Möglichkeiten des Internets


 


Seit 30 Jahren bin ich nun verheiratet, und diese Ehe ist nur noch lahm. Die Meine ist langweilig, fett, hässlich und nervig. Andauernd beschwert sie sich, nörgelt. Ich bin ihr zu unaufmerksam! Nie bringe ich ihr Blumen! Ich flirte mit anderen Frauen! Ja ist das denn ein Wunder? Sie ist so was von aus dem Leim gegangen, dass ich nun mit einem Fettklops verheiratet bin. Okay, ich bin auch nicht mehr der schlanke Jüngling, der ich war, aber trotzdem. Männer müssen nicht schön sein! Die sind interessant. Vera ist weder schön noch interessant. Dauernd telefoniert sie mit einer Freundin von früher und jammert, tuschelt, lamentiert über mich, und die gibt ihr auch noch Recht! Dabei kennt die mich gar nicht! Soll sie mich doch gernhaben!

 

 

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Schließlich kann ich mich trösten. Wofür gibt es das WorldWideWeb?

 

Diese Internetbeziehungen, die haben schon was! Und Lore ist die dritte, die dritte Frau, die ich treffe. Dabei ist sie vermutlich die, die ich am besten kenne. Ausgetrickst hat sie mich, hingehalten – fast drei Jahre lang. Gut, ein bisschen war es auch die Distanz. 1200km sind ja schließlich kein Pappenstiel.

 

Aber auch die 700 km zu Rosi waren kein Hindernis – und was war das für ein Flop. Als ich sie sah, wollte ich mich nur noch verdrücken. Ein Weib von mindestens 150 Kilo Lebendgewicht. Da könnte ich ja gleich meine Alte nageln! Das Foto, das Rosi mir geschickt hatte, war wohl eine zarte Jugenderinnerung. Diese grazile Elfe, das war bestimmt nicht sie. Mein Bild war zwar auch nicht ganz neu, aber wie gesagt: Ich bin interessant. Das Café, in das wir gingen, war nur ein Alibi. Ich bin dann durchs Klofenster entkommen, aber als ich mit dem Wagen am Schaufenster vorbeifuhr, war auch sie verschwunden. Sauerei so was! Was bildet die sich ein? Und dafür bin ich 700 km gefahren!? - Na das war wohl nicht das, was ich wollte: Geilen Sex!

 

Den hatte ich aber dafür mit Petra. Sie war der Hammer – eine geile Schnalle. Wir sahen uns und brannten lichterloh. Ab ins nächste Hotel, und da haben wir drei Tage lang durchgevögelt. In ihrem Büro hat sie sich entschuldigt. Sie sei krank. Ha! Liebeskrank vielleicht! Eigentlich hat alles gestimmt, und ich war echt verrückt nach ihr. Vera, mein angetrauter Trampel, hat allerdings nur noch gemotzt. Und trotzdem war das ein großartiges Jahr – auch wenn Petra ebenfalls verheiratet war. Das fand ich ganz gut so. Als sie dann zu mir ziehen wollte … Himmel, was für eine Schnapsidee! Aber nachdem sie drohte alles sei zu Ende … Ich konnte doch keine Zweitwohnung … doch, ich konnte und habe mir eine Teufelin ins Haus geholt - und litt ein viertel Jahr Hölle auf Erden. Sogar meine Frau war mehr als nur misstrauisch. Grauenvoll! Als ich Petra dann rausschmiss, zog diese Schlampe auch noch im Netz über mich her. Von wegen Schlappschwanz und so! Nein, das passiert mir nie wieder, denn jetzt habe ich Plan B!

 

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Aber nun ist da Lore … und ich will erst mal kein Risiko. Lore ist so … heiß, so unglaublich unfassbar geil, und ich bin einfach hin und weg. Besser geht es eigentlich nicht. Sie ist mir so ähnlich, hat so genau dieselben Träume und Wünsche. Der Sex mit ihr - wenn er so ist, wie wir beide ihn träumten - muss umwerfend sein. Ich kenne sie inzwischen ja schon so gut: All ihre Sehnsüchte, ihre Begierden. Eigentlich gibt es niemanden, den ich besser kenne als sie. Zumindest sagt mir das mein Gefühl. Manchmal glaube ich, sie kennt mich auch - wirklich - real! Ich habe mich richtig verliebt in Lore. Aus den Fotos … sieht mich eine wirklich sexy Puppe an. Jugendlich, rothaarig, üppig, vollbusig. Und diese Beine erst!

