeweiß. Es war ein überwältigender Kontrast!

 

Da trat sie auf mich zu:
„Komm, streichel mich, küss mich, wie und wo immer du magst. Aber du kennst die Bedingung – ich will nicht, dass du mich fickst!“

 

Sie nahm meinen Kopf, legte ihn an ihr süßes Bäuchlein und streichelte mich zärtlich. Ich hielt meine Augen geschlossen, hatte meine Hände auf ihren Po gelegt, nahm ihren weiblichen Duft wahr und hatte die Welt und die Zeit vergessen.

 

Plötzlich ließ sie mich los, stieg aus ihren Schuhen und legte sich ins Bett.

 

„Bist du zu Damen immer so wenig zuvorkommend, dass du sitzt, während sie vor dir stehen?“

 

Sie legte sich in mein Bett und lachte mich an.

 

„Wenn sich eine Dame so an mir festklammert, wie du es eben getan hast, dann bin ich ihr gerne eine Stütze!“ Jetzt wurde ich doch tatsächlich frech. Wir waren in gelöster, fröhlicher Stimmung und alberten eine ganze Weile herum, bis sie meinte:

 

„Weißt du, irgendwie ist das schon ungerecht: Ich liege hier völlig nackt und schäme mich, während du noch deine Klamotten an hast. Du hast wirklich keine Manieren. Ich sollte sofort gehen!“ Das Gesicht, das sie dabei machte, war vollkommen ernst, aber nur einen Moment lang, dann platzte sie fast vor Lachen:

 

„Jetzt hättest du mal dein Gesicht sehen sollen! Los, zieh dich endlich aus! Aber denk an die Bedingung – ich will nicht, dass du mich fickst! Das meine ich so, wie ich es sage!“

 

Längst lag ich nackt neben ihr, hart und steif vor Erregung, aber ich hielt mich an ihr Gebot, während wir uns fast bis zum frühen Morgen küssten und streichelten. Dennoch kamen wir beide etliche Mal in dieser Nacht.

 

Irgendwann stand Heike auf, zog sich ihr Kleid wieder an, küsste mich zum Abschied zärtlich und meinte:

 

„Danke für die schöne Nacht, und danke, dass du dich an meine Bitte gehalten hast! Möchtest du morgen wieder mit mir tanzen gehen?“

 

„Ich bestehe darauf, Gnädige Frau! Aber bitte wieder in diesem Kleid!“

 

Am nächsten Abend war ich bereits in der Bar und wartete sehnsüchtig. Endlich kam sie. Ging langsam auf mich zu. Sah mich dabei an. Lächelte. Öffnete ganz leicht den Schlitz ihres Kleides, zog es etwas nach oben und ließ mich sehen, dass sie wiederum ohne Höschen gekommen war. Wie sollte ich nur den Abend überstehen – mit dem Wissen?

 

Auch heute war ihre Freundin nicht dabei. Sie hatte wohl auch einen Verehrer gefunden, jedenfalls konnten wir uns ganz auf uns selbst konzentrieren.

 

„Trägst du heute wieder nichts unter dem Kleid?“ Ziemlich dumme Frage von mir!

 

„Hättest du das gewollt? Vielleicht ein Paar selbstgestrickte Wollschlüpfer?“

 

Sie lachte mich an. Oder lachte sie mich aus?

 

„Unterwäsche macht das Gepäck viel zu schwer. Ich habe gar keine Dessous in den Urlaub mitgenommen!“

 

Sie verstand es wirklich, mich immer wieder atemlos werden zu lassen!

 

Wir tanzten wieder, eng aneinander gepresst, langsam – und immer wieder küsste sie mich mit ganz weichen, warmen Lippen, die mir wie das Paradies auf Erden erschienen.

 

Auch in dieser Nacht entdeckten wir gegenseitig unsere Körper, ohne dass es zum Letzten kam. Und so blieb es bis zum Urlaubsende.