 

In all den Jahren mit ihr, habe ich gar kein Bedürfnis mehr nach anderen Frauen entwickelt. Da ist nur noch sie – abgesehen von meiner Frau natürlich, die mir sowieso die Lust verdirbt - und nun grabe ich sie schon seit über einem Jahr an um ein Date. Lore ist so hartnäckig zurückhaltend, und irgendwie ist gerade das reizvoll. Aber langsam wird sie mürbe und irgendwann, habe ich es - SIE - geschafft: Sie lädt mich ein! Lore lädt mich ein, sie zu besuchen! Eine ganze Woche! Die Woche um Halloween! Da muss ich jetzt aber sehr präzise planen, dass ich das hinkriege, ohne dass meine Frau … die dann aber wunderbarerweise genau passend, d.h. sogar vier Wochen vorher schon, die ersehnte Kur genehmigt bekommt. Das Schicksal meint es gut mit mir.

 

Als ich am Sonntagmorgen am ersehnten Ziel bin, vor ihr stehe – am Flugplatz – könnte ich platzen vor Wut. Von wegen „gut gemeint“! Auch sie hat mich belogen. Diese Mistbiene! So wie auf diesen Fotos sieht sie nicht aus. Mindestens 20 Kilo mehr oder 30! Mindestens 10 Jahre älter oder 20! Wie mache ich das jetzt bloß? Eine ganze Woche! Da kann man doch nicht einfach durch die Hintertüre … Aber als sie mich in die Arme nimmt, habe ich plötzlich diesen Duft in der Nase! Wie weich sie ist, wie anschmiegsam – und ich werde scharf. All unsere Gespräche fallen mir ein, all unsere gemeinsame Lust. Nein, ich werde nicht flüchten. Ich werde sie benützen. Diese Woche wird heiß werden: Geil! Sie darf mich verwöhnen nach Strich und Faden. Gell, Süße! Heiraten muss ich sie ja nicht. Wunderbar, dann ist meine angetraute Alte doch zu was gut.

 

Ihre Wohnung ist geschmackvoll, bequem – gemütlich, und kochen kann sie wie eine Göttin. Ich werde sie mir einfach schön saufen! Nach der zweiten Flasche Rotwein schimmert ihr Haar wie pures Gold, ihre Lippen glänzen verführerisch, und ich denke nicht mehr daran, was meine Freunde von ihr sagen würden. Denen zeig ich das Bild, das sie mir geschickt hat. Das passt schon. Meine Libido sagt eindeutig ja! Was dann kommt, ist ein Erdrutsch. Nie vorher habe ich so was erlebt. Es ist so umwerfend, dass mir die Worte fehlen, es zu beschreiben. Lore ist die schärfste Schnalle aller Zeiten, und sie gibt sich solche Mühe!

 

Doch am Morgen bin ich wieder nüchtern und sie immer noch 20 Kilo zu schwer. Ich steh nun mal auf Frauen Marke Rehlein! Wenn ich jetzt gehe … noch hat mich kein Mensch gesehen … aber sie wird mich mit ihrem Hass verfolgen, mich stalken genau wie Petra. Von wegen Schlappschwanz … und das im Netz – in aller Öffentlichkeit. Niemals! Es gibt ja Plan B. Und dank Halloween wird der auch wunderbar funktionieren. Als Lore in der Küche herumfuhrwerkt, lasse ich das große Tranchiermesser verschwinden, aber dann nimmt mich dieser Duft gefangen. Rinderbraten in Rotweinsoße – und zum Dessert eine Marzipantorte. Ich liebe Süßes. Kochen kann sie wirklich – und einiges andere auch. Nach dieser Torte werde ich sie noch mal richtig rannehmen.

 

Eigentlich habe ich für Bunga Bunga zwar viel zu viel gegessen, aber … Es war einfach zu gut, besonders diese bittersüße Marzipantorte. Hmmmm! Lecker! Drei Stück waren allerdings üppig, aber ich will sie ja nicht kränken. „Komm, mein Täubchen, komm auf die Couch! Mach’s mir, Püppchen!“ Als sie vor mir kniet, genieße ich diesen Anblick. Grüne Augen blitzen mich an, als sie die Hände unter ihre Brüste legt und sie mir präsentiert. Die sind mir nicht zu groß! Mein steifer Schwanz dazwischen – einfach geil! Und diese roten Lippen saugen mich durch Sonne, Mond und Sterne. Himmel, ist das geil. Als ich ihr auf die Titten spritze, überlege ich ernsthaft, ob ich sie nicht doch die ganze Woche noch durchficke, aber nein, das wäre zu riskant.

 

„Dreh dich um, Schatz! Ich will dich von hinten!“, und sie reckt mir folgsam diesen Prachtarsch Marke XL her. Das bestätigt mich in meiner Meinung über dieses Lügenweib, und ich taste nach dem Messergriff. „Warte, Liebster! Ich hab noch eine Überraschung für dich!“ Ich lasse los – neugierig. Muss ja nicht sofort sein … „Ach Schatz!“, zwitschert sie und schaut mich mit großen Kulleraugen an. „Meine Nachbarin und ich … weißt du, sie ist meine beste Freundin … wir wollten schon immer mal zusammen … gemeinsam … so einen geilen, potenten Hengst wie dich … verwöhnen … vernaschen … „ Sie stockt und wird knallrot, und ich fange an zu grinsen. Na, das kann ja interessant werden! So was wollte ich auch schon immer! Zwei geile Weiber – für mich allein. Oh ja! Das wird der Hit!

 

Lore freut sich, dass sie mit ihrem Vorschlag bei mir offene Türen einrennt und greift gleich zum Handy. „Codewort Halloween!“, flüsterte sie geheimnisvoll, und ich bringe mein Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Das sind ja wohl verschärfte Hausfrauenträume. „Ist sie verheiratet?“, frage ich neugierig und Lore nickt eifrig. „Ja, Lady V, er wird bereit sein!“ Hallo? Was ist denn das? Das gibt’s jetzt aber nicht, oder? Schickt sie sich jetzt an, meine geheimsten Sex-Träume zu erfüllen? Die, von denen nicht mal Lore weiß? Ich schlucke trocken und mein Grinsegesicht zerfällt. Warum ist mir jetzt so flau in der Magengegend?

 

„Bist du bereit … SKLAVE … für deine HERRIN?“ – „Was soll der Scheiß?“, versuche ich halbherzig, aber plötzlich ist da so ein eigenartiger Ausdruck in ihrem Gesicht, dem ich nicht widerstehen kann. „Lady V ist eine gestrenge Herrin!“, flüstert sie rau. „Sie erwartet, dass du … gehorchst!“ Innerlich zittere ich vor Erwartung. Was, zur Hölle, wird das werden? Aber noch kann ich nicht einfach nachgeben. „Sag mal, Lore, tickst du noch sauber?“ Sie richtet sich auf. „Ich bin nicht Lore! Ich bin Loretta! Erste Sklavin ihrer Herrin Lady V! Und du tust gut daran, dir das zu merken!“ Loretta spricht nicht mal besonders laut, und doch geht mir dieser Ton unter die Haut. „Steh auf und zieh dich aus! Wir müssen dich vorbereiten!“ Ich habe einen Kloß im Hals. Lasse ich mich jetzt darauf ein – oder nicht? Einerseits … was habe ich zu verlieren? Kein Mensch kennt mich hier, und außerdem … davon träume ich seit Jahren …

 

„Beeil dich!“, herrscht sie mich an, und ich stehe auf und beginne meine ohnedies offene Hose abzustreifen. Meine Finger knöpfen von allein. Irgendwie erlebe ich diese Szene wie in Trance. Dann stehe ich nackt vor ihr und spüre ihre prüfenden Blicke beinahe körperlich. „So geht das nicht!“, befindet sie kalt. „Komm mit ins Bad. Die Herrin mag keine Haare! Das müssen wir ändern!“ Mit nackten Füßen tappe ich ins Bad. Wieso ist es hier so kalt? Und wieso steht das Fenster offen? Spinnt die? Es ist beinahe November! Trotzdem die Gänsehaut meinen ganzen Body überzieht, sage ich nichts. „Warte hier!“ Was wird nun geschehen?

 

Plötzlich ist sie weg, Lore – Loretta, die erste Sklavin! Ich verbessere mich in Gedanken selber. Außerdem könnte ich das Fenster schließen. Warum tue ich es nicht? Und warum, zum Henker, ist mein Schwanz steif? Ich steh da, splitternackt und friere. Ich habe einen Knall! Aber bevor ich mich entscheiden kann, etwas zu unternehmen, kommt Loretta zurück. Sie ist nackt. Das heißt, sie trägt nur ein winziges Etwas von Schürze - schwarz, so schwarz, wie das einer Bedienung im Café weiß ist - und ein Häubchen im Haar. Dazu hat sie ebenfalls schwarze, hochhackige Stiefeletten an. Oh Mann, schaut das geil aus! Dass sie völlig haarlos ist, das ist mir bisher gar nicht so aufgefallen.

 








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