 

Als wir zum letzten Mal zusammen aßen, fragte sie mich:

 

„Möchtest du mir deine Adresse geben?“ Wieder einmal wurde ich rot, denn ich selbst hatte mit dieser Frage gezögert, weil ich mir nicht sicher war, ob sie mit meiner Frage einverstanden gewesen wäre.

 

Wir tauschten die Adressen, dann verabschiedeten wir uns voneinander:

 

„Danke für die wundervolle Woche!“, flüsterte sie mir ins Ohr. Dann küsste sie mich ein letztes Mal so, wie nur sie es kann.

 

Am Tag nach meiner Rückkehr rief ich sie an.

 

„Ich würde dich gerne besuchen kommen!“

 

„Komm! Komm, sobald du kommen kannst!“

 

Wir verabredeten uns zum nächsten Wochenende. Ich musste einige Stunden mit der Bahn fahren und vom Bahnhof aus einige Straßen weit laufen. Je näher ich ihrer Wohnung kam, umso aufgeregter und unsicherer wurde ich: Wie würde sie mich empfangen? Der Urlaub war schließlich vorbei, normaler Alltag...

 

Sie öffnete die Tür – in dem schwarzen Kleid!

 

Wir flogen uns in die Arme. Ich küsste sie gierig-zärtlich, streichelte mit einer Hand ihren Rücken und ihren Po, mit der anderen ihre Brüste, die sich mir durch den Stoff hindurch steif entgegenreckten. Ich hätte noch viel mehr Hände gebraucht, um sie zu streicheln und ihr meine Erregung zu zeigen. Während wir uns küssten, bat sie atemlos:

 

„Zieh mich aus!“

 

Ich wollte ihr das Kleid vom Leib reißen, aber sie bremste mich:

 

„Langsam, Liebster! Willst du es denn nicht genießen? Meine Brüste warten nicht nur auf deine zärtlichen Blicke, sondern auch auf eine liebevolle Begrüßung!“, und natürlich begrüßte ich sie! Streichelte sie, wog sie in meinen Händen... Ach, ich konnte noch immer nicht fassen, was ich da fasste! So unglaublich schwer lagen sie in meinen Händen – und doch so weich! Ich knabberte an ihren Nippeln, ließ dabei das Kleid los, und dann stand sie endlich doch völlig nackt vor mir.

 

„Komm!“

 

Sie nahm meine Hand und zog mich hinter sich her in ihr Schlafzimmer, in dem ein großes Bett bereits einladend aufgedeckt war.

 

Sie warf sich ins Bett, streckte ihre Hände nach mir aus und flüsterte:
„Nimm mich endlich, Liebster! Nimm dir alles, nimm mich ganz!“

 

In dieser Nacht gab es kein Verbot mehr, nur noch rasende Lust aneinander. Sie ergab sich mir, sie schenkte sich mir, sie öffnete sich mir – und ich nahm sie mir. Sie wollte gefickt werden, sie schrie es heraus – und ich fickte sie. Wir waren ausgehungert, alle beide. Wir suchten einander – und wir hatten uns gefunden. Ihre schweren Brüste wurden meine Brüste, ihr süßes Bäuchlein wurde mein Bäuchlein, ihr runder Po wurde mein Po, ihre samtige, duftende Nässe floss für mich. Ich sagte ihr das, genau so! Und sie verstand es genau richtig!

 

Ich glaube, wir holten in jener Nacht alles nach, was wir im Urlaub versäumt hatten, jedenfalls schliefen wir erst gegen Morgen tief ineinandergekuschelt ein.

 

Später, beim Frühstück, das wir am Nachmittag einnahmen, meinte sie lächelnd: „Und dein Samen ist nun mein Samen!“

 

Zwei Monate später heirateten wir. Nein, es war ein ganz normales weißes Hochzeitskleid, das sie trug. Wunderschön sah sie darin aus, meine Braut, aber ich verrate nicht, womit wir unsere Hochzeitsnacht begannen – oder haben Sie es erraten?

 

© Carlito